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CI + Gebärden

Gerhild Klein

Gerhild Klein schreibt:

Ich bin Gerhild, 27 Jahre alt, hörend, und studiere Psychologie und Gebärdensprachen an der Universität Hamburg.

Ich interessiere mich sehr für die Nutzung von Gebärdensprache bei Cochlea-Implantat-TrägerInnen und schreibe deshalb meine Diplomarbeit zu diesem Thema. Dafür möchte ich gerne Gespräche mit Cochlea-Implantat-TrägerInnen führen, die in ihrem Alltag sowohl Lautsprache als auch Gebärdensprache oder unterstützende Gebärden nutzen. Das heißt, ihr solltet lautsprachkompetent sein, und auch Gebärdensprache/unterstützende Gebärden können.
Es ist dabei ganz egal, wann ihr ertaubt seid, wie lange ihr euer CI habt, ob ihr es durchgehend nutzt oder nicht, wann ihr welche Sprache gelernt habt und wieviel ihr welche Sprache nutzt etc. Alle CI-TrägerInnen, die diese beiden Kommunikationsformen nutzen, können mitmachen, ihr müsst nur mindestens 18 Jahre alt sein.

Wenn ihr in Norddeutschland (Raum: Kiel, Hamburg, Hannover, Bremen...) wohnt und euch angesprochen fühlt, würde ich mich freuen, wenn ihr euch ganz unverbindlich bei mir meldet. Ich erzähle euch dann gerne mehr zu den Einzelheiten und ihr könnt euch in Ruhe überlegen, ob ihr vielleicht mitmachen möchtet.

Meine E-Mail-Adresse lautet:
gerhild.klein@studium.uni-hamburg.de

Berliner Gebärdensprachstammtisch

Gebärdensprachstammtisch

Laura Schwengber wendet sich an die Berliner Stammtisch-Freunde:

Wir treffen uns schon seit 2 Jahren am Rosa-Luxemburg-Platz. Dabei sind wir der einzige unabhängige Stammtisch in Berlin. Das Jubiläum muss natürlich gefeiert werden! Am Freitagabend, 06.04.2012, treffen wir uns im Belushi's - wie immer.

Doch ACHTUNG! Danach ziehen wir um! Ab dem 13.04.2012 treffen wir uns jeden Freitag ab 19.00 Uhr woanders. Wo? Löst das Rätsel und ihr wisst es :-) (Ansonsten gibt's die Lösung auch unten auf dem Rätsel)

Mediziner tauchen in die lautlose Welt der Gehörlosen ab

Heiko Zienert

Ärzte wissen meist erstaunlich wenig über Gehörlose, ihre Sprache und ihre Kultur. Sie sehen meist nur das Defizit, das mangelnde Gehör. Kein Wunder, in der Medizinerausbildung kommt das Thema auch nie vor. Mit einer löblichen Ausnahme: Prof. Horst Pagel (s.u.) von der Uni Lübeck bietet seinen StudentInnen seit dem Wintersemester 2007/2008 das Seminar "Kultur und Kommunikation Gehörloser" an - "und jedes Mal waren die Plätze schon Monate vor Beginn ausgebucht". Die StudentInnen sind begeistert, und ihr Blickwinkel weitet sich aus, über das rein Medizinische weit hinaus. "Kommilitonin Constanze Motz findet vor allem die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Gehörprothese, dem Cochlea Implantat, lehrreich. „Diese scheinbare Lösung gegen Gehörlosigkeit ist eigentlich gar keine richtige“, so ihr vorläufiges Resümee." Und DAS von einer angehenden Medizinerin! Wirklich erstaunlich und vorbildlich, hoffentlich auch für weitere Universitäten!

