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Führerscheineintrag 'muss Hörgeräte tragen' - gestrichen!

Gabi Linden

Gabi Linden hatte Erfolg vor Gericht. Der Eintrag in ihrem Führerschein 'muss Hörgeräte tragen' (siehe unten) ist gestrichen worden. Nun schaut sie bestimmt nicht mehr so ernst wie auf diesem Foto, sondern strahlt vor Freude!

Für alle, die an Einzelheiten interessiert sind - oder in ihrem Führerschein auch den Eintrag loswerden wollen - hat Gabi einen Bericht geschrieben:

Gesetzliche Krankenkasse muss Lichtsignalanlage zahlen

Paragraph

Darüber gab es immer wieder gerichtliche Auseinandersetzungen und unterschiedliche Urteile. Das Landessozialgericht Niedersachsen hat jetzt in einem Fall entschieden, dass es sich bei einer Lichtsignalanlage sehr wohl um um ein technisches Hilfsmittel handele. Die Krankenkasse muss zahlen.

Wenn auch Sie ihre Lichtsignalanlage von der Krankenkasse bezahlen lassen wollen - auf dieses Aktenzeichen können Sie sich berufen: AZ: L1 KR 201/07.

Gesetzliche Krankenkasse muss eine Gehörlosen-Notrufanlage bezahlen

Krankenkasse muss Anlage für Schwerhörige bezahlen

Ein Urteil des LSG Niedersachsen-Bremen: Hochgradig Schwerhörige hat Anspruch auf Lichtsignalanlage

Erben und Vererben

Progymnasium  Bensberg

Zum Tag der Menschen mit Behinderungen findet am 8. Mai 2009, 16:00 – 18:00 Uhr, eine Veranstaltung uum Thema "Erben und Vererben" im PROgymnasium Bensberg statt. Das Erbrecht ist ein Thema, mit dem man sich am liebsten nicht befasst. Wer denkt schon gerne an den Tod? Dabei ist das Erbrecht ein wichtiges Thema, gerade für Behinderte. "Es gibt immer noch eine große Anzahl von Gesetzen und Vorschriften, die die Belange von behinderten Menschen nicht oder nicht genügend berücksichtigen." Es referiert Rechtsanwalt Dr. Luxem aus Bergisch Gladbach. Eine Gebärdensprachdolmetscherin begleitet den Abend.

Wahlprüfsteine

NGS

Was sagen die Parteien zum Thema "Gleichstellung von Menschen mit Behinderung"? Das Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung in RLP lädt ein zu einer Podiumsdiskussion - mit DGS- und Schriftdolmis:

Am 26. März ist die UN-Konvention zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung endlich in Deutschland in Kraft getreten. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die Selbstbestimmung und Teilhabe benachteiligter Menschen erreicht. Ob und wie diese Maßgaben umgesetzt werden, muss sich vor allem auf der regionalen Ebene zeigen. Bei der bevorstehenden Kommunalwahl sollte das Thema Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung daher erst recht auf der Agenda stehen.

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Wir müssen draußen bleiben: Gehörlose

Drachenbahn im Legoland Berlin

"Mit Sicherheit viel Spaß!" Das verspricht ein Schild im Berliner Legoland. Klingt gut. Leider ist das Gegenteil gemeint! Gehörlose dürfen die Achterbahn nicht benutzen! Das kann doch nicht wahr sein, denken Sie? Doch, dass das sehr ernst gemeint ist, musste kürzlich die gehörlose Familie Luksza erfahren. Wie bei einem Hund vor dem Fleischerladen hieß es: Wir müssen draußen bleiben!

Die Gehörlosen sind es nicht alleine. Nicht mitfahren dürfen u.a. Babys, Schwangere, Epileptiker, Rollstuhlfahrer, Herzkranke, Blinde... Bei denen mag es ja berechtigt sein. Aber warum nur dürfen Gehörlose nicht mitfahren?

Eine eindeutige Diskriminierung! Legoland Berlin sollte das schnellstens ändern!

