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Stellungnahme des DSB zur Novellierung des Filmförderungsgesetzes

DSB

EIGENTLICH sollte es selbstverständlich sein, dass jeder Film, der neu produziert wird, untertitelt wird. NOCH selbstverständlicher sollte es sein, dass Filme nur dann staatliche Fördermittel bekommen, wenn sie untertitelt werden. Schwer vorstellbar, dass das bis heute nicht so ist. Da bekommen also Filme Fördergelder, die nicht barrierefrei sind! Das sollte schnellstens geändert werden. Dafür setzt sich der DSB ein, mit einer Stellungnahme zur Novellierung des Filmförderungsgesetzes:

"Der DSB schlägt daher vor, zur Umsetzung der Barrierefreiheit im Medienbereich die Förderung von Untertiteln, Tonfassungen für Schwerhörige und Audiodeskriptionen als Pflichtbestandteil durch das FFG festzuschreiben."

  Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien gab im September die neuen Richtlinien zur Förderung von Filmproduktionen in Deutschland bekannt.

§ 5 Abs. 4 regelt, dass geförderte Filme in der Endfassung untertitelt sein müssen:

Wenigstens eine Endfassung des Films muss in einer Version mit deutscher Audiodeskription und mit deutschen Untertiteln für Hörgeschädigte hergestellt werden. In begründeten Ausnahmefällen kann auf Antrag des Produzenten von dieser Voraussetzung abgewichen werden. Die Entscheidung hierüber trifft der Vorstand der FFA. Die barrierefreie Endfassung muss der FFA vor Auszahlung der letzten Rate der bewilligten Zuwendung und spätestens nach Ablauf der im Antrag angegebenen Projektlaufzeit vorgelegt werden.

Na, dann hoffen wir mal, dass es nicht allzu viele "begründeten Ausnahmefälle" geben wird. Ansonsten sehr gut!

Das PDF-Dokument zum Download liegt hier: Richtlinie des BKM „Anreiz zur Stärkung der Filmproduktion in Deutschland“ (Deutscher Filmförderfonds)

Unwetter oder Gefahren drohen – und taube Menschen stehen im Regen!

Hochwasser

Dringender Handlungsbedarf beim Katastrophenschutz!

Mit den bisherigen Alarmsystemen können gehörlose Betroffene überwiegend nicht erreicht werden. Sie können beispielsweise die Sirenen von Polizeiwagen nicht hören oder plötzliche Gefahrenwarnungen im Radio nicht mitbekommen. Ein Beispiel: Im Jahre 2002 waren mehrere ostdeutsche Städte von dramatischen Hochwasserpegeln betroffen. Wenn taube Menschen die vorhergehenden Warnhinweise nicht erhalten hatten, standen sie möglicherweise bei ausfallendem Strom ohne Kommunikationsmöglichkeit in ihrer Wohnung und waren den steigenden Fluten hilflos ausgesetzt.

Die Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten-Selbsthilfe und Fachverbände, der Deutsche Schwerhörigenbund und der Deutsche Gehörlosen-Bund arbeiten derzeit gemeinsam am Projekt „Katastrophenschutz“ für hörbehinderte Menschen. Dafür werden Informationen, Daten und Material benötigt.

DGS-Video zum Projekt Katastrophenschutz

umFAIRteilen - Reichtum besteuern

umFAIRteilen - Reichtum besteuern

Am 29.09. findet im Rahmen der bundesweiten Aktion "umFAIRteilen - Reichtum besteuern" eine Kundgebung und Demonstration in Köln statt. Die Auftaktveranstaltung findet ab 12.00 Uhr auf dem Roncalliplatz statt. Anschließend gibt es eine Demonstration im Bereich der Kölner Innenstadt. Eine Abschlußkundgebung wird es ab 14.00 Uhr auf dem Heumarkt geben. Die Kundgebungen werden von namhaften RednerInnen und KünstlerInnen unterstützt.

Die Veranstaltung ist für gehörlose Menschen barrierefrei. Die Abschlusskundgebung um 14.00 Uhr wird in Gebärdensprache gedolmetscht.

