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Kurse für gehörlose Eltern mit hörenden Kindern

CODA-Programm

Ab dem 2. Oktobergibt es wieder Kurse für gehörlose Eltern mit hörenden Kindern im Rahmen des Berliner CODA-Programms.

Das CODA-Programm wurde extra für Familien mit gehörlosen Eltern und hörenden Kindern entwickelt. Es besteht aus einem Elternkurs für gehörlose Eltern und einem Kinderkurs für Codas im Alter von 8-12 Jahren. Der Elternkurs findet in Gebärdensprache statt. Die Eltern bekommen Tipps und Informationen zur Erziehung. Im Kinderkurs geht es um Erfahrungen der Kinder zwischen hörender und gehörloser Welt.

Die Kurse beginnen am Samstag, den 02.10.2010 (13-16 Uhr) in der Ruppin-Grundschule, Offenbacher Straße 5a, Berlin.

Gehörlose Eltern mit hörenden Kindern sind herzlich eingeladen an den Kursen teilzunehmen! Sie können sich und ihre Kinder hier anmelden:
E-Mail: info@coda-programm.de, Fax: 03222/1466213
Informationen in Gebärdensprache gibt es unter: www.coda-programm.de

Deaf Week mit Türkisparade und Gebärdensprachfestival in Berlin

Deaf Week

Wir hatten zwar schon im Juli darüber berichtet (s.u.), und die Berliner wissen es ohnehin, aber wir weisen gerne noch einmal darauf hin:

Der Berliner Bär ist los in der Deaf Week, die jetzt voll im Gange ist, vom 17.-25.9. Es gibt ein randvolles Programm. Dazu gehören die Türkisparade und das Gebärdensprachfestival.

In dieser Woche sind die Gehörlosen in Berlin sicher nicht zu übersehen. Sogar Bürgermeister Klaus Wowereit hat ein Grußwort geschrieben.

Ordner und Mitarbeiter für Türkisparade gesucht

Türkisparade

Am 25.09.2010 findet die Türkisparade zum Gebärdensprachfestival in BERLIN statt! Es wird eine Parade und im Anschluss ein tolles Programm auf der Bühne geben. Dafür werden noch Ordner und Mitarbeiter gesucht!

Ordner und Mitarbeiter sollten mindestens 18 Jahre alt sein! Anmelden unter mitmachen@tuerkisparade.de, alle sind willkommen!
Wenn ihr noch Fragen habt, wendet euch an Yesim und Melanie.

Homepage mit DGS-Video: Türkisparade

Im Zeichen des Taubseins

7. Gebärdensprachfestival 2010

Am 24./25. September findet in Berlin das 7. Gebärdensprachfestival statt. Das 7. Gebärdensprachfestival dient als Höhepunkt der Aktionswoche "Berliner Deafweek" vom 17. bis 25.9.2010.

Seit dem ersten Gebärdensprachfestival 1991 hat sich einiges getan in der Gehörlosenwelt. Nicht nur Paddy Ladds "Deafhood" hat das Bewusstsein gewandelt, von "Taubheit" zu "Taubsein" eben - die Gebärdensprachfestivals haben den Stolz auf die eigene Sprache und Kultur manifestiert. Und so wurde nicht zufällig das Motto für das 7. Festival gewählt:Im Zeichen des Taubseins.

Es gibt einige Neuigkeiten:

  • Im Eintrittsreis ist die Cocktailparty inklusive.
  • Einige der Programme sind aktualisiert
  • Für Teilnehmer, die im Finalle dabei sind, gibt es freien Eintritt.
  • Auf der Homepage gibt es einige neue Videos
  • Cocktailparty-Besucher, die NICHT beim Gebärdenfestival dabei sind, zahlen 10€ Einlassgebühr.
  • Bis zum 15. Juli gibt es noch vergünstigte Tickets -  also schnell bestellen!

7. Gebärdensprachfestival 2010

WLJ aktiv!

WLJ

"Die taube Jugend ist eine Zeit der Neuorientierung!" Unter diesem Motto veranstaltete die Wilde Löwenjugend am 12. Juni ein Event in Schwäbisch Gmünd. Die erste Veranstaltung der neu gegründeten Gehörlosen-Jugendgruppe, und gleich ein voller Erfolg (lesen Sie den Bericht!). Nichts motiviert mehr als Erfolg! Also machen die Löwen gleich weiter, mit einer Kinderfreizeit (s.u.) und einer Bildungsfahrt zum Gebärdensprachfestival nach Berlin (siehe JPG unten!).

