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GECO neu gegründet

GECO

In Köln ist ein neuer Elternverein gegründet worden: „GECO e.V.“ GECO ist die Abkürzung von Gehörlose Eltern CODA. Ziel ist es, gehörlose Eltern und deren hörende Kinder zu fördern.

Der nächste GECO-Treff findet am 8. März 2009 von 14 bis 18 Uhr im Gehörlosenzentrum Lachemerweg 22e, Köln-Longerich statt. Dort gibt es selbstverständlich auch eine Kinderbetreuung - für hörende Kinder! (Hörgeschädigte Kinder dürfen leider an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen, weil sie nur für gehörlose Eltern und deren HÖRENDE Kinder gedacht ist.)

Neue Familien sind immer herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist aber erforderlich.

Die neue Vereins-Homepage ist noch in Vorbereitung: www.geco-koeln.de

Hörst du mich?

Familie Pisecky
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Eine bunt gemischte deafy-Familie, die Piseckys aus Wien! Vater Manfred ist einseitig taub, Mutter Jutta von Geburt an schwerhörig, Tochter Verena hörend und Sohn Lukas gehörlos. Als selbst Hörgeschädigte kannten die Eltern sich natürlich mit dem Thema Hörschädigung schon aus. Durch den gehörlosen Sohn konnten sie aber noch viele Erfahrungen sammeln. Lukas ist CI-Träger. Unabhängig davon und gegen den Rat der Fachleute hat die ganze Familie aber für Lukas Gebärden gelernt. Und er hat die bilinguale Gruppe im Kindergarten des BIG besucht.

Ihren reichen Erfahrungsschatz wollen die Piseckys nicht für sich behalten, sondern mit anderen Eltern hörgeschädigter Kinder teilen. Aus diesem Grunde haben sie eine Website eingerichtet:

http://www.hoerst-du-mich.net

Eltern helfen Eltern - neue Ausgabe des Magazins

Titelseite

Der Bundeselternverband gehörloser Kinder hat die neueste Ausgabe seines Magazins Eltern helfen Eltern veröffentlicht. Wichtigstes Thema ist natürlich die Tagung 2009 in Heidelberg (s.u.). Darüber hinaus gibt es u.a. "Grundsätze der Erziehung" der FEPEDA, des europäischen Elternerbands,  das Merkblatt zum Neugeborenen-Hörscreening, ein Thesenpapier des DPWV zur Schule... Aber lesen sie selbst:

Gastfamilie gesucht

Vanessa (links) und ihre Schwester
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Vanessa ist gehörlos, 15 Jahre alt, lebt in Perth in Australien und möchte gerne ein Austauschjahr in Deutschland verbringen. Dafür sucht sie eine Gastfamilie, möglichst eine gehörlose Famile, zumindest aber mit einem gehörlosen Familienmitglied. Vanessa möchte gerne eine Gehörlosen-Haupt- oder Realschule in Hamburg, München, NRW (oder einer anderen Großstadt) besuchen. Aber bevor sie sich an einer Schule anmeldet, muss sie eine Gastfamilie haben. Und das muss leider schnell gehen. Im Februar will Vanessa schon kommen. Wenn Sie also für ein Jahr lang ein neues "Familienmitglied" aufnehmen möchten, melden Sie sich bei stephaniesteinlein@googlemail.com (auf Deutsch!).

Es hatte sich eine Gastfamilie gemeldet - und dann leider doch wieder abgesagt. Darum noch einmal!

Vanessa hat eine Gastfamilie gefunden.

Hörscreening sinnvoll?

Baby beim Hörscreening

Seit gestern wird in Deutschland bei jedem Neugeborenen ein Hörtest durchgeführt, das Neugeborenen-Hörscreening. Die Absicht ist löblich: Hörschäden sollen so früh wie möglich erkannt werden, um so früh wie möglich helfen zu können. Aber sind solche Massenuntersuchungen wirklich sinnvoll? Diese Frage stellt der SPIEGEL in seiner neuesten Ausgabe in dem Artikel "Echo im Ohr".

