Im Rahmen des 3. Europäischen Kulturfestivals in München führt Jürgen Endress ein Gebärdensprachpoesie - Workshop durch. Wer Gebärden nicht nur als Kommunikations- sondern auch als Kunstform erleben und erlernen will sollte die Gelegenheit nutzen.
Im Rahmen des 3. Europäischen Kulturfestivals in München führt Jürgen Endress ein Gebärdensprachpoesie - Workshop durch. Wer Gebärden nicht nur als Kommunikations- sondern auch als Kunstform erleben und erlernen will sollte die Gelegenheit nutzen.
TUEG? Das ist die Abkürzung für ein
Teletextuntertitel-Einblendungsgerät.
Das TUEG gibt es nocht NICHT! Aber man könnte es bauen.
Hörgeschädigte "Techies" der Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie
Medien könnten es bauen und produzieren lassen. Es müsste nur in
etwa klar sein, ob und von wie vielen Hörgeschädigten es gewünscht
wird.
Videorecorder, die Untertitel mit aufzeichnen können, gibt es nicht
mehr zu kaufen. Einige DVD- und Festplattenrecorder können es zwar
- aber nicht über den Timer. Und wer will schon immer neben dem
Recorder sitzen und im richtigen Moment auf die Aufnahmetaste
drücken? Wenn die Industrie Bedürfnisse und Wünsche hörgeschädigter
Kunden nicht berücksichtigt, müssen sie eben zur Selbsthilfe
schreiten. Das TUEG könnte an alle Geräte angeschlossen werden,
Untertitel einblenden und aufnehmen lassen - WENN es denn gebaut
wird. Darauf können Sie Einfluss nehmen, wenn Sie teilnehmen an
der
Am 11. September um 10 Uhr eröffnen Britta Engisch und Philipp Stark in Durmersheim ihr neues "Visuelles Spektrum" und den Dolmetscherservice "Bridge". Sie möchten ihre Angebote vorstellen: DGS- und Lautsprache für Gehörlose, Frühförderung, DGS-Seminare für Dolmetscher usw. Hörende und gehörlose Gäste sind herzlich willkommen!
Das Gehörlosenzentrum Stuttgart feiert Jubiläum. Vor 25 Jahren im September 1979 wurde das Haus eingeweiht und ist seitdem Treffpunkt für viele Menschen - Hörende und Gehörlose. Grund genug, eine ganze Woche lang zu feiern!
Begegnung mit gehörlosen Menschen
Davon träumt wohl jedes gehörlose Kind: weltweit kommunizieren zu können, mit Gebärden. In der neuen Fantasy-Geschichte aus dem Verlag Karin Kestner wird dieser Traum wahr. Medium ist nicht etwa das Internet, sondern das Meer, dessen Wellen gebärden können. Eine süße Geschichte, vom gehörlosen Pädagogen Knut Weinmeister in DGS vorgetragen - ein Hochgenuss! Aber natürlich kann man auch auf LBG, Sound und Schriftsprache umschalten - ganz nach den Wünschen, Bedürfnissen und Fähigkeiten der Kinder. Und ein Buch gibt es gleich dazu. Eine Gutenachtgeschichte lässt sich nun mal an der Bettkante schlecht per Computer erzählen. Und nachdem Kinder und Eltern die Geschichte einige Male von der CD gesehen haben, können sie sie sicher auch selbst gebärden! ;-)
Händemeer
Beispielvideo
(stark verkleinert) als avi-Datei
oder als mov-Datei
Natürlich wollen wir uns nicht in den amerikanischen Wahlkampf einmischen. Aber eine Frage zur Ästhetik sei uns gestattet: Wer sieht besser aus, der Redner oder die Dolmetscherin ? Das scheint gar nicht so selten vorzukommen. Aber die gebärdensprachlichen Versuche des Präsidenten wirken eher kläglich.
Sind sie nicht süß, so im 60er-Jahre-Look? Mittlerweile können
sie als gereifte Herrschaften die alten Fotos schmunzelnd
betrachten. Zum 175. Jubiläum des LBZH Hildesheim findet am 11.
September 2004 ab 15 Uhr ein großes Treffen ehemaliger Schüler und
Auszubildender in Hildesheim, Lucienvörderalle 8, statt.
Es gibt große Fotoaustellungen – Einschulung und
Entlassung -, Theater, Wiedersehensfreude, Unterhaltung und
natürlich auch Essen und Trinken im Freizeitheim der Gehörlosen mit
Festzelt. Alle sind herzlich willkommen! Eintritt: frei
175 Jahre Hörgeschädigtenpädagogik in Hildesheim
Unter diesem Titel findet am 3. und 4. Dezember 2004 die 11.