Die Aktion Mensch bewegt

Städtetour-Truck

Die Aktion Mensch veranstaltet momentan eine bundesweite Städtetour, auf der sie so viele Menschen wie möglich für das Thema Inklusion sensibilisieren möchte. 

Die noch bevorstehenden Termine sind Erfurt am 29.09, Nürnberg am 01.10 und München am 03.10.2012. 

Es wird in jeder Stadt einen Stand geben, der den ganzen Tag besucht werden kann. Die gesamte Tour wird von Gebärdensprachdolmetschern begleitet, die das gesprochene Wort auf den jeweiligen Presseterminen übersetzen. Die Texte des Sängers Andreas Bourani werden bei seinen Live-Auftritten in Bonn, Hannover und Erfurt von Lisa Ulrich gebärdet ( DGS-Video).

http://www.aktion-mensch.de/ueberuns/staedtetour.php

Gebärdensprach-Picknick am Europäischen Tag der Sprachen

Gebärdensprach-Picknick

Wie kommunizieren gehörlose Menschen? Was ist die Österreichische Gebärdensprache? Ein öffentliches Gebärdensprach-Picknick des ServiceCenter ÖGS.barrierefrei zum europäischen Tag der Sprachen am 26. September liefert Antworten auf diese Fragen – einen spannenden, kostenlosen Gebärdensprach-Crashkurs inklusive.

Die TeilnehmerInnen des Gebärdenspach-Picknicks im Wiener Rosa-Mayreder-Park gewinnen wertvolle Einblicke in das Leben gehörloser Menschen und lernen die Österreichische Gebärdensprache kennen. Als Native SpeakerInnen können die TrainerInnen des ServiceCenter ÖGS.barrierefrei Fragen der Picknickgäste zum Thema Gehörlosigkeit und Gebärdensprache buchstäblich aus erster Hand beantworten.
Das Gebärdensprach-Picknick richtet sich an gehörlose, hörende und gebärdensprachige Personen. Beim Picknick können erste Gebärden erlernt oder einfach nur gemeinsam gebärdet und geplaudert werden.

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Tag der Gehörlosen am 15.09.2012 in Braunschweig

Aktionsmarsch und Signmob

Erstmalig gibt es zwei Veranstaltungsorte für den Tag der Gehörlosen in Braunschweig! In den Schlossarkaden werden Infostände zu finden sein, bei denen man sich über Hörschädigungen und Angebote für diese in Braunschweig informieren kann. Besonders toll ist, dass das LBZH sich mit einem Kinderprogramm dort präsentiert. Es werden Infos von Nigggs und Gebärdenschnupperkurse angeboten. Ebenso ist der Landesverband der Schwerhörigen und der HCIG-Verband anwesend. 

Ein Aktionsmarsch und Signmob auf dem Schlossplatz sind geplant, für diese werden auch türkis bedruckte T-Shirts angeboten.

Thomas Ritter zeigt im Film die Veranstaltungsorte: Tag der Gehörlosen am 15.09.2012 in Braunschweig

Plakatwettbewerb

GS NRW

Der Gehörlosen-Sportverband NRW sucht pfiffige Entwürfe für seinen Plakatwettbewerb zum 5. Landessportfest in Hamm am 31. Mai und 1. Juni 2013.

 Abgabefrist: 25.09.2012

Noch einmal: Petition zur Anerkennung der DGS als Amts- und Minderheitensprache

Petition

Vor einem Jahr (s.u.) war die Petition Deutsche Gebärdensprache als Minderheitensprache auf der Website des Bundestags gestartet. Sie hat mittlerweile 857 Mitzeichner.

Nun ist eine zweite Online-Petition* gestartet: Gebärdensprache als Amtsprache bzw. Minderheitssprache anerkennen. Die hat im Moment auch schon 668 Unterschriften.

Sie können jetzt also zum zweiten Mal unterschreiben. Richtig und wichtig sind die Petitionen allemal!

* Mit einem Mausklick Gutes tun, das eigene Gewissen beruhigen - und dann nicht weiter aktiv werden? Statt Aktivismus "clicktivism"? Das kann man sehr kritisch sehen, wie z.B. der Autor dieses Artikels: Ihr werdet ‘s nicht vermuten - „Avaaz" sind nicht „Die Guten". Auf den hat uns ein Taubenschlag-Besucher aufmerksam gemacht.