Polizist schlägt Gehörlosen brutal zusammen

gewalttätige Verkehrskontrolle

Es ist zwar schon zwei Jahre her, aber jetzt erst wurde der Fall in der Öffentlichkeit bekannt. Und die Gehörlosengemeinschaft in den USA ist empört: Ein Gehörloser wird von der Polizei angehalten, weil er zu schnell gefahren ist. Er steigt aus, will seinen Ausweis herausholen - und darauf hinweisen, dass er gehörlos ist. Der Polizist befürchtet, dass der Gehörlose eine Waffe zücken will und schlägt ihn mit dem Kopf gegen die Heckscheibe seines Autos. So stark, dass die Nase gebrochen ist. Die Polizei beteuert, dass es sich um eine Ausnahme handle. Der Polizist wurde für zwei Tage vom Dienst suspendiert. Die Stadt Fort Worth zahlt dem Gehörlosen eine Entschädigung von 50.000$ - um ein Gerichtsverfahren zu vermeiden, das VIEL teurer werden könnte.

Die Empörung der (gehörlosen) Öffentlichkeit ist ausgelöst worden durch ein Video, das das brutale Vorgehen des Polizisten dokumentiert: Violent Stop

Arbeitsrecht für Gehörlose und Schwerhörige

DVGSS-Experten

Neuer Kurs bei DEAF AKADEMIE: ARBEITSRECHT FÜR GEHÖRLOSE UND SCHWERHÖRIGE vom 4. bis 7. Mai 2009 in Hamburg.

Für alle, die mehr über ihre Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber wissen möchten.

Haben Sie auch solche Fragen:
- Schichtarbeit oder Überstunden - muss ich das machen?
- Mobbing - was tun?
- Abmahnung und dann?
- Kündigungsschutz- Arbeitsplatz sicher?

Im Seminar lernen Sie Ihre Rechte und Pflichten am Arbeitsplatz kennen. Das Integrationsamt kann ihre Kosten (Teilnahme, Fahrt und Übernachtung) übernehmen.

DVGSS kann für Sie Ihre Übernachtung organisieren.
Einfach Mail an info@dvgss.de oder mit Webcam und Skype dgs-selbsthilfe anrufen.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.dvgss.de/arbeitsrecht/arbeitsrecht.html.

Zurück in die Dolmi-Steinzeit!

Neandertaler

„... unterstützende[n] Personen aus dem familiären oder freundschaftlichen Netzwerk der Menschen mit Behinderung … , die weder Gebärden[sprach]dolmetscher oder andere Kommunikationshelfer … sind“ sollen Gehörlose zu Elternabend usw. begleiten. Also die hörende Mama, das hörende Kind, die hörende Schwester gehen mit und "dolmetschen"! Genau DAS haben wir doch noch aus der "Steinzeit" des Dolmetschens in Erinnerung, und genau DAS sollte doch endlich der Vergangenheit angehören. Aber genau DAS kann man in den Erläuterungen des hessischen Sozialministeriums zur geplanten Änderung der HKhV (hessische Kommunikationshilfenverordnung) lesen.

Hinzu kommt, dass Dolmetscher-Honorare und Fahrtkostenpauschale beschnitten werden. Welcher Dolmi will dafür noch arbeiten? Leidtragende sind letztlich die Gehörlosen. Aus diesem Grunde haben sie gemeinsam mit den Dolmis einen Offenen Brief veröffentlicht.

Führerscheineintrag 'muss Hörgeräte tragen'

Gabi Linden

Gabi ist schwerhörig und hat seit 1988 einen Führerschein. Das war anfangs ein ganz normaler Führerschein. Aber mit der neuen EU-Bestimmung wurde ein "02" hinzugefügt. "02" bezieht sich auf "12. Beschränkungen/Zusatzangaben" und bedeutet sinngemäß: "muss beim Fahren Hörgeräte tragen". Für Brillenträger eine Selbstverständlichkeit, aber für Hörgeräteträger? Jede Schwerhörigkeit ist anders, und was für den einen Schwerhörigen angenehm und hilfreich ist, kann für den anderen störend sein. Gabi empfindet die Hörgeräte beim Fahren als SEHR unangenehm. Und Gehörlose dürfen schließlich auch ohne fahren. Gabi aber MUSS mit Hörgeräten fahren. Bei einem Unfall könnte das sonst für sie bedeuten: Selbst- oder Mitverschuldung!