Die Bildungsfahrt muss wegen zu niedriger Teilnehmerzahl leider ausfallen.

Gehörlose im Job - Karriere jenseits der Stille

Judith Hartmann

Vor zwei Jahren wurde Judith Hartmann als gehörlose Rechtsanwältin in Hamburg vereidigt (s.u.). Bis heute ist sie die einzige Gehörlose, die das geschafft hat. Auch Benjamin Piwko hat einen eher außergewöhnlichen Beruf. Er ist Kampfsporttrainer und betreibt eine eigene Kampfsportschule.

Gestern berichtete SPIEGELonline ausführlich über die beiden, über ihren ganz persönlichen Werdegang. Natürlich kommen dabei auch allgemeine Gehörlosen-Themen zur Sprache. Und angehängt ist sogar ein kleines Gebärden-Quiz.

Gehörlose im Job - Karriere jenseits der Stille

Neue DGZ-Homepage

DGZ 6/2010

Kerstin Reiner, Chefredakteurin der DGZ, teilt mit:

"Nun ist es endlich soweit! Darf ich vorstellen? Unsere neue Homepage www.gehoerlosenzeitung.de. Jetzt ist sie endlich online! Alle Nicht-Abonnenten haben so die Möglichkeit, eine kostenlose Leseprobe der DGZ zu lesen.

Wir werden unsere Homepage auch weiterhin ausbauen, um sie auch für Sie - unsere treuen Leserinnen und Leser - interessant zu gestalten. Unsere aktuelle Homepage ist der erste Schritt, um mit Ihnen über das Internet Kontakt aufzunehmen. Wir laden Sie herzlich ein, mal reinzusurfen!"

Eine Leseprobe des Juni-Heftes finden Sie auch hier:

TAG DER BEGEGNUNG 2010

Wir sind mittendrin

In diesem Jahr findet der TAG DER BEGEGNUNG am SONNTAG, den 27. JUNI IM GRUGAPARK in ESSEN statt.

Im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist der TAG DER BEGEGNUNG eine der größten Veranstaltungen in diesem Jahr. Der Landschaftsverband Rheinland erwartet 50.000 Besucher zu einem Zeichen von Integration und Barrierefreiheit durch Kultur.
Viele Verbände, Vereine und Gemeinschaften von und für gehörlose und schwerhörige Menschen bilden den Themenpark: „WIR SIND MITTENDRIN“. Sie finden den Themenpark - und dort das Rhein.-Westf. Berufskolleg Essen - unterhalb der Dahlienarena (Haupteingang oder Eingang Orangerie). Ein Hinweisschild zeigt den Weg. Auf der Bühne des RWB wird ein abwechslungsreiches Programm gezeigt. Auch der Gebärdenchor vom DAY OF SONG tritt auf! Für Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt: "Wie sagt man bei uns so schön? Komma lecker bei mich bei!" ;-)

Wer wissen möchte, welche Vereine und Einrichtungen dabei sind und wo man sie findet – hier ist der Lageplan (siehe PDF unten).
Das gesamte Veranstaltungsprogramm und die interessante Geschichte des Tages der Begegnung können Sie hier einsehen: http://www.tag-der-begegnung.lvr.de
 

Hilfe für Gehörlose auf Haiti

Haiti Deaf Relief

Vor fast einem halben Jahr hat sich das katastrophale Erdbeben auf Haiti ereignet. Getroffen hat es natürlich auch Gehörlose - und die meist besonders hart. Unmittelbar nach dem Unglück sind diverse Hilfsaktionen angelaufen, z.B. vom amerikanischen Gehörlosenbund NAD und der Gallaudet University. Je länger solch ein Unglück zurückliegt, desto größer ist aber die Gefahr, dass es allmählich in Vergessenheit gerät.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat das Thema jetzt aufgegriffen und will u.a. den Aufbau zerstörter Gehörlosenschulen unterstützen. Aus diesem Grunde hat er jetzt einen Spendenaufruf gestartet. Sie finden ihn, samt DGS-Video, auf der Website des DGB.

