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1¤-Aktion von DGB und Telekom

1¤-Aktion von DGB und Telekom

In  Zusammenarbeit mit dem Deutschen Gehörlosenbund e.V. hat die Telekom Deutschland eine 1€-Aktion gestartet.

Interessierte Kunden werden hier und auf www.telekom.de/deaf schlauer.

UT-Brille für Starks auf der CeBIT

UT-Brille

Kinofilme mit Untertiteln auf dem Tablet zu sehen, das ist schon mal super. Einfacher soll es mit einer Datenbrille werden, bei der die Untertitel direkt eingeblendet werden. In dieser Woche stellen die Westsächsische Hochschule Zwickau und Greta & Starks den Prototyp auf der CeBIT in Hannover vor. Falls Sie HEUTE auf der CeBIT sein solten: "Auf der CeBIT hält Prof. Rigo Herold im Forum future talk zum Thema „Datenbrille für barrierefreies Kino“ einen Fachvortrag (17.03.2015, 17:30 – 18:00, Halle 9, F44)."

Im "Sachsenspiegel" wurde die Brille schon am letzten Samstag gezeigt. Ein Schmuckstück ist sie nicht gerade, und die Technik scheint noch ein wenig umständlich zu sein, aber sie funktioniert, und sie wird sicher noch weiterentwickelt. Ganz billig ist sie mit ca. 300€ auch nicht gerade, aber die sollen wohl die Kinobetreiber zahlen, bzw. sie bekommen Zuschüsse, und die Brillen werden dann ausgeliehen.

MDR-Sachsenspiegel vom 14.3. -> "Untertitel fürs Kino" anklicken

Presseinfo der WHZ: Neue Datenbrille für weltoffenes und barrierefreies Kino auf der Cebit

Per App 'iCantHear' Gesprochenes in Schriftsprache umwandeln

iCantHear

Das wünschen sich viele Hörgeschädigte und ihre Angehörigen: Eine App, die automatisch Gesprochenes in Schriftsprache umwandelt, so dass man lesen kann, was der Gesprächspartner sagt. Genauso erging es Étienne Adriaenssen mit seiner 89jährigen Tante, die immer schlechter hörte. Also hat Étienne kurzerhand eine App programmiert: iCantHear (= ich kann nicht hören).
Die App wird auf einem iPhone (oder iPad, iPod) mit iOS 8 installiert. Außerdem braucht man ein Gerät mit einem Internetbrowser (egal, welches - PC, Mac, Tablet, Android-Smartphone...), auf dem man die iCantHear.com - Website aufruft. Man spricht in sein iPhone, und auf dem anderen Gerät - das könnte am anderen Ende der Welt stehen - kann man das Gesprochene lesen. Oder man erzählt etwas beim Kochen in der Küche, und der hörgeschädigte Gesprächspartner liest am Fernseher mit. ;-) Wirklich eine tolle Idee, und es funktioniert tatsächlich! Natürlich nicht fehlerfrei, aber doch erstaunlich gut. Wer mag, kann auch noch in eine Fremdsprache übersetzen lassen. Und das alles kostenlos!
In diesem Presseartikel können Sie mehr erfahren über iCantHear: Speech-to-Text-Anwendung erleichtert Kommunikation mit Hörgeschädigten, und hier können Sie die App herunterladen: iCantHear - A speech-to-text to remote screen app

Die Installation auf dem iPhone ist eigentlich kinderleicht. EIGENTLICH, d.h. ein paar Kleinigkeiten sollte man doch wissen:

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Datentarife mit verbilligtem Smartphone

Christian Ebmeyer, hörgeschädigter Mitarbeiter der Telekom, teilt mit:

Endlich da… die Kombination, auf die zahlreiche gehörlose Kunden schon lange gewartet haben: Datentarife (mit 25% Rabatt für Hörgeschädigte) mit rabattiertem Smartphone!
Die Zeiten, in denen man sich entscheiden musste – entweder ein topmodernes handliches Smartphone oder ein Datentarif mit viel Speedvolumen – sind nun vorbei.

