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Deaf Studies - Emanzipationsbewegung – Gehörlosenkultur – Gehörlosengemeinschaft – Taubismus

BAO

Der Verein Hörgeschädigtenzentrum Bodensee-Allgäu-Oberschwaben e.V. (BAO) bietet ein barrierefreies Wochenende an :-)

Am Freitag, den 8. April 2011 gibt es das nächste KoFo in der Nähe von Ravensburg.

Thema: Deaf Studies – Was ist das?

Die Gebärdensprachbewegung in Deutschland hat in den 80er Jahren mit Beginn der Gebärdensprachforschung eingesetzt. Durch diese deutsche Bewegung haben sich auch die Identität Gehörloser, ihre Kultur, Gemeinschaft und das Taubsein sowie das Fach Deaf Studies entfaltet. Die Deutsche Gebärdensprache ist der wesentliche Kern.

Am 9. und 10. April 2011 gibt es ein Seminar über Emanzipationsbewegung – Gehörlosenkultur – Gehörlosengemeinschaft – Taubismus

Themenkern:
- Wie hat sich die Bewegung in Deutschland entwickelt?
- Was ist eigentlich Gehörlosenkultur?
- Wie ist die Gehörlosengemeinschaft/Gebärdensprachgemeinschaft entstanden und wer gehört dazu?
- Was ist Taubismus – eine positive oder negative Einstellung der Gebärdensprachgemeinschaft?

Katja Fischer wird KoFo Seminar leiten.
Mehr Infos und Anmeldung unter www.hgzentrum-bao.de

Seminare zu den Themen Behindertenrechtskonvention der UN, Deaf History und Deafhood

GVIUS

Am 2. und 3. April wird Helmut Vogel in Ingolstadt zu den Themen Behindertenrechtskonvention der UN, Deaf History und Deafhood referieren. Selbstverständlich kommen auch die Teilnehmer der Seminare in den anschließenden Diskussionen zu Wort bzw. Gebärde. ;-)

TV-Tipp

Kulturzeit

Morgen, Donnerstag, den 11. November um 19:20 Uhr, gibt es auf 3Sat in der Sendung Kulturzeit einen Beitrag zum Thema "Deafhood".

Wer die Sendung verpasst hat, kann sie noch online sehen oder nachlesen.

Taubsein (Deafhood) - Seminar mit Helmut Vogel

Dr. Paddy Ladd

Am 27./28. November 2010 findet in Berlin ein Seminar mit Helmut Vogel zum Thema Taubsein (Deafhood) statt:

- Vorstellung von Dr. Paddy Ladd, Autor des Buches
- Individuelle Erfahrungen und Erlebnisse der tauben Menschen
- Wurzeln des Taubseins: Schulen, Internate, Vereine, Rebellen
- Sieben Prinzipien des Taubseins bei Pariser Banketten gegen 1840
- Kolonialismus, Taubsein und Taubenkultur

Anmeldeschluss ist der 14. November.

Mehr Infos können Sie unter www.gebaerdenfabrik.de finden.
 

Vorträge zum Thema Taubsein

Katja Fischer

In diesem Jahr tourt Katja Fischer, Dozentin für Soziologie, Kultur und Sprache der Gehörlosengemeinschaft, durch einige Städte mit Vorträgen zum Thema "Taubsein-Deafhood".

Nächste Termine sind:
2. Oktober in Trier (Vortag zur Vereinsgründung)
8. Oktober in Berlin (Kofo)
16.-17. Oktober in Hannover (mit Seminar und geschlossener Veranstaltung)

www.katjafischer.de
www.taubsein.de
 

Taubismus

Taubismus

Was ist denn das nun wieder: Taubismus? Erst Taubsein und Audismus, und jetzt auch noch Taubismus? Eines haben sie alle gemeinsam: Sie kommen aus dem Englischen (deafism, deafhood und audism). Aber was genau bedeutet "Taubismus"? Das soll am 8. Oktober auf einem Informationsabend des KOFO Augsburg geklärt werden. Dabei kommen so heiße Eisen zur Sprache wie diese:

  • Werden Taube hörender Eltern von den Tauben, die auch taube Eltern haben, in der Gebärdensprachgemeinschaft ausgestossen?
  • Kann man diesen Begriff auch als Diskriminierung bezeichnen, wenn zum Beispiel Taube Hörende systematisch unterdrücken?

