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Symposium 'In Gebärdensprache über den Campus: Eine Standortbestimmung der Deaf Studies in Deutschland“

Symposium Berlin

Thomas Geißler von der Humboldt-Universität zu Berlin teilt mit:

"Am 17.11. findet das Symposium "In Gebärdensprache über den Campus: Eine Standortbestimmung der Deaf Studies in Deutschland“ statt.

Die Arbeitsgruppe "Deaf Studies" ist ein Zusammenschluss tauber Universtiätsmitarbeiter und etablierter Forscher auf dem Gebiet der Deaf Studies.  Im November veranstaltet diese Arbeitsgruppe ein Symposium, das ja schon ein mal angekündigt wurde:
Das Fach Deaf Studies ist in Deutschland noch relativ jung, die Wiege dieses Faches liegt in den angelsächsischen Ländern. Doch wie sieht eine Standortbestimmung von Deaf Studies in Deutschland aus? Angeregt von den bisherigen Diskussionen, die vor allem in Das Zeichen erfolgt sind, (Leitbild Deaf Studies (2009), DZ 83, Berlin-Protokoll (2011), DZ 88 , In Leder über den Campus (2011), DZ 89 ) möchten wir zu einem Symposium einladen. Vorträge, Diskussionen und eine Zukunftswerkstatt werden die Deaf Studies aus verschiedenen fachlichen Blickwinkeln beleuchten.

Wir hoffen auf viele Besucher und rege Teilnahme, denn es ist uns ein großes Anliegen, besonders auch die breite Basis der Taubengemeinschaft anzusprechen und freuen uns auf Input, der den Dsikurs auf akademischer Ebene weiter vorantreibt."

DGS-Video Symposium "deaf studies" in Berlin, Nov. 2012

Schwerhörige Probanden in Braunschweig gesucht

PTB

An der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig werden für Untersuchungen zur Sprachverständlichkeit Schwerhörender im öffentlichen Verkehrsraum schwerhörende Probanden gesucht.

 Erste Messungen in den kommenden Monaten werden ca. 90-120 Minuten dauern und mit 15 € pro Stunde vergütet. Hinzu kommt noch eine Pauschale für die Anreise. Weitere Messungen sind für das nächste Jahr geplant.

Jenseits der Geschlechtergrenzen im Wintersemester 2012/13

queer studies

Mittwochs 19 - 21 Uhr, Raum 0079, Von-Melle-Park 5, Hamburg (wenn nicht anders angegeben)

Die Reihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ wird von der AG Queer Studies organisiert, einer Arbeitsgruppe, der Studierende und Graduierte verschiedener Disziplinen angehören. „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ setzt sich mit (hetero-)sexistischen gesellschaftlichen Hierarchisierungen, Normierungsprozessen und den Möglichkeiten des politischen Handelns auseinander. Durch ihre über zwanzigjährige Geschichte und zwei Veröffentlichungen (2001 und 2009) ist „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ ein Raum, der von den Entwicklungen der deutschsprachigen Queer Debatte geprägt ist und in dem diese weiter geführt wird.

Hinweis zu DGS-Dolmetschung:
Auch in diesem Semester stehen  Mittel zur für Verfügung, um einige Vorträge von DGS-DolmetscherInnen übersetzen zu lassen. Aus organisatorischen Gründen bitten die Veranstalter darum, dass Interessierte sie frühzeitig, möglichst vier Wochen vor dem jeweiligen Vortrag, kontaktieren (queer.aghh@gmx.de).
 

Uni Köln sucht wiss. MitarbeiterInnen

Uni Köln

Am Department für Heilpädagogik und Rehabilitation (Zentrum für Diagnostik und Förderung, ZeDiF) der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt 4 wissenschaftliche Mitarbeiterstellen (1/2 Stellen mit je 19,92 Wochenstunden; E 13 TV-L) für 2,5 Jahre zu besetzen.