CaptionTHIS Day of Action

CaptionTHIS Day of Action

Heute ist ein besonderer Tag in den USA, Kanada und Grobritannien: der "Caption THIS day of action" - der Aktionstag für Untertitel. Da wird nicht lieb um Untertitel gebeten, nein, da wird ganz deutlich gesagt: KEINE Untertitel = Unterdrückung. Und gegen die kämpfen die deafies mit ihrem Aktionstag. Dazu nutzen sie gezielt die sozialen Netzwerke: den DEAF POLITICSBLOG, captionTHIS auf Facebook, und sie haben eine Petition gestartet.

ASL-Video: CaptionTHIS Day of Action

Petition gegen Festbeträge für Hörgeräte

DSB

Am 01.03.2012 ist ein gesonderter Festbetrag für an Taubheit grenzend schwerhörige Versicherte in Kraft getreten. Der DSB ist mit den Kriterien und der Höhe des neuen Festbetrags nicht einverstanden.

Der DSB hat eine Unterschriftenliste gegen die neuen Festbeträge initiiert, die nach Abschluss (30.06.) dem GKV-Spitzenverband überreicht werden soll. Wenn Sie auch der Meinung sind, dass die neuen Festbeträge zu niedrig sind, können Sie sich mit Ihrer Unterschrift der Petition anschließen:

Gegen die neuen Festbeträge für Hörgeräte

Im Zusammenhang mit den neuen Festbeträgen sind erstmals detailliert Mindestanforderungen zu Ausstattungskomponenten und Anpassleistungen spezifiziert worden.  Die in dieser Festbetragsdefinition genannten Ausstattungskomponenten reichen nicht aus. So fordert der DSB z.B. Induktionsspulen in allen Hörgeräten.
 
Lesen Sie dazu bitte die beigefügte Stellungnahme des Referats Barrierefreies Planen und Bauen des DSB e. V.:

ENGAGIERT EUCH!

ENGAGIERT EUCH!

„Ehrenamt“- das kennen wir doch alle. Aber wer engagiert sich und warum überhaupt? Und warum engagiert sich der eine oder andere noch nicht? Ludwig Herb wird in seinem Vortrag "ENGAGIERT EUCH!" diese wertvolle Arbeit näher beleuchten und Lust auf Engagement machen. Der Referent wird den Vortrag in Deutscher Gebärdensprache (DGS) halten. Für Nicht-Gebärdensprachler wird der Vortrag vom Gebärdensprachdolmetscher in Lautsprache übersetzt.

Der Vortrag findet statt am Sonntag, den 27. Mai 2012 um 11.30 Uhr bei KOPF, HAND und FUSS gGmbH in Berlin. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos! Bitte melden Sie sich via Email an. Kinder sind herzlich willkommen. Während des Vortrages wird es eine kostenlose Kinderbetreuung geben.

Dieser Vortrag ist die fünfte Veranstaltung der 12-monatigen Vortragsreihe zum Thema „Empowerment of the Deaf“, die sich an Taube, Schwerhörige und Hörende richtet.

Für Nicht-Berliner wird es eine live-Übertragung via Internet geben. Dazu bitte bei Hannah Schaufelberger anmelden unter schaufelberger@kopfhandundfuss.de

weltwärts alle inklusive!

weltwärts alle inklusive!

Freiwillige mit Behinderung sind in internationalen Freiwilligendiensten deutlich unterrepräsentiert. So haben am weltwärts-Programm, dem Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), seit 2008 von rund 10.000 jungen Erwachsenen nur etwa 5 Freiwillige mit einer Behinderung teilgenommen.

Doch welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit internationale Freiwilligendienste inklusiv werden? Welche Herausforderungen sehen die verschiedenen Akteure wie Partner- und Empfängeroganisationen im Süden, Entsendeorganisationen und die jungen Erwachsenen selbst?