Gabi will den Eintrag jetzt aus ihrem Führerschein löschen lassen und klagt vor dem Verwaltungsgericht. Dafür braucht sie Ihre Hilfe. Wenn sie sagen kann: Ganz viele (oder alle?) Schwerhörige haben diesen Eintrag nicht, ist das bestimmt ein schlagendes Argument. Schreiben Sie Gabi eine E-Mail. Klicken Sie einfach einen dieser Sätze an:

Ich habe KEINEN Eintrag und darf ohne Hörgeräte fahren.

Ich habe auch diesen Eintrag und muss mit Hörgeräten fahren.

Finanzministerium erklärt neue Gesetze - in DGS!

Knut Weinmeister erklärt die Abeltungssteuer in DGS

Erinnern Sie sich an "Finanzkrise - in DGS erklärt" (siehe unten)? Diese Videos sind von so vielen Gehörlosen angeschaut worden, dass das Finanzministerium jetzt neue Videos zu wichtigen neuen Themen erstellt hat:

Nach der positiven Resonanz auf die beiden Beiträge zur Finanzkrise hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) nun drei weitere Themen der aktuellen Finanzpolitik aufgegriffen und als Gebärdensprach-Video aufbereitet. In der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage ist es uns wichtig, niemanden im Unklaren zu lassen und alle Bürgerinnen und Bürger über die komplexen Zusammenhänge zu informieren – auch in Gebärdensprache.

Super! Weiter so, liebes BMF! ;-)

Zu folgenden drei Themen finden Sie auf der Website des BMF nun ebenfalls Videobeiträge für Gehörlose:

Die Abgeltungsteuer
Die Abgeltungsteuer ist am 1. Januar 2009 in Kraft getreten. Sie fällt auf Kapitaleinkünfte an, zum Beispiel auf Zinsen. Was bedeutet sie für Sparer und Privatanleger?

Die Erbschaftsteuer
Am 1. Januar 2009 ist die Neuregelung der Erbschaftsteuer in Kraft getreten. Was bringt die Neuregelung für Ehe- oder Lebenspartner und Kinder? Welche Auswirkungen hat sie auf Familienbetriebe?

Das Konjunkturpaket 2
Am 20. Februar 2009 wurde das Konjunkturpaket 2 beschlossen. Es ist das größte deutsche Konjunkturprogramm der letzten 60 Jahre.

Multiplikatorenseminar zum Thema 'Das Persönliche Budget...'

DGB-Logo

In Kassel findet vom 05. bis 07. Dezember 2008 ein Multiplikatorenseminar des DGB statt. Thema: "Das Persönliche Budget: Chancen und Risiken". Hierbei werden rechtliche Grundlagen und Fragen der Umsetzung erläutert und diskutiert. Referenten sind Judith Hartmann und Thomas Wartenberg.

Anmeldeschluß für das Multiplikatorenseminar verlängert – 28.11.2008!

Österreichisches Filminstitut ändert Förderrichtlinien

Österreichisches Filminstitut

Die Österreicher machen es uns mal wieder vor:

Alle DVD-Produktionen aus Österreich, die vom ÖFI gefördert werden, müssen ab Januar 2009 deutschsprachige Untertitel bereitstellen. Es ist der erste wichtige Schritt zur Festschreibung von verpflichtender Untertitelung auf DVD-Medien im deutschsprachigen Raum.

Warum nur ist so etwas bisher in Deutschland nicht möglich? Wie kann es angehen, dass an deutschen Landesbildstellen DVDs ausgeliehen werden OHNE Untertitel? Im Gegensatz zu den alten Filmrollen sind Untertitel bei DVDs doch nun wirklich kein Problem mehr. Spätestens bei der Filmförderung müsste der Staat doch eingreifen: Geld gibt's nur, wenn der Film untertitelt wird! - So, wie es die Ösis jetzt machen!