Probanden für EEG gesucht

EEG

Das Gebärdensprach-Team an der Universität in Göttingen sucht taube und DGS-kompetente Testpersonen für ein EEG-Experiment. Im Zeitraum vom 12. bis zum 28. Mai 2012 werden Experimente mit DGS-Videos und einem Messgerät am Kopf an der Universität Göttingen durchgeführt.

Selbstverständlich werden Deine Fahrtkosten (Zug oder Auto) nach Göttingen zurückerstattet. Außerdem erhältst Du für Deine Teilnahme am Experiment 45,00 Euro. Vielleicht lassen sich damit ein angenehmer Sitz-„Job“ und eine private Stadtbesichtigung in Göttingen verbinden?

Gebärdensprache in Göttingen

Wir Gehörlosen und unsere Geschichte

Dr. Chrissostomos Papaspyrou

Sonderkofo Essen:

„Wir Gehörlosen und unsere Geschichte – auf der Suche nach unseren historischen Wurzeln“

Referent: Dr. Chrissostomos Papaspyrou (gehörloser Linguist, Chemiker und Schulleiter, Athen)
Donnerstag, 29. März 2012, 19.00 - 21.00 (Einlass 18.30)
Rhein.-Westf. Berufskolleg, Kerckhoffstraße 100, Essen-Frohnhausen

Chrissostomos Papaspyrou ist als universell gebildeter Mensch mehr als nur Sprach- und Naturwissenschaftler. Auf diesem Kofo lädt er uns ein zu einem spannenden Streifzug durch die Geschichte der Gehörlosengemeinschaften von Plato bis in unsere Zeit. Wir erfahren, wie gehörlose Menschen in unterschiedlichen Epochen angesehen wurden, wie sich Schulbildung und Gebärdensprache ausgebreitet haben. Viele bedeutende gehörlose Persönlichkeiten werden vorgestellt. Wir freuen uns auf die (seltene) Begegnung mit einem griechischen Freund.

(un)gleich (un)gerecht

(un)gleich (un)gerecht

Der AStA der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz bietet im Rahmen des Kongresses "(un)gleich (un)gerecht" viele Vorträge mit DGS-Dolmetschern an. Dort werden viele hochaktuelle und brisante Themen zu Migration, EU-Politik, Behinderungen uvm. gehalten.

Der Kongress findet vom 26. bis zum 30. März 2012 auf dem Campus der Universität Mainz statt. Der Eintritt zu den Vorträgen ist kostenfrei. Jedoch wird um eine unverbindliche Anmeldung gebeten, damit man zu den jeweiligen Vorträgen die Gebärdensprachdolmetscher bereitstellen kann. Die Anmeldung und weitere Informationen sind unter dem Link http://ungleichungerecht.blogsport.de zu finden.

Sprache als komplexes System

Sprache als komplexes System

Vom 7. bis zum 9. März 2012 findet an der J.W.G.-Universität in Frankfurt die 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS) statt. Es werden an 3 Tagen ca. 700 Besucher aus dem In-  und Ausland erwartet. Forschungsergebnisse werden vorgestellt und diskutiert. Die Jahrestagung ist für Wissenschaftler, Studenten, Lehrer und Sprachinteressierte. Weitere allgemeine Infos finden sich hier: http://dgfs.uni-frankfurt.de

Während der Jahrestagung werden in Arbeitsgruppe 13 von unterschiedlichen GebärdensprachlinguistenInnen aktuelle Forschungsergebnisse referiert und  diskutiert:
http://dgfs.uni-frankfurt.de/dgfs/ag13_de.html.

Erfreulich, dass die Gebärdensprache endlich die Anerkennung erfährt, wie sie von der Forschung allen natürlichen Sprachen entgegengebracht wird. Die  DGfS bezieht hierzu klare Stellung zur DGS:
http://dgfs.de/remarks/d1/rm241.pdf

1998 wurde die Deutsche Gebärdensprache in Hessen als erstem Bundesland anerkannt. Dieses war unter anderem durch die linguistische Erforschung der DGS unter Prof. Dr. Helen Leuninger, JWG-Universität, möglich. Viele der damaligen Studenten sind heute  begeisterte GebärdenprachforscherInnen, die in der AG 13 persönlich anzutreffen sind. Unter anderem wird Gebärdensprachforscherin Annika Herrmann am 7. März mit dem Humboldt-Preis ausgezeichnet.

