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Recht auf Hausgebärdensprachkurs

Mama ich muss dir was sagen!

Recht auf Hausgebärdensprachkurs in einstweiliger Anordnung für gehörloses Kind mit CI in Dresden durchgesetzt

Sehr ausführlich begründet der Richter im Sozialgericht Dresden den Anspruch eines gehörlosen Jungen mit Cochlea Implantat auf einen Hausgebärdensprachkurs. Eltern haben nach wie vor keinen Anspruch, der sich aus dem Gesetz ergibt, zu hoffen ist aber, dass sich dies in den Gesetzen demnächst wiederfinden wird. Ein gehörloses Kind ohne entsprechende Kenntnisse in der Gebärdensprache zu erziehen ist schlicht nicht möglich. In Skandinavien bekommen alle Eltern diese Kurse kostenfrei angeboten.

Karin Kestner berichtet: Recht auf Hausgebärdensprachkurs durchgesetzt

20 Jahre DFGS -- 20 Jahre bilinguale Pädagogik

20 Jahre DFGS

Am 22. und 23. November findet in Berlin die Jahrestagung des DFGS (Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V.) statt.

Thema der Tagung: 20 Jahre DFGS -- 20 Jahre bilinguale Pädagogik

Schauen Sie das  Gebärdenvideo an und lesen Sie das Tagungsprogramm.

Anmelden können Sie sich hier.
 

FIT-DGS e.V. lädt ein zur Mitgliederversammlung

FIT-DGS e.V.

Der Verein "FIT-DGS e.V." (Gesellschaft zur Förderung der Inklusion Tauber an Schulen und Universitäten mittels Gebärdensprache e.V.) lädt alle Mitglieder - auch interessierte Nicht-Mitglieder - zur M i t g l i e d e r v e r s a m m l u n g am 27. April 2013 ab 10.00 Uhr ganz herzlich ein. Diese findet statt im Paul Schneider-Gymnasium in D-55590 Meisenheim am Glan (Großraum Koblenz).

Bilingual aufwachsen

DGB

Neue Veröffentlichung des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V.: Bilingual aufwachsen. Gebärdensprache in der Frühförderung hörbehinderter Kinder.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. hat eine neue Broschüre mit dem Titel „Bilingual aufwachsen. Gebärdensprache in der Frühförderung hörbehinderter Kinder“ herausgegeben. Möglich wurde dies dank der finanziellen Unterstützung durch das Bundesministerium für Gesundheit.

Ziel der Broschüre ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung einer konsequent bilingualen Frühförderung für hörbehinderte Kinder zu schärfen bzw. zu schaffen. Mit dieser neuen Publikation tritt der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V. für die seitens der Bundesregierung geforderte „gesundheitliche Chancengleichheit aller Kinder und Jugendlichen“ und für eine altersgemäße Sprachentwicklung von Kindern mit Hörbehinderung durch Gebärdensprache ein.

Die Broschüre umfasst 64 Seiten und liefert fundierte Argumente für eine konsequent bilinguale Frühförderung hörbehinderter Kinder in Deutscher Gebärdensprache und Deutsch. Als AutorInnen sind
Claudia Becker, Bengt Förster, François Grosjean, Klaus-B. Günther, Barbara Hänel-Faulhaber, Johannes Hennies, Verena Krausneker, Katja Müller und Katerina Fraim an der Publikation beteiligt.

Die Broschüre finden Sie hier.

10 Jahre Selbstständigkeit GIB ZEIT

GIB ZEIT-MitarbeiterInnen
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„Sie können uns mangels Sprachkenntnis ihre kleinen Sorgen nicht mitteilen, uns nicht sagen, was sie fühlen, nicht erzählen, was sie erlebt haben; und wenn sie es versuchen, verstehen wir sie oft nicht.“ Das schrieb  Peter Donath, damals Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Elternvertreter und Förderer Deutscher Gehörlosenschulen, bereits 1980. Und diesem Missstand will GIB ZEIT jetzt seit über 10 Jahren abhelfen. Der springende Punkt: der Einsatz von Gehörlosen in der Beratung. "Sie helfen den Eltern, ihre Kinder anzunehmen, mit ihnen zu leben, sie bereichern uns, wenn wir sie und ihre Erfahrungen in unsere Blickwinkel einbeziehen.“