Fragen wie diese sind wohl bisher kaum mal zur Sprache gekommen. Da besteht sicher ein gewisser Nachholbedarf.Referent ist Christian Peters, taub, aus Hamburg.Sein Vortrag wird in Deutscher Gebärdensprache abgehalten und für hörende Besucher gedolmetscht.

 

Erste Bildungswoche für taube Jugendliche

Bildungswoche

Zum ersten Mal bundesweit bieten LVGH und DGJ eine Bildungswoche, speziell für taube Jugendliche, in Gießen an. Eine Woche lang werdet ihr - sicher mit Freude! - etwas lernen über diese Themen:

  • Geschichte der Gehörlosen,
  • Grammatik und Funktion der DGS,
  • Theaterworkshop und
  • Vereinsarbeit sowie Führungskräfte.

Natürlich werden alle Themen von tauben Referenten in DGS referiert. Auch Freizeit ist natürlich im Programm vorhanden. Eine Woche ohne Aufsicht? ;-) Natürlich nicht, 4 taube BetreuerInnen werden für euch da sein. Übernachtungen und Verpflegung gibt es in der Jugendherberge in Gießen. Bis zu 27 junge Leute können an dieser Veranstaltung teilnehmen. Also melde dich schnell an, bevor es voll ist!

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Neue Fischer-Homepages

Katja Fischer

Katja Fischer, Hochschul-Dozentin und Diplom-Sozialarbeiterin/-pädagogin (FH), hat ihre Homepage www.katjafischer.de "runderneuert".

Zusätzlich hat sie eine zweite Homepage eingerichtet: www.taubsein.de. Diese Adresse zeigt schon, worum es geht: um Deafhood (Taubsein) und um Deaf Studies.

Auf beiden Websites gibt es viele neue Informationen und Themenangebote für Seminare, Workshops und Kofos.

Seminare 'Einführung in die schnelle Signschrift' und 'Taubsein (Deafhood)'

Dr. Alejandro Oviedo

Die Berliner Gebärdensprachschule Gebärdenfabrik hat eine eigene Gebärdenschrift entwickelt, die einfach und schnell erlernbar ist. Im August/September bietet Gebärdenfabrik einen Kurs zum Erlernen ihrer "Signschrift" an. Geleitet wird der Kurs von Dr. Alejandro Oviedo, derm "Erfinder" dieses Schriftsystems.

Ende November gibt es bei Gebärdenfabrik ein weiteres Fortbildungsangebot. Helmut Vogel referiert über  "Taubsein (Deafhood)".

DVD von der Kulturkonferenz in Wiesbaden 2007

DVDs von der Kulturkonferenz in Wiesbaden 2007
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Nein, nicht von der letzten Tagung in Nürnberg, sondern von der Tagung vor drei Jahren in Wiesbaden ist die DVD, die KuGG jetzt herausgegeben hat. Die Themen sind allerdings nach wie vor brandaktuell:

Neue Wege in der Gehörlosenkultur – DEAFHOOD und AUDISMUS

Inhalt der DVD:
• Begrüßung und Einführung von Helmut Vogel
• Informative Vorträge mit Einblendung der Powerpoint-Seiten
• Vortrag „Deafhood“ von Prof. Christian Rathmann
• Vortrag „Audismus“ von Hartmut Teuber, USA

Weitere Infos und eine Online-Bestellmöglichkeit gibt es auf der Homepage von KuGG.

 

Taubsein ist unser Menschenrecht

6. Jahrestagung der KuGG
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6. Jahrestagung der KuGG e.V. in Nürnberg unter dem Motto "Taubsein ist unser Menschenrecht" vom 30. April - 2. Mai 2010

Bei der diesjährigen Jahrestagung werden das Taubsein und die Behindertenrechtskonvention (BRK) der UN im Vordergrund stehen. Das diesmal gewählte Motto "Taubsein ist unser Menschenrecht" unterstreicht das. Diese Tagung knüpft mit dem Thema Taubsein an die 2. Jahrestagung 2004 in Heidelberg und die 4. Jahrestagung 2007 in Wiesbaden an.