Was würden Sie sagen, wenn der Hörtest bei Ihrem Neugeborenen auf einen möglichen Hörschaden hindeutet? Und wenn Sie wissen, dass von 70.000 "Problem"-Fällen nur 800 wirklich hörgeschädigt sind. Nur ca. 1% Wahrscheinlichkeit! Würden Sie alle Folgeuntersuchungen absolvieren oder, wie wahrscheinlich die meisten Eltern, sich sagen: Was soll der Quatsch? Mit 99% Wahrscheinlichkeit ist mein Kind normalhörend! - Und nicht wieder hingehen?

Der SPIEGEL findet das Hörscreening jedenfalls sehr fragwürdig:

Echo im Ohr - Ab sofort werden alle Neugeborenen auf Schwerhörigkeit getestet. Was bringen diese Massenuntersuchungen wirklich?

Massive Zweifel und Bedenken hatten Karin Kestner und der DGB schon vor Monaten geäußert:

KK: Bundesweites Neugeborenen-Hörscreening (NHS) - Ist diese Maßnahme sinnvoll?

DGB: Stellungnahme des Deutschen Gehörlosen-Bundes zum bundesweiten Neugeborenen-Hörscreening

DGB: Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt unterstützt Einsatz von Gebärdensprache bei gehörlosen Kindern

Elternverband zieht um

Bundeselternverband

Die Elternberatungs- und Informationsstelle des Bundeselternverbands gehörloser Kinder zieht um. Die neue Adresse finden Sie auf der Website des Verbands.

Bundeselternverband gehörloser Kinder e.V.

ENDLICH ist der Elternverband auch wieder über Telefon und Fax erreichbar:

fon: 0 22 04 / 30 06 72
fax: 0 22 04 / 30 79 04
 

Magazin 'Eltern helfen Eltern'

Eltern helfen Eltern September 2008

In der September-Ausgabe des Eltern-Magazins des Bundeselternverbands gehörloser Kinder finden Sie nicht nur Berichte von der Arbeitstagung 2008. Der Bundeselternverband mischt sich auch mit Stellugnahmen ein in brisante Themen wie CI und Untertitel. Interessant auch die vom Elternverband mitgetragenen Projekte Wörterbuch und Kinderbücher. Der Gesamtgebrauchswortschatz der DGS und einige Kinderbücher werden als Gebärdenfilme auf DVD erscheinen.

Das komplette Eltern-Magazin können Sie sich auf der Homepage des Elternvebands oder hier herunterladen.

Coda-Programm

Coda-Programm
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Charlotte Peter hat im Rahmen ihrer Dissertation (Doktorarbeit) an der Freien Universität Berlin ein Programm für gehörlose Eltern und hörende Kinder entwickelt (ähnlich den bekannten Kursen wie z.B. Starke Eltern - Starke Kinder, nur eben speziell für gehörlose Eltern und ein Extra-Kurs für Codas).

Das Programm führt Charlotte Peter gemeinsam mit einer gehörlosen Kursleiterin ab dem 8. November in Berlin durch. Gehörlose Eltern mit hörenden Kindern (8 - 12 Jahre alt) sind herzlich eingeladen an dem Kurs teilzunehmen! Das Coda-Programm soll nach der Durchführung in Berlin auch in anderen Städten ermöglicht werden.

www.coda-programm.de

MDR sucht gehörloses Kind für Filmaufnahmen

selbstbestimmt

Für die MDR-Sendung "selbstbestimmt" wird ein gehörloses Kind gesucht, für einen fünfminütigen Beitrag. Aber dafür muss ein Team das Kind einen oder zwei Tage lang begleiten. Wenn Sie meinen, Ihr Kind käme dafür in Frage, melden Sie sich bei der Produktionsfirma. Hier die E-Mail, die uns erreichte:

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Babyzeichen ganz GROSS

Das große Buch der Babyzeichen

Ob wohl bald mehr hörende Babys gebärden können als Gehörlose? Jedenfalls kommen die Babyzeichen jetzt ganz groß raus, mit dem neuen Buch von Vivian König. Das ist immerhin 350 Seiten stark. Da müssen sich junge Eltern mit dem Lesen ganz schön ranhalten, damit sie mit dem Lesen fertig werden, bevor das Kind anfängt zu sprechen - und keine Gebärden mehr braucht!  ;-)