Ich bin ICH - Identität und emotionale Entwicklung

GECO-Logo

Der Verein GECO (Gehörlose Eltern - CODA e.V.) wurde 2007 als Selbsthilfegruppe gegründet und im November 2009 als Verein eingetragen. Er bietet am Sonntag, den 13. Juni, einen Eltern-Vortrag an. Referentin ist Tanja Jokisch, hörende Diplom-Psychologin. Sie ist CODA und ihre Muttersprache ist deshalb DGS! Sie referiert in DGS - ohne Dolmis! Ihr Thema: "Ich bin ICH - Identität und emotionale Entwicklung".

Die Platzanzahl ist begrenzt, daher bitte anmelden. Kinderbetreuung ist vorhanden, allerdings nur für CODA-Kinder (hörende Kinder) ab 3 Jahren.

 

Video: 'Hörenzwang'

Mahnmal Verbotene DGS

Genauso alt wie der Taubenschlag - das will schon was heißen! ;-) Schon 1997 haben Christopher Buhr und Freunde ein Video gedreht mit dem Titel "Hörenzwang" und es beim Filmfestival in Dresden vorgestellt. Gemeint ist der Zwang zu hören und das Verbot der Gebärdensprache. Ein Thema, das Gehörlose seit vielen Jahren bewegt. Hörenden mag das abstrus erscheinen. Dass es aber, was den ZWANG zum CI betrifft, nicht so ganz utopisch war und ist, zeigt die augenblickliche Auseinandersetzung von Fachleuten pro und contra CI-Zwang. Da war das Video geradezu prophetisch: Der ursprüngliche Titel war "Flucht vor CI-Zwang".

Kurzfilm "Hörenzwang"
(Vorausgegangen ist "Hörenzwang" der Kurzfilm "Antideaf".)

Klatsch und Tratsch unter Gehörlosen

Klatsch und Tratsch unter Gehörlosen
Bild vergößern

Das Kommunikationsforum Augsburg lädt ein zu einem Informationsabend am 10. Juni 2010 zum Thema "Klatsch und Tratsch unter Gehörlosen". Referent ist Dr. Oliver Rien, Diplompsychologe aus Bad Grönenbach (ohne GebärdensprachdolmetscherInnen!).

  • Ist Klatsch und Tratsch unter Gehörlosen wirklich eine ernste Bedrohung der Gehörlosengemeinschaft?
  • Kommt Klatsch und Tratsch bei Gehörlosen häufiger vor als bei Hörenden?
  • Ist Klatsch und Tratsch nur etwas für Frauen?
  • Einige behaupten, dass Tratsch die Gesellschaft zusammenhält. Aber wieso kann Klatsch und Tratsch zur Isolation innerhalb der Gehörlosengemeinschaft führen?
  • Welche Folgen können für den Betroffenen entstehen?

KoFo Augsburg: Klatsch und Tratsch unter Gehörlosen

CI-Zwang? - Anmerkungen von Jens Heßmann

Prof. Dr. Jens Heßmann

Beim Namen Jens Heßmann erinnern sich viele spontan an seine Kolumne "Schon gehört? Unerhört!" im ZEICHEN. Die war immer ganz hinten im Heft, wurde von den meisten aber als erstes gelesen. Und hat oftmals Lachtränen bewirkt - aber immer voll ins Schwarze getroffen. Ja, toll schreiben konnte er schon immer. Und Sachverstand hat er zudem. Seit Wintersemester 1998/99 ist er als Professor für Gebärdensprachdolmetschen am Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) tätig, mit Beginn des Wintersemesters 2003/04 im Amt des Dekans. Nicht nur das. Durch seine gehörlose Frau und deren gehörlose Familie ist er zudem voll drin in der Deaf Community. Er weiß, wovon er spricht und schreibt, als Wissenschaftler und auch privat. Ins Tagesgeschehen hat er in letzter Zeit aber nur selten eingegriffen. Nun konnte er es sich aber wohl nicht mehr verkneifen.

Zum Aufsatz "Haben gehörlose Kleinkinder ein Recht auf ein Cochleaimplantat?" von Müller & Zawacko (s.u.) musste er einfach seinen Senf dazu geben. Und er tut das im bekannten Stil von "Schon gehört? Unerhört!". Mit unschlagbaren Sachkenntnissen, aber durchaus nicht abgehoben professoral, sondern z.T. ein wenig frech und schnodderig, und an manchen Stellen kann man sich das Lachen nicht verkneifen. Bitterernst ist allerdings seine Ablehnung von Zwangsmaßnahmen, und er setzt sich vehement gegen die Diskriminierung der Gehörlosengemeinschaft zur Wehr.