Jahrestagung des Deutschen Fachverbandes
für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik im Adam-Stegerwald-Haus
in Königswinter statt. Den Organisatoren ist es wieder gelungen,
eine Reihe von hochkarätigen Referenten zu verpflichten, mit
Themen, die nicht nur Fachleute interessieren. Das beste aber bei
allen Veranstaltungen des DFGS: die
vielen hörgeschädigten Tagungsteilnehmer. Hier wird nicht über
Integration gefachsimpelt, hier wird sie praktiziert! Hier spricht
man nicht ÜBER Hörgeschädigte, sondern MIT ihnen.
Bisher gab es noch kein spezielles Seminar für gehörlose
Eltern hörgeschädigter Kinder. Der Bedarf nach Austausch und
Informationen zum Umgang mit ihren hörgeschädigten Kindern ist bei
den gehörlosen Eltern groß. Deshalb bietet der Deutsche
Gehörlosen-Bund ein Seminar speziell für gehörlose Eltern
hörgeschädigter Kinder an. Das Seminar wird von Katja Fischer
(gehörlos) , Dipl. Sozialpädagogin, geleitet. Als Referent wirkt
Simon Kollien (ebenfalls gehörlos), Dipl. Psychologe, beim Seminar
mit.
Das Seminar findet vom 29. bis 31.Oktober 2004 in Seedorf bei
Hamburg statt.
In München findet vom 18. - 23.10.2004 das 3. Europäische Kulturfestival statt. Es treten Theaterguppen auf aus Spanien, Finnland, Belgien, Tschechien - und natürlich auch THOW & SHOW aus München! ;-)
Da sticht ein junger Mann, Maik S., seine Mutter und deren Freund nieder. Beide überleben, der Freund nur knapp. Schlimm genug, solch eine Tat!
Was sich aber in der Gerichtsverhandlung abgespielt hat, ist nicht minder schlimm. Abgesehen von einer Gehbehinderung, die nach einem Motorradunfall zurück geblieben ist, abgesehen von einer sehr instabilen und wechselhaften Kindheit, abgesehen davon, dass der Freund der Mutter Maiks Vater getötet hatte (alles schon schwerwiegende Fakten) - Maik ist schwerhörig. "Also wenn Sie etwas nicht verstehen, von dem Sie meinen, es wäre wichtig zu hören, sagen Sie es ruhig!" "Das ist Richterlogik" meint SPIEGEL-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen dazu. Sehr richtig! Wie soll man, wenn man etwas NICHT verstanden hat, beurteilen, ob es wichtig war? Und warum soll der Schwerhörige sich auf vermeintlich Wichtiges beschränken? Hat er nicht das Recht, ALLES zu verstehen?
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Im Rahmen des Projekts "Sehen und Verstehen" - Tag der Gehörlosen - finden am 11.09.2004 in Eschwege Workshops für gehörlose Unternehmer statt. Es geht um Themen wie
Das Rheinische LandesMuseum Bonn ist ein Themenmuseum. Für
gehörlose BesucherInnen bietet das RLB Führungen in
Gebärdensprache durch folgende Themenbereiche an:
"Wikinger am Rhein"
- am 26.09.2004, 15.00 Uhr und 08.09.2004, 19.00 Uhr
"Drei Künstler - Malerei des 20. Jahrhunderts im
Rheinland"
- am 14.11. u. 28.11.2004 um 15.00 Uhr und am 24.11.2004 um 19
Uhr.
Zusätzliche Angebote für Menschen mit Behinderung
Vom 12.-14.11.2004 findet in Herrsching das diesjährige
Wochenendseminar des BDG* statt.
Thema: „Einführung in die Morphologie und Syntax
durch Sprachvergleich DGS – Deutsch“.
Das Seminar wird geleitet von Dr. Chrissostomos Papaspyrou, gehörloser wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für deutsche Gebärdensprache der Universität Hamburg. Plätze noch frei. Anmeldeschluss ist der 10. September 2004. Mit der Anmeldung kann auch eine Übernachtungsmöglichkeit im Schullandheim gebucht werden.
Wochenendseminar - Eintrag bei www.deafdate.de
* BDG = Bundesarbeitsgemeinschaft der Dozenten für Gebärdensprache e.V.
Marcus Weiß möchte als Tai Chi-Lehrer in Düsseldorf Tai Chi für alle GL und SH unterrichten. Sein Vorteil: Er ist hochgradig schwerhörig und beherrscht die Gebärdensprache. Es wäre mir eine große Freude, an alle diese alte chinesische Kampfkunst oder die langsamen Bewegungen als Gymnasik zu vermitteln.
Kontaktadresse: Marcus Weiß <marcusanja@tiscali.de>
Vom 3. bis 5. November findet in Berlin die 5. internationale Konferenz "Languages & The
Media" statt. Zum Thema "Access to the Audiovisual Media for
the Deaf and Hearing-impaired" (Zugang zu audiovisuellen Medien für
Gehörlose und Hörgeschädigte) beschäftigen sich zwei Sessions mit
der Untertitelung und dem Gebärdensprachdolmetschen.
