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Austin Unbound

Austin Unbound

Am Donnerstag, den 28. November 2013 um 19:30 Uhr lädt LesMigraS zu einer Filmvorführung ein: AUSTIN UNBOUND.
Film von Eliza Greenwood, USA 2011
Sprache: ASL mit englischen und deutschen Untertiteln - die Vorführung des Films und das anschließende Gespräch werden in DGS übersetzt.
Ort: Familiengarten im Nachbarschaftscafé des KOTTI e.V., Oranienstr. 34, (Hinterhof), 10999 Berlin. Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht.

Austin, ein gehörloser Trans*mann, und seine beste Freundin sind auf einem Road Trip. Auf dieser Reise macht Austin seine Mastektomie. Sein Humor und seine Selbstverständlichkeit, mit der er seine Erfahrungen teilt, sind eine Inspiration für viele Communities und Familien.

Politik - leicht verständlich erklärt

Wolfgang Schmidt

Immer mehr Gehörlose verfolgen aufmerksam, was in der Politik läuft, oder machen aktiv mit. Aber nicht alle verstehen wirklich, was in der Politik läuft. Deshalb ist Wolfgang Schmidt bereit, Politik verständlich zu erklären. Am 8. November findet um 18 Uhr die Informationsveranstaltung "Politik - leicht verständlich erklärt" im Kreishaus Paderborn, Aldegrever Str. 10-14 statt. Der taube Politikaktivist aus Winsen/Luhe (Niedersachsen) steht auch für eine Diskussion über alles, was den Gehörlosen am Herzen liegt, zur Verfügung.

Mea Maxima Culpa

Mea maxima culpa

22.10.2013 20:15 Uhr (Dauer 105 min)

Wiederholung: 12.11.2013  08:55  Uhr  (Dauer 105 min)

arte HD
Mea Maxima Culpa

(Mea Maxima Culpa: Silence in the House of God)
Stille im Haus des Herrn
Religionsmagazin, England, USA 2012
Moderation: Thomas Kausch
Autor: Alex Gibney
Kamera: Lisa Rinzler

Nach außen schien Pater Lawrence Murphy die Idealbesetzung für die St.-Johns-Schule für Gehörlose in Milwaukee zu sein, an der er von den frühen 50er Jahren bis 1974 unterrichtete. Der freundlich aussehende Geistliche wirkte zugewandt, konnte die Zeichensprache perfekt und nahm einige Jungen schon mal für einen Kurzurlaub in sein Sommerhaus mit. Dort, aber auch im Schlafsaal und selbst im Beichtstuhl, praktisch unter den Augen seiner Kollegen und der betreuenden Nonnen, verging Pater Murphy sich an seinen Schutzbefohlenen. Die taubstummen Jungs waren die perfekten Opfer, denn sie konnten ihr Elend nicht in die Welt hinausschreien. Ihre Eltern verstanden zumeist die Zeichensprache nicht, und wenn sie ihre Söhne verstanden, glaubten sie ihnen nicht, da ein Geistlicher solche Untaten doch niemals begehen würde. Zudem waren viele Eltern dankbar, dass die Kirche ihren behinderten Kindern eine Ausbildung ermöglichte. In ihrer Verzweiflung druckten die Kinder Steckbriefe ihres Peinigers, verteilten sie auf Kirchenbänken und anderenorts. Spätestens da hätte die Erzdiözese eingreifen müssen, die seit langem von den Missständen wusste. Bereits im Jahr 1963 berichtete ein Geistlicher, der Pater Lawrence Murphy während einer Abwesenheit vertrat, dem Erzbischof über die Vorkommnisse. Doch es ging mehr als ein weiteres Jahrzehnt ins Land, bevor Murphy versetzt wurde. Priester durfte er bleiben. Auch in seiner neuen Gemeinde, die nicht über sein Vorleben informiert worden war, kam es zu Übergriffen. Nachdem immer häufiger Fälle von Pädophilie überall in der Weltkirche ans Tageslicht kamen, geriet die Amtskirche, die bislang eher weggesehen oder auf die innere Einkehr der Täter in eigens dafür geschaffenen Einrichtungen vertraut hatte, in arge Bedrängnis. Papst Johannes Paul II. verfügte, dass jeder Missbrauchsfall der damals von Kardinal Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI., geleiteten Glaubenskongregation gemeldet werden müsse. Aber die Ermittlungen dort verliefen eher schleppend. So starb der beschuldigte Priester Lawrence Murphy unbestraft, und die Erzdiözese in Wisconsin erklärte sich in Erwartung hoher Schadensersatzforderungen prophylaktisch für zahlungsunfähig.

