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LEHRKRAFT FÜR BESONDERE AUFGABEN GESUCHT

HOCHSCHULE LANDSHUT

IN DER FAKULTÄT INTERDISZIPLINÄRE STUDIEN DER HOCHSCHULE LANDSHUT IST ZUM SOMMERSEMESTER 2017 ODER SPÄTER DIE STELLE EINER LEHRKRAFT FÜR BESONDERE AUFGABEN (E 11 TV-L) FÜR DAS LEHRGEBIET „DEUTSCHE GEBÄRDENSPRACHE“ IN TEILZEIT (BESCHÄFTIGUNGSUMFANG 0,50 VzÄ) ZU BESETZEN.

Weitere Infos unter Anzeigen

Umfrage: Gehörlos im Alltag

Anna Fitz ist eine Design Studentin aus Köln, an der Köln International School of Design und schreibt momentan ihre Arbeit im Thema Gehörlosigkeit. Sie beschäftigt sich damit seit Januar, erstmal im theoretischen und nun möchte sie im nächsten Schritt ein Problem finden, das sie mit Design lösen kann und helfen kann:

"Ich interessiere mich für die Probleme bei Arztbesuchen. Hierzu möchte ich eine Umfrage starten um möglichst viele Sichtweisen von Gehörlosen und Schwerhörigen Menschen zu erhalten um zu erfahren, welche Probleme es gibt und welche Wünsche da sind, was verändert werden müsste bzw. helfen könnte." (Link zur Umfrage)

Café ohne Worte

"Café ohne Worte" ist ein Projekt der studentischen Non-Profit-Organisation Enactus Universität zu Köln. Der Projektleiter ist Mert Bölükbasi.

"In unserem Projekt 'Café ohne Worte' entwickeln wir ein Konzept für regionale Cafés, durch das die Einbindung gehörloser Arbeitssuchenden in den gastronomischen Arbeitsalltag ermöglicht wird. Dies soll zunächst in einer Eventreihe in verschiedenen Cafés erfolgen, wobei gehörlose Menschen im Service-Bereich tätig werden. Damit schaffen wir einen gesellschaftlichen Raum, in dem hörende und gehörlose Menschen vorurteilsfrei aufeinander treffen können. Gleichzeitig führen wir drei Gruppen zusammen: gehörlose Arbeitssuchende, interessierte Cafés und hörende Menschen.

Mit unserer Projektidee Café ohne Worte wollen wir nicht hörenden Menschen die Möglichkeit bieten, die Besonderheit der Gebärdensprache Anderen näher zu bringen. Wir möchten Vorurteile abbauen und gleichzeitig eine Beschäftigungsmöglichkeit für gehörlose Menschen in der Gastronomie schaffen. Dabei steht für uns an erster Stelle, dass nicht-hörende Menschen ihre Leidenschaft für die Gastronomie beruflich verwirklichen und dabei hörenden Menschen zeigen können, wie gut man sich 'ohne Worte' verständigen kann."

Das erste Event „Café ohne Worte meets Students“ wird am 19. April um 19 Uhr in der AStA Bar der Universität stattfinden. Wenn Ihr euch für das Projekt interessiert, könnt ihr euch gerne bei Mert Bölükbasi (mert.boeluekbasi@unikoeln.enactus.de) melden.

'OhneTon': Studierende der Uni Erfurt machen sich für Gehörlose stark

Acht Studierende der Kommunikationswissenschaft an der Universität Erfurt wollen sich im Sommersemester 2016 auf eine spannende „Reise“ begeben: Im Rahmen des gemeinsamen Bachelor-Projekts "OhneTon", das von Prof. Dr. Constanze Rossmann begleitet wird, werden sie erforschen, wie verschiedene Arten der Tonsubsitution für Gehörlose (also Untertitel und Gebärdensprach-Einblendung) Spannung hervorrufen können.

Was ist für taube und schwerhörige Menschen besser: Untertitel oder Gebärdenspracheinblendung? Und ob bisherige reine Untertitelung ausreicht? Bei manchen Filmen spielen Geräusche und Musik eine wichtige Rolle. Kann die Untertitelung trotzdem ein gelungenes Spannungserleben erreichen? Das möchte die Studierenden wissen.

