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Marathon des Sables

Der Marathon des Sables (MDS) ist ein Ultramarathon in der marokkanischen Sahara. Die Strecke ist 230 Kilometer lang. Es gibt 6 Etappen in 7 Tagen: fünf Etappen zwischen 20 und 40 km und eine Etappe von ca. 80 Kilometern (2009: 91 km), die die Läufer an einem Stück in knapp zwei Tagen (40 Stunden) absolvieren müssen. Die Läufer tragen persönliche Sachen und Verpflegung für das ganze Rennen mit sich. Der diesjährige Marathon des Sables dauerte vom 8. April bis heute.

Mika Bloyet, Yan Motschwiller und Nicolas Jacob aus Frankreich nahmen als erste tauben Teilnehmer an dem Ultramarathon teil und haben das Ziel heute erreicht.

Kofo Münster: Taubsein

 

Katja Fischer ist wieder unterwegs mit ihrem Lieblingsthema:

"Taubsein - Emanzipationsbewegung und Identität der Gebärdensprachler/innen"

Diesmal geht's ins Kulturzentrum für Gehörlose, Brockmannstraße 146 in Münster.

Wann? Am Freitag, 19. September 2014 um 16:30 Uhr (Einlass ab 16:00 Uhr). Bitte dabei beachten, dass das Kofo (= Kommunikationsforum) bereits um 16:30 Uhr beginnt.

Es werden (für hörende Gäste) Gebärdensprachdolmetscher anwesend sein und für schwerhörige Menschen ist eine FM-Anlage vorhanden.

Alle Details siehe www.kofo.kulturzentrum-muenster.de und auf dem PDF-Flyer.

1. Kofo in Güstrow zum Thema 'Taubsein'

Eine Vorbereitungsgruppe der Gebärdensprachgemeinschaft MV in Kooperation mit der Gehörlosenseelsorge im Kirchenkreis Mecklenburg organisieren das 1. Kofo in MV zum Thema:

"Taubsein" - ein Vortrag von Katja Fischer (taub) in DGS und anschließender Diskussion, inkl. Pause (Getränke und ein kleiner Imbiss sind möglich).

Datum/ Uhrzeit: Samstag 08. Februar 2014 von 14:00 bis 17:30 Uhr

Adresse: Haus der Kirche, Grüner Winkel 10, 18273 Güstrow  -  Eintritt: 5 €/ Person, Schüler haben freien Eintritt

Hörende die einen Gebärdensprachdolmetscher benötigen um Frau Fischer zu verstehen, sollten sich bitte ganz bald anmelden!

Taubsein - die Identität des gebärdensprachigen Menschen

Katja Fischer

In Stuttgart findet am 10. November ein Workshop mit Katja Fischer statt zum Thema „Taubsein - die Identität des gebärdensprachigen Menschen“. Es wird eine Einführung zu den Themen Taubengemeinschaft und Taubenkultur geben. Außerdem werden die Begriffe "taub" und "gehörlos" im Gegensatz zu "Taubsein" erklärt. Letztlich geht es um die Frage, wie die Gehörlosen heute in der Gesellschaft leben.

Was ist Taubsein?

Taub sein

KATJA FISCHER

KOFO Münsterland: Taub sein - Ein Vortrag von Katja Fischer (taub)

Am 21.6. 2013 kommt Frau Katja Fischer zum KOFO nach Münster um über das Thema "Taub sein" zu referieren.
Das Kofo beginnt bereits um 17.00 Uhr.
Der Eintritt beträgt für Erwachsene 3 € und für Jugendliche 1 €. Kinder zahlen keinen Eintritt.

  Das KOFO Münsterland mit Katja Fischer muss heute leider wegen Hochwasser und Bahnproblemen ausfallen. Ein neuer Termin wird bald bekannt gegeben.

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Empowerment-Vortragsreihe online

Empowerment-Vortragsreihe online

Von Januar bis Dezember 2012 wurde von verschiedenen Deafs pro Monat ein Vortrag gehalten. Das Ziel: Die Erhöhung der Autonomie und Selbstbestimmung von Schwerhörigen und Tauben. Die meisten Videos stehen jetzt online zur Verfügung.

Gegen eine kleine Aufwandsentschädigung von 5 EURO, mittels einer Charity-SMS, können Sie sich alle oben genannten Vorträge auf Vimeo anschauen. Die 5 EURO sind einmalig zu zahlen, nicht pro Video!