Am Schluss seiner Stellungnahme hebt er die wissenschaftlichen Qualifikationen seiner Kolleginnen hervor. Aber: "Es wird wohl so sein, dass dem schreiberfahrenen Zugriff des vielbeschäftigten Wissenschaftlers die spezifischen Gegebenheiten eines bestimmten Wirklichkeitsbereichs fremd bleiben können. Und haben nicht auch kluge Autorinnen das Recht auf einen schlechten Aufsatz? Gewiss doch, aber ein bisschen schämen sollten sie sich schon." - Da kann man sich das Lachen dann wieder nicht verkneifen!

Jung. Grün. Stachelig. Und gebärdensprachig!

Sarah Benke interviewt Helene Jarmer und Lutz Pepping

Jung. Grün. Stachelig. Und gebärdensprachig! - Dieses Motto hat der AK SIGN von der GRÜNEN JUGEND schon mal für den nächsten Workshop ausgewählt. Der soll im Herbst stattfinden, nicht zuletzt deshalb, weil der vorige, der erste überhaupt (s.u.), ein voller Erfolg war.

Lutz Pepping hat einen kurzen Rückblick auf den ersten Workshop des AK SIGN am 22. Mai in Göttingen geschrieben:

Auch mit den Händen hören!

Norbert Ellersiek

"Auch mit den Händen hören!" Das soll der Name einer CI-Selbsthilfegruppe werden, die Norbert Ellersiek gründen möchte. Dafür sucht er gehörlose oder schwerhörige CI-Träger, die wie er mit der Gebärdensprache aufgewachsen sind und trotz CI weiter gebärden wollen.

Norbert:
"Anders als bei vielen CI-Selbsthilfegruppen, bei denen viel oral geredet wird, soll in der besonderen Selbsthilfegruppe das Gebärden selbstverständlich sein."

Das erste Treffen soll im Mai in Essen stattfinden.

Interessierte melden sich bitte an bei: Norbert Ellersiek, Fax 02162-979711 oder Email: n.ellersiek@online.de

Das ERSTE Treffen der etwas anderen CI Deaf Selbsthilfegruppe "Auch mit den Händen hören" findet am 29. Mai am Essener HBF ab 14:00 Uhr statt. Ende offen.  Wir treffen uns dort am Taxistand, Richtung Innenstadt, und gehen in ein Café.

Auch normalhörende, schwerhörige und andere Interessierte, Familienmitglieder, ob jung oder alt, sind herzlich willkommen.

Umgangssprache ist vor allem DGS, auch LBG möglich.

 

7. Berliner Gebärdensprachfestival 2010

7. Gebärdensprachfestival

Die Internetseite des Gebärdensprachfestivals ist neu gestaltet worden.

Eintrittskartenverkauf und Anmeldung zum Wettbewerb sind eröffnet. Es gibt zahlreiche Neuigkeiten, sowie viele Gebärdensprachvideos in DGS, LIS und LSF. Das Gebärdensprachfestival ist jetzt auch bei Facebook.

www.gebaerdensprachfestival.de

Die "Nordlichter" haben Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten geplant.

Autonomie sticht

Kirchentag 2010

Matthias Derrer von den Evangelischen Gehörlosengemeinden in Bayern:

"Der ökumenische Kirchentag in München bot auch die Möglichkeit zum Dialog in der Frage des Cochlea Implantats (CI). Kirchenrat Pfarrer Klenk und die Moderatorin Christine Linnartz (taub) hatten im Namen des Kirchentags geladen.

Die Gäste waren hochkarätig und vor allem willens einen notwendigen Dialog in Gang zu setzen. Pfarrerin Fries, Dr. Zichy, Prof. Dr. Rathmann und Prof. Dr. Hoppe diskutierten 90 Minuten intensiv und „klopften“ an den Türen der drängenden Fragen an.

Die knapp 250 Besucher der Diskussion erlebten einen erfrischenden Auftakt und von allen Teilnehmenden den klaren Willen zum Dialog. Die evangelisch-lutherische Gehörlosenseelsorge in Bayern möchte die Rolle der Gastgeberin und Plattform zum Dialog auch in Zukunft anbieten und lud alle Diskussions-Partner zu einem weiterführenden Dialog ein."

Kirchentag hilft Dialog zu führen

Einer der Teilnehmer der Diskussion, Dr. Michael Zichy, hat seinen Standpunkt in einem Blogbeitrag dargestellt:

Hörschädigung und Ethik: Sollen gehörgeschädigte / gehörlose / taube Kinder mit einem Cochlearimplantat ausgestattet werden?