Aber Scherz beiseite! Natürlich können Kinder auch dann noch gebärden, wenn sie schon sprechen können. Fragen wie diese werden in dem Buch übrigens fachmännisch beantwortet. Mit der Kombination von Gebärdenfotos, erläuternden Texten, Anregungen für den Alltag usw. werden Theorie und Praxis des Einsatzes von Babyzeichen umfassend abgedeckt. Wer mit dem Gedanken spielt, mit seinem Baby zu kommunizieren, bevor es sprechen kann, findet in diesem Buch Anregungen und Infos in Hülle und Fülle. Kein Wunder! Die Autorin Vivian König hat Erfahrungen mit ihren eigenen Kindern sammeln können, und sie hat Erfahrungen als Kursleiterin von Eltern-Kind-Kursen.

Bei SAT1 gibt es neuerdings eine Seite mit vielen informativen Videos zum Thema "Zwergensprache".

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Let's talk Wonneproppen

Buchcover Let's talk Wonneproppen

Babyzeichen sind in, und es erscheinen immer neue Bücher, die die Eltern beim Lernen der Gebärden unterstützen. Babygebärden ermöglichen schon weit vor dem eigentlichen Spracherwerb die Kommunikation mit den Eltern. Räumliches Vorstellungsvermögen und soziale Kompetenz des Babys sollen darüber hinaus gefördert werden.

"Let´s talk Wonneproppen" heißt das neue Babygebärdenbuch von Sonja Grewing. Es beschreibt auf humorvolle Weise, wie Babys denken und was sie zur Verständigung benötigen. Babygebärden sind leicht zu erlernen - entweder mit Hilfe dieses Buches oder in einem der bereits zahlreich in Deutschland angebotenen Kurse.

Let's talk Wonneproppen

Eltern-Kind-Frühstück

Ein erstes Eltern-Kind-Frühstück findet in Berlin am 6. September statt. Die Einladung richtet sich an gehörlose Eltern, aber auch an hörende Eltern gehörloser Kinder - eben alle Eltern, die Gebärden benutzen. Es geht u.a. um die Vorstellung des neuen Teams und um einen Bericht von den Kulturtagen, und ansonsten halt um Erfahrungsaustausch unter Eltern und ums gemütliche Plaudern.

gehoerloseelternberlin

Das kleine Abenteuer Wald

Das kleine Abenteuer Wald

Insa-Freeda Eckhardt ist eine hörgeschädigte Erzieherin. Sie möchte zwei Ziele miteinander verknüpfen:

  • Sie möchte das Angebot für hörgeschädigte und CODA-Kinder erweitern und damit etwas in Richtung Chancengleichheit bewegen und
  • sie möchte den Kindern die Natur nahe bringen und ihnen damit neue Bewegungs- und Erfahrungsräume erschließen.

Das alles will sie in Waldspielgruppen und Ferienangeboten umsetzen. Die befinden sich noch im Aufbau. Der Hauptaufenthaltsort ist die Angerlohe (München Moosach-Allach-Untermenzing) und deren umliegende Wiesen. Sie sucht noch nach einer Schutzunterkunft (z.B. als Bauwagen / Zirkuswagen). Momentan ist der Treffpunkt am Torbogen im Wald.

Das kleine Abenteuer Wald

Neues FEPEDA-Präsidium

Walter Letzel, neuer Vizepräsident der FEPEDA

Der europäische Verband der Eltern hörgeschädigter Kinder (FEPEDA) hat auf seiner Generalversammlung in Helsinki am 18. und 19. Juli 2008 ein neues Präsidium gewählt. Eeva Tika aus Finnland ist neue Präsidentin, und Walter Letzel, Vizepräsident des Bundeselternverbandes gehörloser Kinder e.V., ist neuer Vizepräsident der FEPEDA.

Mehr Informationen und Bericht

Umfrage zum Thema AVWS

Schwerhörigenverein Stuttgart

AVWS ist die Abkürzung für "Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung". Was das ist? Auf www.avws.de gibt es eine Definition: Bei Kindern und Erwachsenen mit AVWS liegt eine Störung der Hörverarbeitung zwischen dem Innenohr und dem Gehirn vor. Die "Ohren" hören genauso gut, wie die eines Normalhörenden, allerdings werden die akustischen Impulse nicht korrekt an das Gehirn weitergeleitet.

