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Deaf-bonding Messe in Aachen

Deaf-bonding Messe in Aachen

Das Gateway-Team möchte alle gehörlosen und schwerhörigen Studierenden, Absolvent(inn)en, Abiturient(inn)en und Berufstätige, die ein berufsbegleitendes Studium absolvieren, herzlich zur Deaf-bonding Messe vom 28. bis 30. November 2011 in Aachen einladen.

Du hast dein Abitur oder Studium in der Tasche und weißt nicht, was Du als nächstes tun willst? Dann bist Du hier richtig, denn als Abiturient kannst Du auf der bonding erfahren, welche Studiengänge in der freien Wirtschaft gefragt sind. So kann die Wahl einer passenden Studienrichtung leichter fallen. Als Studierender kannst Du dich für ein Praktikum bewerben oder Themen für eine Diplomarbeit absprechen. Zudem wird Dir die Möglichkeit angeboten, sich als Absolvent auf eine Stelle zu bewerben und sich persönlich vorzustellen.
Deaf-bonding war erstmals im Jahre 2008 dabei und ist ein Teil der Firmenkontaktmesse bonding. Sie setzt sich für den barrierefreien Zugang der Messebesucher ein, die auf Gebärdensprache angewiesen sind. „bonding“ selbst gibt es seit 20 Jahren und es ist eine Initiative von Studierenden für Studierende, die Kontakte von Studierenden zu Unternehmen fördert. In Aachen findet die größte bonding-Messe Deutschlands statt. Insgesamt stellen dort 300 Firmen aus.
Mehr Infos findet ihr unter http://www.vibelle.de/bildung/messen/bonding oder unter http://www.firmenkontaktmesse.de/messe/aachen.nsf/web/studenten_home_de

Hochschule „all inclusive“ – aber wie?

GGKG

Die GGKG e.V. führt am 2.12.2011 ihre 18. Mitgliederversammlung durch und möchte alle Mitglieder herzlich hierzu einladen. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt zum Thema Hochschule „all inclusive“ – aber wie?. Diese Podiumsdiskussion ist selbstverständlich für jede/n Interessierte/n offen.

BHSA-Einführungsseminar 2011 in Hamburg

BHSA

In Zusammenarbeit mit der Servicestelle STUGHS lädt die BHSA e.V. gehörlose und hörbehinderte Abiturienten und Studierende zum Einführungsseminar am 12./13. November 2011 nach Hamburg ein. Im Seminar werden Themen zu Studium und Studienanfang behandelt.

Im Rahmen der Unitage am 14. und 15. November 2011 an der Universität Hamburg werden ein Schnupperstudium und die Möglichkeit einer individuellen Beratung für Interessenten angeboten.

Anmeldeschluss ist am 31. Oktober 2011


Programm und Anmeldungsformular

Zwei Studentinnen aus Deutschland arbeiten an einer Gehörlosenschule in Kenia

Kids of Maseno

Die eine hörend – die andere gehörlos: Friederike und Charlotte werden sich im August und September 2011 auf den Weg nach Maseno in Westkenia machen, um dort an einem Internat und einer Schule für Gehörlose ein Praktikum zu absolvieren. Nicht nur das Praktikum zieht sie in ein fremdes Land. Einblicke in andere Kulturen, Austausch von Erfahrungen und Ansichten, das unterschiedliche Verständnis von „Behinderung“ speziell in Bezug auf die Gehörlosigkeit, all das hoffen die jungen Frauen auf ihrer Reise zu erleben. Beide befinden sich in den letzten Semestern ihres Studiums. Sie können die bevorstehende Erfahrung gut mit ihrem zukünftigen Beruf vereinbaren und sind bestens vorbereitet.