Mit der Gebärdensprache unterwegs nach Eden

Thomas Wartenberg

„Mit der Gebärdensprache unterwegs nach Eden – ein neuer Beitrag zur Exo-DeafHistory“

Referent: Thomas Wartenberg, Sozialarbeiter u. Hobby-Historiker, taub, aus München
Wann: 12. April 2013
Uhrzeit: 19 Uhr (Einlass 18 Uhr)
Wo: Evangelisches Gemeindehaus in Meckenbeuren

Jede Kultur hat ihre eigenen Kontrollmechanismen, Strukturen, Strategien, Regeln etc.. Welche Antwort gibt es dazu auf den Mythos ‚Gebärdensprache‘, der zugleich auf der Gebärdensprachkultur basiert? Anhand der interessanten Entdeckung von Jochen Muhs „.. die alten Ägypter verehrten Gehörlose als vom Himmel Bevorzugte ..“ geht der Referent dabei bis in das Jahr 4000 v. Chr. zurück und diskutiert mit Deafies über das Phänomen ‚Gebärdensprachlichkeit‘ in den verschiedenen Hochkulturen der frühen Menschheit. Insgesamt bietet der Vortrag den Interessierten eine wiederentdeckte und inspirierende Exkursion zu Beschreibungen und Erwähnungen der Gebärdensprache in Mythen und Artefakten älterer Kulturen bis in das Jahr 4000 v.Chr.. Der Vortrag ist die Grundlage zur Stärkung der Kulturidentität bei den Deafies im Zusammenhang mit der aktuellen „Deafhood“-Bewegung (Kulturarbeit) und bietet Gehörlosen ein neues Bewusstsein mit Stolz, Freunde und Liebe in Bezug auf ihre multifunktionale Gebärdensprache. Ein Sprichwort weist der Deafhood-Bewegung diesen Weg: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. Wer die Gegenwart nicht versteht, kann die Zukunft nicht gestalten.“

DGS-Video: Mit der Gebärdensprache unterwegs nach Eden

Ringvorlesung zum Thema „Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies

ZeDiS

Das Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) an der Universität Hamburg führt vom 08. April bis 08. Juli 2013 wieder seine Ringvorlesung zum Thema „Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies“ durch. Sie findet montagabends in der Edmund-Siemers-Allee 1 im West-Flügel (Hamburg, Nähe Bahnhof "Dammtor") statt. Die Räumlichkeiten sind für RollstuhlfahrerInnen zugänglich. Alle Vorträge der Ringvorlesung werden durchgängig von SchriftmittlerInnen gedolmetscht. Beim Vortrag von Danny Canal (gehörlos) zum Thema "Geschichte & Zukunft der DGS – politische Forderungen/Aktivismus im Sinne von Inklusion und barrierefreier Gesellschaft" am 17. April 2013 werden GebärdensprachdolmetscherInnen und SchriftmittlerInnen dolmetschen. Achtung: Dieser Vortrag wird von der AG Queer Studies organisiert und findet daher an einem anderen Ort statt (Von-Melle-Park 5, Raum 0079, Hamburg).

Der Eintritt zu allen Vorträgen ist frei.

Kontakt:
Zentrum für Disability Studies (ZeDiS), Fax: 040 - 428 38 3392, eMail: zedis@uni-hamburg.de

  Leider muss der Vortrag von Danny Canal am 17.04.2013 ersatzlos ausfallen.

Liveübertragung der Feier zum 25-jährigen Jubiläum der DPN-Bewegung

DPN-Siegesfeier - wir sind dabei!
Bild vergößern

25 Jahre - sooo lange ist es schon her, dass ich mit meinen Schülern in Washington war? Ein wenig zu spät für die Demos und Aktionen für "Deaf President NOW!", aber genau richtig für die Siegesfeiern. An denen haben wir teilgenommen. Diese historischen Ereignisse werden wir sicherlich nie vergessen. King Jordan wurde der erste Deaf President der Gallaudet University, und wir durften ihm gratulieren. Heute ist es eher umgekehrt: Nicht vorstellbar, dass ein Präsident der Gally nicht taub ist!