Ihr Vorgehen beschreiben die Studierenden so: „Wir werden eine Serienfolge präparieren – einmal mit Untertiteln und einmal mit Gebärdensprach-Einblendung. Jede Versuchsgruppe erhält eine Version. Mit Hilfe eines Reglers können die Probanden dann einstellen, wie viel Spannung sie während der Rezeption empfunden haben. Wir werden zwischen 60 und 90 gehörlose Probanden befragen. Als Kontrollgruppe haben wir Hörende, die bestätigen sollen, dass der Stimulus Spannung erzeugt.“

Für die Studie sammeln die Studierenden nun das Geld. Auf der Crowdfunding-Seite Sciencestarter werben sie um Unterstützung. 1500 Euro sollen zunächst gesammelt werden, damit ein männlicher und ein weiblicher Gebärdendolmetscher finanziert werden können. Mehr über die Studie kann man hier erfahren.

Grüne Woche demaskieren – in Gebärdensprache!

 Sicherlich kennt Ihr die Grüne Woche? Eine Messe in Berlin für die Öffentlichkeit, auf der landwirtschaftliche Erzeugnisse von Herstellern und Vermarktern aus aller Welt präsentiert werden. Sie ist die international wichtigste Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau und findet traditionell jeweils am Jahresanfang in den Messehallen unter dem Berliner Funkturm statt. 2015 hatte sie mehr als 415.000 Besucher.

Es gibt eine emanzipatorische Bewegung gegen die Grüne Woche. Warum gegen die Grüne Woche? „Als weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau steht die Grüne Woche für die menschliche Unterdrückung, Tierausbeutung und Umweltzerstörung des kapitalistischen Landwirtschaftssystems, gegen die Millionen Menschen überall auf dem Planeten seit Jahrzehnten und Jahrhunderten gemeinsam kämpfen.“ (Quelle)

Diese Bewegung möchte euch über verschiedene Themen informieren. In der Vortragsreihe „Landwirtschaft – Krisenwirtschaft?“ vom 11. bis 29. Januar 2016 an der TU – Berlin wird es in zehn Vorträgen um die zerstörerischen Folgen unseres kapitalistischen (Land-)Wirtschaftssystems, um Werbestrategien der Tierindustrie und um Alternativen für eine gerechtere und ernsthaft nachhaltige Landwirtschaft gehen. Die Vortragsreihe wird organisiert von: „Animal Uni“, „Grüne Woche demaskieren!“ und dem „Umweltreferat des AStA der TU Berlin“.

Sechs von neun Veranstaltungen werden in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Der Eintritt ist frei! Fast alle Veranstaltungen finden im TU-Hauptgebäude, Raum H 0110 (Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin) statt. Nur die Veranstaltung am 16. Januar um 18 Uhr findet in den Mehringhöfen (Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin) statt.

Hier die Auflistung von sechs Terminen, die übersetzt werden:

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Neuer Studiengang 'Gebärdensprachdolmetschen' in Landshut

Neuer Studiengang

Zum Wintersemester 2015/16 startet erstmals der Bachelorstudiengang „Gebärdensprachdolmetschen“ an der Hochschule Landshut. Mit diesem im süddeutschen Raum einmaligen Studienangebot trägt die Hochschule dazu bei, dass dem Fachkräftemangel in diesem Bereich Abhilfe geschafft wird. 

Infos zum neuen Studiengang finden Sie auf der Homepage Bachelor: Gebärdensprachdolmetschen neu ab WS 2015/16 - auf Deutsch und . Im Video können Sie auch gleich die neue Professorin, Frau Prof. Dr. Uta Benner, kennenlernen.

Bewerbungen um einen Studienplatz sind bis zum 15. Juli möglich.

