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Gehörlosenleben in Nordkorea

Gehörlosenleben in Nordkorea

Zum neuen Jahr präsentiert der Gehörlosen- und Schwerhörigen- Stadtverband Frankfurt am Main e.V. am 8. Januar einen Vortrag mit Jürgen Endress, Conny Khadivi und Robert Grund zum Thema "Gehörlosenleben in Nordkorea".

Weitere Infos unter Termine und in DGS auf Facebook

Weihnachtsansprache des DGB-Präsidenten

Weihnachtsansprache des DGB-Präsidenten

Leicht war es nicht für den DGB, das vergangene Jahr, und es war nicht sicher, ob der Verband es überleben würde. Das ist mit vereinten Kräften gelungen. Präsident Helmut Vogel und sein Team sprechen allen Unterstützern ihren Dank aus. Leicht wird es wohl auch im kommenden Jahr nicht werden, aber das Präsidium und die Mitarbeiter des DGB haben klare Ziele und gehen mit Entschlossenheit und Tatendrang ins neue Jahr.

Video Weihnachtsansprache des DGB-Präsidenten

Marco geht seinen Weg

Marco geht seinen Weg
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In dem Video „Marco geht seinen Weg“ wird in 7 Minuten der (All-) Tag des hörbehinderten Marco Hahn erzählt, der seit fast 10 Jahren in den Wohnangeboten Behindertenhilfe der Paulinenpflege wohnt. Vier Monate wurde an den Original-Schauplätzen in Winnenden und Backnang gedreht.

Video: Marco geht seinen Weg

Eytoha Photography Model

EYTOHA

EYTOHA ist die Abkürzung von „Eye to hand“ (Auge zu Hand). Der Name macht schon klar: Es geht um "Augenmenschen", die per Hand kommunizieren. Das können alle Arten von Hörgeschädigten, aber auch Hörende sein. 

EYTOHA organisiert einen Modelwettbewerb - einmal nicht in Berlin, sondern in Stuttgart!

Und noch eine Besonderheit: Es geht nicht nur um das Aussehen, sondern auch um " Kreativität, Motivation, Selbstbewusstsein, Disziplin".

Also wirklich ein in dreifacher Hinsicht ganz besonderer Modelwettbewerb!

Von EYTOHA gibt es das erste Video bei YouTube   und eine Seite bei Facebook.

Wer die Untertitel des Videos nachlesen möchte - es geht manchmal ganz schön schnell! - kann das hier in Ruhe tun:

Bundesverdienstkreuz für Hans-Jürgen Seipke

Hans Jürgen Seipke

Am 4.November wurde dem tauben Ehrenamtler Hans-Jürgen Seipke aus Hamm für sein Engagement der Bundesverdienstorden verliehen.

Aus der Laudatio:

Selbst seit Geburt gehörlos, engagiert sich Hans Jürgen Seipke seit 46 Jahren für gehörlose Menschen. Als sportbegeisterter Mann setzte er sich schon in seiner Jugend zusammen mit anderen dafür ein, durch Sport in der Gemeinschaft die Isolation gehörloser Menschen aufzulösen und Lebensfreude gemeinsam zu erleben. Im Laufe der Jahre ist der von ihm mitbegründete Verein "Gehörlosen-Sport Club Hamm e.V." zu einer festen Größe in der Gehörlosenszene von Hamm geworden. Dank des Engagements von Hans Jürgen Seipke gelang auch die Einrichtung und Mitgestaltung der Gehörlosenberatungsstelle im Jahr 1990, in der gehörlose junge Menschen beim Start in das Arbeitsleben unterstützt werden.

Bundesverdienstkreuz für Hans-Jürgen Seipke

Andrea Nahles: "Vorbilder, die dem Sozialstaat ein Gesicht geben"

Die Verleihung des Verdienstordens für soziales Engagement in Gebärdensprache

 

Mark Zaurov im japanischen TV und bei Fingerzeig

Mark Zaurov im japanischen TV

Der von Mark Zaurov geprägte Begriff „Deaf Holokaust“ verbreitet sich auf der ganzen Welt. Im japanischen TV wurde kürzlich ein Interview mit Mark und dem Vertreter des japanischen Behindertenverbands über den Deaf Holokaust ausgestrahlt.