Er kommt zu dem Schluss: Autonomie sticht. Gemeint ist, dass Eltern selbst frei entscheiden sollen, ob nun für oder gegen ein CI.
 

My deaf family

My deaf family

Marlee Matlin, gehörlose Oscar-Preisträgerin und bekannt aus einer Vielzahl von Filmen, wollte das Leben einer gehörlosen Familie in einer Fernsehserie, einer "Reality Show", darstellen. Die Produktion hat sie aus eigener Tasche vorfinanziert. Die Sender fanden den Pilotfilm auch Klasse, fürchteten aber, dass sich zu wenig Hörende den Film ansehen würden - und lehnten ihn ab. Marlee hat den Film kurzerhand bei YouTube hochgeladen. Nun können ihn Zuschauer auf der ganzen Welt sehen, mit ASL (American Sign Language) und englischen Untertiteln.

Die "deaf family" ist übrigens eine stinknormale deaf family, nicht zum Vorzeigen geschönt. Vier von den sechs Familienmitgliedern sind gehörlos, zwei Kinder hörend. Die CODAs sind stolz auf ihre Eltern, aber manchmal wäre es schon einfacher, wenn sie hören könnten. Und der Vater ist oral erzogen worden und hat erst als Teenager Gebärden gelernt. Statt "deaf is beautiful"-Fassade also das wirkliche Leben. Und Marlee Matlin selbst taucht gelegentlich auch in dem Film auf, als Moderatorin, aber nur am Rande.

Film My deaf family bei YouTube

Marlee Matlin launches reality series on YouTube - mit Interview

Neues Jugendbuch: Freak City

Der hörende Mika hat sich in die gehörlose Lea verliebt. Seine Mutter ist begeistert, dass er sich für ein behindertes Mädchen engagieren, sie beschützen und unterstützen will. Darauf ist Mika noch gar nicht gekommen. Er will eigentlich nur Liebe – und SEX!
So offen und ehrlich geht es in dem Jugendbuch Freak City von Kathrin Schrocke zu. Sie hat sich erstaunlich gut gleich in zwei verschiedene Welten versetzt, die der Jugendlichen und die der Gehörlosen. Direkt geht es in beiden Welten zu. Die Jugendlichen reden nicht um die Sache herum. Die neue Referendarin finden die 15-Jährigen einfach geil und verpassen ihr den Spitznamen „Pornoqueen“. Und sie bedauern, dass die mit Minderjährigen nicht darf. Nicht mehr ganz so junge Leser werden sich wundern, wie offen und ungeschminkt da gesprochen – und auch gehandelt wird.
Noch erstaunlicher ist das Eintauchen in die Welt der Gehörlosen. Würde man die Passagen, in denen es um Gehörlose geht, herausfiltern, dann hätte man ein komplettes Lehrbuch über Sprache, Kultur und Mentalität Gehörloser. Ob es um Gebärden, Bildtelefone, Lichtklingeln, den Wunsch nach gehörlosen Kindern, den Stolz darauf, gehörlos zu sein, oder auch um den Frust geht, nicht mal im Bäckerladen einkaufen zu können, ohne falsch verstanden und schräg angeguckt zu werden – so ziemlich alle Aspekte des deaf life kommen vor in dem Buch. Und es ist aktuell. Lea nimmt Mika sogar mit in ein Konzert mit SignMark!
Ein Lehrbuch über die Welt der Gehörlosen wäre sicher anstrengend und eher langweilig. Ganz anders Freak City! Da wird nicht auf die Bedeutung von Dolmetschern hingewiesen, sondern da dolmetscht der neunjährige Bruder einer Freundin beim Rendezvous im Schwimmbad zwischen Lea und Mika. Umwerfend komisch! Ein durchaus ernsthaftes Thema, mit viel Humor und Einfühlungsvermögen geschrieben. Das liest man auch als Erwachsener mit Begeisterung.
Ob eine Gehörlose und ein Hörender zusammen passen? Naja, als 15-Jährige müssen sie sich wirklich noch nicht für den Rest des Lebens festlegen. Aber ob die beiden sich „kriegen“? Das bleibt spannend bis zum Ende des Buches. ;-)