"Da ich selbst taub bin und Frühpädagogik im fünften Semester studiere, interessiere ich mich sehr für das Konzept in einer Gehörloseneinrichtung in Kenia. Der Alltag, das Konzept und das Land sind große Herausforderungen für mich und ich freue mich sehr, Erfahrungen und Erlebnisse in Kenia sammeln zu dürfen", sagt Charlotte über ihre Motivation. Die Studentinnen werden auch bei außerschulischen Aktivitäten wie z.B. bei der Planung und Durchführung von verschiedenen Sportevents und Gebärdensprachworkshops für Angehörige gehörloser Eltern dabei sein. Friederike hat schon in Uganda und Ruanda gearbeitet und freut sich auf neue Erlebnisse und Herausforderungen. „Als Studentin der Gebärdensprachpädagogik bin ich sehr gespannt auf die Art und Weise des Unterrichtens, den Umgang mit Gebärden- und Lautsprache, die Situation der SchülerInnen und vieles mehr. Des Weiteren hoffe ich, durch Projekte der Vereine vor Ort einen Eindruck über die Situation der Gehörlosen, ihre gesellschaftliche Stellung und Akzeptanz zu erhalten.“

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Zweite Sommerakademie an der Hochschule Fresenius in Idstein

Hochschule Fresenius

Gebärdensprache: Einblicke in eine besondere Kommunikationsform vom 1. – 5. August in der Limburger Straße 2

In der Woche vom 1. – 5. August findet an der Hochschule Fresenius in Idstein eine Sommerakademie zur Gebärdensprache statt. In dieser einwöchigen Veranstaltung auf dem Campus der Hochschule Fresenius in der Limburger Straße werden namhafte Lehrende allen Interessierten mit und ohne Vorkenntnisse eindrucksvolle Einblicke in diese Sprache und das Leben mit Gehörlosigkeit geben.

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Neue iDeas-Homepage

iDeas

iDeas, die Interessengemeinschaft der Deaf StudentInnen Hamburg, hat ein neues Homepage-Gesicht: www.ideas-hamburg.de.

Nach vielen Monaten ist diese Homepage endlich zustande gekommen. Ihr seid herzlich willkommen auf der neuen Homepage. Allerdings sind einige Seiten noch nicht fertig. Aber im Laufe der Zeit werden wir sie noch ergänzen. Unser Hauptziel ist, dass alle die Homepage barrierefrei benutzen können (DGS-Videos werden noch kommen.).

Viel Spaß beim Herumstöbern wünscht Euch iDeas.

Berufs- und Studieninformationstag an der Hochschule Fresenius in Idstein

Berufs- und Studieninformationstag

Der Berufs- und Studieninformationstag an der Hochschule Fresenius in Idstein am Samstag, 18. Juni 2011, von 09:30 bis 14:00 Uhr stellt interessierten Personen unter anderem den Masterstudiengang Gebärdensprachdolmetschen und die Weiterbildung zum staatlich geprüften Gebärdensprach-Dolmetscher vor. Außerdem kann man persönliche Beratungsgespräche mit Professoren und Dozenten über seine individuellen Möglichkeiten führen.

Die Veranstaltung findet in den Häusern A, B und C der Hochschule Fresenius in der Limburger Straße 2 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber es ist möglich, sich per E-Mail an busit@hs-fresenius.de für ein persönliches Beratungsgespräch anzumelden. Alles weitere entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm.

BHSA e.V. wird 25 Jahre alt!

BHSA

Thema der Tagung: 25 Jahre Netzwerkarbeit der BHSA - Was war, was ist und was kommt ?

Die BHSA feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Neben dem Festakt am Samstagabend wird in den Vorträgen und Diskussionen in vergangene Jahren zurückgeblickt, die aktuelle
Situation dargestellt und über die Zukunft nachgedacht. Das ausführliche Tagungsprogramm und Anmeldeformular finden Sie unter http://www.bhsa.de. Zusätzlich bietet die BHSA-Arbeitstagung Raum für den Erfahrungsaustausch unter hörbehinderten Studierenden und Berufstätigen an.

Alle Programmteile der BHSA-Tagung werden in Gebärdensprache und in Schriftsprache übersetzt. Ebenfalls steht die BHSA-Konferenzanlage zur Verfügung.

Anmeldeschluß: Donnerstag, 30. Juni 2011

Neuer Masterstudiengang in Köln

Masterstudiengang Rehabilitationswissenschaften

An der Universität zu Köln wird ein neuer Masterstudiengang angeboten: Rehabilitationswissenschaften mit dem Studienschwerpunkt "Rehabilitation von Menschen mit Hörschädigung".