Beide Sessions werden am Donnerstag, den 4. November von 14:30 -
18:00 von einer Gebärdensprachdolmetscherin in die deutsche
Gebärdensprache (DGS) übersetzt und können für 60 Euro auch
unabhängig von der gesamten Konferenzteilnahme gebucht werden.
Hören ist das erste und letzte Tun des Menschen. Wer auf die Welt kommt, kennt längst die Stimme der Mutter. Sterbende hören, was um sie geschieht, bis zum letzten Atemzug. Worte, Stimmen und Stimmungen, die Liebe, die Musik und die Gedanken gehen durchs Ohr. Vernunft kommt von Vernehmen. So bildet sich auch die Menschenseele. Sie zieht ein durch unsere Ohren.
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... heißt es noch einmal Daumen drücken für Terence Parkin, den gehörlosen Südafrikaner bei der Schwimm-WM in Barcelona. Reicht es für eine Medaille am letzten Tag?
Die Zeit hat in Leserbriefen Betroffene zu Wort kommen lassen. So wird die Schieflage des Rückert-Artikels (siehe unten) wenigstens im Nachhinein ein wenig grade gerückt.
Das Berufsbildungswerk Heinrich-Haus Neuwied sucht dringend eine / einen Gebärdensprachdolmetscher/in.
Ein voller Erfolg war's im Juni, das Schnuppertauchen für Gehörlose. Also wird's im September gleich wiederholt, im Wald- und Hallenbad Adorf/Vogtl. Eine Dolmetscherin ist dabei.
DiveAdventure (Tauchabenteuer)
- Übrigens erfreut sich der Tauchsport immer größerer Beliebtheit bei den Gehörlosen, und sogar einen gehörlosen Unterwasser-Fotografen gibt es. -
Dank langem, hartem Training – und einem Implantat, mit dem die Taubheit aus unserer Gesellschaft verschwinden kann. (siehe unten)
Dass gegen solch eine Formulierung Gehörlose, allen voran der DGB, protestieren - das kann die Autorin Sabine Rückert nicht nachvollziehen. Ihre Argumentation zeigt, dass sie aber auch GAR NICHTS verstanden hat:
Wollen Sie auch Artikel über Brillen und Rollstühle vor den Presserat zerren, weil Kurzsichtige und Gehbehinderte sich als gleichwertige Menschen mit eigener Identität davon beleidigt fühlen könnten?
Ein wenig "Nachilfeunterricht" für JournalistInnen:
Gehörlose sind die EINZIGEN Behinderten, deren (kommunikative)
Behinderung verschwindet, wenn sie untereinander sind. Sie können
sich locker und entspannt miteinander unterhalten - in der
Gebärdensprache. Wenn Blinde und Rollis zusammenkommen, wird ihre
Behinderung dadurch nicht annulliert! Die eigenständige Sprache und
die darauf basierende Kultur sind die Lebensgrundlage der
Gehörlosen. Sie fühlen sich weniger als Behinderte als vielmehr als
sprachliche und kulturelle Minderheit. Statt einen Vergleich mit
anderen Behindertengruppen heranzuziehen hätten Sie besser mit
anderen sprachlichen Minderheiten vergleichen sollen, Frau Rückert:
Roma und Sinti, Sorben, Dänen... Genauso, wie Sie diese
Minderheiten sicherlich nicht "verschwinden" lassen wollen, wollen
auch die Tauben nicht verschwinden.
Das Problem zu verstehen, was man sieht und hört - scheint auch für preisgekrönte Journalistinnen zu bestehen.
doof = taub (im Holländischen und Plattdeutschen)
So gesehen wollen wir gerne 'doof' - oder besser noch: Deaf! - bleiben. ;-)
Der Sänger BORIS STEINBERG wird am 23.9.2004 im BKA Theater in
Berlin ein Konzert mit dem Titel Lieder in Rot und Grau
geben. Das Besondere dabei: Andrea Hennings wird das Konzert in die
Gebärdensprache übertragen.
www.boris-steinberg.de
Lieder in Rot und Grau - Tourdaten
Die Firma VICOMEDIA erstellt Untertitel für
Hörgeschädigte, u. a. auch für die DVD. Für den gehörlosen
Geschäftsführer Mike Wareka wird eine hörende Sekretärin
gesucht.
Voraussetzungen: LGB oder DGS, Bereitschaft zu Dienstreisen, sehr
gute Deutschkenntnisse, sicherer Umgang mit PC und Internet,
Englisch oder Französischkenntnisse sind von Vorteil.
Geboten wird eine interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit in
einem Team mit sehr gutem Arbeitsklima. Interessenten melden sich
bitte unter wareka@vicomedia.de, schriftliche
Bewerbungsunterlagen bitte beifügen oder per Post an: Vicomedia,
Burgstr. 6., 34233 Fuldatal