Im MUSEUM FÜR MODERNE KUNST FRANKFURT AM MAIN findet am Samstag, den 27. Juni um 15.15 Uhr eine Führung in Gebärdensprache statt durch die Ausstellung "Fotografie als Bild".
Im MUSEUM FÜR MODERNE KUNST FRANKFURT AM MAIN findet am Samstag, den 27. Juni um 15.15 Uhr eine Führung in Gebärdensprache statt durch die Ausstellung "Fotografie als Bild".
Am 14. Juni 2009 findet in der Zeit von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr
der nächste Außerordentliche Bundesparteitag der SPD statt.
Veranstaltungsort ist erneut das
Estrel Convention Center in Berlin-Neukölln. Auf dem Parteitag
wird das Regierungsprogramm für die nächste Legislaturperiode
diskutiert, beraten und beschlossen werden. Ebenso sind Reden vom
Parteivorsitzenden Franz Müntefering sowie vom Kanzlerkandidaten
Frank-Walter Steinmeier geplant.
Wie auch auf den vorherigen Bundesparteitagen sowie
Delegiertenkonferenzen ist die simultane Übersetzung durch
Gebärdensprachdolmetscher vorgesehen.
Der Parteitag wird in voller Länge per Livestream im
Internet übertragen - MIT Dolmis! Und wer mag, kann sich an
Diskussionen beteiligen, per Facebook.
"Wetten, dass..?" wird in Deutschland, Österreich und in der Schweiz gesendet - am kommenden Samstag, den 13. Juni um 20.15 Uhr. In der Schweiz mit Untertiteln. Großartig und beneidenswert!
Aber warum NUR in der Schweiz? Die Schweizer erstellen die
Untertitel, aber wenn die Sendung schon in drei Ländern läuft,
warum dann nicht auch die Untertitelung? Eine tolle internationale
Zusammenarbeit, bei der die Hörgeschädigten in zwei Ländern außen
vor bleiben! 
"Wetten, dass..?" neu mit Untertiteln
Ein Gehörloser hat das ZDF angeschrieben und diese Antwort
erhalten:
(Wie würden wohl Hörende reagieren, wenn man den Ton ausfallen
ließe und sie auf die Internetseite verwiese?)
Klasse, was der Der FSB e.V. (Förderverein Soziales und Bildung
e.V.) im "Sozialen Kinderland" in Berlin auf die Beine gestellt
hat. Drei Gehörlose Damen bieten dort ihre Dienste an: Anja Houdek
als Friseurin, Martina Lattermann ihren Nähservice, und Katja
Haring ist für das Familiencafé zuständig. Während Ihrer Tochter
die Haare geschnitten und die zerrissenen Hosen Ihres Sohnes
repariert werden, können Sie also in aller Ruhe einen Kaffee
trinken - und das alles in einer "DGS-Welt"! 
Außerdem gibt es noch einen Second-Hand-Shop, und in Beratungsstunden wird Gehörlosen geholfen, die z.B. Probleme mit Schreiben von Behörden haben.
Die Hand hat viele Aufgaben im Leben des Menschen. Mit ihr
ertasten wir die Welt. Mit ihr gestalten wir die Welt. Mit ihr
machen wir uns hübscher für die Welt. Mit ihr besiegeln wir
Freundschaften. Und mit ihr kommunizieren wir mit der Welt.
Trotzdem wird der Hand selten genug Aufmerksamkeit
geschenkt.
Auf www.handshop.ch finden nun alle Interessierten die unterschiedlichsten Produkte, die mit dem Thema "Hand" zu tun haben. Von Teigwaren über Hand-Bonbons bis zu Ausstechformen für Kekse, von Radiergummis bis zu Magneten. Von Rüstmesser bis zur Teetasse. Über 60 verschiedene Produkte stehen bereits zur Verfügung, und das Angebot wird laufend ausgebaut.
Neuer Webshop mit handlichen Angeboten: 
In der Stille leben zwei gehörlose Menschen. Beide sind
gebrochene und einsame Charaktere. Als sie sich eines Tages
begegnen, keimt eine behutsame und belastete Liebe. Sie sind
verbunden und sie sind getrennt. Und so suchen sie eine neue
Stille. Seidene Stille…
Seidene Stille ist eine poetische Geschichte über die Liebe zu
einander. Und zu sich selbst.