Die Diagnose ist äußerst kompliziert, und ob es sich womöglich um eine von Fachleuten neu erfundene Krankheit handelt, sei einmal dahingestellt (Die Krankmacher). Über eines sind die Therapeuten jedenfalls sehr froh: "Die korrekte Diagnosenummer zur Abrechnung bei der Krankenkasse lautet F80.20." Mit AVWS lässt sich also Geld verdienen. ;-)

Das Beratungszentrum des Schwerhörigenvereins Stuttgart führt eine Umfrage durch, die sich vorrangig an Eltern betroffener Kinder wendet:

Aktiv für Eltern

Helmut Schmidt

„Man ist unerfahren und naiv als Eltern, wenn man die Diagnose erhält.“ Nicht nur das, "völlig hilflos" war Helmut Schmidt, als ihm die Diagnose für seinen Sohn Leo von einem Arzt unvermittelt und unsensibel mitgeteilt wurde: „Wissen Sie, dass Sie ein gehörloses Kind haben?“ Die anfängliche Rat- und Hilflosigkeit hat Helmut Schmidt ins Gegenteil verkehrt. Damit andere Eltern aufgefangen werden können, wenn sie in das tiefe seelische Loch fallen, hat er sich im Elternverband gehörloser Kinder engagiert. Er leitet das Büro des Verbandes, muss neben der Büroarbeit aber auch die jährlichen Tagungen organisieren und die Website des Verbands gestalten und auf aktuellem Stand halten.

Oft werkeln Männer wie Helmut Schmidt unbemerkt im Hintergrund. Gestern ist ihm einmal die Aufmerksamkeit zuteil geworden, die er verdient hat. Im Kölner Stadt-Anzeiger ist ein ausführlicher und sehr informativer Artikel über Helmut Schmidt, seinen Verband und Gehörlosigkeit im Allgemeinen erschienen:

Elternverband gehörloser Kinder - In der Sprache der Hände
 

Gehörlosigkeit bedeutet nicht Sprachlosigkeit

Kinder gebärden

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit! Es weiß aber leider nicht jeder, und gerade Mediziner stellen es immer wieder so dar: Wenn Ihr Kind kein CI bekommt, ist es zur Sprachlosigkeit verdammt.

Katja Belz, Präsidentin des Bundeselternverbandes gehörloser Kinder, hat in ihrer Stellungnahme zum 3. Deutschen CI-Tag so einiges gerade gerückt - aus Sicht betroffener Eltern. „Wir fordern eine neutrale und vollständige Aufklärung und Beratung.“ Genau das findet nämlich fast nie statt. Trauriger Alltag ist, dass Eltern unter Druck gesetzt werden. Und Katja Belz scheut nicht davor zurück, Dinge, die sonst eher tabuisiert werden, beim Namen zu nennen: "Das CI ist nicht nur ein Hilfsmittel, es ist auch ein lukratives Geschäft."Karitativ getarnte kommerzielle Interessen! Da passt es dann natürlich nicht ins Konzept, dass es auch OHNE ginge. Und die Fronten sind letztlich wie zu seligen Oralismus-Zeiten: Die einen plädieren für Wahlfreiheit und Bilingualität, die anderen preisen die Wunder der Medizin und der Technik und bejubeln das "Hören trotz Taubheit". Kooperation und gemeinsame Veranstaltungen? Gut und schön, die machen aber nur dann Sinn, wenn die Alternativen wirklich als gleichwertig betrachtet werden - auch von Seiten der CI-Protagonisten.