Dr. Michael Hollinde hat das Seminar besucht und darüber in den Lübecker Nachrichten berichtet:

Sprache als komplexes System

Sprache als komplexes System

Vom 7. bis zum 9. März 2012 findet an der J.W.G.-Universität in Frankfurt die 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS) statt. Es werden an 3 Tagen ca. 700 Besucher aus dem In-  und Ausland erwartet. Forschungsergebnisse werden vorgestellt und diskutiert. Die Jahrestagung ist für Wissenschaftler, Studenten, Lehrer und Sprachinteressierte. Weitere allgemeine Infos finden sich hier: http://dgfs.uni-frankfurt.de

Während der Jahrestagung werden in Arbeitsgruppe 13 von unterschiedlichen GebärdensprachlinguistenInnen aktuelle Forschungsergebnisse referiert und  diskutiert:
http://dgfs.uni-frankfurt.de/dgfs/ag13_de.html.

Erfreulich, dass die Gebärdensprache endlich die Anerkennung erfährt, wie sie von der Forschung allen natürlichen Sprachen entgegengebracht wird. Die  DGfS bezieht hierzu klare Stellung zur DGS:
http://dgfs.de/remarks/d1/rm241.pdf

1998 wurde die Deutsche Gebärdensprache in Hessen als erstem Bundesland anerkannt. Dieses war unter anderem durch die linguistische Erforschung der DGS unter Prof. Dr. Helen Leuninger, JWG-Universität, möglich. Viele der damaligen Studenten sind heute  begeisterte GebärdenprachforscherInnen, die in der AG 13 persönlich anzutreffen sind. Unter anderem wird Gebärdensprachforscherin Annika Herrmann am 7. März mit dem Humboldt-Preis ausgezeichnet.

Hoch lebe die Gebärdensprache!

Lindenparkschule

Ein schönes Motto für einen Gebärdenstammtisch! Der erste fand in Heilbronn im Januar statt - und war ein voller Erfolg! Der muss jetzt natürlich fortgesetzt werden.

Das nächste Treffen findet am 01.03. ab 18 Uhr in Lehner's Wirtshaus in der Bahnhofstr. 1 in Heilbronn statt. Herzlich eingeladen sind Gehörlose und Schwerhörige, die gerne mit Hörenden gebärden und Hörende, die ihre Gebärdensprachkompetenz verbessern möchten oder einfach nur gerne gebärden.

Stellenausschreibungen im DGS-Korpus-Projekt

DGS-Korpus

Die erste Projektphase des DGS-Korpus-Projekts ist fast abgeschlossen. Daher sind für die kommende Projektphase zur Zeit mehrere wissenschaftliche und technische Stellen ausgeschrieben. Achtung: die Bewerbungsfrist für die wissenschaftlichen Stellen endet schon am Freitag, den 17.02.2012, die Bewerbungsfrist für die technischen Stellen endet am Donnerstag, den 23.02.2012.
Die Ausschreibungstexte zu den einzelnen Stellen können hier heruntergeladen werden. Ansprechpartner für die jeweilige Stelle sind am Ende des Ausschreibungstextes genannt, bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte dorthin.

Diesseits der Stille

Iris Ricke mit Kindern

CI oder nicht CI,  das ist immer wieder die Frage. Ein Falsch oder Richtig gibt es nicht, aber entscheiden müssen Eltern sich trotzdem. Diese Entscheidung sollte allerdings ganz frei erfolgen, ohne Druck von Ärzten oder Pädagogen, und unter vorurteilsfreier Darstellung aller Möglichkeiten. Auch nach der Entscheidung bleiben natürlich die unterschiedlichen Auffassungen bestehen, und auch dann gibt es kein Falsch oder Richtig. Eine Journalistin der Süddeutschen Zeitung hat zwei gegensätzliche Familien besucht, eine die sich für, und eine, die sich gegen das CI entschieden hat. Die Eichs haben ihren Sohn Felix implantieren lassen, sogar doppelt. "Die Welt ist für Felix jetzt stereo." Iris und Godehard Ricke, beide selbst taub, haben dagegen entschieden, ihre drei Kinder nicht operieren zu lassen. "Und trotzdem wird gerade hier, in dieser fröhlichen, sehr stillen Familie, eines deutlich: In all den Hetzschriften und Stellungnahmen gegen das Cochlea-mplantat wehrt sich eine gesellschaftliche Gruppe dagegen, dass ihre Sprache, ihre Kultur von einem medizinischen Gerät überflüssig gemacht wird. Und dahinter steht auch immer die Frage, wie viel freiwilliges Anderssein eine Gesellschaft bereit ist zu akzeptieren." - Ein wirklich ausgewogener Artikel!

