Treffen am 11.10.2008 um 14 Uhr am Parkplatz der Oderberger Str.8 in Eberswalde (ehemalige Gehörlosenschule).
Anmeldung und Anfragen über: Fax 03334/29535 oder Anitahaene@aol.com
Die Stille haben schon viele Filme im Titel (Jenseits der
Stille, Stille Liebe, Todesstille, Stiller Tod, Aus der Stille
kommt der Tod, Die Große Stille, Flammen in der Stille...), aber
"Still-Leben" ist der erste Filmtitel mit einem Wortspiel. Er
vermischt die Bedeutungen von Stillleben (Bild von
Gegenständen) und dem Leben in der Stille. Insofern ist schon der
Titel vielversprechend! - So still geht es im Still-Leben aber wohl
gar nicht zu:
Wahre Einzelschicksale bilden den Hintergrund dieses Dramas. Es
erzählt die Geschichte eines Gehörlosen, der durch ein Unglück und
darauf folgenden Rufmord nicht nur sein Kind, sondern auch sein
gesellschaftliches Ansehen verliert. Der soziale Abstieg führt den
freiberuflich Tätigen in die Alkoholabhängigkeit, unter der nicht
nur sein Beruf zu leiden hat. Ist ein Aufstieg zurück in die
Gemeinschaft der Gehörlosen aus eigener Kraft möglich?
Wer für die ausverkaufte Deaf Caveman-Vorstellung am Samstag, 19.07.2008 keine Karte mehr bekommen hat, kann aufatmen:
Es gibt einen Zusatztermin:
Sonntag, 20.07.2008 um 15 Uhr
Wo: THEATERZELT DAS SCHLOSS, Schwere Reiter Str. 15, 80797
München (Tollwood, nähe
Olympiapark)
Mit einem unterhaltsamen Mix aus Comedy, Slapstick und Schauspiel bietet Marco Lipski als DEAF CAVEMAN hochamüsante Einblicke in die Welt des Partners und bietet neben einem intensiven Lachmuskeltraining jede Menge witzige Ratschläge wie Männer und Frauen doch noch (zusammen) glücklich werden können.
Nur gemeinsam sind wir stark: Der Deutsche Gehörlosen-Bund e. V., die Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten – Selbsthilfe und Fachverbände e. V. sowie der Deutsche Schwerhörigenbund e. V. haben eine gemeinsame Pressemitteilung herausgegeben.
Aufgerufen wird zu einer Großdemonstration für 100 Prozent Untertitel im Fernsehen. Die Demonstration findet während der 4. Deutschen Kulturtage der Gehörlosen am 23. August 2008 in Köln statt. Die Demonstration möchte auf die viel zu geringe Quote an untertitelten Ausstrahlungen im Fernsehen aufmerksam machen und barrierefreien Zugang zum Fernsehangebot fordern.
In Zusammenhang mit der Demonstration steht eine Unterschriftenaktion, die bereits angelaufen ist. Bis zum 15. August 2008 sollen die Unterschriftenlisten beim Deutschen Gehörlosen-Bund eingehen, damit sie auf der Kundgebung nach der Demonstration den Verantwortlichen aus Politik und Medienanstalten übergeben werden können.
An einer Online-Petition kann man sich unter www.untertitel-aktion.de beteiligen, indem man sich in den Newsletter einträgt. Ziel ist es, in jedem Bundesland aktive Leute für die „Aktion Untertitel“ zu gewinnen, um das Recht auf 100 Prozent Untertitel gemeinsam voranzutreiben. Die gemeinsame Pressemitteilung finden Sie hier:
Bewerbungsschluss: 15. Mai!
Der gehörlose Künstler Ulrich Braig aus Berglen-Hößlinswart
stellt in der Paulinenpflege aus
„Meine meist gegenständlichen Bilder zeigen oft Hände als
Symbole. Hände, die über die Gebärdensprache der Verständigung
dienen und als Verbindung von meiner Welt in die Welt der Hörenden
Brücken schlagen.“ Das sagt der gehörlose Künstler Ulrich
Braig aus Berglen Hößlinswart. Seine Werke der letzten 10 Jahre
sind im Gottesdienstraum der Paulinenpflege in Winnenden zu
sehen.
Natürlich brauchen wir Untertitel, aber davon gibt es im Fernsehen viel zu wenig. Statt meckern und klagen können wir aktiv etwas dagegen tun und an der grossen Untertitel-Demonstration bei den Kulturtagen in Köln teilnehmen.
Die Untertitel-Demo wird von Kilian Knörzer mit seinem Sign-Dialog-Team und dem Deutschen Gehörlosenbund organisiert. Kilian kommt am Freitag, den 25. April 2008 zum GMU Cafe.
Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr im Gehörlosenzentrum München, Lohengrinstr. 11.
Weitere Termine des Teams von
Sign-Dialog
„Stolperstein“-Verlegung am 25. April 2008 in Frankfurt am Main
Auf Initiative von Lothar Scharf und der „Stiftung
Taubstummenanstalt“ werden am 25.4. drei
„Stolpersteine“ für die Familie Cahn verlegt. Es
handelt sich hierbei um das hörende jüdische Ehepaar Benedikt und
Margarete Cahn, sowie um ihre gehörlose jüdische Tochter
Irmgard.
Irmgard Cahn wurde am 16. Juni 1943 im Alter von 23 Jahren zusammen
mit ihren Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt
deportiert, wo der Vater ein halbes Jahr später starb, und von dort
gemeinsam mit der Mutter in das Vernichtungslager Auschwitz
verschleppt. Die Todesdaten der beiden Frauen wurden auf den 31.
Januar 1944 festgesetzt.
(Abbildung links: Am 29. Juli 2005 wurde in Berlin der erste
Stolperstein für einen gehörlosen Juden verlegt.)
Kobinet berichtet am 18.04.2008:
Landeswohlfahrtsverband Hessen:
Anmeldetermin: 25.04.2008