 Online-Anmeldung und Video des 1. Vorsitzenden Helmut Vogel

Auf der Website www.kugg.de gibt es AKTUELLE INFOS zur Jahrestagung am kommenden Wochenende in Nürnberg:
- Abstracts (kurze Inhalte der Vorträge)
- Programm am Freitag - mit Gebärdensprachdolmetscher!
- Stadtführung in Nürnberg - in DGS

Tageskarten sind einzeln für Freitag und Samstag erhältlich, es sind noch genügend Plätze frei im Karl-Bröger-Zentrum am Hbf.

Taubsein: Vom Aufbruch einer Bewegung

I love deafhood

In der neuesten Ausgabe des Magazins MENSCHEN (2/2010, S. 52-55), herausgegeben von der Aktion Mensch, ist ein Artikel von Helmut Vogel veröffentlicht unter dem Titel "Taubsein: Vom Aufbruch einer Bewegung". Helmut betätigt sich zwar als "reisender Referent in Sachen deafhood", mittlerweile unterstützt durch andere deafhood-Experten, aber so richtig verstehen, was Paddy Ladd nun mit deafhood meint, das ist gar nicht so einfach. In seinem MENSCHEN-Aufsatz ist es Helmut hervorragend gelungen, "Taubsein" und die geschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge leicht verständlich zu erklären. Es lohnt sich, den Artikel herunterzuladen und zu lesen - oder sich das Magazin MENSCHEN zu kaufen.

Übrigens: Heute ist Helmuts neue Homepage online gegangen: www.voghel.de .

Taubsein heute

Katja Fischer

Im bayrischen Ingolstadt findet am 10. April im Rahmen des Kofo ein Workshop mit Katja Fischer statt zum Thema „Gehörlos oder taub - Taubsein heute“. Es wird eine Einführung zu den Themen Taubengemeinschaft und Taubenkultur geben. Außerdem werden die Begriffe "taub" und "gehörlos" im Gegensatz zu "Taubsein" erklärt. Letztlich geht es um die Frage, wie die Gehörlosen heute in der Gesellschaft leben.

Kulturfrühstück mit Deafhood-Vortrag in Paderborn

Deafhood

Was bedeutet Deafhood? Wissen Sie es wirklich ganz genau? - Man kann immer noch dazu lernen!

Kugepu (Kulturverein der Gehörlosen Paderborn und Umgebung) ruft dazu auf, weiteres Wissen durch Helmut Vogel am 7. März 2010 im Rahmen eines leckeren Kulturfrühstücks in Paderborn zu erwerben:

"Deafhood bedeutet einen Prozess, eine Reise für alle Gehörlosen. Es ist keine Bewertung dafür, wer "gehörlos" ist und wer nicht. Es ist der Selbstwerdungsprozess, so gut zu einem gehörlosen Menschen zu werden, wie man kann."

Veranstaltungsangebot am 07.03.2010
Anmeldeschluß ist am 28. Februar!
 

Deafhood-Seminar mit Helmut Vogel

Buchtitel

Am 28./29. November findet in Berlin ein Seminar mit Helmut Vogel zum Thema Deafhood statt:

- Vorstellung von Dr. Paddy Ladd, Autor des Buches
- Individuelle Erfahrungen und Erlebnisse der tauben Menschen
- Wurzeln des Taubseins: Schulen, Internate, Vereine, Rebellen
- Sieben Prinzipien des Taubseins bei Pariser Banketten gegen 1840
- Kolonialismus, Taubsein und Taubenkultur

Anmeldeschluss ist der 15. November.

Mehr Infos können Sie unter www.gebaerdenfabrik.de finden.

 

Seminar zum Thema Gehörlosenkultur und -gemeinschaft

Katja Fischer

Im Herbst findet wieder das Soziologieseminar für Interessenten, die Gebärdensprache beherrschen, statt. Diesmal in Köln. Informationen zum Seminar gibt es auf www.katjafischer.com. Das Seminar wird vom Verein www.gebaerdensprachkultur.de organisiert.

Anmeldungen bitte an a.trostel@gebaerdensprachkultur.de

Deafhood: Wiederaufbau oder Zerstörung?

Ella Mae Lentz

Am 10. Juli von 14 bis 15 Uhr hält Ella Mae Lentz aus San Francisco einen Vortrag in der Universität Hamburg, PhilTurm, Hörsaal F (Von-Melle-Park 6) zum Thema "Deafhood: Reconstruction or Destruction" (Deafhood: Wiederaufbau oder Zerstörung).