Umfrage zum Thema: Gehörlose Menschen in unserer Gesellschaft

Stefanie

Stefanie Nagler studiert im 7. Semester Soziale Arbeit an der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Regensburg und hat im Rahmen ihrer Bachelorarbeit einen Fragebogen entwickelt, der sich sowohl an gehörlose als auch hörende Menschen richtet. Ziel ist es, die Ergebnisse beider Gruppen gegenüber zu stellen und daraus Ansätze für sozialpädagogische Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Der Fragebogen dauert nur wenige Minuten:

Umfrage zum Thema: Gehörlose Menschen in unserer Gesellschaft

Serviceverbesserung für gehörlose Kunden

Alexandra Bruckschen

Alexandra Bruckschen studiert Internationales Management und arbeitet aktuell an ihrer Abschlussarbeit zum Thema "Konsumentenverhalten":

Da ich in meiner Freizeit die Deutsche Gebärdensprache lerne, möchte ich mit dieser Umfrage herausfinden, was Geschäfte / Anbieter tun können, um die Zufriedenheit Ihrer hörgeschädigten / gehörlosen Kunden zu verbessern.

Die Umfrage dauert ca. 6 Minuten. Bei Interesse stelle ich Ihnen die Ergebnisse gerne nach der Auswertung zur Verfügung.

Zur Umfrage: http://www.onlineumfragen.com/login.cfm?umfrage=52645

Als Dankeschön für Ihre Teilnahme verlose ich unter allen Teilnehmern 3 Einkaufsgutscheine im Wert von jeweils 20 Euro, einlösbar in über 50 Shops.

Professur Gebärdensprachdolmetschen

Hochschule Landshut

An der Hochschule Landshut ist zum Wintersemester 2014/15 eine W2-Professur für Gebärdensprachdolmetschen ausgeschrieben.

Die Professur umfasst schwerpunktmäßig die konzeptionelle Entwicklung und fachliche Ausgestaltung des BA-Studiengangs Gebärdensprachdolmetschen, dessen Start für das Wintersemester 2015/16 geplant ist.

Tag der offenen Tür der Hochschule Fresenius in Idstein

Tag der offenen Tür der Hochschule Fresenius in Idstein

Welche Perspektiven bietet ein Studium im Bereich Gesundheit & Soziales? Will man einen Gesundheitsberuf erlernen oder studieren? Welche Möglichkeiten gibt es, sich neben dem Beruf weiterzubilden? Um all diese und noch viele andere Fragen zu beantworten, öffnet die Hochschule Fresenius am 26. Januar 2013 von 9 bis 15 Uhr ihre Türen: Die Fachbereiche informieren ausführlich über ihre bestehenden und neuen Studiengänge, Ausbildungen sowie Fort- und Weiterbildungsangebote.

Der Master Gebärdensprachdolmetschen und die Weiterbildung zum Gebärdensprachdolmetscher werden ebenfalls vorgestellt.

Bachelor-Studiengang „Frühkindliche inklusive Bildung“ an der Hochschule Fulda

Vielfalt studiert

Der Studiengang bildet im dritten Jahr Frühpädagoginnen mit Schwerpunkt auf Inklusion aus. Bis jetzt gab es dort noch keine gehörlosen oder schwerhörigen Studentinnen, ABER:

Was für den Studiengang spricht, sind:

  • Kleine Studiengruppen,
  • Inklusive Hochschuldidaktik,
  • Unterstützung bei der Praktikumsplatzsuche / -betreuung,
  • Studieren von zu Hause: Arbeit mit Literatur, schriftliche Leistungsnachweise, schriftliche Beiträge am PC als "mündliche" Bewertung

Dolmis würden die Dozenten gerne engagieren. Das geht aber erst, wenn auch hörgeschädigte Studentinnen da sind. Wer mag und sich traut, kann also Vorreiterin werden. ;-)

Studiengang "frühkindliche inklusive Bildung"

Anschluss statt Ausschluss!

Anschluss statt Ausschluss!

Die TU-Dortmund bietet am Freitag, den 23. März 2012, 09:00-17:00 Uhr in Hörsaal 1, Emil-Figge-Straße 50 eine Tagung zum Thema:

Anschluss statt Ausschluss! (Inklusive) Medienbildung an Förderschulen und im Gemeinsamen Unterricht an.