Weder durch technischen noch medizinischen Fortschritt sind die Aktivitäten von GIB ZEIT überflüssig geworden. Im Gegenteil! Noch immer gibt es Kinder, die sowohl in Laut- als auch Gebärdensprache sprachlos sind. Und noch immer gibt es Eltern, die nach dem Einsatz gehörloser GIB ZEIT-Mitarbeiter feststellen: „Sie ist aufgeblüht. Sie hat mit den Händen geredet und ihre Augen haben gestrahlt.“

Wir gratulieren GIB ZEIT herzlich zum 10-jährigen Jubiläum und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Bilingualer Schulversuch in Berlin erfolgreich abgeschlossen

EAES
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Ulrich Möbius, Leiter der Ernst-Adolf-Eschke-Schule in Berlin:

Mit diesem Schuljahr ist  an der Ernst-Adolf-Eschke-Schule nach 11 Jahren der wissenschaftlich begleitete bilinguale Schulversuch zu Ende gegangen.

Die Ernst-Adolf-Eschke-Schule hat viele Anregungen aus dem Schulversuch in ihrem offen bilingualen Schulprogramm übernommen. Die Steuergruppe wertet den Schulversuch in Zusammenarbeit mit Prof. Günther und der Humboldt-Universität weiter aus. Eine Dokumentation über den Schulversuch in der Sekundarstufe I (2008-2012) und die Arbeit der Schülerfirmen ist geplant. Das Fach Deutsche Gebärdensprache ist seit 2005 an der Eschke-Schule mit 2 Std./Woche in allen Lerngruppen etabliert.
Der Rahmenlehrplan für Deutsche Gebärdensprache ist seit August 2012 in Berlin und Brandenburg in Kraft getreten.

Im Herbst hat die Ernst-Adolf-Eschke-Schule mit den Eltern und Schulabgängern aus dem bilingualen Schulversuch eine Abschlussfeier veranstaltet. Einige Schülerinnen und Schüler haben inzwischen ihre berufliche Bildung an der Ernst-Adolf-Eschke-Schule fortgesetzt. Die Schüler, die den Mittleren Schulabschluss (MSA) geschafft haben, sind zum Teil zur Vorbereitung der gymnasialen Oberstufe zum Rheinisch-Westfälischen Berufskolleg Essen gewechselt. Alle Schülerinnen und Schüler zeugen von einer großen sozialen Kompetenz und Ich-Stärke. Durch ihre Gebärdensprachkompetenz sind alle sehr souveräne, junge Erwachsene geworden.

Auf der DFGS-Tagung 2013 in Berlin wird vermutlich auch ein Rückblick auf die Ergebnisse des Schulversuchs vorgestellt.
Für Rückfragen und Anregungen steht die Schule gern zur Verfügung unter:
post@eaeschule.de.

MOGIS - Fachkonferenz

MOGIS

MOGIS bedeutet Modellversuch Gebärdensprachkurse in Schulen und Kindergärten. Es geht um Gebärdensprachkurse in Klassen, die von CoDA-Kindern (Children of Deaf Adults: Kindern gehörloser Eltern) besucht werden.

Am 9. Mai findet von 18 Uhr bis 20:30 Uhr im Kultur- und Freizeitzentrum des Gehörlosenverbandes Hamburg e.V. eine Fachkonferenz zum Thema MOGIS statt.

Es werden Studienergebnisse, Projekterfahrungen und Anregungen für Lehrer und Erzieher präsentiert, wie im Sinne von Inklusion Projekte mit Gebärdensprachübungen durchgeführt werden können.

Alle inklusive: Was braucht Familie?

ELTERN helfen ELTERN

Selbstverständlich dazugehören – was heißt das in meiner Familie?