'Gemeinsame Wege finden' - Wohlfühlwochenende am 1. Wochenende im Advent

Haus FUNtasie

Unter dem Motto „Gemeinsame Wege finden“ plant Informa Zentrum für Hörgeschädigte gGmbH ein Wochenende zum Wohlfühlen für hörgeschädigte Familien, Alleinerziehende, Paare und Einzelpersonen am 1. Wochenende im Advent (29.11.2013 – 01.12.2013) in Kastellaun im Haus FUNtasie.

Die Teilnehmer erwartet Entspannung, Abenteuer, Spaß, Spiel, gutes Essen, Plaudern und natürlich einfach nur Wohlfühlen.

Nähere Informationen gibt es hier - auch als Flyer zum Ausdrucken und weitergeben.
Ansprechpartnerin für Anmeldung und weitere Informationen ist Kerstin Comes
Telefon: 02631/9171-13, Fax: 02631/9171-20, Mail: kcomes@informa.org

Weihnachtsausstellung und Workshop Krippenbau

Bei „Holz und Natur“-Kunstwerkstätte Christ in Neunburg vorm Wald/Oberpfalz findet am Samstag, den 16. November (Gehörlosen-, Schwerhörigentreff) von 15.00 bis 19.00 Uhr eine Weihnachtsausstellung mit anschließendem gemeinsamem Essen im Gasthof Sporrer statt.

An dem Tag findet auch der Workshop „Krippenbau“ mit dem gehörlosen Schreinermeister Toni Christ statt, Dauer: 9.00 – ca. 17.00 Uhr. Es sind noch Plätze frei. Falls jemand Interesse hat mitzumachen, bitte um baldige Anmeldung!

Weitere Ausstellungstermine: Freitag, 15. 11., 22. 11., Samstag, 23. 11., Freitag, 29. 11., jeweils von 15 – 18 Uhr (kein Gehörlosen- und Schwerhörigentreff)

Holz & Natur-Kunstwerkstätte, Am Steinacker 7, 92431 Neunburg vorm Wald
 

Taubsein - die Identität des gebärdensprachigen Menschen

Katja Fischer

In Stuttgart findet am 10. November ein Workshop mit Katja Fischer statt zum Thema „Taubsein - die Identität des gebärdensprachigen Menschen“. Es wird eine Einführung zu den Themen Taubengemeinschaft und Taubenkultur geben. Außerdem werden die Begriffe "taub" und "gehörlos" im Gegensatz zu "Taubsein" erklärt. Letztlich geht es um die Frage, wie die Gehörlosen heute in der Gesellschaft leben.

Was ist Taubsein?

Gehörlose Oldies - immer auf Achse!

Oldies in der Unterwelt

Senioren sitzen im Ohrensessel und langweilen sich? Von wegen! Der Gehörlosenclub 50+ e.V. bietet wieder ein umfangreiches Programm:

1.) Besichtigung / Führung bei der Privatbrauerei in Pfungstadt mit Gebärdensprachdolmetscher
2.) Kochkurs für Gehörlose - mit dem gehörlosen Gourmet-Hobbykoch Jonny Bildhauer
3.) Führung durch das Kernkraftwerk Biblis mit Gebärdensprachdolmetscher
4.) Ausflugsfahrt zu drei verschiedenen Weihnachtsmärkten in Salzburg mit Gebärdensprachdolmetscher

Da kommt sicher keine Langeweile auf!

Aufbruchstimmung: 5jähriges Bestehen des bundesweiten Netzwerkes „Tauber Lehrertreff“

Treffen tauber Lehrer
Bild vergößern

Das Treffen von tauben LehrerInnen, ReferendarInnen, StudentInnen, SozialpädagogInnen und DGS-DozentInnen (alle, die in der Schule tätig sind/sein werden) fand vom 27. bis 29. September 2013 im Erholungs- und Freizeitheim des Zentralvereins für das Wohl der Taubstummen in Berlin e.V. statt.

Die Netzwerkerin Sieglinde Lemcke (Lehrerin der Ernst-Adolf-Eschke Schule in Berlin) hatte alle tauben TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland eingeladen, und 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind nach Berlin gekommen.