Stellenausschreibungen im DGS-Korpus-Projekt

DGS-Korpus

Die erste Projektphase des DGS-Korpus-Projekts ist fast abgeschlossen. Daher sind für die kommende Projektphase zur Zeit mehrere wissenschaftliche und technische Stellen ausgeschrieben. Achtung: die Bewerbungsfrist für die wissenschaftlichen Stellen endet schon am Freitag, den 17.02.2012, die Bewerbungsfrist für die technischen Stellen endet am Donnerstag, den 23.02.2012.
Die Ausschreibungstexte zu den einzelnen Stellen können hier heruntergeladen werden. Ansprechpartner für die jeweilige Stelle sind am Ende des Ausschreibungstextes genannt, bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte dorthin.

Ethnographie der Gehörlosen. Kultur - Kommunikation - Gemeinschaft.

Ethnographie der Gehörlosen. Kultur - Kommunikation - Gemeinschaft.

Ethnographie ist laut Duden "Teil der Völkerkunde, der die Merkmale der verschiedenen Völker und Kulturen systematisch beschreibt; beschreibende Völkerkunde". Und das im Zusammenhang mit Gehörlosen? Da wird sich so mancher wundern, der Gehörlosigkeit nur als Behinderung sieht. Statt dessen ein "Volk", das die ganze Welt bewohnt, ein "Volk", das nationenübergreifend ist.

Anne Uhlig hat über dieses Thema ein Buch geschrieben. Sie hat sich als Hörende in das taube Volk hineinbegeben und seine Sprache erlernt. So kann sie sowohl von innnen als auch von außen schreiben. Herausgekommen ist nicht etwa ein Roman, sondern ein wissenschaftliches Werk: Ethnographie der Gehörlosen. Kultur - Kommunikation - Gemeinschaft.

Weltweit verstehen sich viele Gehörlose einer globalen Gemeinschaft, einer länderübergreifenden »Deaf Nation«, zugehörig. Trotz der Heterogenität ihres Lebensalltags und der Nutzung verschiedener Gebärdensprachen haben sie eines gemeinsam: die primär visuelle Wahrnehmung, die eine gänzlich andere Kulturproduktion und Sozialisierung als in der hörenden Mehrheitsgesellschaft bewirkt.
In der Tradition einer klassischen ethnologischen Monographie beschreibt Anne C. Uhlig verschiedene Aspekte gehörloser Ethnizität, visueller Kultur, gehörloser Verwandtschaft und gebärdensprachiger Benennungssysteme. Dabei wird die kulturelle Auswirkung von Oralität und Signalität ebenso diskutiert wie Literatur in Gebärdensprache oder das Konzept der Deafhood. Ihre Studie beleuchtet außerdem Begegnungspraktiken, Festzyklen sowie Status- und Prestigeerwerb am Beispiel der deutschen Gehörlosengemeinschaft.

Das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe finden Sie unter http://www.transcript-verlag.de/ts1793/ts1793_1.pdf .
Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin können Sie unter http://www.transcript-verlag.de/ts1793/ts1793.php einsehen.
 