Ella Mae Lentz ist gehörlos (deaf CODA) und ganz maßgeblich an der Verbreitung und Anerkennung der ASL in den USA beteiligt.Ihre Lernmaterialien finden sich auch in Deutschland, z.B. im Grundkurs Deutsche Gebärdensprache.
 

Ein Vorkämpfer der Emanzipation der Gehörlosen tritt in den Ruhestand

Peter Hemmi

Peter Hemmi auf die Frage "Hat sich zwischen früher und heute etwas verändert?" :

Es hat sich stark verändert. In der Zeit von 1950–1980 waren wir einfach «Behinderte». Wir durften nicht reklamieren, wir mussten dankbar sein und mussten uns «anständig aufführen». Heute ist das schon wesentlich anders. Ich bin für mich selbst verantwortlich und kann frei entscheiden. Die Behinderung steht für mich nicht mehr im Vordergrund. Ich sehe die Gehörlosigkeit heute als eine Herausforderung. Wenn ich in eine schwierige Situation gerate, dann muss ich selbst einen Weg suchen, wie ich diese überwinden kann. Ich kann zum Beispiel eine Dolmetscherin bestellen, oder ich schreibe etwas auf. Manchmal muss man auch vorausblickend Massnahmen treffen, um ein Problem lösen zu können. Da mache ich mir fast eine Art Sport daraus, Lösungen zu suchen. Was sich auch sehr verändert hat, ist die Stellung der Gebärdensprache. Früher haben wir uns geschämt zu gebärden und die Leute betrachteten sie als minderwertig. Heute sind wir stolz auf die Gebärdensprache. Diese zwei Dinge haben sich stark gewandelt: die Haltung gegenüber den Gehörlosen und die Beurteilung der Gebärdensprache.

In der Schweiz kennt jeder (Gehörlose) Peter Hemmi. Er ist ein Vorkämpfer der Emanzipation der Gehörlosen, und er ist Redaktionsleiter der Zeitschrift visuell plus. Ende April geht er in den Ruhestand. Phil Dänzer, mit dem zusammen er den Film "Tanz der Hände" gemacht hat, hat ihn aus diesem Anlass interviewt:

Audismus - und was kann man dagegen tun?

Hartmut Teuber

Er war wohl der allererste, der diesen Begriff in Deutschland benutzt hat: Hartmut Teuber. Eingeführt aus den USA, wo er seit Jahrzehnten lebt. Nicht so richtig freiwillig. Eigentlich wollte Harmut ja nur am Gallaudet College seine Ausbildung machen, um dann als Lehrer nach Deutschland zurückzukehren. Aber da stieß er nur auf Ablehnung. Ein gehörloser Lehrer? Der würde die Schüler womöglich mit Gebärden "infizieren"! Es ging so weit, dass man ihn vorsprechen ließ - um ihn letztlich doch abzulehnen. Audismus in Reinkultur! Hartmut hat ihn am eigenen Leib zu spüren bekommen.

Er weiß also, wovon er spricht, wenn er am 13. März in Würzburg über das Thema "Audismus - und was kann man dagegen tun?" referiert.

1. EUDY Junior Camp

1. EUDY Junior Camp

Das erste Juniorcamp von EUDY für Jugendliche (13 bis 17 Jahre) wird vom 3. bis 10. August 2009 in Finnland stattfinden!

Hier könnt Ihr euch das Gebärdensprachvideo (ASL) ansehen!

Das Camp wird im Wald am Bildungszentrum "Malminharju" vom Finnischen Gehörlosenbund durchgeführt. Von Helsinki, der finnischen Hauptstadt, fährt man anderthalb Stunde nach Malminharju. Dort fanden öfter Veranstaltungen wie Camps, Sitzungen, Konferenzen und Seminare statt.

Weitere Infos auf der Webseite der DGJ

Kofo Ulm: Audismus mit Prof. Dr. Rathmann

Dr. Professor Christian Rathmann

Das Kommunikationsforum Ulm veranstaltet einen Vortrag mit Diskussionsabend zum Thema Audismus. Referent ist Professor Dr. Christian Rathmann (gl). Er wird den neuen Begriff erklären und die Charakteristiken des Rassismus aufzeigen.