DGZ Spezial – Sonderheft von der Demo

DGZ-Spezial

Es gibt eine Sonderausgabe der DGZ von der Demo am 14. Juni 2013 in Berlin. Chefredakteurin Kerstin Reiner-Berthold schreibt:

12 000 (in Worten zwölftausend) Menschen sind nach Berlin gekommen. Ich war auch dabei und ich war tief bewegt. Ich habe wie die Anderen auch im Alltag viele Barrieren. Aber dort habe ich es genossen, dabei zu sein. Ich gehöre nämlich zu euch. Als ich wieder zu Hause war, wollte ich in der Juli-Ausgabe die Berichte einbauen. Aber ich habe viele Berichte, ebenso viele Fotos. Nun habe ich überlegt und mich entschieden, eine Extra-Ausgabe zu machen. So kann ich diese Veranstaltung mit Würde präsentieren.

Die DGZ-Sonderausgabe kostet 4 Euro, inkl. Porto

Bestellen Sie bei kundenservice@gehoerlosenzeitung.de oder per Fax: 07724 91 60 666

Besonderer 'Tag der Gehörlosen'...

Tag der Gehörlosen 2013

... in Bielefeld mit zwei Vorträgen, u.a. einem Taubblindenvortrag und einem Taubblinden-Parcours. An diesem Tag können die Besucher einiges aus den Vorträgen über Gehörlose UND Taubblinde erfahren und die Gelegenheit nutzen, sich einmal beim Parcours in die Situation eines Taubblinden hineinzuversetzen.

Gern können auch Taubblinde kommen. Es sind ALLE herzlich willkommen, ob hörend, taub oder taubblind.

  Der Vortrag findet in der Aula der Schule statt und nicht im Hörgeschädigten-Zentrum.

Mein Leben ohne Geräusche - Wenn die Welt plötzlich verstummt

Athina Lange, Foto: Matthias Mauersberger

Athina Lange aus Leipzig erzählt über ihr Leben nach der Ertaubung, vor 3,5 Jahren. Sie ist in der Deaf-Volleyball-Nationalmannschaft und besucht zurzeit die Schauspielschule in Leipzig.

Wann: Freitag, 04.10.2013, um 19.00 Uhr
Wo: Villa Davignon, Friedrich-Ebert-Str. 77, Leipzig
Unkostenbeitrag: 2,50 Euro

Willkommen sind alle Gehörlosen, auch andere Hörbehinderte und Hörende. Ein Dolmetscher für Hörende ist anwesend.

Dart- und Bowling-Jubiläumsturnier und DDR-Party

DDR-Party

Am 19. Oktober 2013 ab 19 Uhr feiert der Berliner Freizeitclub BLACK EAGLE sein 10-jähriges Jubiläum, mit einem Dart- und Bowling-Jubiläumsturnier und einer DDR-Party (mit DDR-Quiz, Ruck Zuck und DDR-Imbiss).

Anmeldung und Kartenbestellung bis 4. Oktober an freizeitclub.black.eagle@hotmail.de

Weitere Infos hier

Gedenkveranstaltung für die Opfer von 'Euthanasie' und Zwangssterilisation

Ehre den vergessenen Opfern

Jedes Jahr am ersten September-Wochenende findet die Gedenkveranstaltung für die Opfer von "Euthanasie" und Zwangssterilisation am Ort der "Aktion T 4", Tiergartenstr. 4, in Berlin-Mitte statt. Diesmal wird an den Beginn der Zwangssterilisation mit dem "Gesetz zur Verhütung des erbkranken Nachwuchses Erbgesundheitsgesetz" vor 80 Jahren gedacht.

Begleitprogramm zur Gedenkveranstaltung am 6./7. September

Die Anmeldung zum Begleitprogramm ist auch über den Anmeldeanschluss hinaus möglich.