Sieht schön exotisch aus, das Bildschirmfoto. (s.u.). Den Text wird kaum jemand verstehen. Umso besser aber das Interview mit Mark bei Fingerzeig.

Sendung über die Aufnahme tauber Flüchtlinge in Deutschland

Aufruf Siglinde

Siglinde Pape aus Frankreich schreibt:

Frankreich verfolgt interessiert, wie im Nachbarland die tauben Flüchtlinge in die Gebärdensprachgemeinschaft aufgenommen werden. Nun möchte auch das französische "Sehen statt Hören" - bei uns heißt es "L'OEil et la Main" (Das Auge und die Hand) eine Sendung zu dem Thema drehen und ist daher auf der Suche nach Leuten, die an einem kurzen Interview teilnehmen könnten oder die das Kamerateam während ihrer Freiwilligen-Arbeit bei und mit den Flüchtlingen begleiten könnte (Organisatorisches in den Helfergruppen, Arzt- oder Amtsbesuche, taube Dolmetscher im Einsatz, usw.). Auch die tauben Flüchtlinge selbst würden sie gerne etwas näher kennenlernen.

Wer Interesse hat, an der Sendung Anfang Dezember teilzunehmen, bitte wenn möglich bis zum Ende der Woche schreiben (Englisch) oder gebärden (International) an
oeiletlamain@pointdujour.fr (Betreff: "Deaf refugees in Germany").

Video: Aufruf Sendung von "l'OEil et la Main" über taube Flüchtlinge in Deutschland

Coda-Trainingsprogramm in Bremen

Coda-Trainingsprogramm in Bremen

Vom Stofftier Chilli, einer Kreuzung von Chinchilla und Maus, waren alle Kids beim CODA-Kurs in Bremen total begeistert. Kein Wunder - Chilli lebt genau wie sie in zwei Welten und muss ihre Identität erst finden. Dabei sollte der von "Hand zu Hand" organisierte Kurs den Kindern und ihren Eltern helfen. Alle waren begeistert - nicht nur von Chilli - und würden gerne an weiteren CODA-Wochenenden teilnehmen.

Mandy Grunert berichtet:

Gewalt ist nie in Ordnung - was kann ich tun?

Stop Gewalt

Am Dienstag, den 22. September 2015, 16.30 Uhr, findet im Rahmen der DEAF WEEK im Gehörlosenzentrum in der Friedrichstraße 12 in Berlin eine Veranstaltung statt zum Thema "Gewalt ist nie in Ordnung - Was kann ich tun?"

Weitere Infos unter Termine
 

'Gehörlosigkeit ist nichts, das man beheben müsste'

Jule

Für die meisten Hörenden unvorstellbar, dass Gehörlose mit ihrem Nichthören rundum zufrieden und glücklich sein können - und auf eine CI-Operation lieber verzichten möchten. Oder - noch schwerer vorstellbar - ein CI haben, es aber nicht benutzen. Wie z.B. Julia Probst, die in einem Interview mit RP ONLINE ihre Meinung klipp und klar äußert: "Ein Cochlea-Implantat kann im besten Fall immer nur einer einzelnen Person helfen. Eine barrierefreie Umwelt und Gesellschaft dagegen hilft allen." Wohl wahr, Jule!

Lesen Sie das ganze Interview: "Gehörlosigkeit ist nichts, das man beheben müsste"

 

Gehörloser Mitbewohner gesucht

Henry

Gesa Henrici schreibt:

Unsere fünfköpfige Familie sucht eine/n gehörlose/n Mitbewohner/in, der/die Lust hat, bei uns zu wohnen und mit uns zu gebärden.
Henry, unser jüngstes Kind (7 Jahre), ist gehörlos. Da Henry´s Geschwister ( 13 und 16 Jahre ) und wir - seine Eltern - seit längerer Zeit DGS lernen, können wir uns mit Henry gut verständigen.