Bestellung
per E-Mail an bestellung@transcript-verlag.de oder
per Fax: 0521-39379734 -  Ein Formular für die Bestellung per Fax finden Sie hier:

Und Einstein streckt die Zunge raus

Dr. Ingo Barth

Ein "zirkular polarisierter Puls" - können Sie sich darunter etwas vorstellen? Natürlich nicht, das ist Fachchinesisch aus der Theoretischen Physik, dem Fachgebiet von Dr. Ingo Barth. Sicher hätte sich auch keiner der ollen Oralisten vorstellen können, dass ein in dritter Generation taub Geborener solche Begriffe benutzt, auf Deutsch, Englisch und in DGS. DGS ist nicht nur gut für Namensgebärden wie die rausgestreckte Zunge für Einstein. Alle wissenschaftlichen Referate hält Ingo Barth in DGS. Das Fachvokabular hat er selbst erweitert, um ca. 500 Begriffe. Wissenschaft und DGS sind also absolut kein Widerspruch! - Wie müsste die Bildung Gehörloser erst geradezu explodieren, wenn Ingos Traum von der European DeafUniversity verwirklicht würde!

Die Zeitschrift Leibniz - Journal der Leibniz-Gesellschaft hat ein Porträt von Dr. Ingo Barth veröffentlicht:

Hoffnung beim Usher-Syndrom

Usher-Syndrom

Am kommenden Freitag, dem 13.1.2012 um 9:05  Uhr, berichtet das ZDF in der Sendung vollekanne über das Usher-Syndrom. Sie weist auf neue Forschungserfolge hin:

"Die Krankheit ist bisher noch nicht heilbar. Bei Schwerhörigkeit können Hörgeräte oder eine Innenohr-Prothese helfen, die Kommunikation mit der Umwelt zu erhalten. Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz forschen aber derzeit an einem Therapieansatz. Ein Molekül soll helfen, das falsche Gen-Signal zu ignorieren und so eine weitere Proteinsynthese zu ermöglichen. Damit könnte zumindest die Erblindung verhindert werden."

Hoffnung beim Usher-Syndrom

Erfahrungen von Kindern aus Regenbogenfamilien in der Schule

Regenbogen

Regenbogenfamilien? Das sind Familien, bei denen es nicht Mama und Papa, sondern Mama und Mama oder Papa und Papa gibt, homesexuelle Eltern also, oder transsexuelle, oder wie auch immer, eine bunte Vielfalt also, wie ein Regenbogen. Das ist noch ungewöhnlich, und die Kinder aus solchen Regenbogenfamilien haben es nicht immer leicht. Dazu ist eine wissenschaftliche Studie gemacht worden, deren Ergebnisse jetzt vorliegen und im Rahmen der Konferenz ’School is out?!’ am 2. Dezember 2011 im Centre Monbijou in Berlin diskutiert werden sollen - mit Ihnen. Dolmis sind dabei!

In der Studie wurden u.a. Kinder und Jugendliche aus LGBT* Familien in Deutschland, Schweden und Slowenien nach ihren Erfahrungen mit Diskriminierungen, ihren Strategien im Umgang damit und nach ihren Wünschen an das System Schule befragt. Neben der Diskussion der Studienergebnisse soll es in Vorträgen, Präsentationen und Workshops darum gehen, wie die Ergebnisse der Studie für die pädagogische Praxis produktiv gemacht werden können.

Ein besonderes Angebot für Jugendliche ist der Workshop "Face your book - Write up your story" zum Kreativen Schreiben (auch dieser wird gedolmetscht).

Weitere Informationen zur Studie, dem Tagungs-Programm und der Anmeldung finden Sie unter: www.gender.hu-berlin.de/rainbowchildren.

*(LesboGayBiTranssex)

Kongress für familienzentrierte Frühintervention

Tag der offenen Tür im DESY

Petra

Am 29.Oktober 2011 findet im DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) in Hamburg der Tag der offenen Tür statt. Von 12 Uhr bis 24 Uhr können Besucher die Werkstätten, das Rechenzentrum und vieles mehr sehen und sich über die Forschungsschwerpunkte Beschleuniger, Forschung mit Photonen und Teilchenphysik informieren. Herzlich willkommen in einem der weltweit führenden Beschleunigungszentren!

Führungen mit Gebärdensprachdolmetschern finden um 15 Uhr, 17 Uhr und 19 Uhr statt. Treffpunkt: Gebäude 1. Foyer.