Österreichisches Filminstitut ändert Förderrichtlinien

KoFo in Bremen: Neues aus dem IFD und Abgeltungssteuer

KoFo Bremen

Am 21. November gibt es um 19.00 Uhr im Gehörlosen Freizeitheim Bremen Neues aus dem IFD und Infos über die Abgeltungsteuer. Am Anfang stellt der Integrationsfachdienst, Fachbereich für hörgeschädigte Menschen, kurz Neues vor. Danach kommt kein Vortrag! Sondern anders: Der IFD fragt und die Zuschauer antworten. Lasst euch überraschen.

Im zweiten Teil informiert Patrick George über die Abgeltungsteuer. Was ist neu? Muss ich etwas ändern? Schützt mein Freitstellungsauftrag vor dem Steuerabzug? Diese und andere Fragen werden umfassend beantwortet.

KoFo Bremen

Teilhabe tauber Menschen

Pro. Dr. Christian Rathmann

Der 3.12. ist der Welttag der Behinderten, und in vielen Städten finden zentrale Veranstaltungen, meist mit den Landesbehindertenbeauftragten, statt. Auch in Hannover ist es so.

Daneben gibt es dezentrale Veranstaltungen, die zwar damit in Zusammenhang stehen, aber nebenher laufen. Eine solche dezentrale Veranstaltung ist das Kofo in Hannover.

Am 3.12.2008 organisiert der Gehörlosenverband Nds. ein Kofo zum Thema "Teilhabe tauber Menschen" mit einem Vortrag von Prof. Christian Rathmann.

 

Menschenrechte in Gebärdensprache

Menschenrechte in Gebärdensprache

Können Sie sich darunter etwas vorstellen: Antirassismuskonvention, Antifolterkonvention, Frauenrechtskonvention, Kinderrechtskonvention, Behindertenkonvention? Diese Begriffe und einige mehr werden in Gebärdensprache erklärt.

Humanrights.ch hat eine neue Dienstleistungsrubrik: Menschenrechte in Gebärdensprache. In dieser Rubrik finden Sie Grundlagendokumente zu Menschenrechten und ihrer Umsetzung in der Schweiz in Schweizerdeutscher Gebärdensprache...

Warum Videos in Gebärdensprache? Der Zugang zu Informationen im Internet ist für Gehörlose eingeschränkt, da die Informationen hauptsächlich in schriftlicher Form verbreitet werden. Die schriftliche Darstellung stellt eine Barriere für einen Grossteil der Gehörlosen dar, denn die Laut- und Schriftsprache ist nicht ihre Muttersprache und wird insbesondere bei komplexen Themen nur schwer verstanden.

Abgeltungssteuer: Sind Sie vorbereitet?

Abgeltungssteuer

Frau Gabriele Czyrnik und Herr Rob Davis (gl) sind Mitarbeiter der Dresdner Bank. Sie möchten Sie über die wichtigsten Inhalte und Auswirkungen der Abgeltungsteuer informieren.

Wann? Dienstag, den 4. November 2008, von 16.30 bis 18.30 Uhr

Wo? In den Räumen der Dresdner Bank, Filiale Wuppertal, Neumarktstraße 48, 3. Etage

Der Vortrag wird von einer Gebärdensprachdolmetscherin übersetzt. Eine Induktiv-Höranlage ist vorhanden.

Die Veranstaltung ist auf 50 Personen begrenzt. Anmeldung bis zum 23.10.2008.

Die Veranstaltung ist voll ausgebucht.
 