Gehörlose Menschen nutzen keine oder kaum Sprachtarife zum Telefonieren – stattdessen nutzen sie Skype, Facetime, ooVoo u.v.m. zur Videotelefonie in Gebärdensprache. Dafür benötigen sie durchschnittlich 5mal mehr Datenvolumen als beispielsweise hörende Menschen. Allein 10 Minuten Videotelefonie verbraucht ca. 50-150 MB Highspeed-Volumen. Gehörlose benötigen (z.B. bei regelmäßiger Nutzung von Video-TESS / TELESIGN, Youtube, Facebook und sonstiger Videotelefonie) etwa 1 GB/Tag. Dieser Bedarf wird mit einem Datentarif optimal gedeckt. Exklusiv bei der Telekom erhalten hörgeschädigte Kunden 25% Rechnungsrabatt!
Statt eines Tablets, das im Alltag oft als zu groß und unhandlich empfunden wird, ist es ab jetzt möglich, ausgewählte Top-Smartphones in Datentarifen zu buchen. Gehörlose genießen so alle Vorteile der Videotelefonie mit einem auf Ihre Bedürfnisse angepassten Datenvolumen und einem Smartphone ihrer Wahl wie z.B. hier im Angebot:

Dieses und weitere Angebote finden Sie unter
www.telekom.de/deaf .

Bluetooth-Armbanduhr für Hörgeschädigte geeignet

Gundy aus Kärnten hatte für ihre schwerhörige Mutter ein Gerät gesucht, das sie auf eingehende Telefonanrufe und SMS aufmerksam macht. Sie hat online eine Uhr gefunden, die ausgesprochen preiswert ist und trotzdem alles das kann, was Gundy sich für ihre Mutter gewünscht hat - und noch einiges mehr. Die Uhr scheint direkt von einem Billiganbieter aus Asien zu kommen. Das Deutsch in den offensichtlich automatisch übersetzten Texten ist teilweise urkomisch. Ob diese Uhr auch haltbar ist? Selbst wenn nicht - bei dem niedrigen Preis ist das Risiko nicht allzu hoch. Gundy schreibt:

Hab sie natürlich gleich mal ausprobieren müssen und bin ehrlich gesagt begeistert :).

Die Vibration könnte zwar meiner Meinung nach ein bisschen stärker sein, aber man spürt's trotzdem recht gut. Außerdem wird am Display gleich angezeigt, wer anruft (sonst ist das Display schwarz). Sämtliche im Telefonbuch am Handy (Android!) abgespeicherten Namen u. Nummern werden auf die Uhr übertragen. Auch SMS kann man mit der Uhr lesen, und auch der Ton (falls jemand nur eine Hörschädigung hat) ist sehr laut. Außerdem kann man mit der Uhr auch telefonieren (Handy muss halt innerhalb der Reichweite sein - läuft alles über Bluetooth). Auch Musik hören kann man damit (was man am Handy halt alles an Liedern abgespielt hat). Die Uhr spielt wirklich alle Stückerl. Aber mir ging's vorwiegend eben um die Vibration, und man sieht auch, wenn
man einen Anruf verpasst hat.

Ach ja - einziger Nachteil - die Beschreibung ist nur auf Englisch. Ist aber mittels Bildchen trotzdem leicht verständlich, und die Uhr mehr oder weniger selbsterkärend. Aufgelanden wird sie übrigens mitteils USB Kabel (hält aber einige Zeit, hab sie seit zwei Tagen eingeschaltet zum Testen, wie's dann im alltäglichen Gebrauch ist muss abgewartet werden).

Bestellen kann man die Uhr z.B. hier.

Neue Ära der Hörakustik eingeläutet - Hörgeräte made for iPhone

LINX 9

Rekord! So lange sind Hörgeräte wohl noch nie getestet worden. Fast ein halbes Jahr lang habe ich die neuen Hörgeräte LINX von ReSound probeweise getragen - und viele Stunden mit ihren Kinderkrankheiten verplempert. Meine Technikbegeisterung schlug um in Enttäuschung. Aber die Leute von ReSound baten mich, ein wenig Geduld zu haben und auf die neuen ENZO-Geräte zu warten. Für deren Test habe ich nur zwei Wochen gebraucht. Sowohl Apple als auch ReSound haben mit Updates nachgebessert, und das ENZO ist ein Power-Gerät der absoluten Spitzenklasse.
Auch rekordverdächtig: LINX und ENZO (ja, auch einzelne Geräte der Konkurrenz) haben eine neue Ära der Hörakustik eingeläutet. Noch gibt es nur Apps für iPhones, Apps für Android werden aber sicher bald folgen. Und Mfi (made for iPhone) bzw. demnächst auch MfA werden mit Sicherheit zum neuen Standard werden, so wie digitale die analogen Hörgeräte abgelöst haben.