Wer damals mit in diesem Gehörlosenpädagogik-Seminar gesessen hat, wird den Spruch des Professors nicht vergessen: "Der Dackel ist in der Familie besser dran als das gehörlose Kind". Nur, dass die Pädagogen dazu beigetragen haben, die Kommunikation einzuschränken und damit die intellektuelle, emotionale und soziale Entwicklung.

Eltern, die sich im Bundeselternverband zusammengeschlossen haben, lassen sich das nicht mehr gefallen. Daher das Motto für die nächste Tagung (17. - 20. Mai in Duderstadt): Selbstverständlich dazugehören – was heißt das in meiner Familie?

Papageideutsch

Hans Busch

"Die Meinung der Gehörlosen zum ablehnenden Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts über die inklusive Schulbildung für die beiden gehörlosen Mädchen in Bayern."

So hat Hans Busch seine Stellungnahme betitelt. Es geht um den Fall "Bayern - Inklusion? – Illusion!", über den wir schon ausführlich berichtet hatten (s.u.). Hans Busch ist Mitglied einer Gehörlosen-"Dynastie", einer Familie mit mehr als 20 gehörlosen Mitgliedern. Da sollte man doch meinen, dass er sich nicht nur für die Gehörlosengemeinschaft, sondern auch für die Gehörlosenschulen einsetzt. Weit gefehlt! Hans plädiert dafür, gehörlose Kinder in Regelschulen zu unterrichten, mit Gebärdensprachdolmetschern. Nun sind er selbst und alle seine gehörlosen Familienmitglieder aber doch ehemalige SchülerInnen der Gehörlosenschulen. Wie begründet er die Ablehnung?

"In Förderschulen Hören ist der Unterricht heutzutage hauptsächlich auf fast alleinige Hörerziehung ausgerichtet und da kommt der Deutschunterricht zu kurz. Unseren eigenen Erfahrungen entsprechend lernen Gehörlose in Förderschulen kein normales Deutsch, nur noch sehr vereinfachtes Deutsch oder das unter uns sogenannte "Papageideutsch"."

Eigentlich absurd! Jeder Laie geht ganz selbstverständlich davon aus, dass in Gehörlosenschulen in DGS unterrichtet wird. Das Gegenteil ist (leider immer noch in den meisten Schulen) der Fall. Deutsch soll vermittelt werden, aber OHNE Gebärdensprache. Die Gehörlosen haben das gleiche Ziel, nämlich ein möglichst perfektes Deutsch zu lernen, aber MIT HILFE der Gebärdensprache. Da das in den ideologisch verkrusteten Strukturen der meisten Gehörlosenschulen nicht möglich ist, dann eben in der Regelschule, mit Dolmetschern, die perfekt die DGS beherrschen!

Der „flexible bilinguale Unterricht“

Ronny Bohms

Ronny Bohms ist Lehrer am Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Halberstadt. Im Moment unterrichtet er die Fächer Wirtschaft/Technik in den Klassenstufen 5–10 und betreut hörgeschädigte Kinder, die im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts an den Regelschulen in Sachsen-Anhalt gefördert werden.

In der Novemberausgabe (89/2011) von DAS ZEICHEN wurde ein Artikel von ihm veröffentlicht unter dem Titel:

Aktuelle Fragen der Hörgeschädigtenpädagogik

Aktuelle Fragen der Hörgeschädigtenpädagogik

Am 18./19.11. findet in Bramsche die 18. Jahrestagung des DFGS (Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V.) statt unter dem Thema "Aktuelle Fragen der Hörgeschädigtenpädagogik". Das klingt ein wenig "wischiwaschi", hat's aber in sich. Typisch für den DFGS ist die Kooperation von hörenden und hörgeschädigten Fachleuten, auf Augenhöhe! Sehen Sie sich das Programm mal an! Neben "Fachchinesisch" wie "Möglichkeiten der Interventionen bei Kindern mit CHARGE-Syndrom" gibt es z.B. auch "DGS als Unterrichtsfach - Errungenschaften und Herausforderungen heute", "DGS-Didaktik" und "Schwerhörige und Gehörlose im Web 2.0". Es lohnt sich also in jedem Fall, nach Bramsche zu fahren. Falls Sie sich noch nicht angemeldet haben - das können Sie auch online tun.

