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Armut, Gewalt gegen Frauen und Drogensucht

Life InSight 46
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Diese Themen finden Sie schon auf der Titelseite der neuen Ausgabe von Life InSight. Weiter geht es mit Gesundheitstipps für 2012, einem Interview mit WFD-Präsident Colin Allen aus Australien, mit Wintersport, einer GL-Schule in Warschau, Gehörlosen zu DDR-Zeiten, Kinospaß auf der Reeperbahn und einem Super-Rezept mit Spinat von Starkoch Tom. Außerdem gibt es einen Bericht über das gehörlose Top-Model Calvary, das bei einem Autounfall ums Leben kam, und vieles, vieles mehr.

Für Life InSight rühren wir gerne ein wenig die Werbetrommel. Immerhin das einzige Deaf Lifestyle-Magazin im deutschsprachigen Raum! Nicht nur deafies lesen es mit Begeisterung, auch hearies staunen, dass es so etwas gibt. Erhältlich ist Life InSight - als einzige Zeitschrift im Hörgeschädigtenbereich! - auch in Bahnhofsbuchhandlungen. Aber wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, sollten Sie Life InSight abonnieren. - Nicht nur im Taubenschlag heben die Tauben ab!

Papageideutsch

Hans Busch

"Die Meinung der Gehörlosen zum ablehnenden Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts über die inklusive Schulbildung für die beiden gehörlosen Mädchen in Bayern."

So hat Hans Busch seine Stellungnahme betitelt. Es geht um den Fall "Bayern - Inklusion? – Illusion!", über den wir schon ausführlich berichtet hatten (s.u.). Hans Busch ist Mitglied einer Gehörlosen-"Dynastie", einer Familie mit mehr als 20 gehörlosen Mitgliedern. Da sollte man doch meinen, dass er sich nicht nur für die Gehörlosengemeinschaft, sondern auch für die Gehörlosenschulen einsetzt. Weit gefehlt! Hans plädiert dafür, gehörlose Kinder in Regelschulen zu unterrichten, mit Gebärdensprachdolmetschern. Nun sind er selbst und alle seine gehörlosen Familienmitglieder aber doch ehemalige SchülerInnen der Gehörlosenschulen. Wie begründet er die Ablehnung?

"In Förderschulen Hören ist der Unterricht heutzutage hauptsächlich auf fast alleinige Hörerziehung ausgerichtet und da kommt der Deutschunterricht zu kurz. Unseren eigenen Erfahrungen entsprechend lernen Gehörlose in Förderschulen kein normales Deutsch, nur noch sehr vereinfachtes Deutsch oder das unter uns sogenannte "Papageideutsch"."

Eigentlich absurd! Jeder Laie geht ganz selbstverständlich davon aus, dass in Gehörlosenschulen in DGS unterrichtet wird. Das Gegenteil ist (leider immer noch in den meisten Schulen) der Fall. Deutsch soll vermittelt werden, aber OHNE Gebärdensprache. Die Gehörlosen haben das gleiche Ziel, nämlich ein möglichst perfektes Deutsch zu lernen, aber MIT HILFE der Gebärdensprache. Da das in den ideologisch verkrusteten Strukturen der meisten Gehörlosenschulen nicht möglich ist, dann eben in der Regelschule, mit Dolmetschern, die perfekt die DGS beherrschen!

Taube Frauen

Taube Frauen

Der Studiengang "Deaf Studies" an der Humboldt-Universität zu Berlin ist ein einzigartiger Studiengang. Die StudentInnen lernen nicht nur DGS, sondern auch viel über das Leben und die Kultur der Taubengemeinschaft:

"Dazu gehört auch, dass wir selbst forschen. In diesem Wintersemester beschäftigten wir uns mit dem Thema "Taube Frauen". Die Ergebnisse unserer Forschungen möchten wir euch gern vorstellen!