Gedenkveranstaltung am 7. September um 14 Uhr

Taube Nuss - Nichtgehörtes aus dem Leben eines Schwerhörigen

Taube Nuss

Sex sells (Sex verkauft sich gut). Das weiß natürlich auch Alexander Görsdorf, und deshalb ist schon das dritte Wort in seinem neuen Buch "SEX", und damit "Thema Nr. 1" das erste Thema im Buch. Ist ja auch wirklich ein wichtiges Thema. Aber wer macht sich schon Gedanken darüber, dass es bei Hörgeschädigten Andersartigkeiten im sex life gibt? Sex ohne Brille ist klar, aber Sex ohne Hörgeräte? "Ohne Ton ist meine Partnerin für mich einfach nicht so ganz da," stellt Alexander fest. Also geht der erste Griff nicht zum Kondom oder zum Lieblingsspielzeug, sondern zum Hörgerät. Und eine neue Partnerin muss erstmal eingewiesen werden in die Besonderheiten des Liebeslebens mit einem Schwerhörigen, sonst kann es passieren, dass sie bei Umarmungen erstarrt, weil die Hörgeräte piepen, oder in Panik hochschreckt, wenn der Vibrationswecker unter dem Kopfkissen losgeht. Anders herum kann es aber auch passieren, dass man fäschlicherweise für einen Casanova gehalten wird, weil man der Gesprächspartnerin "an den Lippen hängt" - um besser ablesen zu können - und dafür von deren Freund fast eine Tracht Prügel einsteckt. Ein Beuteschema hat Alexander auch: Nicht etwa Rothaarige, Langbeinige oder Großbusige, sondern: "Ich habe nur Freundinnen mit tiefem Timbre. Versteh ich einfach besser."

Beispiele ohne Ende, von der Kindheit mit "Stille Post", ein Horror für Schwerhörige, über die Jugend mit der "Beckenrandherumhängerei" im Schwimmbad (im Wasser gibt's ohne Hörgeräte keine Kommunikation mehr!) bis hin zu Liebes- und Berufsleben. Alexander schreibt in einer unnachahmlichen Mischung von leidvollen Erfahrungen, Selbstironie und Selbstbewusstsein - so, wie man es aus seinem Blog "not quite like Beethoven" kennt. Als Schwerhöriger erkennt man sich in unendlich vielen Situationen wieder, und als "Flotthöriger" gewinnt man ungeahnte Einblicke in das Leben von "TAUBE NUSS" - NICHTGEHÖRTES AUS DEM LEBEN EINES SCHWERHÖRIGEN - so der Titel des Buches.

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Pinky kommt nach Düsseldorf

Pinky

Pinky aus Amerika ist noch in Deutschland und Europa unterwegs. Das ist die Gelegenheit! Besucht Pinky in Düsseldorf und seht Pinky auf der Bühne mit ihrem Programm " Pinky tells the real Story & Videophone & Video Relay Service". Der Eintritt kostet € 10,00. Meldet euch per E-Mail bei witgensr@aol.com an.

Wann: 1. September 2013, Einlass ab 13.00 Uhr, Beginn um 14.00 Uhr
Wo: Gehörlosenzentrum, Himmelgesiterstr.107 h, 40225 Düsseldorf
Achtung: Die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt!

  Der erste Auftritt ist ausverkauft! Es gibt aber am gleichen Tag einen zweiten Auftritt: Einlass: um 16.00 Uhr, Beginn: um 17.00 Uhr

WG-MitbewohnerIn in Köln gesucht

gemischte WG

Wer eine WG sucht oder Mitbewohner für eine WG, der sollte auch angeben, welche Sprachen er beherrscht. Man will ja schließlich mit seinen Mitbewohnern kommunizieren können. So auch auf www.WG-gesucht.de. Das Besondere dabei: Man kann als Sprache auch Gebärdensprache angeben!

Genau passend für Magdalena Berks, die DGS beherrscht und am liebsten jemanden hätte, der/die auch gebärden kann. Hier ihre Anzeige:

Helles, ruhig gelegenes Zimmer am Eifelwall (in Köln)

 

Freak City jetzt auch als Taschenbuchausgabe! - Gewinnspiel!

Freak City

Freak City* (s.u.), der Roman einer gehörlosen Liebe, hat seit seinem Erscheinen im Jahr 2010 eine turbulente Zeit hinter sich. Von China über Litauen bis in die USA wurde die Geschichte der gehörlosen Lea verkauft – die polnische Ausgabe erhielt kurz nach Erscheinen den Preis der Krakauer Buchmesse. Pünktlich zum Lesesommer bringt der Carlsen Verlag den Titel für 6,99 Euro als günstiges Taschenbuch heraus. Dazu gibt es kostenfreies Unterrichtsmaterial für Lehrer.
Zum Erscheinungstermin der Taschenbuchausgabe verlost der Taubenschlag in Kooperation mit dem Carlsen Verlag fünf Freiexemplare von Freak City.

Wer mitmachen will, beantwortet folgende Frage:

Wie heißt der erfolgreiche gehörlose Rapper aus Finnland, der in Gebärdensprache textet und der in Kathrin Schrockes Roman Freak City eine Gastrolle hat?