Diese Fragen sollen auf dem internationalen Workshop "
weltwärts alle inklusive" (12.-14. Juni 2012, Unperfekthaus Essen) diskutiert werden, und es sollen (gemeinsam mit Selbstvertretungsorganisationen) konkrete Handlungsansätze erarbeitet werden.

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Untertitelpreis - einer von Gottschalks 66 Träumen?

66 Träume

Es gibt den Oscar, den Goldenen Bären der Berlinale, den Deutschen Filmpreis und viele andere Preise. Es gibt sogar einen Hörfilmpreis, der die beste Audio-Deskription für Sehbehinderte und Blinde auszeichnet! "ABER wo ist der Untertitelpreis?" fragt sich Matthias Keitzer. Er findet, ein solcher Preis könnte hilfreich beim Kampf für mehr und bessere Untertitel sein. Es sollte mehrere Kategorien des Deutschen Untertitelpreises geben:

  • der Sender mit der höchsten Unteritelquote,
  • die Lesbarkeit der Untertitel, aber auch
  • die Authentizität der Untertitel (möglichst wenige Kürzungen oder Auslassungen der gesprochenen Sprache).

Thomas Gottschalk möchte seiner bald eingestellten Sendung einen Sinn geben, daher startete er die Aktion 66 Träume. Matthias Keitzer hat sich dort mit der Idee der Etablierung eines Untertitelpreises beworben:

Sehr geehrtes Team,
ich möchte folgendes Projekt vorschlagen:
Es gibt jede Menge Preise, Filmpreise etc. auch einen Hörfilmpreis, der besonders gut gemachte Audio-Deskriptionen für Blinde und Sehbehinderte prämiert.
Leider gibt es bisher noch keinen Untertitelpreis! Untertitel benötigen nicht nur Hörbehinderte, wie Gehörlose, Schwerhörige und Ertaubte, sondern auch Hörende in public views ohne Ton. Außerdem hätte die Komplementierung eines Untertitelpreises folgenden Nebeneffekt: die Verbesserung der Untertitelversorgung und somit barrierefreieres Fernsehen für Hörbehinderte. Leider werden bisher nur 14 % des gesamten deutschen Fernsehprogramms untertitelt und somit 14 Millionen Hörgeschädigte Deutschlands vom TV-Programm ausgeschlossen.
Beachten Sie bitte auch die Resonanz auf http://www.facebook.com/UntertitelPflicht und auf www.taubenschlag.de
Mit freundlichen Grüßen
Matthias Keitzer


Matthias Keitzer erhofft sich von seiner Bewerbung Unterstützung für einen Untertitelpreis. Wenn ihr auch der Meinung seid, dass wir einen Untertitelpreis brauchen, dann unterstützt ihn bei seiner Bewerbung und seinem Projekt. Ihr könnt Vorschläge für weitere Kategorien machen, diese Meldung hier kommentieren oder auf Facebook den „Gefällt-mir-Button“ anklicken.
 

Warum dürfen Gehörlose nicht boxen?

Stadt- und Kreisverband der Hörgeschädigten Karlsruhe e. V.

Anlässlich des Europäischen Tages der Behinderten veranstaltet der Stadt- und Kreisverband der Hörgeschädigten Karlsruhe e. V. am 11.5.2012 einen Info-Stand in der Karlsruhe Innenstadt. Von 10 - 14 Uhr stehen am Kaiserkarree am Marktplatz Gehörlose bereit und informieren rund um die Gehörlosigkeit und speziell zum Thema "Warum dürfen Gehörlose nicht boxen?".

Im Gehörlosenzentrum Karlsruhe findet um 18 Uhr außerdem der Vortrag "Die Entwicklung der Deaflympics und ICSD von Gründung bis heute" statt. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!