Taube Frauen heute und morgen - Taube Kinder im Workshop 'Weltreligionen' - Taube Mütter - Träume tauber Frauen

Wir laden herzlich ein:

Vortragsabend "Taube Frauen", Mittwoch, 08.02.2012 17.00 Uhr, Festsaal der HU Berlin, Luisenstraße 56, 10117 Berlin
Kontakt: Taubefrauen@gmail.com

Der Abend wird gedolmetscht.
Das 5. Semester Deaf Studies"

 Keine Zeit zum Vortrag zu kommen? Keine Lust auf Mitschreiben? Kein Problem! Mailt uns an taubefauen@gmail.com und wir senden euch alle wichtigen Ergebnisse unserer Forschungsarbeit zu! Aber so schön wie heute Abend ist das natürlich nicht ganz :-) Also kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch!

Und Einstein streckt die Zunge raus

Dr. Ingo Barth

Ein "zirkular polarisierter Puls" - können Sie sich darunter etwas vorstellen? Natürlich nicht, das ist Fachchinesisch aus der Theoretischen Physik, dem Fachgebiet von Dr. Ingo Barth. Sicher hätte sich auch keiner der ollen Oralisten vorstellen können, dass ein in dritter Generation taub Geborener solche Begriffe benutzt, auf Deutsch, Englisch und in DGS. DGS ist nicht nur gut für Namensgebärden wie die rausgestreckte Zunge für Einstein. Alle wissenschaftlichen Referate hält Ingo Barth in DGS. Das Fachvokabular hat er selbst erweitert, um ca. 500 Begriffe. Wissenschaft und DGS sind also absolut kein Widerspruch! - Wie müsste die Bildung Gehörloser erst geradezu explodieren, wenn Ingos Traum von der European DeafUniversity verwirklicht würde!

Die Zeitschrift Leibniz - Journal der Leibniz-Gesellschaft hat ein Porträt von Dr. Ingo Barth veröffentlicht:

Stempel auf die Stirn

Stempel auf Stirn

Wer anders ist als andere, wer auffällt, wird oft ausgesondert und "stigmatisiert". Das ist wie ein Stempel auf der Stirn, den alle sofort sehen können. Nicht zufällig steht als Beispiel im DUDEN: "Sie war allein durch ihre Schwerhörigkeit stigmatisiert". Offensichtlich ist die Hörschädigung ein typisches Beispiel für ein Stigma. Allerdings werden Hörgeschädigte nicht nur von den "bösen" Hörenden stigmatisiert. Stigmatisierung ist auch innerhalb der Hörgeschädigtengemeinschaft weit verbreitet.

Über dieses Thema referiert Katja Fischer in Nürnberg. - Der Vortrag wird auch für hörende Menschen in Lautsprache übersetzt. (Wer eine/n GebärdensprachdolmetscherIn braucht, der den Vortrag in Lautsprache übersetzt, bitte ebenfalls per E-Mail melden.)

Am 17.02. im Gehörlosenzentrum Nürnberg, Pommernstr. 1, 90451 Nürnberg–Eibach: "Stigma, Vorurteile und Auswirkung auf Identität"
Am 18.02. im Hotel Victoria, Tagungsraum "DenkAnstoß", Königstr. 55, 90402 Nürnberg: Bildungsseminar "Stigma & Vorurteile in der Gehörlosengemeinschaft"

Mehr Infos (Plakat, Anmeldeformular und Programmablauf)  auf www.gl-nuernberg.de.

PROUD TO BE DEAF

PROUD TO BE DEAF

Das Lebensmotto von Andreas Costrau lautet: "I am proud to be deaf!" (ich bin stolz, taub zu sein)! Warum und wie er dieses Motto lebt, wird er in seinem einstündigen Vortrag erzählen.

Wann? Sonntag, 29. Januar 2012, 11.30- 13.00 Uhr
Wo? KOPF, HAND und FUSS (Hardenbergstraße 22, 10623 Berlin)

 Der Vortrag ist der Beginn einer Vortragsreihe zum Thema "Empowerment" für Taube, Schwerhörige und Hörende. Kinder sind herzlich willkommen, es gibt eine kostenlose Kinderbetreuung.