'Olaf Hoppel und die Geheimsprache' - Workshop für hörende Kinder zum Thema Gehörlosigkeit und Gebärdensprache

Hoppeline im Feld
Bild vergößern

Julia von Juni beschäftigt sich seit 2002 intensiv mit den Themen Gehörlosigkeit und Gebärdensprache. Dazu hat sie einen Workshop entwickelt welcher hörende SchülerInnen nicht nur einen Zugang zu der Welt der Gehörlosen bietet, sondern auch eine bewusstere Wahrnehmung der eigenen Sinne.  Die Kinder verlieren Berührungsängste mit etwas, das einfach nur fremd ist, und finden sich interessiert in die Welt der Gehörlosen ein.
Der Workshop ist unter anderem auch für Integrationsklassen geeignet!

Weitere Infos auf der Homepage unter www.juliavonjuni.de Menüpunkt Gebärdensprache und im

Idiome und Redewendungen in der DGS

Idiome und Redewendungen in der DGS

Der Landesverband der GebärdensprachlehrerInnen Bayern (kurz: LGSL), bietet am Samstag, den 24. März 2012 von 9 bis 15 Uhr ein Weiterbildungsseminar „Idiome und Redewendungen in der DGS – Begriffsdefinition und Versuch einer Kategorienbildung“ in München an.

Zu diesem Seminar sind auch Pädagogen und Dolmetscher herzlich eingeladen. Es wird nicht gedolmetscht, Gebärdensprachkenntnisse (DGS) werden vorausgesetzt.

Meine Gebärdenschule

Meine Gebärdenschule

Im Loeper Literaturverlag ist die neue Software „Meine Gebärdenschule“ erschienen, zum Erlernen neuer und Üben bekannter Gebärden:

Die Software „Meine Gebärdenschule“ enthält drei motivierende Spiel- und Übungsangebote in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Dabei kann sich jeder Nutzer für ein effektives Training individuelle Gebärdenauswahlen zusammenstellen. Über 400 Gebärden aus dem Spektrum des Kern- und Randvokabulars stehen zum Üben zur Verfügung. Auf Gebärdenkarten, die auch ausgedruckt werden können, wird der jeweilige Begriff als Foto nach DGS (Deutsche Gebärdensprache) als Symbol und als geschriebenes Wort dargestellt. Beliebige Bilder und Symbole können manuell eingefügt werden. So kann jeder Nutzer auch mit seiner bewährten Gebärden- und Symbolsammlung trainieren. Eine Auswahl an Pfeilen steht zur Bearbeitung eigener Gebärdenfotos zur Verfügung. Auch komplett neue Gebärdenkarten können zusammengestellt werden. Der Wortschatz lässt sich auf diese Weise unbegrenzt erweitern.

Meine Gebärdenschule

Sende uns Engel

Sende uns Engel

Entweder man glaubt an sie, oder auch nicht. Unabhängig von den Engeln aber eine gute Idee, ein Liederbuch (mit religiösen Liedern) mit einer Einführung in die Gebärdensprache zu verbinden. Und das gleich multimedial, ein Buch mit zwei DVDs.

Gebärdensprache und Lautsprache, Gebärdensprache und Musik galten lange als gegensätzliche Welten. Der Augen- und Ohrenschein bestätigt dies scheinbar. Aus diesem Grund beschäftigt sich LUKAS 14 mit einer poetischen Form der DEUTSCHEN GEBÄRDENSPRACHE: mit GEBÄRDENLIEDERN. Ausgehend von einer Arbeit mit gehörlosen Menschen und einer Gottesdienstgestaltung, die rein visuell ablief, hat sich der integrative Verein LUKAS 14 entwickelt. Gebärdensprache und Musik begegneten sich nun zwangsläufig und das Ergebnis ist dieses Buch und eine dazugehörige Lehr-DVD.

Buch und DVD sind für Hörgeschädigte nutzbar, denn mit Untertitel und Gebärdensprache ist alles barrierefrei gestaltet.