18. Jahrestagung des DFGS in Bramsche - Aktuelle Fragen der Hörgeschädigtenpädagogik

Der 'Bundeselternverband gehörloser Kinder e.V.' gibt einen Zuschuss für rechtliche Erstberatung seiner Mitglieder!

Bundeselternverband

Der 'Bundeselternverband gehörloser Kinder e.V.' teilt mit:

Eltern, die in der Erziehung und Bildung ihres Kindes auch eine gebärdensprachige Förderung wollen, stoßen nach wie vor und sogar zunehmend auf erhebliche Widerstände bei Behörden. Immer öfter müssen sich Eltern einen Anwalt suchen, der ihnen hilft ihre Rechte durchzusetzen. Das ist eine zusätzliche Belastung für diese Familien.

Um die Familien in dieser Hinsicht etwas zu entlasten, haben wir bereits auf unserer diesjährigen Tagung im Juni in Duderstadt eine kostenlose Rechtsberatung angeboten. Viele Eltern haben das Angebot angenommen. Weil aber noch mehr Familien eine rechtliche Unterstützung brauchen und jede Familiensituation speziell ist, möchte der Bundeselternverband ein weiteres Angebot (bei dem uns die BKK unterstützt) machen:
Wir geben (auf Antrag) 20 Familien einen Zuschuss für eine rechtliche Erstberatung bei einem Anwalt oder Juristen, den Sie sich selber aussuchen. Der Anwalt kann Fragen beantworten wie z.B.: Wie kann ich eine gebärdensprachige Förderung im Kindergarten für mein Kind durchsetzen? Brauche ich eine Rechtschutzversicherung? Usw.

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Quietschehände - Frühförderung mit Gebärdensprache

Quietschehände

Waren Sie schon einmal in einer Frühförderstelle für hörgeschädigte Kinder? Die Ehemaligen werden sich kaum daran erinnern, ihre Eltern umso mehr. Dass dort flüssig und fröhlich kommuniziert wurde (und wird), das ist wohl eher die Ausnahme. "Jedem Kind eine Chance im Oralismus!" hieß es früher. Und wenn das nicht klappen sollte, kann man ja immer noch gebärden. Womit in vielen Fällen wertvolle Zeit vertan wird. Dabei ist doch eigentlich so sonnenklar, dass man mit Gebärden nicht nur Inhalte vermitteln, sondern auch die Artikulation optimieren kann.

Wenn schon (viele) Hörgeschädigtenpädagogen nicht gebärden, dann wollen jetzt eher Außenstehende, nämlich Gebärdensprachdolmetscher, diese Lücke füllen. Das findet dann außerhalb der Schulen und Beratungsstellen statt, finanziert über das "Persönliche Budget". Katja Würzburg und Karin Kestner haben in Kassel den Anfang gemacht. Dabei soll es aber nicht bleiben. Sie haben ein Netzwerk gegründet, mit dem schönen Namen "Quietschehände". Ein süßer Name, abgewandelt von den Quietsche-Entchen, wobei das Quietschen die Artikulation und die Händchen die Gebärdensprache andeuten. Bilinguale Erziehung also schon in der Früherziehung!

Aber nicht nur die Dolmi-Früherzieherinnen schließen sich zusammen, auch eine Quietschehände-Spiel- und Kontaktgruppe soll in Nordhessen gegründet werden. Eltern, die ihre Kinder nicht in der Kommunikation einschränken wollen, können sich zu einer Schnupperstunde anmelden.

 Die „Quietschehände“ Frühförderung mit Gebärdensprache über persönliches Budget gibt es jetzt auch in Baden-Württemberg und im Dreiländereck Rheinland-Pfalz-Hessen-Baden-Württemberg.