Weitere Informationen und die DVD gibt es auf: www.seidenestille.de
Pia Neumann (gl) studiert Sonderpädagogik in Hamburg:
Zurzeit schreibe ich meine Examensarbeit zum Thema
"Hörgeschädigtenkunde in der Schule" und würde mich sehr freuen,
wenn ihr mir dabei helfen könnt. Für meine Examensarbeit erstelle
ich hier die Umfrage, welche Erfahrung ihr mit der Gehörlosenkultur
habt (Identität, Selbstbewusstsein,…). Ihr findet die
Umfrage unter www.voda.de/umfrage/.
Die Umfrage läuft bis spätestens 31.08.2009. Die Datensammlung und
Auswertungen bleiben selbstverständlich anonym.
Wer kann mitmachen? TeilnehmerInnen, die bis 50 Jahre alt und
gehörlos, schwerhörig, ertaubt oder CI-Träger sind. Ich würde mich
über Ihre Unterstützung/Antwort freuen, damit ich durch die
Auswertung der Ergebnisse sehen kann, wie bedeutend die
Gehörlosenkultur ist.
Das österreichische Filminstitut unterstützt Filmemacher mit Fördergeldern - aber nur, wenn Filme bzw. DVDs barrierefrei sind! Diese Richtlinie gilt seit Anfang dieses Jahres (s.u.). Jetzt kann man sehen, welchen Erfolg die Richtlinie hatte. Das Filminstitut hat eine Liste mit barrierefreien DVDs veröffentlicht. Das sind noch nicht so ganz viele, aber wichtig ist: Die Richtung stimmt, und sie ist vorbildlich!
BARRIEREFREIHEIT: ÖSTERREICHISCHE FILME AUF DVD
Die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Gehörlosen in Frankfurt am Main e.V. bietet in Kooperation mit der Stadtentwässerung Frankfurt eine Führung mit dem doppeldeutigen Titel "Rund ums Abwasser- wir (er)klären's!" an. Das Abwasser wird GEklärt (gesäubert), und wie das geht, das wird ERklärt - natürlich mit DGS-Dolmi.
Die Führung findet am 20. Juni um 13:00 Uhr in der
Abwasserreinigungsanlage Niederrad (Goldsteinstraße 160, 60528
Frankfurt) statt.
Die Personenzahl ist auf ca. 20 Personen begrenzt, die Teilnahme
ist kostenlos.
Anmeldungen bitte bis zum 19. Juni!
An der Philosophischen Fakultät IV der Humboldt-Universität zu
Berlin, Institut für Rehabilitationswissenschaften, ist folgende
Professur zu besetzen:
W2-Professur für Gebärdensprach- und Audiopädagogik (zum
01.10.2010; Kennziffer: PR/018/09)
Im Zentrum der hörgeschädigtenpädagogischen Fachrichtungen
Gebärdensprach- und Audiopädagogik an der HU steht das Modell einer
bilingual-bikulturellen Förderung und Bildung gehörloser und
schwerhöriger Menschen in Gebärden-, Schrift- und Lautsprache
unter Einbeziehung pädagogisch-audiologischer Möglichkeiten.
Der/die künftige Stelleninhaber/in soll das so umschriebene
Fachgebiet in seiner ganzen Breite vertreten und Lehraufgaben in
den BA-/MA-Studiengängen des Instituts, vor allem in dem der
Rehabilitationswissenschaften mit dem Schwerpunkt Gebärdensprach-
und Audiopädagogik (Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik)
erbringen.
Veranstaltung für Hörende und Gehörlose am 25.06.2009, 19.00 Uhr in Erfurt:
Um zwischen den Welten der Gehörlosen und der Hörenden Brücken zu bauen, wird am 25.06.2009 ab 19.00 Uhr im großen Saal des Café Nerly (Markstraße 6, 99084 Erfurt) ein gemeinsamer Kulturabend für Gehörlose und Hörende ausgerichtet. Die Veranstalter laden zu einem vielfältigen Program mit Musik und Tanz sowie Poesie und Schauspiel. Unterstützt werden die einzelen Kulturbeiträge durch verschiedene Künstler, wie den Erfurter Gebärdenchor, Christina Rommel und "Lenajaan".
Die gesamte Veranstaltung wird durch DolmetscherInnen für die Deutsche Gebärdensprache begleitet.