Antworten bitte bis zum 31. August an den Taubenschlag!
Die Gewinner werden persönlich informiert!
Mehr zur Autorin: www.facebook.com/KathrinSchrocke
Booktrailer: www.youtube.com/watch?v=n65C7ozivSw
*Kathrin Schrocke: Freak City. Carlsen Verlag. ISBN 3551310939

10 Tipps für den respektvollen Umgang mit behinderten Menschen

Über den Umgang mit Menschen

 Knigge - kennt den noch jemand? Umgangsformen - was ist das denn? Kartoffeln schneidet man nicht mit dem Messer, und die Treppe hinauf geht die Frau zuerst und der Mann hinterher. Oder doch umgekehrt? Soll der Mann die Frau auffangen können, falls sie stolpert, oder nicht unter den Rock gucken können? Wen interessiert das heute noch? Verhaltensregeln, Anstand, Umgangsformen, darüber schrieb Freiherr Adolph von Knigge in seinem Buch "Über den Umgang mit Menschen", im Jahre 1788!

Nun ja, aus dem alten "Knigge" (so wurde das Buch genannt) kann sicherlich einiges "ausgemistet" werden. Aber ohne Spielregeln und Umgangsformen ist das Zusammenleben von Menschen auch heute kaum möglich. Damit beschäftigt sich der Knigge-Rat. Ganz neu hat der Knigge-Rat Verhaltensregeln für den Umgang mit Behinderten herausgegeben: 10 Tipps für den respektvollen Umgang mit behinderten Menschen. Die sind durchaus nicht altmodisch oder überholt, sondern topaktuell. So wird vor Diskriminierung gewarnt: "Sprachliche Sorgfalt ist gefragt, wenn Sie über Menschen sprechen. Gehörlose Menschen sind nicht taubstumm, sondern kommunizieren über die Gehörlosensprache und sind gehörlos, aber nicht stumm." Und es gibt ganz konkrete Tipps: "Ihre Gesprächspartnerin hat die Hauptrolle, der Dolmetscher die Nebenrolle. Dies stellt für den Gebärdensprachdolmetscher keine Unhöflichkeit dar." 

Ein "Knigge", mit dem man wirklich etwas anfangen kann! Vielleicht sollten Sie sich diese 10 Tipps ausdrucken und hörenden Gesprächspartnern in die Hand drücken.

Die 10 Tipps des deutschen Knigge-Rats in Bildern

Umgang mit behinderten Menschen: Euer Mitleid kotzt mich an!

 

WG sucht MitbewohnerIn mit Gebärdenkompetenz

WG

Eine Wohngemeinschaft in Berlin-Friedrichshain, einem der beliebtesten Bezirke Berlins, hat ein Zimmer anzubieten:

Die Wohnung besteht aus drei Schlafzimmern, einem kleinen Wohnzimmer, einer Küche, einem Badezimmer und einem Flur. Sie ist 101qm groß.
Dein Schlafzimmer ist 16,25qm groß und hat einen Balkon. Du kannst es ab Oktober beziehen.

Wir suchen eine/n neue/n Mitbewohner/in mit Gebärdensprachkompetenz.

Interesse? Dann melde dich bei uns!

Identität und Selbstwertgefühl - Umfrageergebnisse

Annika Atzert

Annika Atzert hat ihre Abschlussarbeit zum Thema „Identität der tauben und schwerhörigen Menschen und ihr Selbstwertgefühl“ geschrieben (s.u.). Dazu hat sie vor einem Jahr eine Umfrage gemacht.

"Sie versuchte herauszufinden, von welchen Faktoren das Selbstwertgefühl abhängt. Sie hat besonders die Identifikation mit der Taubengemeinschaft und die Sprachkompetenz interessiert. Eine Frage war, ob die Behinderung „Gehörlosigkeit“ zu einem Minderwertigkeitsgefühl und somit zu einem niedrigeren Selbstwert führt. Oder sehen sich Gehörlose nicht als behindert und sind stolz auf ihre eigene Kultur, Sprache und Geschichte und haben deshalb ein höheres Selbstwertgefühl? Das Selbstwertgefühl ist ein wichtiger Faktor für die Lebenszufriedenheit und Gesundheit der Menschen."

Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse ihrer Umfrage:

Demo in Mailand

Posto del Congresso di Milano 1880

Nicht nur in Berlin haben die Gehörlosen demonstriert. Auch in Mailand wird es eine Demo geben. Aus ganz Italien kommen die deafies am 27./28. Juni zusammen. Und in Mailand gibt es etwas Besonderes zu sehen. Emiliano Mereghetti hat herausgefunden, wo 1880 der berühmt-berüchtigte Kongress stattgefunden hat (Posto del Congresso di Milano 1880 scoperto da Mereghetti).