  Was die Preise betrifft: LINX und ENZO werden in Deutschland für je 2500€ - 3000€ angeboten. Der holländische Online-Händler oogvoorooren.nl bietet die LINX-Geräte für 1999€ an. Wer zwei Geräte kauft, bekommt ein iPhone 6 oder iPad gratis dazu! Da kann man also 1000€ - 2000€ sparen PLUS iPhone 6! Anpassung und Service? oogvoorooren hat keine eigenen Geschäfte, aber mobile Hörgeräteakustiker. Drei Besuchstermine gehören zum Kauf dazu - in Holland, oder in Deutschland nahe der holländischen Grenze. Da könnte sich eine Reise nach Holland schon lohnen. Und wenn es Ihnen zu weit und zu umständlich ist, können Sie Ihren Hörgeräteakustiker auf die Preise von oogvoorooren hinweisen und ein wenig handeln. Selbst bei ihrem Sonderangebot verdienen die Holländer noch genug!

Lesen Sie meinen Testbericht:

Reiseführer-App für Berlin in DGS

Berlin-App

Stefanie Trzecinski von KOPF, HAND + FUSS und Andreas Costrau, Geschäftsführer von gebaerdenservice.de, stellen den ersten Berliner Reiseführer in Gebärdensprache am Mittwoch, 12. November, um 19 Uhr im Apple-Store in Berlin am Ku'Damm vor.

Weitere Infos unter Termine

KATWARN für München gestartet

KATWARN

Bereits vor zwei Jahren hatten wir ausführlich über das KATastrophen-WARNsystem KATWARN berichtet: Katastrophen-Warnung auf dem Handy: SMS oder was?

Am 4.9. teilte das offizielle Stadtportal der Stadt München mit: OB Reiter startet KATWARN für München.

Auch die Versicherungskammer Bayern berichtet: München startet kommunales Warnsystem KATWARN

Das Handy wird zu Auge und Ohr

Am 15. Mai berichtete die Saarbrücker Zeitung auf ihrer Seite zum Thema INTERNET über die Apps "Greta und Starks". Für Otto Normalverbraucher, d.h. für alle "Normalsinnigen" ein Einblick in eine fremde Welt: Kinogenuss mit Untertiteln bzw. mit Audiodeskription auf dem Smartphone/Tabletcomputer! Für die Leser des Artikels sind Kinobesucher mit Smartphone nicht mehr ganz so fremdartig. Ist ja auch verblüffend, wenn auf dem Smartphone-Display des Nachbarn Untertitel erscheinen, und das noch perfekt synchron. Schon ein kleines "Wunder der Technik". Dieses "Wunder" wird in dem Artikel sehr anschaulich und auch für Laien gut verständlich erklärt:

Was bringt die digitale Zukunft?

Smarte neue Verbraucherwelt

Am 13. März 2014 ist der Weltverbrauchertag. In Berlin veranstaltet die Verbraucherzentrale eine Diskussionsveranstaltung zu neuen digitalen Möglichkeiten: Smarte neue Verbraucherwelt. Was bedeutet es für die Nutzer, wenn immer mehr Produkte digital sind? Digitale und Online-Medien bieten viele Hilfen! Zum Beispiel für den Alltag, aber auch für politische und gesellschaftliche Teilhabe. Aber es gibt auch Probleme und Risiken! Autoren, Zukunftsforscher und Datenschutzexperten diskutieren über alle diese Themen.