Ja, und nun wird das 25-jährige Jubiläum der Deaf-President-Now-Bewegung gefeiert, an der Gallaudet University natürlich. Aber da es sich um ein Ereignis handelt, das für alle Gehörlosen auf der Welt von großer Bedeutung ist, wird die Feier übertragen, u.a. nach München:

Am Samstag, dem 09. März 2013 wird ab 18.00 Uhr im Gehörlosenzentrum die Feier zum 25-jährigen Jubiläum der „Deaf President Now“ (DPN)-Bewegung LIVE aus der Gallaudet Universität in den Saal des Gehörlosenzentrums übertragen. Vorher wird Josef Willmerdinger über den Ablauf der Bewegung erzählen. spectrum11 wird diese Veranstaltung für Nicht-Münchner ebenso per Live-Streaming veröffentlichen. Gleichzeitig wird es auch in Zürich eine Live-Übertragung geben.

Aus der Pathologie in die Öffentlichkeit - Die deutsche Gehörlosenbewegung 1848–1914

Aus der Pathologie in die Öffentlichkeit

1848 - 1914, das war eine bewegte Zeit, auch und gerade für die Gehörlosenbewegung. Wurden Gehörlose vordem nur als Objekte medizinischer und karitativer Bemühungen gesehen, so entwickelten sie sich in dieser Zeit mehr und mehr zu selbständigen und selbstbewussten Staatsbürgern. 1848 wurde der erste Gehörlosenverein gegründet, 1913 waren es schon fast 300. In der Kaiserzeit mischten sich die Gehörlosen in die Bildungspolitik ein und forderten den Einsatz der Gebärdensprache in den Schulen.

"In der folgenden Debatte wurden die Gehörlosen von den einflussreichen Taubstummenlehrern zurechtgewiesen: sie hatten aus der Sicht der Lehrer nicht die nötigen Kenntnisse um zur Methodenfrage eine Meinung zu vertreten. Als die Gehörlosenbewegung sich mit einer Petition an den Kaiser wandte, wurden sie mit Hinweis auf den Expertenstatus der Lehrer abgewiesen." - Eine spannende Geschichte, und man fragt sich, ob sie heute wohl abgeschlossen ist.

Ylva Söderfeldt hat dieses Kapitel der Deaf History genau unter die Lupe genommen und darüber ihre Doktorarbeit geschrieben: "Aus der Pathologie in die Öffentlichkeit - Die deutsche Gehörlosenbewegung 1848–1914". Bemerkenswert und sicherlich sehr hilfreich: Frau Söderfeldt ist nicht Gehörlosenpädagogin, sondern lehrt Medizingeschichte am Universitätskrankenhaus Aachen. Ihre Sicht ist also nicht getrübt durch die eine oder andere Ideologie.

Bestellen können Sie das Buch hier: From Pathology to Public Sphere

Eine wahrhaft internationale Dissertation! Frau Söderfeldt ist Schwedin und hat ihre Arbeit über die deutsche Gehörlosengeschichte an der Uni Stuttgart auf Englisch geschrieben. Leider ist sie dadurch nur wenigen Gehörlosen zugänglich, aber es gibt im Anhang des Buches wenigstens eine Zusammenfassung in deutscher Sprache:
 

Englischer Gehörlosen-Comic: Signs & Voices

Signs & Voices

"Signs & Voices" (Gebärden und Stimmen) ist der Titel einer neuen englischen Comic-Serie. In "Signs & Voices" gibt es eine totalitäre Regierung, die "Hearing Front", und eine revolutionäre Bewegung, die deaf community. Also ein Comic für aufmüpfige deafies? Nicht nur. Auch Hörende sind von "Signs & Voices" begeistert. Am 01.01. ist es erschienen, und innerhalb von wenigen Tagen war es an der Spitze des Amazon UK Kindle Store for Fantasy Comics.

Ein professionell gestalteter Comic - von einem Team Hörender und Gehörloser. Die gehörlosen Insider sind unverkennbar. Nicht nur, dass die Comicfiguren gebärden, da gibt es auch gleich zu Anfang den neugeborenen Sohn des Königs - mit Waardenburg-Syndrom. Die Gehörlosen setzen sich gegen die Hörenden zur Wehr. Wenn man wissen will, wer gewinnt, muss man wohl alle 12 Hefte lesen. Die gibt es aber nur als eBooks für den Amazon Kindle, und da die Comics farbig sind, sollte man schon einen Kindle Fire besitzen - oder einen Tablet-Computer, ein Smartphone oder einen PC/Mac mit der Kindle-Software. Und man sollte natürlich Englisch können. Übrigens gibt es "Signs & Voices" in zwei Versionen, in normalem und in einfachem Englisch.