Auf VLOG-SORDI gibt es täglich Neues über den MARCIA DEI SORDI, den Marsch der Tauben.

  Christopher Buhr hat sich auf den Weg nach Mailand gemacht und sich der Demo der italienischen Gehörlosen angeschlossen. In dem Gebäude, in dem 1880 die Mailänder Beschlüsse gefasst wurden, war er auch. Und er hat einige italienische Gehörlose interviewt. Chris kann keine LIS, die Italiener keine DGS - und trotzdem war die Kommunikation natürlich kein Problem. Sehen Sie seinen Filmbericht:

Demo in Milano

Die Laute

Die Laute

Sie sind herzlich eingeladen, am letzten Teil der Veranstaltungsreihe "Analytische Psychologie trifft Literatur" im Literaturhaus Stuttgart teilzunehmen.

Roman "Die Laute" von Michael Roes
Lesung in Gebärdensprache
Mittwoch, 26.06.13, 20.00 Uhr,
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4
Eintritt: 9,- / 7,- / 4,50 €
www.literaturhaus-stuttgart.de

Michael Roes erzählt in „Die Laute“ die Geschichte von Asis, einem jemenitischen Jungen, der von Melodien erfüllt ist, nachdem er von einem Blitz getroffen wurde, und der sein Hörvermögen verliert, nachdem er einer brutalen Bestrafung unterzogen wurde. Asis erlernt die Gebärdensprache und erkämpft sich seine Position und seine Haltung als Gehörloser in der Welt der Hörenden.

Lesung und Gespräch zwischen dem Autor Michael Roes, der Psychoanalytikerin Elisabeth Kauder und dem Literaturkritiker Joachim Kalka. In Kooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart und der Akademie für gesprochenes Wort. Live-Übersetzung in Gebärdensprache durch Rita Wagner

ARTE-Dokumentarfilm 'Natalie oder der Klang nach der Stille' jetzt als DVD

Natalie

Wegen des Films "Natalie oder der Klang nach der Stille" gab es viele Anfragen von Betroffenen. Manche interessierten sich auch für ein Exemplar des Films, und dies war der Anlass, eine entsprechende DVD des Films (mit Untertitelung für Hörgeschädigte) herzustellen. Endlich ist sie in einer kleinen Auflage erschienen.

Bestellen kann man den Film nun bei Amazon unter: http://www.amazon.de/gp/product/B00APZN7E6

Taube Menschen in den USA heute und Grundrechte für Menschen mit Behinderungen

Greg Hlibok

Greg Hlibok ist als Rechtsanwalt und Leiter der Justizabteilung für Menschen mit Behinderungen in der Bundesbehörde FCC in Washington, D.C. tätig. Die »Deaf President Now«-Bewegung 1988, die u. a. Greg Hlibok an der Gallaudet-Universität angeführt hat, ist ein Meilenstein in der Gehörlosengeschichte. Er wird im Mai zum ersten Mal nach Deutschland eingeladen, um über die frühere und jetzige Situation der tauben Menschen in den USA und über die Grundrechte für Menschen mit Behinderungen zu referieren.

Am 23. Mai 2013 von 18.30 bis 20.30 Uhr wird Greg im Saalbau Gallus, Frankenallee 111, 60326 Frankfurt zu sehen sein (Anmeldung unter http://de.amiando.com/greghlibok), außerdem auf der Tagung der BV KuGG in Timmendorfer Strand am 25. Mai und in München am 27. Mai.

  DGS-Video - Helmut Vogel zu "Hlibok-Vorträge in Deutschland"

Barrierefreier Notruf, Ihre persönliche Mitarbeit ist dringend gefragt

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Für die Entwicklung neuer technischer Lösungen für einen barrierefreien Notruf benötigt der DGB e.V. viele Beispielfälle, wie Betroffene Notfallsituationen erlebt haben.

Unterstützen Sie den DGB bei seiner Arbeit! Berichten Sie von Notfällen, in denen Sie selbst keinen Notruf absetzen konnten, weil dies nur telefonisch geht, und deshalb schnelle Hilfe auf sich warten ließ. Nur mit Ihrer Mitarbeit kann der DGB die Experten überzeugen, dass ein barrierefreier Notruf notwendig ist.

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