Finanzierung von Dolmetscherinnen - Wer bezahlt was, wann, wo, wie ?

prosign

Gehörlose brauchen oft GebärdensprachdolmetscherInnen beim Arzt, im Krankenhaus, bei Teambesprechungen, in Ämtern und Behörden, bei der theoretischen Führerscheinprüfung, in der Ausbildung oder beim Rechtsanwalt. Da die Kostenfrage oft unklar ist, bieten die Referentinnen Silke Herwig und Rosmarie Hasenhütl eine Weiterbildung an. Sie wollen folgende Fragen beantworten:

• Wer bezahlt die DolmetscherInnen?
• Für welche Einsatzbereiche gibt es noch keine Kostenträger?
• Wie und wo kann ich DolmetscherInnen bestellen?
• Gemeinsamer Erfahrungsaustausch und Diskussion

Wann: Freitag, 14. November 2008 von 16.30 – 19.30 Uhr
Wo: LAGH Hilfe für Behinderte, Orleansplatz 3, 81667 München
(Eingang durch Kaufring oder Weißenburgerstraße / 4.Stock)
Kosten: 47,60 Euro

Sex-Gender-Menschenrechte

Institut für Menschenrechte

"Während im Bereich der Frauenrechte heute eine Reihe von Strategien, Mechanismen und Verfahren zum Schutz entwickelt wurden, steckt die Etablierung des Menschenrechtsschutzes für Lesben, Schwule, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle allenfalls in den Kinderschuhen."

Am 9./10. Oktober findet im Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin ein Workshop zum Thema "Sex-Gender-Menschenrechte" statt.

Dolmis werden zur Verfügung gestellt - wenn sich mindestens 5 Gehörlose anmelden.

Dolmis für hörgeschädigte Eltern in Ba-Wü

Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg e.V.

„Ab sofort können hör- oder sprachbehinderte Eltern von nicht hör- oder sprachbehinderten Schülerinnen und Schülern die Kostenübernahme für Gebärdensprachdolmetscher anlässlich von Elternabenden oder notwendigen Eltern-Lehrer-Gesprächen beantragen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Soziales und Beauftragte der Landesregierung für die Belange behinderter Menschen Dieter Hillebrand am Donnerstag (o3.o7.08) in Stuttgart. „Das Land stellt hierfür zunächst im Rahmen eines Modellprojekts für das laufende Jahr 40 000 Euro als freiwillige Leistung zur Verfügung. "

Ob das reichen wird, für ein ganzes Bundesland? - Aber immerhin, ein Anfang ist gemacht!

Wer hat Merkzeichen B?

Peter Scheifele

Peter Scheifele, bekannt als Reiseveranstalter und 1. Vorsitzender der Kath. Gehörlosengemeinschaft Offenbach, bemüht sich seit einiger Zeit, das Merkzeichen B im Behindertenausweis zu bekommen. B steht für Begleitung. Die braucht Peter, wenn er ein Amt oder einen Arzt besuchen will. Und dann muss er jedesmal die Fahrkarte selbst bezahlen. Aber das Sozialgericht hat seinen Antrag abgelehnt.

Für den Widerspruch braucht er jetzt Ihre Hilfe. Wer hat in seinem Ausweis das Merkzeichen B? Peter bittet darum, ihm eine Kopie des Bescheids zuzufaxen. Selbstverständlich alles streng vertraulich!

Teilhabe jetzt! - Demo-Tag 5. Mai

Demonstration
Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. In vielen Städten finden Demonstrationen Behinderter statt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung. Die hat auch die Bundesregierung am 30. März 2007 unterzeichnet. Aber bisher haben weder Bundestag noch Bundesrat zugestimmt.

Wenn Sie an einer Demo in Ihrer Nähe teilnehmen wollen, aber nicht wissen, wo eine stattfindet, hilft Ihnen der Aktionsfinder 2008 der Aktion Mensch.

Protestaktion in Berlin: 'Über Gehörlose, nicht ohne Gehörlose'

GVB
Am 5. Mai gehen die Gehörlosen in Berlin auf die Straße. Sie fordern akzeptierte Eigenständigkeit statt Bevormundung, d.h. Mitbestimmungsrecht in der Gehörlosenpolitik. Sie wehren sich gegen die Kündigung und drohende Schließung der Begegnungsstätte in der Friedrichstraße und fordern die Einrichtung eines Jobcenters.
Der Gehörlosenverband Berlin und die Gehörlosen treffen sich am 5. Mai 2008, um 14:00 Uhr vor dem Gebäude der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Oranienstr. 106, Berlin-Kreuzberg.