Stellungnahme des Elternverbands zum CI-Tag

weitere Stellungnahmen

Stellungnahme des Deutschen Gehörlosen-Bundes zum bundesweiten Neugeborenen-Hörscreening

DGB

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e. V. hat eine Stellungnahme zur bundesweiten Einführung des Hörscreenings von Neugeborenen verfasst. Er fordert, dass im Zusammenhang mit dieser Untersuchung das Augenmerk nicht nur einseitig auf das Ziel einer weitgehenden Anpassung an eine hörende Gesellschaft ausgerichtet sein darf. Vielmehr muss eine umfassende Aufklärung betroffener Eltern erfolgen, die eine Beratung durch erwachsene Hörgeschädigte und gehörlose Fachleute einschließt.

deafkids Surftipp des Tages bei fragFINN

fragFINN. Surftipp des Tages
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Eigenlob stinkt, aber wenn man von anderen gelobt wird, kann man schon darauf hinweisen, oder? Unsere Kinder- und Jugend-Website www.deafkids.de ist von fragFINN zum Surftipp des Tages ernannt worden. Da können wir, besonders Kati, die für deafkids verantwortlich ist, schon ein wenig stolz sein!

fragFINN ist eine Initiative, die "das Vertrauen von Kindern, Eltern und Pädagogen in das Internet stärken" will. Sie führt eine Whitelist mit vertrauenswürdigen Websites. Da als "Surftipp des Tages" hervorgehoben zu werden, das ist schon was!

Wenn das Cochlea-Implantat nicht leistet, was die Werbung verspricht

Sabrina und ihre Mutter gebärden
Auf keinen Fall gebärden! Das Kind hat ein CI und muss sich in der lautsprachlich orientierten Welt der Hörenden zurecht finden. - So lautet (fast) immer der Ratschlag von "Fachleuten". Wie oft sie damit daneben liegen, lässt sich schwer nachweisen. Viele CI-Kinder kommen zuerst an die Regelschule, scheitern irgendwann kläglich und wechseln dann zur Schule für Hörgeschädigte über. Auffällig ist jedenfalls, wie viele CI-Kinder die Hörgeschädigtenschulen besuchen.

In der Zeitschrift "visuell plus", die vom Schweizerischen Gehörlosenbund SGB-FSS herausgegeben wird, hat Phil Dänzer, bekannt als Co-Autor des Films "Tanz der Hände", einen Bericht über Sabrina geschrieben. Die eher abstrakt und emotionslos klingende Frage, ob nun mit oder ohne Gebärden, wird in Phils Bericht voller Empathie beantwortet. Für Sabrina war der Besuch der Regelschule trotz CI eine Qual. Erst in der Schule für Hörgeschädigte blühte sie auf - MIT der Gebärdensprache! Ein Bericht, der unter die Haut geht:

Wer hört mit den Augen?

Willi will's wissen

21.06.2008 10:03 Uhr (Dauer 25 min)
ARD
Willi wills wissen

Wer hört mit den Augen?
Reihe

Wer hört mit den Augen? Autogehupe, Babygeschrei, Baustellen-Lärm. Manchmal wünscht man sich, an einem Knopf zu drehen und alles ist still. Es gibt jedoch viele Menschen, die genau solche unangenehmen Geräusche gerne hören würden, es aber nicht können. Und um diese Menschen geht es Willi heute. Bei Willis erster Station, der Samuel-Heinicke-Realschule in München, lernt der Reporter Lilli, Lena, Bastian und Phillip kennen. Manche der Schüler der 6. Klasse können mit Hilfe von Hörgeräten noch ein bisschen hören und deshalb auch recht gut sprechen. Aus diesem Grund findet der Unterricht von Lehrerin Katrin Steiner in Laut- und Gebärdensprache statt. Willi versteht: Gebärden, das sind bestimmte Handzeichen, die ein Wort oder ganze Satzteile darstellen und so die Lautsprache ersetzen.

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Elterntagung in Hessen: 'Neue' Medien - Chancen und Risiken

Unterricht zum Thema Mediennutzung
„Neue“ Medien - Chancen und Risiken für hör- und sprachbeeinträchtige Kinder und Jugendliche - das ist das Thema der Tagung der Elternvereinigung hörgeschädigter Kinder in Hessen e.V. in Bad Camberg am 14. Juni.

Die Kids nutzen heutzutage ganz selbstverständlich SchülerVZ, Camfrog, E-Mail usw. Keine Frage: Das ist, besonders für Hörgeschädigte, ein gewaltiger Fortschritt. So ganz gefahrlos ist das alles aber nicht, und der richtige Umgang mit den Medien will gelernt sein. Dummerweise sind die Kids da aber meistens ihren Eltern voraus - was den Umgang mit der Technik betrifft, nicht aber, was den sinn- und verantwortungsvollen Umgang mit ihr betrifft. Gut, wenn jetzt die Eltern ein wenig mehr Einblick gewinnen wollen.