DGS-Korpus Info-Veranstaltungen in Leipzig und Erfurt

DGS-Korpus

DGS-Korpus Info-Veranstaltung in Leipzig
21.10., um 18 Uhr, - Stadtverband der Hörgeschadigten Leipzig e.V.,
Friedrich-Ebert-Straße 77 04109 Leipzig
Referenten: Pia Steinbach und Matthias Mauersberger
Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an leipzig@dgs-korpus.de oder die Homepage des DGS-Korpus-Projekts.

DGS-Korpus Info-Veranstaltung in Erfurt
18.11., um 18 Uhr - Landesverband der Gehörlosen Thüringen e.V.,
Hans-Grundig-Straße 25, 99099 Erfurt
Referenten: Pia Steinbach und Matthias Mauersberger
Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an leipzig@dgs-korpus.de oder die Homepage des DGS-Korpus-Projekts.

 DGS-Korpus Infoveranstaltung in Chemnitz
Wann: Mittwoch, 09.11.2011 um 16:30 Uhr
Wo: Gehörlosenzentrum Chemnitz, Wielandstraße 9, 09112 Chemnitz
Referenten: Pia Steinbach und Matthias Mauersberger

 DGS-Korpus Infoveranstaltung in Dresden
Wann: Dienstag, 08.11.11 um 18 Uhr
Wo: Gehörlosenzentrum Dresden, Carolinenstraße 10
Referenten: Pia Steinbach und Matthias Mauersberger

Beratungsstelle 'sichtbar!' wird bewertet

Erziehungshilfe

Beratungsstelle sichtbar! bei Erziehungshilfe e.V. in Hamburg und Bremen wird evaluiert

Erziehungshilfe e.V. bietet nun schon über 10 Jahre Erziehungsberatung für gehörlose und schwerhörige Eltern in Hamburg und Bremen an.

Erstmals soll in einer Psychologie - Diplomarbeit die Qualität der Beratung bewertet werden. Was denken ehemalige Klienten über die Beratung? War sie gut und was kann die Beratungsstelle besser machen? Dazu werden Interviews am Computer durchgeführt. Die Diplomandin Gesche Wattenberg kann DGS und sucht noch Familien für ein Interview, die früher an einer Beratung teilgenommen haben. Vielleicht gibt es Kinder und Jugendliche, die damals eine Beratung gemacht haben und heute erwachsen sind? Selbstverständlich werden alle Interviews anonym (ohne Namen) durchgeführt.

Die Beratungsstelle sichtbar! hat heute ihre Räume in Hamburg, Bethesdastr. 40 und in Bremen, Hans-Böckler-Str. 9 (ab Oktober 2011).
Bei Interesse am Interview können Sie sich bei Frau Wattenberg melden. Ihre Email-Adresse: Gesche.Wattenberg@googlemail.com

Erwachsene Gehörlose mit CI gesucht

Anna und Jenny

Jenny Voiges & Anna Spree schreiben:

Wir sind zwei Berliner Studentinnen aus dem Studiengang „Deaf Studies – Sprache und Kultur der Gehörlosen“ der Humboldt-Universität zu Berlin. Für unsere Bachelorarbeit möchten wir ein Interview zum Thema „CI-Träger innerhalb der Gehörlosengemeinschaft“ durchführen.

Uns interessiert das Thema, weil es eine neue Entwicklung ist, dass es innerhalb der Gehörlosengemeinschaft CI-Träger gibt. Auch möchten wir erreichen, dass sich mehr Menschen für dieses Thema interessieren.

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European DeafUniversity – Info-Abend am 02. Juli in Berlin

European DeafUniversity

Es ist soweit! Die neue Arbeitsgruppe um Dr. Ingo Barth stellt ihre Ziele und Visionen für die europäische Gebärdensprach-Universität -European DeafUniversity- vor. Am 02. Juli kann jeder sich informieren: Um 18 Uhr steht Dr. Ingo Barth im Gemeindesaal der evangelischen Gehörlosengemeinde, Bernburger Straße 3-5 in 10963 Berlin Rede und Antwort. Die Veranstaltung findet ausschließlich in DGS statt.