Sende uns Engel - Ein Liederbuch mit Einführung in die Gebärdensprache

Praktikumsstelle für gebärdensprachkompetente Person in Marokko

Itto und Haddou Mouzoun

"Die mangelhaften örtlichen Bildungsmöglichkeiten erweckten in uns den Wunsch nach einer Alternative. Wir wünschen uns für die Kinder des Tales eine Schule, die die Freude am Lernen fördert und eine Bildungseinrichtung, welche Schülern die Chance gibt, mutig neue Wege zu gehen, die im Einklang mit ihrer Person, ihrem persönlichen Hintergrund, ihrer Religion, dem sozialen traditionellen Umfeld und der immer moderner werdenden Welt sind. Wir wünschen uns einen innovativen und gleichzeitig nachhaltigen Ort. Diese Schule soll Modellcharakter haben und Menschen inspirieren."

So beschreiben die aus Deutschland stammende Stefanie Tapal-Mouzoun und ihr marokkanischer Mann Haddou Mouzoun die Zielsetzungen für die von ihnen gegründete Schule "école vivante" (= lebendige Schule). Die Mouzouns haben drei Kinder. Eine Tochter ist hochgradig schwerhörig. Hinzu kommt ein weiteres hörgeschädigtes Kind. Diese beiden Kinder sollen optimal unterrichtet werden, in DGS. Für diesen Zweck sucht die Schule jetzt eine/n Praktikantin/en, der/die fit ist in DGS und möglichst selbst taub bzw. hörgeschädigt ist. Wer ein wenig abenteuerlustig ist, Interesse an fremden Kulturen und Sprachen hat (Arabisch, Berber-Sprache, Französisch, Deutsch, DGS) kann sechs Wochen lamg - oder auch länger - an der école vivante ein Praktikum machen. Nehmen Sie einfach Kontakt auf mit Frau Stefanie Tapal-Mouzoun.

DGS-Vorlesestunde: Der Grüffelo

DGS-Vorlesestunde: Der Grüffelo

Gebärdensprachbegeisterte Kinder sind herzlich zur nächsten DGS-Vorlesestunde in der Stadtbibliothek Laim (Fürstenrieder Straße 53, München) eingeladen. Thomas Mitterhuber wird am 25. Januar 2012 aus dem Kinderbuch "Der Grüffelo" vorlesen. Danach ist wieder eine Malstunde angesagt. Das Buch ist für Kinder ab drei Jahren empfohlen, aber jüngere
und viel ältere Kinder sind selbstverständlich auch willkommen!

Anmeldung & Infos auf der Facebookseite. Das Vorleseteam freut sich auf Euer Kommen!

Dicta-Sign

Dicta-Sign

Die Entwicklung des Web 2.0 bietet InternetnutzerInnen eine Reihe neuer Technologien, die aber noch immer weitgehend auf geschriebener Sprache basieren. Dicta-Sign ist ein dreijähriges EU-finanziertes Projekt, dessen Ziel es ist, Werkzeuge für die Verwendung von Gebärdensprachen innerhalb von Web 2.0-Technologien zu entwickeln. Mit der Kooperation verschiedener europäischer Forschungsinstitute und Firmen befördert das Projekt mehrere europäische Gebärdensprachen (Griechische, Französische, Deutsche und Britische Gebärdensprache). Der Vergleich von Lexikon und Struktur dieser verschiedenen Sprachen ermöglicht es, Software zur automatischen Erkennung der jeweiligen Gebärden zu entwickeln. Gleichzeitig wird ein Avatar (eine computeranimierte Figur) zur Wiedergabe gebärdensprachlicher Äußerungen der im Projekt beteiligten Sprachen implementiert. 
 
Am Ende des zweiten Jahres des Projekts können die ersten Ergebnisse und Entwicklungen präsentiert werden.