Für Nicht-Berliner wird es eine live-Übertragung via Internet geben. Dazu bitte bei Hannah Schaufelberger anmelden unter schaufelberger@kopfhandundfuss.de. Der Vortrag ist kostenlos, um besser planen zu können, bitte eine kurze Email mit einer Anmeldung schreiben.

Mehr Informationen auf www.KOPFHANDundFUSS.de

Einladung zum Treffen für Vermessungstechniker und Kartographen

Treffen für Vermessungstechniker und Kartographen

Alle Vermessungstechniker/innen + Kartographen/innen, die bei Herrn Schulte und Herrn Ende eine Ausbildung oder Fortbildung in der Berufsschule in Dortmund und im Berufskolleg in Essen absolviert haben, sind am 25. August 2012 in Essen eingeladen. Alle, die nicht mehr im Beruf aktiv sind, sind auch herzlich willkommen.

Wegen der Reservierung des Saales wird eine schnelle Rückmeldung benötigt. Wer eine Übernachtung in einem Hotel wünscht, meldet dies bitte auch. Bitte die beigefügte Anmeldung ausfüllen und bis zum 10. Februar 2012 zurückmailen an schmale.is@t-online.de.

Lieber gehörlos als schwerhörig?

CI-Kind

Das ist der Titel einer RADIO-Sendung in Deutschlandradio Kultur. Es geht um den Konflikt zwischen der Taubenkultur und dem Cochlea-Implantat und den Spannungen, die sich innerhalb der Community ergeben. Die Sendung ist entstanden unter Mitwirkung einiger Dozenten und Studenten des Instituts für Deaf Studies in Berlin.

Sendetermin ist der 12.1.2012 um 19.30 Uhr bei Deutschlandradio Kultur.

 Das Manuskript der Sendung steht  jetzt auch als PDF-Dokument zum Nachlesen zur Verfügung.

Lieber gehörlos als schwerhörig?

Türkentaube auf DVD

Türkentaube

Sie haben den Kurzfilm "Türkentaube" immer noch nicht gesehen? Kein Problem, es gibt ihn auf DVD. Sie können ihn jetzt online bestellen im Shortfilm.Shop:

DVD Türkentaube

Gehörlose Menschen im 20. Jahrhundert

KoFo Bremen

Am Samstag, den 25. Februar 2012 von 10 bis 16 Uhr findet im Gehörlosen Freizeitheim Bremen, Schwachhauser Heerstr. 266, ein KoFo statt zum Thema "Gehörlose Menschen im 20. Jahrhundert - Ein Rückblick auf Politik / Verbände, Kultur, Gebärdensprache und Bildung" mit Helmut Vogel (Historiker, gehörlos).
 
Es sind noch wenige Plätze frei, daher bitte schnell anmelden bei Marita Gatzenmeier unter
marita@kofo-bremen.de und gleich an den Landesverband der Gehörlosen Bremen überweisen, Kto: 1034016 Blz: 29050101, Verwendungszweck: „Seminar Gehörlose Menschen im 20 Jahrhundert" und Name.
 
Kosten der Teilnahme 25,- Euro (incl. Essen und Trinken), Nichtmitglieder: 35.- Euro (Mitglieder werden bevorzugt).

Happy Christmas

How Does Gallaudet University Celebrate the Holidays?

Auf der ganzen Welt wird gefeiert, aber nicht nur Weihnachten. Am besten kann man das in der gehörlosen Welt an der Gallaudet University in Washington sehen. Die ist wirklich so etwas wie ein Schmelztiegel, mit Studenten und Dozenten aus aller Welt. Gemeinsam haben alle die Taubheit und die amerikanische Gebärdensprache ASL, aber sie feiern die unterschiedlichsten Feste, ob nun Happy Christmas, La Fiesta de la Posada, Hannukah, das chinesische Neujahr, Happy Diwali, Eid Al-Adhua oder was auch immer. In einem Video erklären taube Studenten, was und wie bei ihnen zu Hause gefeiert wird: How does Gallaudet University Celebrate the Holidays?