Im Alltag möchten wir aber gerne mehr gebärden und würden uns daher über eine WG mit Dir freuen. Wir wohnen sehr zentral in Berlin Wilmersdorf und könnten Dir ein eigenes Zimmer mit Bad anbieten.

Übrigens: Es geht um keine normale Vermietung, sondern um freies Wohnen gegen die Möglichkeit, besser Gebärden zu lernen.

Wenn Du Interesse hast, uns kennen zu lernen, schick uns bitte eine E-mail an: gesa.henrici@berlin.de.

 

Diskriminierung in Deutschland!

Diskrimnierungsumfrage

Zurzeit läuft eine Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) zum Thema „Diskriminierung in Deutschland!“

Bis zum 30. November können sich alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu ihren selbst erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen äußern. Gehörlose finden Hilfe in Gebärdensprache gleich auf der ersten Seite des Fragebogens.

Zum Fragebogen geht es hier.

Programm des GC50plus

Segway in Frankfurt

Ganz schön mobil, diese Oldies auf ihren Segways in Frankfurt! Das war im letzten Jahr, aber weil es so schön war, wird es in diesem Jahr wiederholt. Und noch einiges mehr steht auf dem Programm vom Gehörlosenclub 50+ e.V. :

  1. Segway in Frankfurt
  2. Fotokurs mit Anton Schneid
  3. Bustauziehen
  4. Bergwanderung beim Spitzingsee
  5. Besuch des Foodfestivals in Köln
  6. Ausflugsfahrt zum Schokoladenfestival in Tüttingen
Ausführliche Infos finden Sie auf der Homepage: www.GC50plus.de.

Wörter und Gebärden auf der Bühne

BEHINDERT & VERRÜCKT FEIERN

Die „BEHINDERT & VERRÜCKT FEIERN“ Pride Parade (s.u.) findet auch dieses Jahr wieder statt: am 11.07.2015.

Dieses Jahr findet zum ersten Mal auch ein Spoken Word Abend statt - in Lautsprache und Gebärdensprache.

KOMMT NÄCHSTEN DONNERSTAG, 09. JULI UM 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) INS JOCKEL in Berlin!

Weitere Infos unter Termine
 

 

Türkisparade braucht Mitarbeiter

Türkisparade

Wegen des Verschiebens auf 2016 sind dem Türkisparade-Team einige Unterstützer bzw. Mitarbeiter abhanden gekommen. Daher suchen sie AB JETZT noch einige Personen für die Türkisparade-Organisation.

Bereiche sowie weitere Informationen sind im Link einsehbar: https://tuerkisparade.wordpress.com/team/. Zusätzlich ist Unterstützung im Sponsoring etc. auch möglich.

Das Team - Rinna und Miri - :

Du bist taub oder hörend - und DGS-kompetent? Und Berliner oder aus der Umgebung? Hast Lust und Interesse und bist sehr motiviert? Dann melde dich! Es gibt keine sonstige Voraussetzungen.

Wir freuen uns auf euch!

Weitere Infos auf www.tuerkisparade.de

Film 'Die Mauer' und yomma Camp

Die Mauer

Wirklich sehr vielseitig, das Angebot von yomma: 

Am 12. Juni wird noch einmal der preisgekrönte Film Die Mauer gezeigt - weitere Infos unter Termine.

In der Woche vom 17. - 22. August können Hörende in die Welt der Tauben eintauchen - Weitere Infos unter Termine und auf der Facebook-Seite.

AndersSein vereint

Anders ist normal und AndersSein vereint

"AndersSein vereint" ist das Motto eines Festivals, das am 25. Juni in Hamburg stattfindet. Anders ist normal und AndersSein vereint? Wirklich? Die Redewendung "Gleich und gleich gesellt sich gern" besagt doch eher das Gegenteil, oder? Na, dann sehen und hören Sie sich mal den für das Festival erstellten "Inklusionssong" an! Eine buntere Mischung von Hautfarben, Nationalitäten, Behinderten und Nichtbehinderten, Groß und Klein ... gibt es wohl kaum! Zusammengebracht hat sie Mischa Gohlke, der fast taube Musiker. 