Chefredakteur entschuldigt sich für 'Taubstummensprache'

LTB
Bild vergößern

Da traute Dr. Oliver Rien seinen Augen nicht. Als er im "Lustigen Taschenbuch" seiner Kinder blätterte, stieß er auf den Begriff "Taubstummensprache": "Meine Antennen beherrschen die Taubstummensprache und können sogar Kartoffeln schälen". Dr. Rien schrieb eine E-Mail an den Verlag der LTB:

"Sehr geehrte Damen und Herren, mit Bedauern habe ich das lustige Taschenbuch Nummer 427 gelesen.
Ich selber bin hochgradig hörgeschädigt und habe eine gehörlose Frau und eine gehörlose Tochter sowie einen hörenden Sohn. Meinen Kindern , die große Fans von ihren Taschenbüchern sind  , so wie ich, der in meiner Kindheit auch  diese regelmäßig gelesen habe,  sind  sehr enttäuscht. Seit Jahrzehnten kämpfen Menschen mit einer Gehörlosigkeit gegen den diskriminierenden Begriff Taubstumm an. Seid eher  wird in der Öffentlichkeit der Begriff "Taubstumm" für die Gehörlosen -Gemeinschaft  diskriminierend  verwendet. Wir würden uns wünschen , dass selbst in einem Comic wie ihrem   ,  da  es  doch eine starke Präsenz und Signalwirkung hat, gründlicher recherchiert wird und keine Diskriminierungen fortgeführt werden. Der korrekte Begriff wäre " Gebärdensprache" anstatt der auf Seite 161 verwendete Begriff "Taubstummensprache" .
MfG Dr.Oliver Rien
"

Die Antwort des Verlags ließ nicht lange auf sich warten:

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Nackte im Linzer Volksgarten

Adam und Eva

Jetzt gibt's für alle "Mutigen" die Möglichkeit, gratis zur Premiere am Sonntag, den 6. Mai 2012 zu kommen.

Wer am 1. Mai 2012 um 15.00 Uhr im Volksgarten Linz (Treffpunkt: Franz Stelzhamer-Denkmal) im Adam- oder Eva-Kostüm erscheint, bekommt eine Freikarte für zwei Personen zur Premiere inkl. Sektempfang und Meet and Greet mit den Darstellern.

!! REGELN !!
Die Teilnehmer müssen bedeckt sein. Mit mindestens EINEM Feigenblatt. Grundsätzlich wird der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

P.S.: Dies ist eine PR-Aktion für Die Tagebücher von Adam und Eva - ALLE Vorstellungen werden gedolmetscht!

Taub ≠ stumm, dumm, schwach

Wir können alles, nur nicht hören

Im letzten Jahr hat das Netzwerk der Gehörlosenstadtverbände e.V. die Aufklärungskampagne "Wir können alles, nur nicht hören" gestartet, die durch eine Plakataktion in allen Großbahnhöfen unterstützt wurde. Dazu gab es Aufklärungsmaterialen, wie zum Beispiel Spielkarten, auf deren einer Seite drei Gebärden und auf der anderen Seite Quizfragen über die Gehörlosenwelt gedruckt sind. Da das Netzwerk Unmengen an Anfragen bekommen hat, waren die Aufklärungsmaterialen innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

Nun sind die Aufklärungsmaterialen wieder eingetroffen und ab sofort wieder frei verfügbar. Wer die Materialen nicht kennt, kann gerne einen Blick auf die Homepage www.wir-sind-nicht-dumm.de werfen und weitere Informationen einholen. Für die Spielkarten wird eine Schutzgebühr von 1 EUR erhoben. Die Flyer und Poster sind frei erhältlich. Nach Bestelleingang wird eine Rechnung per E-Mail zugeschickt, die den Gesamtbetrag (Schutzgebühr, Porto- und Verpackungskosten) darstellt. Nach erfolgreicher Überweisung werden die bestellten Materialen innerhalb von 2 Werktagen verschickt.

ACHTUNG: Die Plakate sind bereits vergriffen. Eine Neubestellung ist zur Zeit nicht vorgesehen.

Die Spielkarten aus der Aufklärungskampagne "Wir können alles nur nicht hören" sind vergriffen und eine Neuauflage ist ebenfalls in absehbarer Zeit nicht geplant.

FilmOhr Preis

FilmOhr Preis

Marc Woidschützke möchte neben seiner Banklehre einen Filmpreis zur Förderung von barrierefreien Filmen aufbauen. Im Fokus steht hierbei, Jugendliche dazu zu motivieren, ihre Filme (z.b. für Filmfestivals) auch mit Untertiteln, Audiokommentaren etc. zu versehen.