Es gibt übrigens auch Gehörlose, die mit religiösen Festen "nichts am Hut haben". ;-) Die feiern entweder überhaupt nicht, oder aber die Sonnenwendfeier, wie die "tauben Heiden" von den "deaf pagan crossroads".

Und wer mit dem ganzen Weihnachtstrubel gar nichts anfangen kann, der freut sich bestimmt über Loriots skurriles Adventsgedicht "Es naut die Blacht" - übrigens hochgeladen von der S.o.f.a Schülerfirma von der Von-Lerchenfeld-Schule Bamberg - mit Untertiteln natürlich!

Aber ob, was und wie auch immer Sie feiern - wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage und alles Gute für das neue Jahr!

Ihr Taubenschlag-Team

Montagsinterview mit Martin Zierold

Martin Zierold

"Wir Gebärdensprachler sind nicht stumm" - so lautet der Titel des Interviews, das eine taz-Redakteurin mit Martin Zierold geführt hat. Nicht jeder neu gewählte Parlamentarier hat die Ehre, durch die Presse ins Licht der Öffentlichkeit gestellt zu werden. Schon klar, ein gehörloser Politiker ist etwas Besonderes, um nicht zu sagen Exotisches. Martin nutzt diese Gelegenheit sehr geschickt und macht die Probleme und Anliegen der Gehörlosen einer größeren Öffentlichkeit bewusst. Und so ganz nebenbei erfährt man auch etwas Persönliches von ihm, z.B. dass er aus Sachsen kommt und in Berlin in einer "gemischten" WG lebt, mit Hörenden und Gehörlosen. Er propagiert nicht nur Inklusion, er lebt sie auch, als Politiker und privat. - Es lohnt sich, dieses Interview zu lesen:

Montagsinterview mit Martin Zierold

Sylvester-Nostalgie-Spektakel

Nostalgie-Spektakel

Auf Sylvester wird es in Aschaffenburg im PGH ein Nostalgie-Spektakel geben, das ein Gourmet-Buffet, Showprogramm, Mitternachtssekt, usw. beinhaltet. Die Anmeldung läuft bereits, die Anzahl der Gäste ist jedoch beschränkt. Wer sich jetzt schon anmelden möchte, hat garantiert einen Platz am Tisch.
Weiteres und Kontakt zur Anmeldung siehe Programm:

Interview mit Roberto E. Wirth

Roberto E. Wirth

Roberto E. Wirth ist weltweit der einzige gehörlose 5-Sterne-Hotel-Manager. Er besitzt und leitet das Luxushotel Hassler in Rom. Über ihn haben u.a. 3sat und Sehen statt Hören berichtet. Erstaunlich ist nicht nur seine Karriere, sondern auch sein Bekenntnis: Ich arbeite in der "hörenden Welt", aber der Rest meines Lebens und "meine Heimat" sind die gehörlose Welt. Das können sicherlich viele Gehörlose unterschreiben.

Judit Nothdurft hat Roberto in Rom besucht, mit ihm auf der Dachterrasse seines Hotels gesessen und sich mit ihm unterhalten. Lesen Sie ihr

Interview mit Roberto E. Wirth

Fontana Passugg - neue Angebote

Fontana Passugg

Die Schweizer Genossenschaft Fontana Passugg möchte auf ihre nächsten Angebote aufmerksam machen:

"Unsere Kurse stehen Hörbehinderten, Gehörlosen und Hörenden offen und fördern nebenbei noch das Verständnis und Miteinander der verschiedenen Hör- und Sprachkulturen.