Vom 13. - 19. Juli 2009 findet an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt ein Workshop in Improvisation und Komposition für Gehörlose und Hörende statt:
TanzSprint09 richtet sich an alle Tanzneugierigen, -begeisterten und -erfahrenen. Kurse in zeitgenössischen Tanztechniken, Pilates, Release, Contemporary Ballet, Improvisation/Komposition, Contact Improvisation und ein Kurs für Gehörlose und Hörende geben Einblicke in verschiedene Arbeitsformen.
Am Samstag, den 20. Juni, findet von 10.00-16.00 Uhr im HörBIZ Trier ein Infotag statt.
Programm: Vorträge zu den Themen Recht, Audiotherapie,
Neugeborenenscreening, Gebärdensprachschnupperkurs.
Rahmenprogramm: Hörtest und Beratung, Yoga, Tanz, Schattenspiele,
Kinderprogramm, Info- und Ausstellungsraum.
Auf Facebook und Twitter geht es in der europäischen
Gehörlosengemeinschaft derzeit hoch her. Es ist geschafft!
Ein neues Stück Gehörlosengeschichte wurde geschrieben. Dr.
Ádám Kósa aus Ungarn, ganze 33 Jahre jung, zieht als erster
Gehörloser seit Bestehens der EU ins Europaparlament ein.
Das Endergebnis ist natürlich erstmal vorläufig, aber
mit 14 Sitzen für FIDESZ, der Partei von Kósa, sollte doch
eigentlich nichts mehr zu rütteln sein. Er ist der 12.
Listenkandidat, also reicht es, wenn FIDESZ am Ende mindestens 12
Mandate hat.
Näheres können Sie erstmal in unserem Liveticker nachlesen. Da kann man übrigens auch ein Video von der offiziellen Parteienseite finden, in ungarischer Gebärdensprache und mit ungarischen Untertiteln.
YouTube-Link
zum Video
Facebook-Seite
mit weiteren Videos (Zum Abspielen ist eine Anmeldung auf
Facebook nötig)
Ádám Kósa hat es geschafft!
Helene Jarmer rückt wie erwartet ins österreichische
Parlament nach. Die Grünen haben einen
Sitz im Europaparlament bekommen, und damit wird der Sitz via
Ulrike Lunacek frei.
Bei den Europawahlen sind für Gehörlose vor allem die Rennen aus zwei Staaten interessant.
Zum einen ist da Dr. Ádám Kósa, ein gehörloser Jurist aus Ungarn und Mitglied der konservativen FIDESZ-Partei. Er wurde als 12. Kandidat auf der Liste aufgestellt. FIDESZ müsste entsprechend auch mindestens 12 Mandate gewinnen. Da an Ungarn insgesamt nur 22 Sitze verteilt werden, wird es sehr schwer werden, aber noch nie war ein Gehörloser so nah am Europaparlament dran wie er. Hoffentlich wird es in naher Zukunft eine Selbstverständlichkeit sein, dass Gehörlose ganz vorn mitmischen.
Zum anderen ist da Helene Jarmer, die derzeitige Präsidentin des österreichischen Gehörlosenbundes. Sie gehört den Grünen an, und ist auf deren ersten Nachrückposition für das österreichische Parlament. Wenn Ulrike Lunacek heute über die Liste der Grünen in das Europaparlament einzieht, dann wird Frau Jarmer ihren Platz im österreichischen Parlament übernehmen.
Drücken wir also jetzt mal feste die Daumen, dass es zumindestens mit einem der Kandidaten klappt.
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Wie das Deaf News-Magazin berichtet, wurde Rudi Sailer gestern zum neuen Präsidenten des Deutschen Gehörlosen Bundes gewählt. Heute soll laut eines Kommentars in Deafbild der Rest des Präsidiums gewählt werden.
Herzlichen Glückwunsch, Rudi!
Das komplette neue Präsidum des DGB setzt sich wie folgt
zusammen:
Rudi Sailer (Präsident)
Christine Linnartz (1. Vizepräsidentin)
Alexander von Meyenn (2. Vizepräsident)
Edgar Brandhoff (Schatzmeister)
Sabine Fries (Beisitzerin)
Wolfgang Bachmann (Beisitzer)
Beneditk J. Feldmann (Beisitzer)
Nun gilt es, die Ärmel hochzukrempeln und vieles anzupacken. Von besonderem Interesse wird nicht nur sein, wie die Vision von mehr Bildung umgesetzt werden soll, sondern auch inwieweit sein Schattenkabinett die vielen anliegenden Aufgaben bewältigen wird. Positiv ist schon mal, dass etliche junge Leute dabei sind, darunter auch viele Frauen.