Kaufen können Sie das erste Heft von "Signs & Voices" hier: Signs and Voices Series 1 (Mainstream English) (Prophecy in Blue Episode 1) [Kindle Edition]
Da können Sie auch einen Blick ins Heft werfen.

Der Autor Zamurrad Naqvi beschreibt, wie er auf die Idee kam, einen Gehörlosen-Comic zu gestalten: Signs And Voices – A Deaf Fantasy

Sidd im Berliner Theater Türkis

sidd

Theater Türkis in Berlin bietet kurzfristig eine interessante Veranstaltung an: Sidd*

Sidd (»small international deaf day« - kleiner internationaler tauber Tag), das ist ein Abendprogramm.

Am 6. November ist die achte Gruppe des internationalen Kursprogramms »Frontrunners« in Berlin. Sie ist auf einer Exkursionsreise vom 06.11. bis 08.11. hier. Auch der bekannte taube 3D-Designer Braam Jordaan aus Kapstadt (Südafrika) ist dabei! Beim 16. Weltkongress des Weltverbandes der tauben Menschen vor einem Jahr in Südafrika hatte in dem Eröffnungsfilm ein gebärdender Löwe Respekt und Bewunderung geholt - eine der atemberaubenden 3D-Arbeiten von Braam Jordaan.

Zurück zum »sidd«. Das Theater Türkis möchte die Möglichkeit nutzen, kurzfristig einen kleinen Kulturabend mit ihnen im Café Rabenmutter zu veranstalten, und zwar schon am Dienstag, den 6. November. Der Einlass ist um 18 Uhr und der Programmbeginn um 19 Uhr. Dienstag mag vielleicht kein optimaler Tag für viele sein. Jedoch gibt es keine andere Möglichkeit. Seid dabei, lernt die tolle Gruppe und Braam persönlich kennen!

Kofo und Seminar zum 'Taubsein' in HH

Katja Fischer

Das KoFo- Team Hamburg hat wieder eine Veranstaltung organisiert, diesmal zum Thema „Taubsein“. Die Referentin Katja Fischer (gl) ist vielen bestimmt bekannt. Am 19.10. (um 18.30 Uhr, Einlass 18.00 Uhr) wird sie beim KoFo einen Überblick über das Thema geben. Mitglieder zahlen 2€, Nicht-Mitglieder 3€. Bis 18 Jahre ist der Eintritt frei.

Auf dem Kofo am 19.10.2012 aufbauend, gibt Katja Fischer dann noch ein Tagesseminar am 20.10.2012 (von 10.00 – 15.30 Uhr), in dem die Informationen zum Thema „Taubsein“ vertieft und weiter bearbeitet werden sollen. Für die Teilnahme am Seminar zahlen Mitglieder 20€, Nicht-Mitglieder 25€.

Weitere Infos finden Sie unter www.glvhh.de

„Ich und Du - Selbstwertgefühl und Respekt“

taub aber oho

Am Freitag, den 19. Oktober von 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) bietet das Kofo in Köln das Thema „Ich und Du – Selbstwertgefühl und Respekt“ mit Sandra Friedrich (gl) an.
Ort: Bürgerhaus Kalk; Kalk-Mülheimer Str. 58 in Köln-Kalk; (1. Etage)
Eintritt: 3,00 €, VGKU-Mitglieder frei

„Das Selbstwertgefühl ist das A und O unseres Lebens, in dem das Ich und das Du eine große Rolle spielen – doch die Folge ist: Sind wir uns der Bedeutung unseres Selbstwertgefühls wirklich bewusst? Im Referat wird gezeigt, wofür das Selbstwertgefühl ist, und wie es unser Verhalten uns selbst und anderen gegenüber beeinflusst. Zudem wird gezeigt, wie wir unser
Selbstwertgefühl mittels gegenseitigem Respekt und optimaler Kommunikation stärken und stabilisieren können.“

Gallaudet + Inklusion = Lösung?

Lutz Pepping

Studieren in Gebärdensprache?! Der angehende Lehrer Lutz Pepping war in den Staaten an der Gallaudet Universität in Washington D.C. und hat dort ein Praktikum absolviert. Dort konnte er an dem Alltag der Universität, sowie der Schule teilhaben und referiert in seinem Vortrag über seine Erfahrungen, die er dort unter den Studenten und Lehrenden gemacht hat und stellt die Frage, ob Gallaudet die Lösung der Inklusionsdiskussion beinhaltet.