Am 13. März ab 15 Uhr könnt ihr dabei sein: Livestream mit Untertitelung. Nutzt ihr Twitter? Dann hier der Hashtag dazu: #wvt14

spread the sign

spread the sign

Seit ca. 5 Jahren gibt es das Internationale Gebärdenwörterbuch SPREADTHESIGN (= verbreite die Gebärde!) im Internet. Man kann es unter der Adresse www.spreadthesign.com kostenfrei nutzen.

  Jetzt umfasst es über 10.000 deutsche und über 200.000 internationale Gebärdenfilme! ...und der Ausbau geht weiter!

Das Lexikon steht auch als APP für iPhone und Android zur Verfügung. Man kann sie in den entsprechenden Stores (dort unter: spread signs) downloaden. In einem Video wird gezeigt, wie sie funktioniert: Spread Sign App.

Kino-Untertitel OHNE Internetverbindung!

zu Hause laufen die Untertitel weiter ;-)
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Zum Bericht über Starks (s.u.) muss ich eine Korrektur vornehmen. Die Leute von gretaundstarks hatten darauf hingewiesen, dass Starks KEINE Internetverbindung braucht. Ich mochte es nicht glauben und bin eben noch einmal ins Kino gefahren. Nur zum Nachtesten. Der Kino-Chef hat mich gratis reingelassen. Er hatte sogar schon von Starks gehört, wusste aber nicht, dass es tatsächlich schon genutzt werden kann. Und als ich nach zehn Minuten wieder rauskam, war er genauso begeistert wie ich. Es funktioniert, und zwar ohne Internetverbindung! Ich konnte ihm an der Kasse die laufenden Untertitel zeigen. Die liefen auch im Auto weiter, und während ich jetzt schreibe, laufen sie auf iPhone und iPad neben meinem Computer weiter. ;-)

Die Leute von gretaundstarks haben mir erklärt, wie es funktioniert.* Ehrlich gesagt, so ganz hab ich das nicht verstanden. Aber das ist ja eigentlich das Tolle an der Sache: Es funktioniert einfach, ohne dass man sich um die technischen Hintergründe kümmern muss. Stimmt schon, was die Apps-Macher sagen: App runterladen, dann Untertitel für den Film runterladen (zu Hause, per WLAN), ins Kino gehen, App und Film starten - fertig!

Da hätte ich mir das Verstehenwollen besser ersparen sollen? Einen Vorteil haben Irrtum und Erklärungen doch. Das war vorher nicht so klar gewesen: Auch Besitzer von Tablet-Computern ohne Vertrag/Internetzugang oder von iPods o.ä. können ihre Geräte für Starks benutzen!

Übrigens, das Kino ist ca. 20 km von mir entfernt, und die Untertitel laufen immer noch, synchron (siehe Foto)! Ist schon SUPER!

* Sobald Sie die Untertitel auf der App haben, ist diese Fassung dort gespeichert. Es handelt sich dabei nicht um die Tonspur des Films, sondern quasi um eine Kennung, die in der Datenbank gespeichert ist. Jede Filmtonspur hat eine eigene Kennung. Damit kann die App dann den richtigen Film finden aus der Datenbank der App. Dazu braucht die App kein Internet, da sie einfach den Film hört (hier kommt dann das Mikrophon zum Einsatz!) und diesen dann der Kennung zuordnet und den richtigen Film aus der Datenbank findet.
Es ist wirklich ein sehr technischer Vorgang. Aber solange Sie die Untertitel-Fassung schon heruntergeladen haben auf Ihrem Gerät, ist sie ja auch dort gespeichert. Wenn Starks dann den Film via Mikrophon hört, kann es den Ton des Films durch die Kennung der richtigen Untertitel-Fassung zuordnen. Ist diese Untertitel-Fassung noch nicht auf der App heruntergeladen, kann die App den Film nicht finden. Es läuft also über das Mikrophon, denn die App muss den Filmton hören. Das eigentliche Abgleichen ist in der App, damit die App die richtige Kennung und somit die richtigen UT findet.

Untertitel im Kino - auf Tablet oder Smartphone

So habe ich gestern den Film Medicus gesehen - mit UT auf dem iPad.
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Ins Kino? Och nö, ich glotze lieber zu Hause, da hab ich meine Kopfhörer und Untertitel. - Das war früher!