Frisches Blut wird dem DGB sicher guttun. In diesem Sinne wünschenswert wäre in der nahen Zukunft vor allem auch ein stärkerer Schwerpunkt auf neuen Technologien. Wir befinden uns gerade mitten in einer Revolution, die die zwischenmenschliche Kommunikation auf dem Kopf stellt. Schnelle Reaktionen auf neue Entwicklungen sind absolut lebensnotwendig. Was heute in ist, kann schon in zwei Jahren Schnee von gestern sein und umgekehrt.
Ein guter Anfang in dieser Richtung wären eine zeitgemäße Webseite und die Nutzung aller neuen Medien zur Kommunikation, wie Twitter, StudiVZ, Facebook, Foren und Blogs. Ein Blick über den Tellerrand nach Österreich und Frankreich lohnt sich dabei allemal - die Gehörlosenverbände der beiden betreffenden Länder haben innerhalb kurzer Zeit beachtliche Erfolge erzielt, die sicher ohne die Nutzung von den neuen Kommunikationsmöglichkeiten in der Form gar nicht möglich gewesen wären.
Ende April waren Marco Lipski und Kameramann Rainer Schulz zu Besuch im Taubenschlag ;-), d.h. genauer gesagt im Haus der Taubenschläger-Familie Rehling. Marco meinte, es sei an der Zeit, ein Porträt zu filmen. Nicht nur olle Kamellen aus der "wild bewegten Vergangenheit", sondern auch die Arbeit an Taubenschlag und deafread, aber auch Hobbys und Privates. Eine Homestory gewissermaßen.
War ein schönes Wochenende! Ein wenig anstrengend zwar, aber es hat auch viel Spaß gemacht. Marco und Rainer haben Einblicke in die ganz persönlich erlebte deaf history gewonnen, und wir durften ein wenig hinter die Kulissen der Filmerei blicken. Bisher kannten wir uns ja nur per E-Mail, nun ist daraus eine persönliche Freundschaft geworden. Eine Woche vorher hatten die beiden den Freizeitmüller Carsten Lucht porträtiert. Der Film war spitzenmäßig, wurde auch von Carstens hörenden Müller-Kollegen bejubelt. Insofern bin ich guter Hoffnung, dass auch das Taubenschläger-Porträt sich sehen lassen kann. Wenn nicht, ist es wohl eher meine eigene Schuld. ;-)
Am kommenden Samstag, 6. Juni 2009, wird es in
SSH gesendet:
Der Taubenschlag-Macher
Bernd Rehling, porträtiert von Marco Lipski
"Es wäre schön, wenn Gehörlose die Infostände besuchen würden, um zu zeigen, dass sie nicht in der Hölle der Taubheit leben, sondern in einer selbstbewussten Sprach- und Kulturgemeinschaft." Das hatten wir vor einem Jahr in einem Hinweis auf den 3. CI-Tag geschrieben (siehe unten). Zu den Zielen des 4. CI-Tags, der am 20. Juni stattfindet, heißt es jetzt: "Aber auch alle anderen Wege dieser Familien sind im höchsten Maße respektabel und wir möchten ausdrücklich auch gebärdensprachlich orientierte Hörgeschädigte ermutigen am 4. Deutschen CI-Tag teilzuhaben." Haben unsere Einwände also etwas bewirkt? Auch das neue Motto "Kommunikation - der Schlüssel zur Gemeinschaft" klingt doch schon ganz anders als ""Hören ist die wunderbarste Sache der Welt, solange man es kann." Eine Kehrtwendung der DCIG hin zur Gebärdensprache bzw. zur Zweisprachigkeit?
Weiterlesen »Ist Ihnen das auch schon einmal passiert? Sie gehen durch die Fußgängerzone der Stadt, sehen sich die Schaufenster an, lecken vielleicht genüsslich an Ihrem Eis, und plötzlich sehen Sie einen ungewöhnlichen Pflasterstein. Der ist nicht aus Stein, sondern aus Metall. Und in diesen "Stein" ist ein Name eingraviert, ein jüdischer Name, und Datum und Ort, wann und wo diese Person von den Nazis ermordet wurde. Die Person hat in dem Haus gewohnt, vor dem Sie gerade stehen! Hier ist sie abgeholt und in ein Vernichtungslager abtransportiert worden. Eine gruselige Vorstellung! Deshalb sollten Sie über den Stein "stolpern", damit das Unrecht, das damals geschah, nie vergessen wird.