In diesem Studienschwerpunkt werden Sie für Arbeitsfelder der Pädagogik und Rehabilitation hörgeschädigter Menschen in allen Lebensphasen qualifiziert. In den Modulen des Studienschwerpunkts erwerben Sie differenzierte Kenntnisse
• zu Formen von Hörschädigungen und deren Auswirkungen auf die Kommunikation,
• zur psycho-sozialen Situation hörgeschädigter Menschen und
• zu Interventionen und Maßnahmen in der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation.
Darüber hinaus erhalten Sie eine grundlegende Schulung in der Deutschen Gebärdensprache.
Studienbeginn ist immer im Wintersemester, Bewerbungsschluss jeweils der 15. Juli eines Jahres.
Weitere Informationen zum Studiengang und Kontakt zu AnsprechpartnerInnen aus dem Arbeitsbereich erhalten Sie hier:

http://hf.uni-koeln.de/34478

Ausstellung 'Barrierefreie Universität' an der Universität Hamburg

Ausstellung Barrierefreie Universität

Architekturstudierende der HafenCity Universität Hamburg haben unter der Leitung von Prof. Dr. Bernd Kritzmann gemeinsam mit der Universität Hamburg und dem Zentrum für Disability Studies in Hamburg (ZeDiS) Entwürfe für eine barrierefreie Universität entwickelt und werden sie nun in einer Ausstellung präsentieren.

Eröffnung der Ausstellung am 3. Mai 2011 um 18.00 Uhr mit GebärdensprachdolmetscherInnen und SchriftmittlerInnen

Öffnungszeiten der Ausstellung: vom 4. bis 20. Mai 2011 von 9.00 bis 19.00 Uhr
Eintritt frei

Ort: Universität Hamburg, Von-Melle-Park 4, Raum "Audimax", 20146 Hamburg

SIGN IN MAGDEBURG - Gehörlose Studierende an die Hochschule!!

SIGN IN MAGDEBURG

Im Rahmen des Studiums Gebärdensprachdolmetschen an der Hochschule Magdeburg Stendal (FH) entstand im letzten Jahr das Projekt "Sign in Magdeburg"(SIM) (s.u.). Mit ihrem  Projekt wollen die Studierenden in diesem Jahr erneut gehörlosen und schwerhörigen Studieninteressierten einen barrierefreien Weg ins Studium ermöglichen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sgw.hs-magdeburg.de/sim/

Ademar Miller, gehörloser Student aus Brasilien

Ademar Miller
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Reisen ins Ausland weiten das Blickfeld. Das wussten schon die Handwerksburschen, die nach dem Abschluss ihrer Lehre als Wanderburschen im Ausland ihre Erfahrungen sammeln mussten, und genau das tun heute junge Leute, wenn sie per "work and travel" ein Jahr am anderen Ende der Welt verbringen, bevor sie in Studium oder Berufsleben einsteigen. Das ist auch die Absicht von Ademar Miller aus Brasilien, der mit Aufenthalten in Deutschland und in den USA seinen Horizont erweitern will. Aber nicht nur er, sondern auch die Leute, denen er im Ausland begegnet, machen wertvolle Erfahrungen. So erging es Frau Werk-Rubbel, die Ademar für 3 Wochen bei sich zu Hause in Bremen aufgenommen hat. Frau Werk-Rubbel hat durch ihre gehörlose Tochter Erfahrung in der Kommunikation mit Gehörlosen. Und sie "fand es sehr spannend, mit welchem Engagement Ademar seine Zukunftspläne schmiedet." Über ihre Begegnung mit Ademar hat Frau Werk-Rubbel einen kurzen Bericht geschrieben:

Aufruf: “Barrierefreiheit für die Veranstaltungen des Allgemeinen Vorlesungswesens gewährleisten'

ZeDis

Die AG Queer Studies, iDeaS (interessengemeinschaft der Deaf studentInnen) und ZeDiS (Zentrum für Disability Studies) bitten um Ihre Unterstützung bei einer Unterschrift-Aktion:

Viele schwerhörige, gehörlose und ertaubte Menschen können keine Veranstaltungen besuchen, weil sie nicht oder nur schlecht verstehen können. Schon ein Drittel der älteren Menschen ist wegen einer Altersschwerhörigkeit betroffen.