Und heute? Heute nehme ich mein iPad mit ins Kino, starte beim Beginn des Films die App Starks und sehe den Film mit Untertiteln! Klingt nach Zukunftsmusik? Nö, gestern Abend ausprobiert, und es funktioniert perfekt! 2 1/2 Stunden den Film "Medicus" gesehen, und alles verstanden!

Wie das funktioniert? Muss der Film nicht mit Untertiteln geliefert werden? Oder muss der Kinobetreiber nicht irgendetwas vorbereiten, dass die Untertitel im Kino gezeigt oder empfangen werden können? Nichts dergleichen! Der Kinobetreiber weiß nicht einmal, dass ich den Film mit Untertiteln sehe.

Man ist ja mittlerweile als Computer- und Internetnutzer einiges an "Wundern der Technik" gewohnt, aber dass das so einfach und problemlos funktioniert, mag man kaum glauben. Tut es aber - nur WIE?

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Lifestyle-Armband mit Weckfunktion

Jawbone UP

Jawbone UP, das ist dieses kleine blaue Armband. Sieht eigentlich nach nichts aus, aber es hat es in sich: Elektronik, die es mit dem Smartphone verbindet (auf dem die zugehörige App läuft). Das alles kann Jawbone UP: Schritte zählen, Schlafphasen überwachen - und per Vibration WECKEN! Davon hat Taubenschlag-Leser Udo ganz begeistert berichtet:

Ich höre einen Wecker nur noch, wenn ich mit Hörgeräten schlafe, was auf Dauer nervt. Zu einem Vibrator oder Blitzwecker konnte ich mich nicht durchringen. Lieber habe ich mich nach meinen Schlafphasen gerichtet. Mit einem neuen Handy bin ich auf das "Lifestyle"-Armband UP von Jawbone gestoßen. Normalerweise kann man damit Schritte zählen, angeblich Schlafphasen und einigen anderen Schnickschnack erfassen. Das einzige was mich von den Funktionen wirklich begeistert, ist die "Intelligente Alarmfunktion". Man kann grundsätzlich für jeden Tag 4 verschiedene Zeiten einstellen und wird dann mit ordentlichen Vibrationen durch das Armband geweckt. Das Armband ist mit 129€ zwar nicht gerade ein Schnäppchen, aber ich halte es für eine gelungene Erfindung. Ein fitter Programmierer könnte die App vielleicht noch richtig aufbohren und für Schwerhörige ein paar weitere nützliche Funktionen integrieren. Z.B. die Möglichkeit, jeden Anruf mit einer Vibration zu verbinden...

Danke für den Hinweis, Udo! Vielleicht liest das hier ja ein pfiffiger Programmierer. ;-) Aber auch ohne Erweiterung ist das UP sicher nützlich.

iPhone-App für das deutsche Fingeralphabet

FA-App

Jolanta Paliszewska hat eine iPhone-App für das deutsche Fingeralphabet programmiert. Wer so ganz nebenbei das Fingeralphabet lernen oder üben möchte, z.B. in der U-Bahn oder im Wartezimmer eines Arztes, kann das mit Jolantas App tun. Da werden die einzelnen Buchstaben gezeigt - und das war's dann auch. Den Namen, der unter dem Icon der App gezeigt wird, sollte Jolanta noch ändern. Mit "DGS" hat das FA nun wirklich nichts zu tun. iPhone-Besitzer können die App gratis herunterladen:

Deutsches Fingeralphabet

Tess und Telesign jetzt auch mit App erreichbar

Bria

Ob Android oder iOS: Die Relay-Dienste TeSign und TeScript sowie Telesign können jetzt auch mit Smartphones und Tablet-PCs genutzt werden.

Alles was Sie dafür brauchen, ist die App „Bria“ und ein Mobilfunkvertrag mit VoiP-Option.

Mehr Infos dazu finden Sie auf der Homepage der Tess – Relay-Dienste.

Notruf-App für Smartphone und Tablet-PC soll kurzfristig kommen

so ähnlich könnte die Notruf-App aussehen

Der rasant wachsende Markt in den Bereichen Smartphones und Tablet-PCs bietet auch den öffentlichen Betreibern von polizeilichen und nichtpolizeilichen Notrufabfragestellen in Deutschland die Möglichkeit, den Notruf zur europaeinheitlichen Notrufnummer 112 (in Deutschland traditionell Rettungsdienst/Feuerwehr) und 110 (Polizei) erheblich zu verbessern.