Freak City

DEAFNATION WORLD EXPO

DEAFNATION Weltausstellung vom 18.-23. Juli 2010 in Las Vegas, Nevada, USA
Die DeafNation Weltausstellung 2010 wird im Sands Ausstellungszentrum stattfinden, dem perfekten Ort, um die Gehörlosen unter einem Dach zusammenzubringen. Die Weltausstellung wird in der 20.000m2 großen Sands Ausstellungshalle stattfinden, wo Ausstellungen, Workshops, Kunstgalerien, Unterhaltung, Sportveranstaltungen, Aktivitäten für Kinder usw. Ihren Tag ausfüllen werden mit Präsentationen, Bildung und Zusammenkünften für die Teilnehmer. Am besten an der Weltausstellung ist, neben den Zusammenkünften und den kulturellen und sprachlichen Veranstaltungen, dass der Zutritt zu allen Veranstaltungen kostenlos ist. Mehr Informationen finden Sie auf www.deafnation.com - oder senden Sie eine E-Mail an rachelburton@deafnation.com.

Text in English:

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Russische Gehörlosenmafia und 'Ukrainische und russische Deaf History'

Arkady Belozovsky

Eine Gehörlosen-MAFIA - gab oder gibt es die? Gerüchte gibt es genug - aber beruhen sie auf Tatsachen? Arkady Belozovsky stammt aus der ehemaligen Sowjetunion und lebt jetzt in den USA. Er kennt als ukrainischer CODA die Gehörlosenmafia aus eigener Erfahrung. Am 29. März wird er in der Gebärdenfabrik in Berlin darüber berichten, in Internationaler Gebärdensprache. Das verspricht ein spannender Abend zu werden!

Die unerzählten Geschichten: Die Gehörlosenmafia in der ehemaligen Sowjetunion

Und wo Arkady schon mal in Deutschland ist, macht er am 3. April in Frankfurt gleich einen ganzen Tag zum Thema "Ukrainische und russische Deaf History".

Am 27.03.2010 findet an der Universität Hamburg, Edmund- Siemers- Allee 1, 20146 Hamburg (Hörsaal J) ein Vortrag über das Thema: "Taube Migrantinnen und Migranten/ Deaf Mafia", referiert von Arkady Belozovsky (USA), statt. Der Vortrag beginnt um 17:30h. (s.u.)

 

80. Geburtstag von Heinz A. Feuerbaum

Heinz A. Feuerbaum

Am 06.03.2010 feierte der Gehörlosen Theaterverein Dortmund e. V. den 80. Geburtstag von Heinz A. Feuerbaum. Viele ehemalige und aktive Schauspieler aus ganz Deutschland kamen, um den langjährigen Leiter und Regisseur des Deutschen Gehörlosen Theaters hochleben zu lassen. Selbst aus den Vereinigten Staaten von Amerika und Österreich wurden ihm Glückwünsche und Grüße übersandt.

Gehörlosenmeeting der Anonymen Alkoholiker in Bremen

Anonyme Alkoholiker

In Bremen ist eine neue AA-Gruppe gegründet worden, die sich speziell an Menschen wendet, die sowhl ein Hörproblem als auch ein Alkoholproblem haben. Diese Meetings werden in Gebärden- und auch Lautsprache abgehalten. Zusätzlich wurde ein SMS Telefon eingerichtet, damit auch so der erste Kontakt aufgenommen werden kann.
 

Schwerhörige Studentin aus Trümmern lebend gerettet

Eleonora Calesini wird gerettet

Ein ganz normaler Abend. Eleonora Calesini, eine 20-jährige schwerhörige Studentin in L'Aquila in Italien, legt wie immer vor dem Schlafengehen ihre Hörgeräte ab. Mitten im Schlaf wird sie vom Erdbeben überrascht und in den Trümmern des fünfstöckigen Hauses verschüttet. Die meisten ihrer MitbewohnerInnen sind tot. Eleonora liegt zwischen Betonsäulen, die ihr das Leben retten. 42 Stunden lang, im Dunkeln und natürlich ohne Hörgeräte. Eine grausige Vorstellung, fast zwei Tage lang verletzt in der Dunkelheit zu liegen - und nicht einmal zu hören, wenn nach einem gerufen wird. Ihr Vater führt die Rettungskräfte an die richtige Stelle, und sie finden Eleonora tatsächlich lebend. Ein Nachbeben scheint alles zunichte zu machen, aber sie kann glücklicherweise doch noch lebend geborgen werden.

Aus der Presse:

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