3 Dolmis für Melissa gesucht

Melissa

Fam. Sentürk-Eichwald sucht für den Einsatz ab September 2011 drei Dolmetscherinnen für ihre Tochter Melissa. Sie ist fit in DGS und soll in die Regelschule gehen. Die Schule ist die Volksschule Neu-Ulm/Offenhausen (Grundschule).

Die Dolmetscherinnen sollten möglichst Erfahrung im Umgang mit gehörlosen Kindern haben oder bereit sein, auch Weiterbildungen zum Thema „Dolmetschen für Kinder“ zu besuchen.

Bitte schriftliche Bewerbungen mit Foto an Fam. Sentürk-Eichwald  turansentuerkeichwald@googlemail.com

Positionspapier des Bundeselternverbandes gehörloser Kinder zur 'Verortung der Gebärdensprache in Erziehung und Bildung'

Bundeselternverband gehörloser Kinder

Katja Belz, Präsidentin des Bundeselternverbands gehörloser Kinder e. V., teilt mit:

"Der Bundeselternverband gehörloser Kinder hat sich auf seinen Jahrestagungen 2009 und 2010 intensiv mit den Themen Inklusion und Bildung auseinandergesetzt.
In zwei Punkten waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig:
1. Es muss sich dringend etwas ändern in der Erziehung und Bildung unserer Kinder mit Hörschädigung. 
2. Allein durch Kritik und Beschwerden ändert sich nichts.
Deshalb haben wir auf unserer Tagung 2010 in Duderstadt gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beschlossen, einen eigenen, konstruktiven Vorschlag zur Verbesserung der Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Hörschädigung zu erarbeiten. Das Ergebnis ist unser Positionspapier:

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Lutz Pepping referiert über Fremont

Lutz Pepping

Lutz Pepping wird für die Abteilung Gebärdensprach- und Audiopädagogik der Humboldt Universität zu Berlin über seine Studienreise an die renommierte California School for the Deaf (CSD) in Fremont im Spätsommer 2010 referieren. Diese Schule bietet für gebärdensprachorientierte gehörlose und schwerhörige Schüler ein bilinguales und bikulturelles ("Bi-Bi") Bildungsangebot auf hohem Niveau. Dort wird z.B. Empowerment großgeschrieben – die CSD-Absolventen sind z.B. in der Lage, sich in einer Gesellschaft mit wachsenden Anforderungen behaupten zu können.
Er wird die fünf Bereiche dieser Schule vorstellen - von der Early Childhood Education bis zur High School - und wird Filmausschnitte aus der Website der Schule zeigen, die überwiegend von Schülern betrieben wird.

Der Vortrag findet am 27.4.11, von 12-13.30 Uhr in der Ziegelstr. 5-9, R 303 statt.

Neue Haselmäuschen gesucht

Haselmäuschen

Insa Eckhardt, Elke Langbein und Rosa Schnecke von „Das kleine Abenteuer Wald für SH, GL CODA Kinder“ schreiben:

"Im Juli 2011 verabschieden wir unsere 10 Haselmäuschen, mit denen wir seit September 2010 in ein tolles, erfolgreiches Abenteuer gestartet sind!
Ein Abschied bedeutet (hoffentlich) auch wieder ein Neubeginn eines kleinen Abenteuers.

Wir suchen ab jetzt wieder neue Kinder für das nächste Spielgruppenjahr 2011 / 2012!
"

Liegt die Zukunft in Fremont?

Wappen Fremont

Auf dem nächsten Kofo in Essen am Mittwoch, 9. Februar 2011, 19.00 – 21.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr), referiert Lutz Pepping über das Thema:
„Liegt die Zukunft in Fremont? Eine Eliteschule für Gehörlose und Schwerhörige in Kalifornien“.