 
  Ein Newsletter ist auf Deutsch und in DGS verfügbar: Newsletter Dezember 2011

Gebärdenstammtisch bei Miss Zucker

Miss Zucker

Miss Zucker (Conny-Paula Höcke) betreibt mit einer Freundin einen kleinen frozen yogurt Laden in Berlin Schöneberg, der aber im Winter auch andere süße Köstlichkeiten anbietet.
Vorher hat sie 10 Jahre in einer Einrichtung für hörgeschädigte Menschen in Osnabrück gearbeitet und intensiv die Gebärdensprache gelernt. Dann ist sie nach Berlin gezogen und hat seit Februar diesen Laden.
Aber sie vermisst den Umgang mit Gehörlosen und der DGS. In Berlin Schöneberg gibt es keinen Gebärdenstammtisch. Deshalb hat sie sich überlegt, selbst einen zu organisieren.

Auf ihrer Facebookseite könnt ihr euch informieren und erfahren , wann es losgeht. Wenn ihr Wünsche oder Tips habt , bitte auch einfach dort mitteilen.

Miss Zucker bei Facebook

Endspurt für die Benutzerumfrage zum DGS-Wörterbuch!

Korpus-Umfrage

Susanne König vom IDGS Hamburg schreibt:

Unser Ziel ist es, dass das geplante Wörterbuch, das im Rahmen des DGS-Korpus-Projekts erarbeitet wird, den Erwartungen der Gebärdensprachgemeinschaft und anderen Nutzergruppen entspricht. Dafür brauchen wir Eure Hilfe. Denn nur durch Rückmeldungen von allen zukünftigen Nutzergruppen, welche Informationen das elektronische Wörterbuch enthalten und in welcher Form sie dargestellt werden sollen, können wir dieses Ziel erreichen. Damit sind ausdrücklich Gehörlose, Schwerhörige, Ertaubte, aber auch Hörende mit unterschiedlichen DGS-Kenntnissen angesprochen.

Die Benutzerumfrage läuft nur noch wenige Tage. Wer noch noch mitmachen möchte, hat noch bis zum Abend des 13.11.2011 (Sonntag) dazu die Gelegenheit. Dieser Link führt Euch direkt zur Umfrage.

Sesamstraße: Ohne Worte

Huf- und Klauensprache

Schneckengebärdensprache? Huf- und Klauensprache? Gibt es alles, und noch viel mehr - in der aktuellen Sesamstraßenfolge "Ohne Worte". In dieser Folge verliert Wolle seine Stimme. Nun wollen Wolle und Pferd wissen, wie man ohne Stimme kommunizieren kann. Unter anderem besuchen sie deshalb eine Gehörlosenschule und lernen sogar ein paar Gebärden. Aber richtige DGS-Gebärden! Die Lehrerin Katharina (Denise Ilktac, Schauspielerin und Deaf Studies-Studentin) erklärt, wie es geht. Und alle haben Spaß daran, sicher auch die Fernsehzuschauer! Fehler macht natürlich jeder beim Lernen. "Warum hast du so ein großes Maul?" fragt Rotkäppchen den Wolf. Der antwortet: "Damit ich dich besser küssen kann!" Kleines Gebärden-Missverständnis von Pferd. ;-)

Gesendet wurde die Folge am 23. und 24. Oktober, wiederholt wird sie am 18. November um 18:15 Uhr. Man kann sie aber auch einen Monat lang online sehen, mit Untertiteln:

Sesamstraße: Ohne Worte

Gebärdensprach-Stammtisch in Innsbruck

Gebärdensprachstammtisch Innsbruck

Am 28. Oktober 2011 findet um 19.30 Uhr im Haus der Tiroler Gehörlosen, Ing.-Etzel-Straße 67, 6020 Innsbruck, ein Gebärdensprach-Stammtisch statt:

Du möchtest Gehörlose, Schwerhörige und Hörende kennenlernen? Du möchtest gebärden üben? Du möchtest einfach einen netten und lustigen Abend verbringen? Dann komm zum Stammtisch!

Der 'Bundeselternverband gehörloser Kinder e.V.' gibt einen Zuschuss für rechtliche Erstberatung seiner Mitglieder!