22. Oktober 2011
Tag der Schwerhörigen mit Spiel und Spass bei der Fontana-Olympiade

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10 Jahre Gebärdenstammtisch in Stadtlohn

Mark Röttger, Kathrin Schrocke, Bernd Rehling und Dr. Nikolaus Schneider, Leiter der VHS
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Eigene Sprache und Kultur schön und gut, aber wer will schon auf einer (Gehörlosen-) Insel leben? Nein, es ist schon wichtig, Brücken zu bauen zwischen der gehörlosen und der hörenden Welt. Ein Mittel dazu sind Gebärdenstammtische, bei denen sich Hörende und Gehörlose treffen. Vor 10 Jahren wurde der Stammtisch in der kleinen Stadt Stadtlohn nahe der holländischen Grenze gegründet. Solch ein Jubiläum musste natürlich gefeiert werden, mit einer Podiumsdiskussion und einer Lesung. Gelesen hat die Autorin Kathrin Schrocke aus ihrem Jugendbuch "Freak City" (s.u.), und zwar das Schwimmbad-Kapitel, das trotz des eigentlich ernsten Hintergrunds zur Heiterkeit ermunterte, in Laut- und (gedolmetschter) Gebärdensprache. Freak City ist wohl das einzige Jugendbuch, das sich intensiv mit dem Thema Gehörlosigkeit befasst, und das nicht (nur) belehrend, sondern unterhaltend. Übrigens ist das Buch für den Jugendliteraturpreis nominiert worden. Wenn Frau Schrocke ihn gewinnt - wir drücken ihr die Daumen! - dann ist das nicht nur ein großer Erfolg für sie, sondern auch für die Gehörlosen, über die die hörende Welt ein wenig mehr erfährt.

In der Podiumsdiskussion ging es, wie sollte es anders sein ;-), um "Gott und die Welt" - die der Gehörlosen und der Hörenden: um Gebärdensprache, Kultur, Gehörlosenbildung, Kommunikation, Internet usw. usw. Insgesamt ein sehr anregendes Gespräch, das sicherlich im Stammtisch weiter geführt wird.

Und noch eine kleine Bemerkung am Rande: VHS und Stadtverwaltung von Stadtlohn setzen sich wirklich vorbildlich für Gehörlose ein, nicht nur mit dem Stammtisch, sondern auch mit einer Internetseite, die Infos, links und Formulare zum Herunterladen enthält. Klein, aber oho!!

Artikel in der Münsterland Zeitung: Zehn Jahre Gebärdenstammtisch

Zweites Treffen ehemaliger Kölner Internatsschüler

Die Wanne ist voll...

2007 fand zum ersten Mal ein Treffen ehemaliger Schüler und Erzieher des Kölner Internats statt (s.u.). Davon waren alle so begeistert, dass es unbedingt im nächsten Jahr wiederholt werden soll. Bernd Steiger hat wieder die Organisation übernommen. Wenn Sie am Treffen teilnehmen möchten, melden Sie sich bis zum 20. Dezember bei Bernd.

Fingerzeig

Fingerzeig

Auf die Pläne des Berliner Offenen Kanals "ALEX" hatten wir schon hingewiesen (s.u.). In der Zwischenzeit war ALEX aktiv und hat die erste Talkshow in Gebärdensprache produziert: Fingerzeig.

ALEX sucht aber noch weitere gehörlose oder DGS-kompetente Mitarbeiter:

"Habt Ihr Interesse, bei diesem bislang einmaligen Projekt dabei zu sein und Eure Belange bei FINGERZEIG in Eurer Sprache öffentlich darzustellen? Ihr seid mindestens 16 Jahre alt und seid gehörlos oder hörend und gebärdensprachkompetent? Dann meldet Euch bei Janine Rieger (Janine_Rieger@freenet.de) und merkt Euch Donnerstag, den 20. Oktober 2011, 18 Uhr im Kalender vor. Da findet bei ALEX Offener Kanal Berlin (Voltastraße 5, 13355 Berlin‐Wedding) das Auftakt‐Redaktionstreffen statt."