In der aufwendigen wie mitreißenden Videoproduktion singen, grooven, rappen und gebärden die mehr als 80 Protagonisten von universeller Verbundenheit und Überwindung persönlicher wie gesellschaftlicher Grenzen.

Aus der Komposition von Sängerin Katrin Wulff hat die Mischa Gohlke Band einen eingängigen Crossover Sound kreiert, der mit den Stimmen von Orange Blue Sänger Volkan Baydar, Bluesröhre Jessy Martens, Rolli Rapper Graf Fidi und Marie Garroths sanfsten Soul bereichert wird.

Aktivist Michel Arriens, Tänzerin Kassandra Wedel, Buchautor Dirk C. Fleck, Sängerin Lilian Gold, Darstellerin Lara Hahnel und Schülerin Laila Wulfers machen zusammen mit dem Gebärdenchor “Hands up” sowie vielen weiteren Mitwirkenden machen im Video den „Kreis rund“.

Webseiten: www.andersseinvereint.de & www.grenzensindrelativ.de
TV Bericht - NDR DAS! Magazin: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen...
AndersSein vereint Festival am 25.06. im Knust Hamburg: http://www.facebook.com/events/453266... 

Film 'Unerhört!' auf DVD und erneut im Kino

Unerhört e.V.

Am 18. April fand die Premiere des Dokumentarfilms „Unerhört?!“ im Broadway Filmtheater Trier statt (s.u.). Im Anschluss gab es einen regen Austausch und eine sehr positive Resonanz auf den Film. 

  Das Team des Broadway Filmtheater Trier hat sich aufgrund der Begeisterung bei der Premiere und der anhaltend großen Nachfrage entschlossen, den Dokumentarfilm „Unerhört?!“ erneut zu zeigen. Die weiteren Vorstellungen finden am Sonntag, den 21. Juni, 17.00 Uhr und am Dienstag, den 23. Juni 2015, 19.30 Uhr im broadway Filmtheater, Paulinstr. 18, Trier statt.

Außerdem kann die DVD über die Seite
www.unerhoert-derfilm.de erworben werden. Auf der DVD sind auch Audiodeskription, Untertitel und Gebärdensprache vorhanden.

Filmprojekt 'Einblick in die taube Welt'

STOLZ

STOLZ sind sie, nicht obwohl sie gehörlos sind, sondern WEIL sie gehörlos sind. Das beteuern alle Gehörlosen am Ende des Films. Natürlich gibt es auch Einschränkungen und Barrieren, aber die Zeit der bedauernswerten Behinderten ist endgültig vorbei. Zumindest die jungen Gehörlosen sind stolz auf ihre Sprache und Kultur. 

Während eines Film-Projekts an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin entstand das Video "Einblick in die taube Welt" - aus der Perspektive der Gehörlosen selbst. Es porträtiert drei ausgewählte Mitglieder der Deutschen Taubengemeinschaft: Betty Schätzchen, Stefan Goldschmidt und Tino Sell. 

Für die Kameraführung, Regie und das Drehbuch sind Conny Khadivi, Sandra Tiedemann, Tina Schmidt und Melanie Stampaert verantwortlich.

Ein wirklich sehenswerter und beeindruckender Film, der das Zeug zum Klassiker hat! Diesen link sollten Sie immer griffbereit haben, wenn Sie "ahnungslosen" Hörenden einen "Einblick in die taube Welt"  gewähren wollen!

Mad Pride Parade 2015

deaf pride

Zum ersten Mal findet dieses Jahr in Köln die MAD PRIDE PARADE statt. Am 25. Mai 2015 startet die außergewöhnliche Parade am Ebertplatz und zieht mit Transparenten, Fahnen und viel Musik nach Odonien.