Anmeldung zur Tagung unter: https://secure.weidelt.de/wincongress/zfw/anschluss2012/. Dort geben Sie bitte an, wenn Sie Dolmis oder eine Höranlage benötigen.

Mediziner tauchen in die lautlose Welt der Gehörlosen ab

Heiko Zienert

Ärzte wissen meist erstaunlich wenig über Gehörlose, ihre Sprache und ihre Kultur. Sie sehen meist nur das Defizit, das mangelnde Gehör. Kein Wunder, in der Medizinerausbildung kommt das Thema auch nie vor. Mit einer löblichen Ausnahme: Prof. Horst Pagel (s.u.) von der Uni Lübeck bietet seinen StudentInnen seit dem Wintersemester 2007/2008 das Seminar "Kultur und Kommunikation Gehörloser" an - "und jedes Mal waren die Plätze schon Monate vor Beginn ausgebucht". Die StudentInnen sind begeistert, und ihr Blickwinkel weitet sich aus, über das rein Medizinische weit hinaus. "Kommilitonin Constanze Motz findet vor allem die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Gehörprothese, dem Cochlea Implantat, lehrreich. „Diese scheinbare Lösung gegen Gehörlosigkeit ist eigentlich gar keine richtige“, so ihr vorläufiges Resümee." Und DAS von einer angehenden Medizinerin! Wirklich erstaunlich und vorbildlich, hoffentlich auch für weitere Universitäten!

Dr. Michael Hollinde hat das Seminar besucht und darüber in den Lübecker Nachrichten berichtet:

'UniVision 2020 – Ein Lehrhaus für Alle!'

ZeDiS

Das Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) führt nächstes Jahr in Hamburg eine große barrierefreie Tagung mit dem Titel "UniVision 2020 – Ein Lehrhaus für Alle!" durch.
Bitte merken Sie sich schon mal folgende Termine vor: 29. und 30. März 2012.
SchriftmittlerInnen werden die Tagung dolmetschen. Wenn Sie DGS-DolmetscherInnen brauchen, bitte bei ZeDiS bestellen.
Parallel zur Tagung findet eine Ausstellung zum Thema Barrierefreiheit statt.

Über den aktuellen Stand der Tagungsvorbereitungen wird fortlaufend auf der Webseite des ZeDiS informiert.
Kontakt:

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HU Berlin sucht gl. GebärdensprachdozentIn

HU Berlin

Die Humboldt-Universität zu Berlin sucht eine Lehrkraft für besondere Aufgaben mit 1/2  Teilzeitbeschäftigung.

Bewerbungen bis zum 15.08.2011 bitte an Frau Prof. Dr. Becker.

European DeafUniversity: Neue Arbeitsgruppe aktiv

DeafUni

Die Gründung einer europäischen DeafUni, unter der Führung von Dr. Ingo Barth, ist das Ziel der gerade neu entstandenen Arbeitsgruppe „European DeafUniversity“. Von Lissabon bis Moskau, von Hammerfest bis Valletta: Aus ganz Europa kommend werden die Studierenden und Lehrenden die erste „European DeafUniversity“ mit Leben erfüllen. Innerhalb der nächsten 10 Jahre soll die Universität für Menschen mit Gebärdensprachkompetenz an einem noch zu bestimmenden Standort in Europa entstehen. Mit dem geplanten Stiftungsverein werden die Aktivitäten organisatorisch und finanziell Unterstützung erfahren.

Internet: www.deafuni.eu
Facebook: http://www.facebook.com/home.php?sk=group_183054035074591&ap=1

TV-Tipp: Gebärdensprachuniversität Bad Kreuznach in 'Kaffee oder Tee'

Kaffee oder Tee

Heute, am 2. Dezember 2010 ab 16.05 Uhr bis 18.00 Uhr, strahlt der SWR in seiner Sendung "Kaffee oder Tee" eine Liveübertragung zum Thema "Gebärdensprachuniversität in Bad Kreuznach" und "Barrieren für taube Menschen" aus. Genauer gesagt, um 17.43 gibt es: Daheim im Südwesten - damals und heute, Gebärdensprach-Universität in Bad Kreuznach, mit Jana Schwager und Jürgen Tschickart.