Benutzerumfrage zum DGS-Wörterbuch ist online

Benutzerumfrage

Im DGS-Korpus-Projekt wird ein korpusbasiertes, elektronisches Gebärdensprachwörterbuch berarbeitet. Bitte nehmen Sie sich die Zeit, bei der Umfrage mitzumachen.

Die ersten 150 Teilnehmer, die beide Fragebögen ausfüllen, bekommen auch eine Belohnung - es lohnt sich also!

Die Umfrage besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil beinhaltet eher einfache Fragen, der zweite Teil ist etwas länger und geht mehr in die Tiefe. Der Link zur Umfrage ist: http://umfrage.dgs-korpus.de.

Je mehr Leute mitmachen, umso aussagekräftiger sind die Ergebnisse! Zur Teilnahme sind alle Interessierten eingeladen - ganz egal ob taub/gehörlos, schwerhörig, CI-Träger, spätertaubt oder hörend - alle, die einen Bezug zur Gebärdensprache haben, können und sollen mitmachen.

Jede Meinung ist dem DGS-Korpus-Team wichtig!

Phantasie an die Macht – Politik im Künstlerplakat

HOPE

Ankündigung einer Veranstaltung mit StudentInnen des Seminars von Simon Kollien „Aspekte zur psychosozialen Situation Gehörloser“ im Institut für Deutsche Gebärdensprache, Universität Hamburg, in Zusammenarbeit mit Martina Bergmann, Museumspädagogischer Dienst für Gehörlose & Schwerhörige in Hamburg:

Es gibt eine aktuelle Sonderausstellung im Museum für Kunst & Gewerbe, Steintorplatz, 20099 Hamburg (nähe Hauptbahnhof | ZOB):

Phantasie an die Macht – Politik im Künstlerplakat
180 Plakate berühmter Künstler erzählen die Geschichte der großen Protestbewegungen für Menschenrechte, Freiheit, Gleichheit und Toleranz der letzten 60 Jahre.

Martina Bergmann und Simon Kollien wollen zusammen mit den StudentInnen die Ausstellung am Donnerstag, den 19. Mai 2011 ab 18.45 Uhr besuchen. Ziel des Besuchs ist der Austausch von Erfahrungen von Gehörlosen mit Diskriminierungsformen und Emanzipation in Deutschland. Dazu sind auch Gehörlose herzlich willkommen, teilzunehmen und sich mit den StudentInnen über ihre Erfahrungen auszutauschen. Martina Bergmann wird zuerst kurz durch die Ausstellung führen. Dann werden die StudentInnen sich mit den Gerhörlosen über ihre Erfahrungen mit Diskriminierungsformen austauschen. Die StudentInnen können alle auf Basisniveau gebärden, es sind auch zusätzlich Dolmetscherinnen dabei.

Damit die Gruppe nicht zu groß wird, wird um Anmeldung gebeten bei Simon Kollien unter der Mailadresse:
Simon.Kollien@sign-lang.uni-hamburg.de (auch für Fragen!).

Open University: Mit den Händen sprechen

Open University

Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) führt das Projekt "Open University: Mit den Händen sprechen" durch.

Gehörlose und hörende Referenten präsentieren von April bis Juni 2011 Vorträge/Filme/Performances/Diskussionen rund ums Thema Gebärdensprache und Gehörlosenkultur.

Das Projekt soll Barrieren zwischen Hörenden und Gehörlosen abbauen und Verständigung und Akzeptanz fördern. Jeder ist herzlich willkommen!

 Das Open University-Team schreibt:

Am 24. Mai 2011 gibt es einen Infoabend zur Rechtslage von Gehörlosen und zum Recht auf Barrierefreiheit. Es sollen u.a. Fälle vorgestellt werden, bei denen Gehörlose nicht zu ihrem Recht auf Barrierefreiheit kamen, und z.B. ihnen Hilfe durch einen Dolmetscher verweigert wurde.