Die Idee mit den Stolpersteinen hatte der Künstler Günter Demnig. Er hat schon tausende von Steinen in ca. 300 deutschen Städten verlegt. Auch für gehörlose Juden. Dafür hatten sich Jochen Muhs und Mark Zaurov eingesetzt. Am 19. Juni um 16 Uhr werden in Berlin-Weißensee Stolpersteine eingeweiht. Um 19 Uhr findet dann zu diesem Thema ein KoFo beim GVB in der Friedrichstraße statt.
Von den mit den Stolpersteinen geehrten Personen handelt auch das Buch, das am 17. Juni vorgestellt wird: Overcoming the Past, die Publikation des 6. DHI.
Hüben? Das Wort gibt es nur in Verbindung mit drüben: hüben und drüben = hier und dort. Das bezieht sich auf das 20-jährige Jubiläum des Falls der Berliner Mauer. Hüben also die (alte) Bundesrepublik, drüben die DDR. Das wollen die Choreografen Günther Grollitsch und Corinna Mindt in ihrer neuen integrativen Tanztheaterproduktion zum Ausdruck bringen. Integrativ bedeutet in diesem Fall, dass 6 der TänzerInnen hörend sind und eine gehörlos: Doris Geist.
Der Landesverband der Gehörlosen Hessen e.V. hat - in Kooperation mit dem Projekt Einhorn und der Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige - einen Malwettbewerb ausgeschrieben. Teilnehmen können hörgeschädigte SchülerInnen aus Hessen im Alter von 5 - 18 Jahren. Der Wettbewerb endet am 31. Juli 2009. Thema des Wettbewerbs: "Meine Schule". Dazu müssten die deaf kids sicherlich viele gute Ideen haben!
Eine FÜHRUNG IN GEBÄRDENSPRACHE ZUR AUSSTELLUNG THE MAKING OF ART (Wie Kunst gemacht wird) findet am Sonntag, den 07. Juni, um 14:00 Uhr in der Schirn Kunsthalle Frankfurt statt.
Die Ausstellung „The Making of Art“ zeigt einen Blick auf die Beziehung innerhalb der zeitgenössischen Kunst. Es ist nicht nur eine Beziehung zwischen Künstler, Kunstwerk und Betrachter, sondern es ist noch viel mehr dabei..
Zu der Führung gibt es jetzt ein Gebärdenvideo, das vom
LVGH in Zusammenarbeit mit Helmut Vogel produziert worden ist.
Die KuGG veranstaltet erstmals einen Filmtag, am Samstag,
13. Juni 2009 in Mainz. Die KuGG präsentiert Filme von
gehörlosen Filmemachern: "Still-Leben" von Manfred Mertz und
"Exhibit of year 1827" von Kamil Pansky. Anschließend
finden
Fragerunden und Diskussionen mit den Regisseuren, Schauspielern und
Produzenten statt.
Der neue Film "Exhibit of Year 1827" von "Awi" aus Prag
wird zum ersten Mal in Deutschland gezeigt, mit deutschen
Untertiteln!
Mehr über diesen Film und 3 Trailer - siehe www.awifilm.com. Der vorherige Film
"Kleeblatt" von Awi ist bei Deaf-Filmfestvials in Berlin,
Wolverhampton (England), Amsterdam und Mailand gezeigt worden.
Helmut Vogel, gehörloser
Historiker, wird Dienstag,
den 16. Juni ab 18.30 Uhr im Kulturzentrum der
Gehörlosen in Hamburg über das Thema "60 Jahre
Bundesrepublik Deutschland" referieren.
Helmut Vogel wird die wichtigsten politischen Stationen der deutschen Nachkriegsgeschichte erklären und anschließend darüber diskutieren. Hinweis: Der Vortrag wird in Deutscher Gebärdensprache gehalten. Dolmetscher sind nicht im Einsatz.
Am Mittwoch, 1. Juli findet ein Gesprächsabend mit Dr. Uli Hase, gleichfalls im Kulturzentrum, statt!