Gebärdensprach-Universität in Bad Kreuznach:

Bis zum Jahre 2013 ist eine Gehörlosen-Universität in Bad Kreuznach geplant. Jana Schwager, gehörlos, und Jürgen Tschickart, hörend, sind Gründungsmitglieder in der Gesellschaft der Europäischen Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach. Jana Schwager ist Gebärdensprachdozentin - führt eine Gebärdensprachschule in Heidelberg. In Kaffee oder Tee? berichten die beiden von ihrem Projekt.

Barrierefreies Studieren für Gehörlose in Sicht

GSU

Die Informationstage zur Etablierung einer Europäischen Gebärdensprach-Universität in Bad Kreuznach am vergangenen Wochenende trafen auf eine gute Resonanz. Zahlreiche am Projekt Interessierte aus ganz Deutschland, Gehörlose, wie auch Hörende, nahmen aus
unterschiedlichster Motivation die Gelegenheit wahr, bei einem Rundgang auf dem potentiellen Universitätsgelände sich den zukünftigen Campus anzusehen. Im Anschluss wurden bei einer Informationsveranstaltung Fragen zum Projekt beantwortet und am Abend zeigte ein Benefizkonzert der Initiative Sense our Possibilities (SOPOS), wie Musik und Performance aussehen können, die für Hörende wie Gehörlose zugänglich sind.

OPEN MINDED

Okan Seese

SOPOS – Sense Our POSsibilities – präsentiert „OPEN MINDED“ am 20.11.10 in Bad Kreuznach:

Nico Vogel (Bruder des prominenten Schauspielers Jürgen Vogel) und SOPOS geben ein Konzert zu Gunsten der Europäischen Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach - vom Allerfeinsten!

Jeder Mensch hat seine eigene Musik und wir ALLE haben (mindestens) eine gemeinsame Wahrnehmung!

Ganz besonders freuen wir uns auf Java Guidi & Okan Seese und Breitenbach LIVE! (Video "Waiting")  und darüber, dass Okan Seese erstmals auch seine eigene Performance mit "Deep South" machen wird! (Video - Trailer - Untertitel können auf Wunsch in Youtube aktiviert werden!)

Spenden für die Gebärden-Uni

Europäische Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach

Die Europäische Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach soll nicht nur ein Wunschtraum und ein Verein bleiben, sondern wie die Gallaudet University Realität. Um den Gebäudekomplex in Bad Kreuznach, ehemalige amerikanische Kasernen, überhaupt reservieren zu können, braucht der Verein "mal eben" 2 Millionen Euro! Vorsitzender Dr. Ingo Barth: "Wir haben schon Kontakte mit den Milliardären in Amerika und Stiftungen in Deutschland usw. aufgenommen." Unabhängig davon ist der Verein natürlich auf IHRE Spenden angewiesen. Wenn auch Sie der Meinung sind, dass wir eine europäische "Gally" brauchen, dann spenden Sie, am besten über die

Spendenseite des Vereins.

Interview mit Dr. Ingo Barth

Dr. Ingo Barth

Treibende Kraft der Bemühungen um eine europäische Gebärdensprach-Universität ist Dr. Ingo Barth. Er selbst hat Studium und Promotion an einer ganz normalen Uni geschafft. Was bewegt ihn nun, sich für eine ganz spezielle Gebärdensprach-Uni einzusetzen? Für ein Studium ist es zu spät, aber als Dozent wäre er schon denkbar. Judit Nothdurft von JNC Deafservice hat ihn jetzt interviewt. Beide nehmen kein Blatt vor den Mund. Judit fragt z.B. nach den Finanzen, und Ingo gibt ganz offen Auskunft: Bis Ende August hatte der Verein 3600€ gesammelt, für den Gebäudekomplex werden 7 Millionen gebraucht, 2 Millionen allein als Anzahlung bis Januar 2011, insgesamt werden aber wohl 100 Millionen benötigt. Da muss noch kräftig gespendet werden! Trotzdem rechnet Ingo damit, dass die ersten Einschreibungen 2013 stattfinden können.