Als Referenten konnte der Elternverband die Jugenschutzbeauftragte Kirstin Koch und Achim Feldmann (gl) von DGS-Werk gewinnen. Achim ist Mann der ersten Stunde, hat mit www.gehoerlos.de die allererste deutsche Gehörlosenwebsite gegründet, und er vertreibt in Deutschland Camfrog. Bei ihm sind die Eltern also direkt an der Quelle. ;-)

Elterntagung mit Rekordbeteiligung

Elterntagung 2008
Vom 01.05.- 04.05. 2007 fand die diesjährige Tagung des Bundeselternverbandes gehörloser Kinder e. V. in Bad Kissingen statt. Eine tolle und erfolgreiche Tagung! Mit über 190 Teilnehmern und ca. 80 Kindern und Jugendlichen gab es wieder eine neue Rekordbeteiligung. Aber es gab auch hervorragende Referenten mit sehr guten Vorträgen. Alte Freundschaften wurden aufgefrischt und neue entstanden. Ein ausgedehntes Kinder- und Jugendprogramm ermöglichte es den Eltern, unbeschwert an der Tagung teilnehmen zu können.

Lesen Sie den Bericht von Karin Kestner

Mittlerweile sind einige Berichte und Fotoalben von der Tagung auf der Website des Bundeselternverbandes veröffentlicht worden.

Happy Birthday, GIB ZEIT !

GIB ZEIT
GIB ZEIT feiert ihr 10-jähriges Jubiläum. Damit ist die Initiative fast so alt wie der Taubenschlag. ;-)  Die Entwicklung kann man an den Einträgen hier im Taubenschlag verfolgen. Auf der Seite Aktuelles wird beschrieben, wie GIB ZEIT entstand:

... Zehn Jahre sind seit dieser Zeit vergangen. Zehn Jahre mit viel Freude, vielen fruchtbaren Begegnungen, vielen Synergien – aber auch mit manchen Schwierigkeiten, mit Stolpersteinen auf unserem Weg, mit Unsicherheiten und Zukunftszweifeln. Doch es gibt uns noch immer und an unserer Vision, die GIB ZEIT zur Welt und auf den Weg gebracht hat, hat sich nichts geändert. Wir wollen und werden auch weiterhin dafür sorgen, dass gehörlose Menschen, Kinder und Erwachsene, wie auch ihre Eltern stets einen Platz in unserer Gesellschaft haben werden. Weil wir alle Menschen sind.

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen der Gemeinsamen Initiative Begegnung, Zukunftsplanung durch Erfahrungs- und Informationsaustausch mit Teilnahme Gehörloser weiterhin viel Erfolg.

Richtungsweisendes Grußwort

Sabine Fries
Sabine Fries, Theologin, Gehörlosenpädagogin und Dozentin an der HU Berlin, hat auf der Elterntagung in Bad Kissingen ihre "Jungferfahrt" als als 1. Vorsitzende des Fachausschusses Pädagogik des DGB absolviert - mit Bravour! Selten wurde von einer Betroffenen (gehörlos in der 4. Generation) und Fachfrau mit so viel Feingefühl Klartext gesprochen. Was sicher nicht jedem klar ist: In welchem Umfang sich die Schülerschaft von Hörgeschädigtenschulen verändert hat. "Die Schülerschaft ist heute mit modernsten Techniken ... versorgt, die 'die Gebärde' nicht nur im Unterricht nahezu überflüssig machen." Da gibt es nun endlich gehörlose Lehramts-Studenten, und die stehen vor Klassen, die keine Gebärden verstehen. Geradezu tragisch, diese gegenläufigen Tendenzen! Sabine Fries setzt die Vision einer privaten Gehörlosenschule dagegen, die aber auch hörenden Codas offen steht. Eine Schule, die in der Gehörlosenkultur verankert ist und die "sexy" Gebärdensprache pflegt und am Leben erhält.

Lesen Sie Sabines Grußwort, an Eltern gerichtet, aber für alle, die sich mit Gehörlosen, ihrer Sprache und Kultur befassen, lesenswert:
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