10 Jahre Selbsthilfegruppe Usher und Taubblinde Hamburg

Taubblind Hamburg

Die Selbsthilfegruppe Usher und Taubblinde Hamburg wird 10 Jahre alt! Willkommen sind alle Taubblinde, Gehörlose, Freunde, Interessenten und natürlich auch Assistenten!

Gefeiert wird am Samstag, den 12. November 2011 um 12 Uhr im Kulturhaus Lurup, Binsenort 24, 22549 Hamburg mit Theaterstücken und Workshops! Eintritt: 7€, und Euch erwartet eine Überraschung! Anmeldung bitte bis 15. Oktober 2011! Nähere Infos sind in der Einladung beigefügt und hier geht der Link zum Gebärdenvideo.
Mehr Infos sind auf der Homepage zu finden.

Prof. Haartolles Wortgestöber

Prof. Haartolle? Na, den kennt doch jeder in der deaf world: Prof. Dr. Christian Rathmann, der erste und bisher einzige gehörlose Professor in Deutschland. Seine Namensgebärde hat der SPIEGEL als Überschrift für einen Artikel über das DGS-Korpus-Projekt gewählt. Und damit voll ins Schwarze getroffen: DGS ist eine visuelle Sprache, und auch viele Namen richten sich am Visuellen aus. Aber der Artikel beschränkt sich nicht auf das Projekt, sondern holt weit aus, bis hin zur Geschichte und zum Bildungswesen. 3 1/2 Seiten zum Thema Gebärdensprache und Gehörlose. So viel Raum für die kleine Minderheit - erstaunlich! Und der krönende Abschluss des Artikels ist ein Witz:

"Den Witz der Woche? Auch danach hat sie (Susanne König) gefragt auf ihrer Expedition durchs Pickelhaubenland - und ist dabei auf teils skurrilen Humor gestoßen.
Die Frau mit der Krone erzählt mit Stimme und Händen: "Der Integrationsbeauftragte hat die totale Gleichstellung aller Behinderten erreicht. Jetzt ist er gestorben. Drei Behinderte stehen vor seinem Grab: ,Danke für das, was du für uns getan hast', sagt ein Blinder und wirft gerührt seinen Stock auf den Sarg. ,Danke für alles', sagt ein Gelähmter und kippt seinen Rollstuhl hinab. ,Danke', gebärdet der Gehörlose - und schubst einen Übersetzer ins Grab."

 Jetzt ist der Artikel endlich online: Prof. Haartolles Wortgestöber.

20 Jahre SHG 'Familientreff' Recklinghausen

SHG Familientreff

"Gemeinsam stark!" Dieses Motto hält die Selbsthilfegruppe "Familientreff" Recklinghausen nun schon seit 20 Jahren zusammen. Das muss natürlich gefeiert werden:

"Am 24. September ab 11 Uhr findet in Recklinghausen die Jubiläumsfeier statt. Zu einer Jübiläumsfeier gehören Grillen, Kuchen, Spaß und Spiel für Groß und Klein und gute Laune - und natürlich Gäste, die gute Laune mitbringen und den ganzen Tag feiern möchten."

DEAF WORLD

DEAF WORLD

Ute Sybille Schmitz, aka Billa und bekannt durch die Türkentaube, hat zusammen mit Thomas Hofmann einen neuen Film produziert, ein Musikvideo: Deaf World, und wieder mit Okan Seese, diesmal mit seiner Band Deep South. Versteht sich von selbst, dass der Film mit Untertiteln versehen ist und dass gebärdet wird. Und wie der Name sagt geht es um die Welt und das Leben Gehörloser. Mehr noch, um das Verständnis füreinander und das friedliche Leben miteinander. Wirklich ein mitreißender Rap! Selbst Leute, die Raps hassen, werden diesen lieben! Der einzige kleine Schönheitsfehler: Ausgerechnet der Titel, der zudem zig Mal wiederholt wird im Song, wird falsch ausgesprochen, und das können auch Gehörlose am Mundbild deutlich erkennen: "deaf" wird nun mal "däff" und nicht "diiif" ausgesprochen! Aber darüber sehen und hören wir einfach mal weg und genießen das tolle Musikvideo:

DEAF WORLD - bei YouTube

DEAF WORLD - auf Okans Homepage

Jugendfestival2 - After Party

Jugendfestival2 - After Party

Am 17. September 2011 nach dem Jugendfestival2 in Berlin gibt es eine After Party. Organisiert wird sie vom Berliner Jugendverein jubel3 e.V. in Kooperation mit dem Team von Jugendfestival2.