Der Vortrag findet statt am Sonntag, den 19. August 2012 um 11.30 Uhr bei KOPF, HAND und FUSS gGmbH.

Der Referent wird den Vortrag in Deutscher Gebärdensprache (DGS) halten. Für Nicht-Gebärdensprachler wird der Vortrag von einem Gebärdensprachdolmetscher in Lautsprache übersetzt.

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos! Bitte melden Sie sich bei Hannah Schaufelberger via Email an.
Kinder sind herzlich willkommen. Während des Vortrages wird es eine kostenlose Kinderbetreuung geben.

Sie wohnen nicht in Berlin? Der Vortrag wird live im Internet übertragen. Bitte schicken Sie eine Mail an schaufelberger@kopfhandundfuss.de, wenn Sie am Vortrag via Internet teilnehmen möchten.

Dieser Vortrag ist die achte Veranstaltung der 12-monatigen Vortragsreihe zum Thema „Empowerment of the Deaf“, welche sich an Taube, Schwerhörige und Hörende richtet.
 

Audismus, ein Powerwort für die Taubengemeinschaft?

Vom 07. bis 09. September 2012 bietet der Landesverband der Dozenten für Gebärdensprache e.V. in Baden Württemberg in Rastatt ein Deaf-Studies-Seminar mit dem tauben Referenten Thomas Geißler an. Das Thema: „Audismus, ein Powerwort für die Taubengemeinschaft?“

Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Anmeldeschluss ist der 28.08.2012.

Weitere Infos sowie das Anmeldeformular sind auf der
Homepage des LDG zu finden.

Interview mit Danny Canal

Danny Canal

"gemeinsam gesund unterwegs", die Website der Naturfreundejugend Deutschlands, hat ein Interview mit Danny Canal veröffentlicht:

"Danny Canal ist 24 Jahre alt und studiert in Hamburg Gebärdensprachen und Politikwissenschaften. Er wurde in Eckernförde geboren und ist seit seiner Geburt taub. Deutsche Gebärdensprache ist seine Muttersprache, Deutsch in Schriftform bezeichnet er als seine erste Fremdsprache. Er engagiert sich ehrenamtlich als 1. Vorsitzender beim Verein Nordlicht (Hamburger Gehörlosen Jugendclub, www.jc-nordlicht.de), arbeitet in der Fachschaft in der Uni für Gebärdensprachen und ist aktiver Student in der iDeas Hamburg. Außerdem arbeitet er als Finanzrevisor für die Deutsche Gehörlosen Jugend e.V. und engagiert sich in der Partei Bündnis 90/Die Grünen..."

Interview mit DANNY

taub ≠ dumm

Olaf Tischmann

Der erste taube Lehrer Deutschlands, Olaf Tischmann, ist in seinem Leben oft dem Vorurteil taub = doof begegnet. Wie er diesem Vorurteil begegnet ist, wie er es bekämpft und wie es sein Leben geprägt hat, wird er in seinem Vortrag „taub ≠ dumm“ aufzeigen.

Der Vortrag findet statt am Sonntag, 22. Juli 2012, um 11.30 Uhr bei KOPF, HAND und FUSS gGmbH in Berlin.

Der Referent wird den Vortrag in Deutscher Gebärdensprache (DGS) halten. Für Nicht-Gebärdensprachler wird der Vortrag von einem Gebärdensprachdolmetscher in Lautsprache übersetzt. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos! Bitte melden Sie sich bei via Email an. Kinder sind herzlich willkommen. Während des Vortrages wird es eine kostenlose Kinderbetreuung geben.

Sie wohnen nicht in Berlin? Der Vortrag wird live im Internet übertragen. Bitte schicken Sie eine Mail, wenn Sie am Vortrag via Internet teilnehmen möchten.

Dieser Vortrag ist die siebte Veranstaltung der 12-monatigen Vortragsreihe zum Thema „Empowerment of the Deaf“, welche sich an Taube, Schwerhörige und Hörende richtet.

Türkis ist DIE Farbe

bengie

Die Farbe Türkis ist in der Taubengesellschaft und –kultur nicht bloß irgendeine Farbe. Türkis ist DIE Farbe. Warum das so ist und was Türkis repräsentiert, wird Benedikt Feldmann in seinem einstündigen Vortrag erläutern.
 