Recht haben ist eine Sache. Es durchsetzen eine andere!

Rechtsschutzversicherung
Bild vergößern
Das ist wohl wahr. Bei unserer Abmahnungsgeschichte hatten wir nicht nur Glück, sondern auch einen guten Anwalt. Der muss jetzt auch im Rechtsstreit mit unserem ehemaligen Provider aktiv werden. Recht HABEN wir auf jeden Fall. Hoffen wir mal, dass wir auch Recht BEKOMMEN!

Schon gut, wenn man sich in Rechtsangelegenheiten auskennt - und wenn einem ein Fachmann zur Seite steht. Die Kosten kann man mit einer Rechtsschutzversicherung in Grenzen halten.

Fachleute von der Dresdner Bank und der Allianz Versicherung werden am 28. April in Düsseldorf Hörgeschädigte über das Thema Rechtsschutzversicherung informieren. Zwei Dolmis und eine Induktiv-Höranlage stehen zur Verfügung.

Anmeldetermin: 25.04.2008

Auf den Punkt gebracht: Kulturzustand oder Behinderung?

Embryo
Ein englisches Paar, beide gehörlos, wünscht sich ein Kind. Am besten auf dem natürlichen Wege, aber da Paula bereits 40 ist, könnte eine Befruchtung im Reagenzglas und damit eine gezielte Auswahl notwendig werden. Wenn sich herausstellt, dass eine der befruchteten Eizellen ein taubes Kind werden würde, dann würden sie diese bevorzugen. Aber darf man auf diese Weise gezielt und absichtlich ein gehörloses Kind zeugen?

Nicht nur in Großbritannien wird das heftig diskutiert. Am 20. März titelte die ZEIT: Recht auf Behinderung?
Am 3. April folgte dann ein Artikel von Bernd Ladwig: Jeder Mensch soll hören dürfen . Darin schreibt Ladwig:

Taubheit als Kulturzustand ist die Kunst des intersubjektiven Umgangs mit einer Beeinträchtigung. Taubheit für sich genommen ist die Beeinträchtigung selbst.

und:
Die Hörfähigkeit ist ein Gut von so großer Reichweite und Relevanz, dass sie als menschenrechtliches Grundgut gelten sollte. Sie einem Kind willentlich vorzuenthalten, ist moralisch verwerflich.

Da schreibt offensichtlich ein Hörender. Besser kann man es kaum auf den Punkt bringen: Audismus pur!

BBC Breakfast, Interview with Tomato Lichy and Paula Garfield

Im Diskussionsforum gl-cafe wurde/wird bereits über das Thema diskutiert:
Tomato und Paula
Ist Taubheit erstrebenswert?

Erste gehörlose Rechtsanwältin wird barrierefrei vereidigt

Judith Hartmann
Eilmeldung: Heute (29.02.08) um 18:45 Uhr kommt in der Sendung DAS! im NDR ein Bericht über Judith Hartmann: DAS!-Menschen: Gehörlosen-Anwältin.

Jahrelang haben wir die Briten und die Amerikaner bewundert, bei denen es schon lange gehörlose Rechtsanwälte gibt - mit eigenen Verbänden und Websites (http://www.deafattorneys.com, http://www.deaflawyers.org.uk/). Endlich ist es in Deutschland auch so weit: Die erste gehörlose Anwältin wird vereidigt: Judith Hartmann.

Lesen Sie den Artikel von Rechtsanwalt Dr. Oliver Tolmein:

Hamburg (kobinet) Am 27. Februar 2008 um 13 Uhr wird zum ersten Mal in der Geschichte der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer Hamburg eine gehörlose Rechtsanwältin vereidigt. Bei der Vereidigungszeremonie werden Reden und Eidesformel durch Gebärdensprachdolmetscher übersetzt um damit die erforderliche Barrierefreiheit in der Kommunikation zu erreichen.
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