Wir sammeln bis zum 1. Mai Erlebnisse, Berichte und Fragen von Gehörlosen zum Thema Barrierefreiheit und Gleichstellung (z.B. beim Arztbesuch, Amtsgang ...).  Wenn Ihr eine Frage oder eine interessante Geschichte habt, bitte schickt uns eine Email an Openuniversity@yahoo.de.

Natürlich werden wir nach dem Info-Abend den Link zu den Antworten auf die Fragen bekannt geben. Wir hoffen auf Euer Interesse und freuen uns auf Eure Fragen und Geschichten.

Life Science Jobmesse CONTACT2011

CONTACT2011

Die Life Science Jobmesse CONTACT2011 findet am 19.04.2011, 10.00 – 17.30 Uhr, im Deutschen Krebsforschungszentrum (Kommunikationszentrum) in  Heidelberg statt.

"Sie sind Naturwissenschaftler oder Techniker oder Laborant und suchen den Einstieg in den Beruf? Dann kommen Sie am 19. April zur Life Science Jobmesse CONTACT2011 in Heidelberg und knüpfen Sie im direkten Gespräch Kontakt zu den Unternehmen, die Sie interessieren! In ungezwungener Atmosphäre erhalten Sie in der Zeit von 10.00 bis 17.30 Uhr eine Vielzahl von Informationen zum Berufseinstieg – und das alles aus erster Hand. Nutzen Sie Ihre Chance und legen Sie hier den Grundstein für Ihre Karriere."

Gebärdensprachdolmetscher werden den ganzen Tag vor Ort sein und die Vorträge im Hörsaal dolmetschen!

Der Besuch ist kostenfrei und bedarf keiner Anmeldung!
 

Wiss. Mitarbeiter für Projekt „EuroSign Interpreters' gesucht

IDGS

Am Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser der Universität Hamburg sind im EU-Projekt „EuroSign Interpreters" zwei Stellen einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters zu besetzen.

Aufgabengebiet:
Schwerpunkt des o.a. Projektes ist die Erstellung der Unterrichtsmaterialien für das „Blended Learning“ und des Leitfadens für potentielle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber im Bereich Gebärdensprachdolmetschen. Hierzu gehören neben Videoaufnahmen und Literaturrecherche auch die Erstellung von Filmmaterialien (Konzeptionsentwicklung, Filmschnitte, Untertitel) und sonstigen digitalen Unterrichtsmaterialien.

Weitere Informationen zum Projekt EuroSign Interpreters

Inklusion in Berlin – Notwendige Rahmenbedingungen

Inklusion in Berlin

Im Sommersemester 2011 findet in der Humboldt-Universität zu Berlin eine große Ringvorlesung mit dem Thema „Inklusion in Berlin – Notwendige Rahmenbedingungen“ statt, die auch für allgemein Interessierte geöffnet ist. Gebärdensprachdolmetscher sind bei allen Veranstaltungen anwesend.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Vera Moser sind auch die beiden MitarbeiterInnen Sylvia Wolff und Bengt Förster aus der Abteilung Gebärdensprach-/Audiopädagogik im Organisationsteam.

Inhalt:
Diese Vortragsreihe gibt einen grundlegenden Überblick über die konkreten Entwicklungen inklusiver Bildung in der Stadt Berlin unter Hinzuziehung zahlreicher einschlägiger FachreferentInnen. Besondere Aufmerksamkeit erfahren folgende Themen: Schulentwicklung, Frühförderung, Schulische und Berufliche Bildung, Jugendarbeit, Migration, Geschlecht. Durch die Einbeziehung von Stellvertretungsorganisationen und die Berücksichtigung partizipativer Forschung soll auch die Perspektive von Menschen mit Behinderungen angemessen beleuchtet werden. Nach jeweils einem Inputvortrag wird es ausreichend Raum zur Diskussion gegeben.    

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