Der Vortrag findet statt am Sonntag, 24. Juni 2012 um 11.30 Uhr bei KOPF, HAND und FUSS gGmbH.  Der Referent wird den Vortrag in Deutscher Gebärdensprache (DGS) halten. Für Nicht-Gebärdensprachler wird der Vortrag von Gebärdensprachdolmetschern in Lautsprache übersetzt. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos! Bitte melden Sie sich via
Email an. Kinder sind herzlich willkommen. Während des Vortrages wird es eine kostenlose Kinderbetreuung geben.
 
Sie wohnen nicht in Berlin? Der Vortrag wird live im Internet übertragen. Bitte schicken Sie eine
Mail, wenn Sie am Vortrag via Internet teilnehmen möchten.
 
Dieser Vortrag ist die sechste Veranstaltung der 12-monatigen Vortragsreihe zum Thema „Empowerment of the Deaf“, welche sich an Taube, Schwerhörige und Hörende richtet.

Mitbestimmung: Jetzt! Demokratie durch Bürgerbeteiligung!

Martin Zierold mit dem neuen Bundespräsidenten

Gestern konnten wir ihn noch im Fernsehen sehen, wie er mit Angela Merkel geplaudert und den Bundespräsidenten gewählt hat, und nächsten Sonntag können Sie ihn höchstpersönlich treffen und einiges Wissenswertes von ihm erfahren:

Am 25. März 2012 steht von 11:30 bis 13 Uhr der dritte Vortrag aus der Reihe EMPOWERMENT an. Diesmal referiert Martin Zierold. Er ist von Geburt an taub und als Bezirksverordneter in Berlin Mitte aktiv. Mit seinem Vortrag „Mitbestimmung: Jetzt! Demokratie durch Bürgerbeteiligung!“ möchte er die Beteiligungsmöglichkeiten von Tauben und Schwerhörigen in der Politik aufzeigen. Interessenten können kostenlos im Amerika‐Haus in Berlin oder über Videokonferenz teilnehmen. Sie werden gebeten, sich vorher formlos bei Frau Hannah Schaufelberger anzumelden.

Kommunikationstraining, Selbstwertgefühl und Umgang mit dem Selbstwertgefühl

taub aber OHO

Am 14. und 15. April findet in Hamburg eine Kofo-Sonderveranstaltung statt. Es handelt sich um einen Kofo Workshop zum Thema: 

„Kommunikationstraining, Selbstwertgefühl und Umgang mit dem Selbstwertgefühl“.

Die Teilnehmer werden in dem Workshop viel über Kommunikationstraining lernen, aber natürlich auch viel Spaß haben.

Referentin: Sandra Friedrich (gl)
Datum: Samstag, 14. April 2012 von 10:00 – 17:30 Uhr, Sonntag, 15. April 2012 von 9:30 – 16:00 Uhr
Wo: Paritätischer Wohlfahrtsverband, Wandsbeker Chaussee 8, 22089 Hamburg
Eintrittspreis: Mitglieder 32,00 €  und Nichtmitglieder 40,00 €

An diesem Thema besteht großes Interesse, doch leider können an dem Workshop nur maximal 20 Personen teilnehmen. Anmelden können Sie sich bis spätestens 31.03.2012 per Email an: regine.boelke@glvhh.de, dann sofort überweisen an den Gehörlosenverband Hamburg e.V., Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 25120510, Konto 8407901.

Ethnographie der Gehörlosen. Kultur - Kommunikation - Gemeinschaft.

Ethnographie der Gehörlosen. Kultur - Kommunikation - Gemeinschaft.

Ethnographie ist laut Duden "Teil der Völkerkunde, der die Merkmale der verschiedenen Völker und Kulturen systematisch beschreibt; beschreibende Völkerkunde". Und das im Zusammenhang mit Gehörlosen? Da wird sich so mancher wundern, der Gehörlosigkeit nur als Behinderung sieht. Statt dessen ein "Volk", das die ganze Welt bewohnt, ein "Volk", das nationenübergreifend ist.

Anne Uhlig hat über dieses Thema ein Buch geschrieben. Sie hat sich als Hörende in das taube Volk hineinbegeben und seine Sprache erlernt. So kann sie sowohl von innnen als auch von außen schreiben. Herausgekommen ist nicht etwa ein Roman, sondern ein wissenschaftliches Werk: Ethnographie der Gehörlosen. Kultur - Kommunikation - Gemeinschaft.