Freaks und Krüppel, Blinde und Lahme, Taube und Schwermütige, Transen und Tunten, asoziale und besonders Abgesonderte, Eingeborene und Ausgestoßene: kommt raus auf die Straße, denn sie gehört uns! Oft werden die Menschen als irritierend erlebt, wenn sie sind wie sie sind. Viele meinen, dass ihr Alltag leidvoll wäre. Aber ihr Leben ist lustvoll und für alles offen.

"Freaks und Krüppel, Blinde und Lahme, Taube... " Aha, also nicht nur Mad Pride (Stolz der Bekloppten ;-) sondern auch DEAF PRIDE! Für die stolzen Tauben wird Antje Scheidig als Gebärdendolmetscherin dabei sein.

Mad Pride Parade 2015

Erster Gehörlosen-Regenbogenfamilien-Treff

Regenbogenfamilien-Treff

Lesbische oder schwule Paare mit Kind? Na klar, die gibt es auch unter den Gehörlosen. Am 20. Juni treffen sich gehörlose "Regenbogenfamilien" zum ersten Mal, in Lochmühle in der Nähe von Frankfurt.

Weitere Infos unter Termine

Helmut Vogel kommt nach München

Helmut Vogel, Bernd Schneider, Elisabeth Kaufmann und Anton Schneid

DGB: Wie geht es weiter? Ist der DGB jetzt gesund? Am 13. Februar 2015 um 19:00 Uhr im Gehörlosenzentrum München findet eine Podiumsdiskussion mit Bernd Schneider, Elisabeth Kaufmann und Anton Schneid statt.

Anmeldung zwecks Sitzplatzreservierung und Fragen per Email an vogelnachmuenchen@gmail.com

Video: Helmut Vogel kommt nach München

  Das Video von der Podiumsdiskussion in voller Länge können Sie hier  sehen, einige Bilder von der Veranstaltung gibt es hier und einen kurzen Videobericht über die Podiumsdiskussion und ein persönliches Statement des Mitorganisators Benjamin Busch zur Frage "Wie soll es weitergehen?" hier .

Teddy und Lautsprach-Akzent

Augenmenschen
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Neues Buch: "Augenmenschen" von Johanna Krapf

Sie setzte einen Teddybären an ihren Platz am Tisch und verliess das Haus kommentarlos. Als die Mutter später nachfragte, antwortete Barbara: "Spielt es denn eine Rolle, wer auf meinem Stuhl sitzt: ich oder ein Teddy? Ich werde ja ohnehin nicht ins Gespräch einbezogen und kann nicht wirklich etwas dazu beitragen."

"Natürlich gebärdete auch sie fliessend als Kind", sagt Patrick, "heute jedoch, da sie sich mehrheitlich unter Hörenden bewegt, hat sie sozusagen einen ›Lautsprach-Akzent‹."

Sie hat ihren Eltern verziehen und kann heute über die schwierigen Kindheitsjahre reden und lachen. "Ja", sagt sie, "das waren noch Zeiten." Sie ist zufrieden mit ihrem Leben und ihren Aufgaben, ist beschenkt mit vielen Interessen und einer wundervollen Familie. Ganz besonders liebt sie ihre Rolle als Grossmutter. Sie geniesst es, mit den Enkelkindern zu spielen und ihnen nach Herzenslust Märchen zu erzählen. Mit ihnen darf sie so sprechen, wie ihr der Schnabel und vor allem die Hände gewachsen sind!