Lutz Pepping ist gehörloser Lehramtsstudent im 10. Semester und hat während seines Studiums durch Praktika und Auslandsaufenthalte viele Erfahrungen sammeln können. Im Spätsommer 2010 verbrachte er 5 Wochen in Fremont/Kalifornien an der „California School for the Deaf“. Durch Hospitationen, Austausch mit Lehrern und Schülern und eigene Studien konnte er Einblick in moderne, bilinguale Unterrichtsmethoden nehmen. Lutz ist begeistert vom Konzept und vom Erfolg dieser Schule. Sein Bericht kann auch für die Diskussion hier in Deutschland über die zukünftige Bildung hörbehinderter Schüler einen wichtigen Beitrag leisten!

Gastvorträge an der Universität zu Köln

Siegel der Uni Köln

Im Januar finden an der Universität zu Köln zwei Gastvorträge statt, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind:

Dienstag, 11.01.2011
Sylke Heinrich, Maya Niestrat:
Bilingualer Unterricht an der Westkampschule in Bielefeld (Vortragssprache: DGS - KEINE Dolmis!)

Dienstag, 18.01.2011
Helmut Vogel:
Deaf History (Vortragssprache: DGS - KEINE Dolmis!)

Beide Gastvorträge finden im Raum S 3, Klosterstraße 79 b, 50931 Köln jeweils von 17.45 - 19.15 Uhr statt.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. C. Becker (claudia.becker@uni-koeln.de, Tel. 0221 470 5562).

Bilingualer Kindergarten in Wien

Bilinguale Kindergartengruppe in Wien

Sigrid Hauptmann arbeitet im Bundesinstitut für Gehörlosenbildung in der Maygasse 25 , im 13. Bezirk in Wien. Sie arbeitet dort im Kindergarten und leitet eine Gruppe mit bilingualem Ansatz. Seit 5 1/2 Jahren gibt es diese Gruppe, und Sigrid ist noch immer hellauf begeistert. Sowohl die Kindergruppe (12 hörende, 2 gehörlose, ein anderweitig behindertes und ein CI-Kind) als auch die Gruppe der drei Erzieherinnen (2 hörend, eine gehörlos) sind etwas Besonderes. Am wichtigsten an einer bilingualen Gruppe natürlich: Es wird immer, und zwar von allen, zweisprachig kommuniziert. Wenn Sie es nicht glauben, dann "KOMMT UND SCHAUT – SEHT UND STAUNT!" So hat Sigrid ihren Bericht betitelt.

Fremd(e) Sprache: Lehren, Lernen, Erforschen

DFGS-Tagung 2010

Bilingual - das war gestern! Warum nicht gleich tri- oder multilingual? Wenn schon, denn schon! ;-) Aber im Ernst: Warum nur DGS und Deutsch? Zum einen gibt es an den Schulen für Hörgeschädigte viele Kinder aus Migrantenfamilien, deren Muttersprachen durchaus gepflegt werden sollten, und zum anderen brauchen auch Hörgeschädigte Fremdsprachenkenntnisse, allen voran wohl im Englischen.

Mit dieser Thematik befasst sich die diesjährige Tagung des DFGS: "Fremd(e) Sprache: Lehren, Lernen, Erforschen". Sie findet vom 19. bis 20.11.2010 in Bad Segeberg statt. Wie immer sind auch Betroffene, also Gehörlose und Schwerhörige, herzlich eingeladen. DolmetscherInnen stehen selbstverständlich zur Verfügung.

DFGS-Jahrestagung 2010: Fremd(e) Sprache: Lehren, Lernen, Erforschen

 

Das Recht auf die Verwendung der Gebärdensprache in Bildungseinrichtungen

WFD

Gebärden im Unterricht. Dafür haben Gehörlose seit über einem Jahrhundert gekämpft. Der Weltverband der Gehörlosen meint: gehörlose Kinder haben ein RECHT auf Gebärdensprache. Sie können den Weltverband unterstützen mit Ihrer Online-Unterschrift. Über 2000 Menschen aus der ganzen Welt haben schon unterschrieben!

Das Recht auf die Verwendung der Gebärdensprache in Bildungseinrichtungen

Weil nicht jeder den englischen Text versteht, hat Prof. Rathmann ihn ins Deutsche übersetzt:

Der Weltverband der Gehörlosen (WFD) ruft dazu auf, die Petition "New Era Document" zu unterstützen. Die Petition richtet sich gegen die Beschlüsse, die 1880 beim Mailänder Kongress getroffen wurden und den Einsatz von Gebärdensprachen in Bildungseinrichtungen untersagten.