Die Ideen Initiative Zukunft von dm  fördert seine Idee FilmOhr Preis. Am 29.02.2012 findet eine Charity-Aktion statt. Alle Infos zu der Aktion finden Sie in seinem Flyer  oder Infos zu FilmOhr auf www.filmohr.de.

Untertitel-Demo in Frankfurt am Main

Untertitel-Demo in Frankfurt am Main

Das war schon eine beeindruckende Demo für 100% Untertitel, damals, nach den Kulturtagen in Köln. (s.u.)
Oldies, but goodies: GebDolm hat die Videoaufnahmen, die er vor vier Jahren in Köln gemacht hat, jetzt online gestellt:
Untertitel-Demo Aug. 08 Teil 0, Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5.

Am 07. Februar wird endlich die nächste Untertitel-Demo durchgeführt, diesmal in Frankfurt am Main. Treffpunkt ist um 17 Uhr der Landesverband der Gehörlosen Hessen (LVGH). Dort gibt es auch einen Infostand.

Anschließend, um 18.30 Uhr, beginnt die Podiumsdiskussion „Untertitel beim Hessischen Rundfunk“ im Gehörlosenzentrum. Politiker aus drei verschiedenen Parteien sowie Mitarbeiter des hessischen Rundfunks und des Sign-Dialog Teams werden an der Podiumsdiskussion teilnehmen. Wenn Sie Interesse an der Podiumsdiskussion haben, melden Sie sich bitte beim LVGH an.

Untertitel-Demo in Frankfurt am Main

Der LVGH hat zwei DGS-Videos veröffentlicht: Demo gegen den Hessischen Rundfunk und Demo-Treffpunkt.

Jahresrückblick der 'Kids of Maseno'

Kids of Maseno

Über die Gehörlosenschule in Kenia, den Unterstützerverein "Kids of Maseno" und die Studentinnen, die dort Praktika absolvieren, hatten wir vor einem halben Jahr berichtet (s.u.). Jetzt erreicht uns ein Jahrsrückblick der Studentinnen, in dem sie von ihren Aktivitäten und Erfolgen berichten. Sie schreiben natürlich auch von ihren Plänen für das neue Jahr. Um die umsetzen zu können, brauchen sie IHRE Unterstützung:

Kids of Maseno - Förderverein Kenia e.V.

Projekt „Qigong-los“

Rainer Debusmann

Rainer Debusmann ist Qigong-Lehrer. Mit dem Projekt "Qigong-los" will er Qigong für Gehörlose zugänglich machen. Er schreibt:

Qigong ist eine Jahrtausende alte Form meditativer Körperübungen und ein bedeutender Zweig der traditionellen chinesischen Medizin. Angeleitet durch die innere Vorstellungskraft sollen sich beim Qigong aus der inneren Ruhe heraus einfache Körperhaltungen und Bewegungen entwickeln. Das Ziel der Übungen ist die Entfaltung des Qi, der universellen Lebensenergie.
Qigong ist mittlerweile für jedermann zugänglich - für Gehörlose gibt es bislang allerdings kaum ein Angebot. Wesentlich dafür ist, dass es bislang keine auf Gehörlose zugeschnittenen Unterrichtsmaterialien gibt. Mit unserem Projekt "Qigong-los" wollen wir Qigong für Gehörlose zugänglich machen. In einem ersten Schritt soll eine DVD mit einer Übungsreihe entstehen, die in Gebärdensprache übersetzt ist. Aus unserer Sicht ist dies der Schlüssel für den erfolgreichen Einsatz dieses Mediums.
Die Produktion einer solchen DVD ist jedoch aufwändig. Um das Projekt umsetzen zu können, benötigen wir Ihre Unterstützung, Ihre Ideen. Ich würde mich sehr über Ihr Interesse an unserem Projekt freuen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.qigong-online.com oder per E-Mail: rdebusmann@qigong-online.com.