Weltweit verstehen sich viele Gehörlose einer globalen Gemeinschaft, einer länderübergreifenden »Deaf Nation«, zugehörig. Trotz der Heterogenität ihres Lebensalltags und der Nutzung verschiedener Gebärdensprachen haben sie eines gemeinsam: die primär visuelle Wahrnehmung, die eine gänzlich andere Kulturproduktion und Sozialisierung als in der hörenden Mehrheitsgesellschaft bewirkt.
In der Tradition einer klassischen ethnologischen Monographie beschreibt Anne C. Uhlig verschiedene Aspekte gehörloser Ethnizität, visueller Kultur, gehörloser Verwandtschaft und gebärdensprachiger Benennungssysteme. Dabei wird die kulturelle Auswirkung von Oralität und Signalität ebenso diskutiert wie Literatur in Gebärdensprache oder das Konzept der Deafhood. Ihre Studie beleuchtet außerdem Begegnungspraktiken, Festzyklen sowie Status- und Prestigeerwerb am Beispiel der deutschen Gehörlosengemeinschaft.

Das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe finden Sie unter http://www.transcript-verlag.de/ts1793/ts1793_1.pdf .
Weitere Informationen zum Buch und zur Autorin können Sie unter http://www.transcript-verlag.de/ts1793/ts1793.php einsehen.
 
Bestellung
per E-Mail an bestellung@transcript-verlag.de oder
per Fax: 0521-39379734 -  Ein Formular für die Bestellung per Fax finden Sie hier:

PROUD TO BE DEAF

PROUD TO BE DEAF

Das Lebensmotto von Andreas Costrau lautet: "I am proud to be deaf!" (ich bin stolz, taub zu sein)! Warum und wie er dieses Motto lebt, wird er in seinem einstündigen Vortrag erzählen.

Wann? Sonntag, 29. Januar 2012, 11.30- 13.00 Uhr
Wo? KOPF, HAND und FUSS (Hardenbergstraße 22, 10623 Berlin)

 Der Vortrag ist der Beginn einer Vortragsreihe zum Thema "Empowerment" für Taube, Schwerhörige und Hörende. Kinder sind herzlich willkommen, es gibt eine kostenlose Kinderbetreuung.

Für Nicht-Berliner wird es eine live-Übertragung via Internet geben. Dazu bitte bei Hannah Schaufelberger anmelden unter schaufelberger@kopfhandundfuss.de. Der Vortrag ist kostenlos, um besser planen zu können, bitte eine kurze Email mit einer Anmeldung schreiben.

Mehr Informationen auf www.KOPFHANDundFUSS.de

Kommunikationstraining - Selbstwertgefühl und Umgang mit dem Selbstwertgefühl

GNU e.V.

Vom 2. - 3. September 2011 veranstaltet die Frauenbeauftragte Sabine Hollweck vom GNU e.V. ein Frauenseminar mit dem Thema "Kommunikationstraining - Selbstwertgefühl und Umgang mit dem Selbstwertgefühl", das vom tauben Kommunikatonscoach Sandra Friedrich aus Potsdam durchgeführt wird.
Veranstaltungsort: Caritas Pirckheimerhaus (CPH), Königstr. 64, 90402 Nürnberg (ca 5 Fußminuten vom Nürnberg HBF entfernt)

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Sabine Hollweck unter der E-Mailadresse: frauenbeauftragte@gl-nuernberg.de oder per Fax: 0911-31505-77.

Ausschreibung
Programmablauf
Anmeldeformular und AGB
www.gl-nuernberg.de

Vortragstour 'Nie wieder Mailänder Kongress 1880!'

Mailand 1880

Das Deaf History Now - Bildungs- und Geschichtsbüro Helmut Vogel hat einen Gebärdensprachfilm produziert: 200 Jahre Gebärdensprache in Deutschland.

Zu diesem Thema hat es mehrere Seminare gegeben. Nun wird ein historischer Überblick in einem Gebärdensprachfilm zugänglich gemacht - im Sinne der "Deaf History Now" (Tauben-/Gehörlosengeschichte jetzt!). Am Ende des zwölfminütigen Films wird die Vortragstour "Nie wieder Mailänder Kongress 1880!" im September angekündigt.

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