Ihr habt auf dem Jugendfestival 2 nicht genug Zeit gehabt, zu quatschen? Ihr wollt noch einmal mit allen neuen Leuten, die ihr kennengelernt habt feiern? Ihr wollt euch über eure neuen Erfahrungen und Erlebnisse austauschen? Dann kommt nach dem Jugendfestival zum Zirkuszelt neben der O2 World! Auf dem Werbespot-Video könnt ihr sehen, wo das Zirkuszelt ist und wie ihr hinkommt: http://www.youtube.com/watch?v=Q3y230mlJN8

Die Feier beginnt um 22 Uhr und wird die ganze Nacht dauern. Ein Essen- und Getränkeverkauf sind vorhanden. Der Eintritt kostet 5 €.

Wer unter 18 Jahre ist, braucht von seinen Eltern eine schriftliche Einverständniserklärung, dass er/sie mit einer Aufsichtsperson über 18 Jahre zur Party kommen darf. Bring bitte die unterschriebene Einverständniserklärung und den Personalausweis mit.

Hier könnt ihr das Formular herunterladen und ausfüllen:
http://www.party-clubwear.com/files/aufsichtsuebertragung_n_abs1nr4juschg.pdf

Sencity 2011 in Berlin

Sencity 2011

Am 23.9. findet im Tresor Club in Berlin eine Party der besonderen Art statt: Hörende und gehörlose Ehrenamtliche von der Skyway Foundation aus den Niederlanden und jubel³ aus Berlin arbeiten zusammen, um eine Party für alle Sinne erfahrbar zu machen.

Hier ein Promo-Video:
http://www.youtube.com/watch?v=iykTLxsgTX0

WAS IST SENCITY?
Das Hauptziel ist hierbei, hörende und gehörlose Welten mit ihrer jeweils eigenständigen Kultur zusammenzubringen, um eine Nacht gemeinsam zu feiern. Neben so offensichtlichen Ansätzen wie auf die Musik abgestimmte Videokunst gibt es auch über MIDI-Handschuhe, Gebärdentänzer und Lichtshow aufs Auge. Die Nase wird durch eine Aroma-Maschine stimuliert und über den extra angefertigten Vibrationsboden gehen die Bässe noch direkter in die Körper der Tanzenden über. Eingerahmt werden die Performances durch eine Moderation in Gebärdensprache.

TICKETS KAUFEN?
Berliner können ihre Karten direkt bei jubel³ (w.zante@jubel3.de) bestellen oder beim Gehörlosenverband Berlin in der Friedrichstraße 12 abholen. Hier kosten die Tickets nur 10 Euro. Ansonsten können die Tickets auch über das Internet bei http://www.your-sencity.com bestellt werden - hier fallen aber Vorverkaufsgebühren an. Wer's drauf ankommen lassen will, kann versuchen, an der Abendkasse ein Ticket zu ergattern. Besser ist aber, schnell Karten zu bestellen!

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Aktionstag in Rostock

Fest der tanzenden Hände

Der Elternverband hörgeschädigter Kinder LV M-V und die Gehörlosenseelsorge der Ev.-Luth. Landeskriche Mecklenburgs veranstalten am 10. September in Rostock einen Aktionstag der Gehörlosen unter dem Titel "Fest der tanzenden Hände".

Es gibt u.a. Info- und Aktionsstände, an denen sich Vereine und Verbände vorstellen, ein Parodie-Theater aus Hamburg und einen Mitmach-Zirkus für Jung und Alt.

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