Am Montag, 22. März 2003 zeigt Jürgen Endress in der Zeche Carl in Essen seine Gebärdensprach-POESIE.
Die Charakteristika der Gehörlosen-Sprache
übersteigert JÜRGEN ENDRESS ins Künstlerische... zu
einer eigenen Ausdrucksform voller Poesie und Schönheit. Als
Hörender ertappt man sich dabei, wie sehr die Vorstellungen
eines Poesieabends von der eigenen Wahrnehmung gesteuert werden:
Man könnte sich ja vorstellen, Gedichte werden
„einfach“ in die Gebärdensprache übersetzt.
Aber wie sollte das Publikum dabei Reime oder den Rhythmus der
Sprache fühlen können?
Die Gebärdensprachenpoesie ist deshalb etwas ganz Eigenes, sie
zielt aufs Auge: Die Sprache der Gehörlosen selbst wird dabei
verfeinert, überhöht, um Ausdrucksmöglichkeiten
angereichert und so zu einer wahren Choreographie. Themen wie
„Damit müssen wir leben“, „Wäre
schön, wenn…“, „Time play“, „Im
Zug“, „Familie oder Internet“, „Der Traum
kann auch grausam sein“ und „Die Wiedergeburt“
werden durch seine einzigartige Poesie zu einem Genuss des
Zuschauens und „Zuhörens“.



Auch in den USA nimmt eine Gehörlose an einer Fernsehshow
teil.