Zum Abschluss fragt Judit ihn nach seinem Traum, was er wohl in einem Interview in 10 Jahren sagen würde. Seine Antwort:
"Ich würde Ihnen in 10 Jahren erzählen, dass etwa 500 Studenten dort studieren und dass die barrierefreie Stadt Bad Kreuznach ein beliebtes Ziel der europäischen Tauben ist. Dort überall in der Stadt werden auch viele hörende Kreuznacher gebärden können (z.B. auch in den regulären Kindergärten und Schulen)."

Wir drücken ihm die Daumen, dass der Traum in Erfüllung geht. - Aber lesen Sie das ganze Interview!

Gebärden-KünstlerIn für Uni-Konzerte gesucht

Java

Die Gesellschaft der Europäischen Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach e.V. veranstaltet am 20.11. ein erstes Konzert. Das Programm besteht aus drei Teilen.

Patrick Hennings:

"Ich suche dringend weitere hörgeschädigte Künstler im musikalischen und tänzerischen Bereich, die großes Interesse haben, gemeinsam mit nicht hörgeschädigten Künstlern aufzutreten. Noch in diesem und im nächsten Jahr werden weitere Konzerte durchgeführt.

Jetzt als erstes suche ich eine/n Gebärdensinger/in, der/die gemeinsam mit Java Guidi auftreten soll. Toll wäre jemand in Berlin, da Java in Berlin lebt! So kann besser und einfacher geprobt werden! Das Konzert ist am 20.11. in Bad Kreuznach und voraussichtlich am 3.12. in Hamburg!

Bitte, meldet Euch bei mir!"

Vereinsgründung: Europäische Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach

Dr. Ingo Barth

Der Vorstand teilt mit:

"Mit großer Freude möchten wir Ihnen mitteilen, dass die Versammlung am Samstag, den 26. Juni 2010, in Bad Kreuznach zur Vereinsgründung der „Gesellschaft der Europäischen Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach e.V.“ erfolgreich durchgeführt wurde.

1. Vorsitzender ist Dr. Ingo Barth (gehörlos, Berlin).

Jetzt stehen wir vor einer riesigen Aufgabe, nämlich die Mittel für den Kauf eines ungefähr acht Hektar großen Baugrundstücks auf der ehemaligen amerikanischen Kaserne in Bad Kreuznach zu finden und damit die erste Gebärdensprach-Universität in Europa einzurichten.

Daher möchten wir auch um neue Mitglieder werben. Der Normalbeitrag pro Jahr ist 40 Euro, der ermäßigte Beitrag für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Partner ist 20 Euro und der Beitrag für Firmen, Verbände und andere Personenvereinigungen ist 60 Euro. Auch über jede Spende sowie Kooperationspartner, Förderer und Sponsoren würden wir uns sehr freuen.

Sie können weitere Informationen auch auf unserer neuen Homepage http://sign-lang-uni.eu verfolgen und einen E-Mail-Newsletter abonnieren."

DESIRE-Team sucht gehörlose Mitarbeiter

GATEWAY

Das DESIRE-Team sucht für das Projekt GATEWAY  zwei gehörlose Mitarbeiter, die an der Entwicklung von Informations-, Beratungs- und Serviceangeboten zur Verbesserung der Studiensituation hörgeschädigter Studierender tatkräftig mitwirken.

Gehörlose Mitarbeiter gesucht!

Umfrage zur Gehörlosen-Uni

Noch ist sie ja ein Wunschtraum, die Gehörlosen-Universität. Aber damit sie vielleicht doch realisiert werden kann, brauchen die Planer einige Angaben zu den Interessenten, ihren Wünschen und Bedürfnissen.

Wenn Sie also an dem Projekt einer Gehörlosen-Uni interessiert sind, evtl. dort gerne studieren oder lehren würden, dann füllen Sie doch mit wenigen Mausklicks diesen Fragebogen aus:

Hand In Hand - Wir sind für Europas erste Gebärdensprachige Universität in Deutschland

Bei Facebook gibt es übrigens eine neue Gruppe zur Gl-Uni

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