Deshalb machen wir eine
Online-Unterschrift-Aktion (eine Petition). Bitte unterschreiben Sie auch. Wir wollen: Die Universität Hamburg soll Gebärdensprachdolmetscher/innen und Schriftmittler/innen für öffentliche Veranstaltungen im “Allgemeinen Vorlesungswesen” bezahlen.

Auch wenn Sie nicht in Hamburg wohnen, bitte machen Sie mit!

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Recht auf Dolmis bei Zweitausbildung

BHSA

So ganz frisch ist die Nachricht zwar nicht gerade, aber wichtig ist sie allemal: Gehörlose Studenten haben auch dann ein Anrecht auf den Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern, wenn sie bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen haben. Darauf hat Martin Woltemate von der BHSA hingewiesen.

Gericht bestätigt Anspruch auf Gebärdensprach-Dolmetscher für gehörlose Studierende

Kompaktseminar 'Disability Studies und Deaf Studies in Deutschland'

ZeDis

Vorbesprechung: Do., 14. April 2011, 12.00 - 16.00 Uhr
Block: Do., 16. Juni, 11.00 - 17.30 Uhr; Fr., 17. Juni, 10.00 - 16.30 Uhr; Sa., 18. Juni, 10.00 - 16.30 Uhr
Ort: Universität Hamburg, Sedanstraße 19, Raum 249, 20146 Hamburg

Veranstaltungsleitung: Katja Fischer und Prof. Christian Rathmann

Kontakt und Anmeldung: Anmeldung bis zum 31. März 2011 per Mail bei Gabi Wischhusen (gabi.wischhusen@sign-lang.uni-hamburg.de)

Das Kompaktseminar wird von Gebärdensprachdolmetscher/innen begleitet. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte an.

Ringvorlesung 'Behinderung ohne Behinderte!? Perspektiven der Disability Studies'

ZeDis

Die Ringvorlesung beginnt am 4. April und endet am 11. Juli 2011. Alle sind herzlich willkommen, eine Anmeldung ist nicht nötig und der Eintritt ist frei. Schriftmittler/innen werden alle Vorträge dolmetschen. Es ist möglich, nur einzelne Vorträge zu besuchen.

Zeit: montags, 16.00 - 18.30 Uhr
Beginn: 04.04.2011
Ort: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Westflügel, Raum 221, 20146 Hamburg

Kontakt und Veranstaltungsleitung:

Universität Hamburg, Zentrum für Disability Studies (ZeDiS), Sedanstraße 19, Raum 237, D - 20146 Hamburg
Fax: (040) 42 838 - 33 92, Tel.: (040) 42 838 - 37 35 (mit AB), e-Mail: zedis@uni-hamburg.de

Semesterprojekt zum Thema Kommunikation im Raum an der Hochschule in Augsburg

Semesterprojekt zum Thema Kommunikation im Raum an der Hochschule in Augsburg

Es ist normal, verschieden zu sein. - UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen - Inklusion – Teilhabe – Teilgabe

Mit der Anerkennung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen durch die Bundesrepublik am 26. März 2009, trat für die rund acht Millionen behinderten Menschen in Deutschland erstmals ein verbindliches behindertenpolitisches Rahmenwerk in Kraft.
17 Studierende des dritten Semesters im Studiengang Kommunikationsdesign an der Hochschule in Augsburg haben sich deshalb in sechs Projektteams der Aufgabe gestellt, eine für Innenräume ausgelegte Wanderausstellung zum Thema der UN-Konvention zu konzipieren und zu gestalten.

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Liegt die Zukunft in Fremont?

Wappen Fremont

Auf dem nächsten Kofo in Essen am Mittwoch, 9. Februar 2011, 19.00 – 21.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr), referiert Lutz Pepping über das Thema:
„Liegt die Zukunft in Fremont? Eine Eliteschule für Gehörlose und Schwerhörige in Kalifornien“.