Wann: Freitag, 30. Januar 2009, um 18.45 Uhr
Wo: Haus der Begegnung in Ulm, Grüner Hof 7, 89073 Ulm

Jetzt auf Deutsch: Paddy Ladds 'Was ist Deafhood? Gehörlosenkultur im Aufbruch'

Dr. Paddy Ladd

Kennen Sie die Namensgebärde von Dr. Paddy Ladd? Das ist die gleiche wie für Christus. Grund ist sein christusähnliches Aussehen, vor allem damals, als er in der Hippie-Zeit mit Bart und langen Haaren herumlief. Kaum jemand hat die Entwicklung der Gehörlosengemeinschaft und -kultur so stark geprägt wie Paddy, mit markigen und humorvollen Sprüchen wie "the only place for oralism is the bedroom" (der einzige Ort für den Oralismus ist das Schlafzimmer ;-), mit dem Kampf für Fernsehen für Gehörlose mit de DBC (nicht BBC - DEAF Broadcasting Campaign!), und natürlich durch die Prägung neuer Begriffe wie DEAFHOOD. Sein Buch "Understanding Deaf Culture. In Search of Deafhood" ist jetzt in deutscher Übersetzung erschienen: "Was ist Deafhood? Gehörlosenkultur im Aufbruch"

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Audismus verständlich erklärt

Prof. Bauman und Prof. Rathmann

Audismus nicht als unverstandenes Schlagwort benutzen, sondern WIRKLICH verstehen, was damit gemeint ist! Um das zu vermitteln, hatte Prof. Christian Rathmann (gl) aus Hamburg Prof. Dirksen Bauman (hd) zu einem Seminar nach Köln eingeladen. Prof. Bauman hat nicht professoral und theoretisch doziert, sondern konkrete Beispiele gebracht, die jeder verstehen und nachvollziehen kann - und die wohl auch jeder der Anwesenden schon selbst erlebt hat.

Helmut Vogel hat einen Bericht geschrieben über das...

Audismus-Seminar

Audismus

Audismus ist in aller Munde bzw. Hände ;-), aber wer könnte schon erklären, was genau das Wort bedeutet? Prof. Dr. Dirksen Bauman von der Gallaudet Universität kann es. Er ist Ende November in Deutschland. Am 21. referiert er an der Uni Hamburg über deaf studies und am 22. in Köln über Audismus.

Die Deutsche Gehörlosen-Jugend e.V. organisiert am Samstag, den 22. November 2008, mit dem Verein “Kultur und Geschichte Gehörloser e.V.“, dem Arbeitsbereich “Pädagogik und Didaktik hörgeschädigter Menschen” der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln und dem “Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser” der Universität Hamburg ein Seminar “Audismus” mit Prof. Dr. Dirksen Bauman von der Gallaudet Universität.

 Video: Was ist Audismus?

Audismus-Seminar

Zusammenfassung der CI-Auseinandersetzung

Humboldt-Universität

Angefangen hatte es mit der Ankündigung einer Tagung der DCIG mit dem Titel "Taub und trotzdem hören!" - die wir als "audistische Schwarzweißmalerei" bezeichnet hatten. Sabine Fries und Thomas Geißler von der Humboldt-Universität Berlin veröffentlichten dann eine Stellungnahme, die wiederum viele Einzelpersonen und Verbände zu weiteren Stellungnahmen veranlasste. Viele waren positiv, andere enthielten aber auch scharfe Kritik - und mangelndes Verständnis. Dass die Verwendung des Begriffes "taub" z.B. keine "sprachliche Ungenauigkeit", sondern voll beabsichtigt ist, haben nicht alle verstanden.

Sabine Fries und Thomas Geißler nehmen deshalb einen "neuen Anlauf", um ihre Ansichten und Absichten zu verdeutlichen. Der Schlusssatz ihres Resümees bringt es auf den Punkt:

„Wir wissen zwar, dass es ein weiter Weg ist, um eine bilinguale Existenz mit Gebärdensprache und CI bekannt zu machen, aber wir sind bereit, diesen zu gehen. Längst nicht jeder braucht die Gebärdensprache, doch jeder sollte wissen, dass CI und Gebärdensprache sich nicht ausschließen.“

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