Bundeselternverband

Der 'Bundeselternverband gehörloser Kinder e.V.' teilt mit:

Eltern, die in der Erziehung und Bildung ihres Kindes auch eine gebärdensprachige Förderung wollen, stoßen nach wie vor und sogar zunehmend auf erhebliche Widerstände bei Behörden. Immer öfter müssen sich Eltern einen Anwalt suchen, der ihnen hilft ihre Rechte durchzusetzen. Das ist eine zusätzliche Belastung für diese Familien.

Um die Familien in dieser Hinsicht etwas zu entlasten, haben wir bereits auf unserer diesjährigen Tagung im Juni in Duderstadt eine kostenlose Rechtsberatung angeboten. Viele Eltern haben das Angebot angenommen. Weil aber noch mehr Familien eine rechtliche Unterstützung brauchen und jede Familiensituation speziell ist, möchte der Bundeselternverband ein weiteres Angebot (bei dem uns die BKK unterstützt) machen:
Wir geben (auf Antrag) 20 Familien einen Zuschuss für eine rechtliche Erstberatung bei einem Anwalt oder Juristen, den Sie sich selber aussuchen. Der Anwalt kann Fragen beantworten wie z.B.: Wie kann ich eine gebärdensprachige Förderung im Kindergarten für mein Kind durchsetzen? Brauche ich eine Rechtschutzversicherung? Usw.

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DGS-Korpus Info-Veranstaltungen in Leipzig und Erfurt

DGS-Korpus

DGS-Korpus Info-Veranstaltung in Leipzig
21.10., um 18 Uhr, - Stadtverband der Hörgeschadigten Leipzig e.V.,
Friedrich-Ebert-Straße 77 04109 Leipzig
Referenten: Pia Steinbach und Matthias Mauersberger
Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an leipzig@dgs-korpus.de oder die Homepage des DGS-Korpus-Projekts.

DGS-Korpus Info-Veranstaltung in Erfurt
18.11., um 18 Uhr - Landesverband der Gehörlosen Thüringen e.V.,
Hans-Grundig-Straße 25, 99099 Erfurt
Referenten: Pia Steinbach und Matthias Mauersberger
Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an leipzig@dgs-korpus.de oder die Homepage des DGS-Korpus-Projekts.

 DGS-Korpus Infoveranstaltung in Chemnitz
Wann: Mittwoch, 09.11.2011 um 16:30 Uhr
Wo: Gehörlosenzentrum Chemnitz, Wielandstraße 9, 09112 Chemnitz
Referenten: Pia Steinbach und Matthias Mauersberger

 DGS-Korpus Infoveranstaltung in Dresden
Wann: Dienstag, 08.11.11 um 18 Uhr
Wo: Gehörlosenzentrum Dresden, Carolinenstraße 10
Referenten: Pia Steinbach und Matthias Mauersberger

Gestik und Mimik in Höchstgeschwindigkeit

Susanne Böllert und Stephan Straßer

Gebärdensprachdozent Stephan Straßer im wissen.de-Interview
 
München, 22. September 2011. „Gebärdensprache ist unsere Muttersprache“, erklärt Gebärdensprachdozent Stephan Straßer. Anlässlich des 60. „Tags der Gehörlosen“ hat die wissen.de-Redakteurin Susanne Böllert die Gebärdensprachschule des Gehörlosenverbandes München und Umland besucht. Im Interview mit Stephan Straßer erfährt sie, worin die wesentlichen Unterschiede zwischen der Gebärdensprache und der Sprache der Hörenden liegen, welch enorme Bedeutung der Kommunikation unter Gehörlosen zukommt und warum ein Gehörloser Deutsch wie eine Fremdsprache erlernen muss. Das gesamte Interview ist auf
www.wissen.de/gebaerdensprache zu lesen.

Musikvideos mit Gebärden zum Tag der Gehörlosen

Musikvideos

Laura M. Schwengber studiert Sprache und Kultur der Gehörlosengemeinschaft in Berlin und arbeitet neben ihrem Studium schon fleißig in diesem Bereich. Was sie jetzt auf die Beine gestellt hat, ist allerdings außergewönlich:

N-Joy (ein Radiosender für Jugendliche im Norden) veröffentlicht zum "Tag der Gehörlosen" eine Woche lang jeden Tag ein neues Video mit Musik aus den Charts und deutschen Texten, die Laura in Gebärdensprache übersetzt, im Internet.