Lutz Pepping ist gehörloser Lehramtsstudent im 10. Semester und hat während seines Studiums durch Praktika und Auslandsaufenthalte viele Erfahrungen sammeln können. Im Spätsommer 2010 verbrachte er 5 Wochen in Fremont/Kalifornien an der „California School for the Deaf“. Durch Hospitationen, Austausch mit Lehrern und Schülern und eigene Studien konnte er Einblick in moderne, bilinguale Unterrichtsmethoden nehmen. Lutz ist begeistert vom Konzept und vom Erfolg dieser Schule. Sein Bericht kann auch für die Diskussion hier in Deutschland über die zukünftige Bildung hörbehinderter Schüler einen wichtigen Beitrag leisten!

Taube Akademiker und die Taubengemeinschaft – Chancen und Risiken?

Taube Akademiker und die Taubengemeinschaft &#8211; Chancen und Risiken?

Am 29. Januar veranstalten iDeas und Nordlicht Vortrag und Workshop zum Thema "Taube Akademiker und die Taubengemeinschaft – Chancen und Risiken?"

Wie jede hörende Gesellschaft beinhaltet auch die Taubengemeinschaft verschiedene Gruppen oder "Klassen". Paddy Ladd war der erste Autor, der über diese Klassenunterschiede innerhalb der Taubengemeinschaft des Vereinigten Königreichs, also Großbritanniens und Nordirlands, geschrieben hat. Maartjes These baut auf seiner Arbeit auf. Sie hat die Bildung der Gruppe und Schicht von tauben Akademikern innerhalb der dortigen Taubengemeinschaft untersucht und diese mit ähnlichen Phänomen innerhalb der Gruppe farbiger Menschen ("Black Community") verglichen. Sie hat auch Interviews mit einigen dort ansässigen Professionals und Akademikern geführt – unter anderem über das "professional"-Label, die Bedeutung der Qualifikation, über den Status der Tauben, das "etwas Zurückgeben" an die Taubengemeinschaft usw. Da Taubengemeinschaften
unterdrückte Minderheiten mit einer kollektivistischen Kultur sind, ist es überaus wichtig, dass die unterschiedlichen Gruppen innerhalb der Gemeinschaft einander respektieren und verstehen können. Sie wird einen Vortrag über ihre wissenschaftliche Arbeit halten, anschließend wird ein Workshop durchgeführt, der Gelegenheit geben wird, über die Situation innerhalb der deutschen Taubengemeinschaft zu diskutieren.

Taube Akademiker und die Taubengemeinschaft – Chancen und Risiken?

Die Veranstaltung muss krankheitsbedingt verschoben werden. Der neue Termin wird in Kürze bekannt gegeben!

Tag der offenen Tür an der Hochschule Fresenius

Hochschule Fresenius

Am Samstag, dem 29. Januar 2011 lädt die Hochschule Fresenius in Idstein von 10 - 15 Uhr zum Tag der offenen Tür ein.

Für Taubenschlag-Leser besonders interessant: der berufsbegleitende Master-Studiengang Gebärdensprachdolmetschen sowie die neue Weiterbildung zum staatlich geprüften Gebärdensprach-Dolmetscher.

Alle Infos zum Tag der offenen Tür am 29.01.2011

Dipl.-Ing. Martin Woltemate Jahrgangsbester

Der VDV-NRW Landesvorsitzende Karsten Muth mit Preisträger Marn Woltemate (im Vordergrund die Dolmetscherin für Gebärdensprache).

Als Gehörloser ein Studium zu absolvieren, das ist immer noch etwas Besonderes. Sein Studium aber als Jahrgangsbester abzuschließen, das ist eine Bravourleistung! Martin Woltemate hat es geschafft. Er hat an der Hochschule Bochum sein Studium als Diplom-Ingenieur im Bereich Vermessungswesen als Jahrgangsbester 2010 abgeschlossen.

Aus der BONEWS, dem Magazin der Hochschule Bochum:
"Für die Studienrichtung Vermessung ging der Preis an Dipl.-Ing. Martin Woltemate... Bemerkenswert ist der Erfolg des Martin Woltemate, der als Gehörloser das Studium gemeistert hat!"