• Die Jugendliche, die sich ausgeschlossen fühlt in der eigenen Familie, da sie nicht mehr versteht als ihr Teddy,
• der Ingenieur und Taxiunternehmer, der aus einer gehörlosen Familie stammt und feststellt, dass seine Schwester ein wenig die Gebärdensprache verlernt hat und mit ›Lautsprach-Akzent‹ gebärdet,
• die Frau, die als Großmutter endlich mit ihren Enkelkindern nach Herzenslust gebärden darf
- drei Beispiele, die wohl viele Gehörlose voll nachempfinden können. Es sind Zitate aus dem Buch "Augenmenschen" von Johanna Krapf. Die Autorin lässt 9 Gehörlose/Hörgeschädigte und eine Dolmetscherin mit gehörlosen Eltern zu Wort und zu Gebärde kommen. Dass die Autorin selbst hörend ist, spielt deshalb keine Rolle. Was sie auswählt und die Art ihrer Darstellung bezeugen, wie tief sie in Sprache, Lebens- und Gefühlswelt der deafies eingetaucht ist. Die "Augenmenschen" sind eine bunte Mischung von Lebenserfahrungen, von Jung und Alt, aus aller Welt, verschiedenster Berufe und Bildungsgrade. Aber es gibt auch eine Vielzahl sachlicher Informationen, von Gebärdensprache über orale und bilinguale Erziehung, Mailänder Kongress, Gehörlosenkultur, Diskriminierung bis hin zum CI. Ein "TAUBEN-rundum-SCHLAG" :-) gewissermaßen, bei dem kleine Wissenshäppchen in anschauliche und anrührende Lebensgeschichten verpackt sind. Wer als Hörender etwas über das Leben und die Welt der Nicht- und Wenigerhörenden erfahren möchte, wird die "Augenmenschen" mit Begeisterung lesen. Wer eher zufällig an das Buch gerät, wird erstaunt feststellen, wie spannend sich solch ein informatives Buch liest. Und wer als deafie selbst betroffen ist, wird sich in vielen Schilderungen und Berichten selber wiedererkennen. Ein Buch, das man so schnell nicht wieder aus der Hand legt und das sicher zu den Standardwerken im Hörgeschädigtenbereich avancieren wird.

Die "Augenmenschen" werden am 26. Februar in Zürich präsentiert. Richtig, es ist ein schweizerisches Buch, und es ist oft die Rede von der DSGS, der Deutschschweizer Gebärdensprache. Auch wenn die Gebärdensprachen unterschiedlich sind - Probleme, Kultur, Identität und Lebenserfahrungen von deafies sind länderübergreifend. Sie sind wohl die einzige weltweite und grenzenlose Gemeinschaft. Insofern wird das Buch auch eine länderübergreifende Leserschaft finden, zumindest im deutschsprachigen Raum.

Übrigens auch sehenswert: der Froschkönig, in DSGS erzählt von Pauline, die auch in den "Augenmenschen" vorgestellt wird.

Beachsoccer- und ein Beachvolleyball-Turnier

Beachsoccer

Am 23. und 24. Mai veranstaltet die Deutsche Gehörlosen Sportjugend in Witten ein Beachsoccer- und ein Beachvolleyball-Turnier. Anschließend gibt es eine Party, bis in den frühen Morgen des 25. - das ist nämlich der Pfingstmontag!

Weitere Infos unter Termine

Neujahrsempfang des LVGLBW

Geschäftsführer Daniel Büter

Wie im letzten Jahr (s.o.) fand auch in diesem Jahr wieder ein Neujahrsempfang des Landesverbandes der Gehörlosen Baden-Württemberg statt.

Geschäftsführer Daniel Büter nannte für dieses Jahr 5 Ziele:

1. Landes-Behindertengleichstellungsgesetz (L-BGG)
2. Vollzeitausbildung für Gebärdensprachdolmetscher an einem Hochschulstandort in Ba-Wü
3. 100 % Untertitel und 5 % DGS-Einblendung
4. DGS als verpflichtendes Studienfach an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
5. Teilhabe (Bereitstellung eines Dolmetscherbudgets für bürgerliches Engagement)

Doku-Filmer Christopher Buhr hat im Auftrag des Landesverbandes zwei Videos erstellt und veröffentlicht, eine Kurzfassung (2 Min.) und eine Langversion (46 Min.).

Auf der Facebook-Seite von Daniel Büter finden Sie eine Fotogalerie.

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