Dieser Aufruf richtet sich an die Menschen aller Nationen weltweit, sich der Historie zu erinnern und dafür Sorge zu tragen, dass Bildungseinrichtungen alle Sprachen akzeptieren und  auchGebärdensprachen und andere Formen der Kommunikation respektieren.

Das "New Era Document" (Dokument eines neuen Zeitalters) wurde erstmalig vorgestellt und von Hunderten von Menschen gebärdet beim 21. Internationalen Kongress für Bildung Gehörloser (ICED) im Juli 2010 in Vancouver, Kanada. Der offizielle Petitionstext ist unten einzusehen. Es wird jetzt begonnen, die Unterschriften zu sammeln bis zum nächsten ICED Kongresstermin in Griechenland 2015. Bitte beteiligen Sie sich an der Petition, indem Sie Ihren Namen an das Ende der Liste setzen.

Podiumsdiskussion zum Thema Inklusion

IDGS

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen: Welche Chancen auf inklusive Bildung haben gehörlose, schwerhörige, taubblinde, spätertaubte Kinder und Kinder mit Cochlea Implantat in der Freien und Hansestadt Hamburg?

Zu diesem Thema findet am 18. September eine Podiumsdiskussion in der Uni Hamburg statt. Grundlage wird das Positionspapier „Inklusion in der Bildung“ vom Februar 2010 sein.

Eine induktive Höranlage, Schrift- undGebärdensprachdolmis stehen für die Veranstaltung zur Verfügung. Auf Anfrage kann eine Assistenz für taubblinde Menschen organisiert werden.

Die Senatsbeauftragte für Behindertenfragen hat die Schirmfrauenschaft übernommen.

Haselmäuschen gesucht

Haselmäuschen

"Haselmäuschen", so nennt sich eine Wald-Natur-Spielgruppe, die neu gegründet werden soll, sich im Wald "die Angerlohe" bei München treffen und zum kleinen Abenteuer Wald gehören wird. Die kleinen "Haselmäuschen" sollten 2-3 Jahre alt sein, und sie können gehörlos, CI-Kinder, schwerhörig oder CODAs sein. Ihre Ober-Haselmaus, Insa-Freeda Eckhardt, ist gewissermaßen doppelt qualifiziert. Sie ist staatlich anerkannte Erzieherin und sie ist selbst schwerhörig. In der Kommunikation, egal ob laut- oder gebärdensprachlich, ist sie jedenfalls eine total fitte Maus!

Am 27. Juli findet ein großer Schnuppertag im Wald statt. Da können die neuen Mäuschen sich dann gegenseitig beschnuppern - nach vorheriger Anmeldung!

 Heute startete die Haselmäuschengruppe in ein kleines Abenteuer Wald. Aber: => Es sind noch Plätze frei! <=

Ungetrübter Genuss - ohne Logo!

OHNE Wasserzeichen!

Der DGB hatte ein Einsehen - und die Fotos vom 1. Internationalen Fachkongress 'Bildung durch Gebärdensprache' von den Stempeln (s.u.) befreit. Jetzt kann man die Bilder ungestört betrachten, ohne zwischen dem Logo hindurchschielen zu müssen. Super! Eigentlich auch klar, dass der "Verband der Augenmenschen" vollstes Verständnis hat für die Bedürfnisse der "Augenmenschen". Jetzt können sie die Diaschau mit Wonne betrachten - ein ungetrübter Genuss! Und man kann sich wieder auf die Sache konzentrieren, die Bildung durch Gebärdensprache!

Fotos vom 1. internationalen Fachkongress in Saarbrücken

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Geb�rdenVerstehen
Hand zu Hand e.V.
Norddeutschens Reha- und Beratungszentrum f�r H�rgesch�digte (NRBH) in Hamburg
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