Das erste Video kam gerade online unter: www.n-joy.de/musik/gehoerlosentag125.html. Wenn Sie es sehen und/oder hören wollen, tun Sie es bald! Heute können Sie "Nur noch kurz die Welt retten" - so heißt der Song! ;-) Morgen kommt schon das nächste Video! Super Idee, und toll umgesetzt, von N-Joy und Laura!

Prof. Haartolles Wortgestöber

Prof. Haartolle? Na, den kennt doch jeder in der deaf world: Prof. Dr. Christian Rathmann, der erste und bisher einzige gehörlose Professor in Deutschland. Seine Namensgebärde hat der SPIEGEL als Überschrift für einen Artikel über das DGS-Korpus-Projekt gewählt. Und damit voll ins Schwarze getroffen: DGS ist eine visuelle Sprache, und auch viele Namen richten sich am Visuellen aus. Aber der Artikel beschränkt sich nicht auf das Projekt, sondern holt weit aus, bis hin zur Geschichte und zum Bildungswesen. 3 1/2 Seiten zum Thema Gebärdensprache und Gehörlose. So viel Raum für die kleine Minderheit - erstaunlich! Und der krönende Abschluss des Artikels ist ein Witz:

"Den Witz der Woche? Auch danach hat sie (Susanne König) gefragt auf ihrer Expedition durchs Pickelhaubenland - und ist dabei auf teils skurrilen Humor gestoßen.
Die Frau mit der Krone erzählt mit Stimme und Händen: "Der Integrationsbeauftragte hat die totale Gleichstellung aller Behinderten erreicht. Jetzt ist er gestorben. Drei Behinderte stehen vor seinem Grab: ,Danke für das, was du für uns getan hast', sagt ein Blinder und wirft gerührt seinen Stock auf den Sarg. ,Danke für alles', sagt ein Gelähmter und kippt seinen Rollstuhl hinab. ,Danke', gebärdet der Gehörlose - und schubst einen Übersetzer ins Grab."

 Jetzt ist der Artikel endlich online: Prof. Haartolles Wortgestöber.

SignMob in Stuttgart

SignMob in Stuttgart

Am Samstag, den 24. September veranstaltet die Wilde Löwenjugend einen SignMob in Stuttgart:

Ihr kennt bestimmt SignMob und habt erfahren, dass es SignMobs schon in Berlin, Essen, usw. gab. Es wäre wirklich super, wenn ihr alle mitmacht - wir machen auch mit! Wie es abläuft werden wir euch kurz vor 12 Uhr bei der U-Bahn Station "Kronprinzplatz" in STUTTGART sagen und dann gemeinsam mit euch zum Kronprinzplatz laufen. Das erklären wir euch auch in unserem DGS-Video.

Wir würden uns sehr über deine Teilnahme freuen. Das Tollste ist, es kostet nichts (0 Euro! ;-) und du wirst interessanten Leuten begegnen - also deine Teilnahme ist sinnvoll!

Multimediaguides im LWL-Museum für Naturkunde in Münster

Bionik

Die derzeit größte Bionik-Schau Deutschlands im LWL-Museum für Naturkunde in Münster bietet ihren Besuchern neben den klassischen Audioguides erstmals auch Multimediaguides in deutscher Gebärdensprache. Im Auftrag der Berliner Audioguide-Firma „tonwelt professional media“ entwickelte und produzierte „spectrum11“ vom Gehörlosenverband München und Umland e.V. diese Gebärdensprachenfassung für die Ausstellungsbesucher.

Gehörlose Museumsbesucher können so durch die Ausstellung gehen und ganz einfach per Knopfdruck die Informationen zu den Ausstellungsstücken anfordern, die sie interessieren: Warum friert der Eisbär nicht? Was haben Dachziegel und Lotusblume gemeinsam? Und was lernt die Klimatechnik von den Erdbauten der Präriehunde? Auf einem Display des Gerätes erläutern professionelle Moderatoren diese und andere spannende Zusammenhänge in deutscher Gebärdensprache.

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