Türchen für Türchen eine Lektion in Gebärdensprache

23. Dezember

Zu Weihnachten haben sich die Wall AG und Andreas Costrau von gebaerdenservice.de eine besondere Überraschung ausgedacht: Die digitalen Werbeflächen im Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße verwandeln sich seit dem 1. Dezember in einen Adventskalender. Hinter den virtuellen Türchen verbirgt sich so gut wie jeden Tag ein neuer weihnachtlicher Gebärdensprachkurs für die Fahrgäste. Schauen Sie gleich mal rein und erfahren Sie, wie die Gebärden für "Christstollen" oder "durchs Schlüsselloch schauen" aussehen.

Eine tolle Öffentlichkeitsarbeit für die DGS, Andreas! Sicher werden viele Hörende von diesen Mini-Gebärdenkursen fasziniert sein.

Stummer Widerstand: Castor ausgebremst

gehörlose Demonstranten

Der Castor-Transport ist abgeschlossen, die Castoren sind in Gorleben angekommen. Dass sie das nicht verhindern konnten, wussten alle Protestierer. Aber sie konnten ihn gewaltig verzögern, und sie konnten deutlich machen, wie zahlreich und tatkräftig die Atomkraftgegner sind. Zu denen gehörten in diesem Jahr auch Gehörlose. Die sorgten für eine zusätzliche Verzögerung. Auf die Aufforderungen der Polizisten reagierten sie nicht, weil sie sie nicht hörten. "Sie können aber nicht von uns verlangen, dass wir alle Sprachen der Welt sprechen. Ich kann leider keine Gebärdensprache" meinte ein Polizist. "Das polizeiliche Konzept klarer Ansagen ist hier nicht durchsetzbar." Erst, nachdem der Polizist seine Anweisung aufgeschrieben hatte, räumten die Gehörlosen die Schienen.

Video: Stummer Widerstand: Castor ausgebremst

Einladung zur Vernissage 'Opfer rechter Gewalt'

Opfer rechter Gewalt

Die Wanderausstellung „Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland“ von Rebecca Forner und dem Verein „Opferperspektive e. V.“ wird am Donnerstag, 1.12.2011, 19 Uhr in der Akademie C.-Pirckheimer-Haus, Königstr. 64, 90402 Nürnberg, eröffnet. Hauptrednerin der Eröffnungsveranstaltung ist Julia Stegmann, Verein „Opferperspektive e.V.“. 

Die Ausstellung porträtiert 156 Menschen, die rechter Gewalt von 1990 bis 2010 zum Opfer fielen. Viele wurden getötet, weil für sie im Weltbild der Rechtsextremen kein Platz ist; manche, weil sie den Mut hatten, Nazi-Parolen zu widersprechen. Einige Schicksale bewegten die Öffentlichkeit, viele wurden kaum zur Kenntnis genommen, vergessen sind die meisten. Die Ausstellung ruft diese Menschen in Erinnerung.

Der Verein „Opferperspektive e. V mit seinem Mitveranstalter, dem „
Nürnberger Bündnis Nazi-Stopp“, und seinem Kooperationspartner, der „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg, würden sich sehr freuen, Sie bei der Ausstellungseröffnung begrüßen zu dürfen!
 
Eine Gebärdensprachdolmetscherin ist vor Ort.

 

Gebärdenstammtisch bei Miss Zucker

Miss Zucker

Miss Zucker (Conny-Paula Höcke) betreibt mit einer Freundin einen kleinen frozen yogurt Laden in Berlin Schöneberg, der aber im Winter auch andere süße Köstlichkeiten anbietet.
Vorher hat sie 10 Jahre in einer Einrichtung für hörgeschädigte Menschen in Osnabrück gearbeitet und intensiv die Gebärdensprache gelernt. Dann ist sie nach Berlin gezogen und hat seit Februar diesen Laden.
Aber sie vermisst den Umgang mit Gehörlosen und der DGS. In Berlin Schöneberg gibt es keinen Gebärdenstammtisch. Deshalb hat sie sich überlegt, selbst einen zu organisieren.

Auf ihrer Facebookseite könnt ihr euch informieren und erfahren , wann es losgeht. Wenn ihr Wünsche oder Tips habt , bitte auch einfach dort mitteilen.

Miss Zucker bei Facebook

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