TV-Tipp: Gebärdensprachuniversität Bad Kreuznach in 'Kaffee oder Tee'

Kaffee oder Tee

Heute, am 2. Dezember 2010 ab 16.05 Uhr bis 18.00 Uhr, strahlt der SWR in seiner Sendung "Kaffee oder Tee" eine Liveübertragung zum Thema "Gebärdensprachuniversität in Bad Kreuznach" und "Barrieren für taube Menschen" aus. Genauer gesagt, um 17.43 gibt es: Daheim im Südwesten - damals und heute, Gebärdensprach-Universität in Bad Kreuznach, mit Jana Schwager und Jürgen Tschickart.

Gebärdensprach-Universität in Bad Kreuznach:

Bis zum Jahre 2013 ist eine Gehörlosen-Universität in Bad Kreuznach geplant. Jana Schwager, gehörlos, und Jürgen Tschickart, hörend, sind Gründungsmitglieder in der Gesellschaft der Europäischen Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach. Jana Schwager ist Gebärdensprachdozentin - führt eine Gebärdensprachschule in Heidelberg. In Kaffee oder Tee? berichten die beiden von ihrem Projekt.

Abi und dann studieren!?

Abi und dann studieren!?

BHSA, iDeas und STUGHS laden ein zu einem Seminar am 30. und 31. Oktober in Hamburg, in dem es um das Thema Studium geht:

Wir bieten ein Einführungsseminar an, in welchem Fragen Studieninteressierter und Studierender am Anfang ihres Studiums behandelt werden. Im Anschluss daran bieten wir am 01. November 2010 ein spezielles Programm (Schnupperstudium) an und die Möglichkeit einer individuellen Beratung für gehörlose und hörbehinderte Abiturienten.

Umfangreiches Veranstaltungsprogramm in Bad Kreuznach

SOPOS
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Am 19./20.11.2010 gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm in Bad Kreuznach zwecks der geplanten Gründung der Europäischen Gebärdensprach-Universität Bad Kreuznach.

Es finden eine ordentliche Mitgliederversammlung mit Wahl des Beirats statt, eine Beiratssitzung und eine Vorstandssitzung, beide nicht öffentlich, und eine Pressekonferenz plus Informationsveranstaltung. Und wo man schon in Bad Kreuznach ist, darf eine DGS-Stadtführung natürlich nicht fehlen. Am Abend gibt es dann ein SOPOS-Benefizkonzert.

Interview mit Dr. Ingo Barth

Dr. Ingo Barth

Treibende Kraft der Bemühungen um eine europäische Gebärdensprach-Universität ist Dr. Ingo Barth. Er selbst hat Studium und Promotion an einer ganz normalen Uni geschafft. Was bewegt ihn nun, sich für eine ganz spezielle Gebärdensprach-Uni einzusetzen? Für ein Studium ist es zu spät, aber als Dozent wäre er schon denkbar. Judit Nothdurft von JNC Deafservice hat ihn jetzt interviewt. Beide nehmen kein Blatt vor den Mund. Judit fragt z.B. nach den Finanzen, und Ingo gibt ganz offen Auskunft: Bis Ende August hatte der Verein 3600€ gesammelt, für den Gebäudekomplex werden 7 Millionen gebraucht, 2 Millionen allein als Anzahlung bis Januar 2011, insgesamt werden aber wohl 100 Millionen benötigt. Da muss noch kräftig gespendet werden! Trotzdem rechnet Ingo damit, dass die ersten Einschreibungen 2013 stattfinden können.

Zum Abschluss fragt Judit ihn nach seinem Traum, was er wohl in einem Interview in 10 Jahren sagen würde. Seine Antwort:
"Ich würde Ihnen in 10 Jahren erzählen, dass etwa 500 Studenten dort studieren und dass die barrierefreie Stadt Bad Kreuznach ein beliebtes Ziel der europäischen Tauben ist. Dort überall in der Stadt werden auch viele hörende Kreuznacher gebärden können (z.B. auch in den regulären Kindergärten und Schulen)."

Wir drücken ihm die Daumen, dass der Traum in Erfüllung geht. - Aber lesen Sie das ganze Interview!

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