Von großem Nutzen ist dabei insbesondere, dass in den Endgeräten ein Modul zur exakten Positionsbestimmung integriert ist (GPS). Unter anderem diese technische Komponente führte dazu, dass seitens staatlicher Stellen schon 2009 damit begonnen wurde, eine Notruf-App zu erstellen.

Das Institut für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern hat zwischenzeitlich eine erste Vorabversion der Notruf-App entwickelt. Diese soll im Oktober 2013 im Verlauf von zwei Studien von Mitgliedern der beiden großen Hörgeschädigtenorganisationen (DGB und DSB) getestet werden.

Notruf-App kommt

Frau Holle mit Smartphone

Frau Holle

In Hessisch-Lichtenau gibt es etwas Neues für Gehörlose. Sie können den Rundweg im Frau Holle Park machen - statt mit Dolmi mit Smartphone. Stimmt nicht ganz: Der Dolmi ist "IM" Smartphone. Das geht so: Am Rundweg sind kleine Schilder mit QR-Codes aufgestellt. Die fotografiert man mit seinem Smartphone, und schon wird ein Video mit Dolmi gezeigt, passend zur Sehenswürdigkeit, vor der man gerade steht. Eine tolle Idee! DGS-Dolmetscherin Frau Klante erklärt das in einem Video:

Frau Holle in Hessisch-Lichtenau

Mit der „Audioguide“-App Straßenbahngeschichte erleben

Mit der „Audioguide“-App Straßenbahngeschichte erleben

Barrierefreier Modus bietet Führung auch in Gebärdensprache

Seit kurzem gibt es einen „Audioguide“ zur Geschichte der Potsdamer Straßenbahn entlang der „Kultur-Linie“ Tram 93. Gemeinsam mit dem Potsdamer Unternehmen „Yopegu“ wurde dieser Guide entwickelt, der an den neun Haltestellen zwischen Hauptbahnhof und Glienicker Brücke historische und aktuelle Fakten zum Wandel der Straßenbahn in den letzten 130 Jahren schildert.

Jede Haltestelle der Tramlinie markiert eine Station des „Audioguides“. An den einzelnen Stationen erfahren die Nutzer mehr über die Vergangenheit des öffentlichen Nahverkehrs in Potsdam, zum Beispiel über Schwierigkeiten zu Kriegszeiten oder zur Wendezeit. Sie können an den Stationen aussteigen und den „Audioguide“ laufend hören oder gemütlich in der Tram sitzen bleiben.

Ein besonderes Highlight von „Yopegu“ ist die Barrierefreiheit dieses Angebotes. „Yopegu“ bietet neben der herkömmlichen Audioführung auch eine Version für gehörlose Menschen an. Im barrierefreien Modus wird der „Audioguide“ in Gebärdensprache oder mit Untertiteln dargestellt.

Infos: www.vip-potsdam.de

Yopegu Audioguide für die Villa Liebermann

Yopegu

Yopegu ist eine App für das iPhone, die es sich zum Ziel gesetzt hat, alle Audioguideangebote, egal ob Stadtführung, Museum oder Institution, in einer App zu vereinen und über das Smartphone zugänglich zu machen. Gestartet ist Yopegu in Potsdam, und mit der Villa Liebermann am Wannsee startet Yopegu nun im ersten Berliner Museum. Der Audioguide ist dank Yopegu nun auch für gehörlose Menschen zugänglich. Ein Ausflug zum Wannsee im Frühling lohnt sich nun also auch für Gehörlose.
Um die App zu nutzen, holt man sie sich kostenlos im App Store, startet sie und erhält eine Übersicht aller Audioguideangebote in der eigenen Umgebung. Nachdem man
den passenden Guide gewählt hat, kann es dann auch schon losgehen.

Berliner Reiseführer in DGS auf iTunes erhältlich!

Mit DGS durch Berlin

Es gibt viele Berliner Reiseführer – bisher jedoch nicht in Deutscher Gebärdensprache. Das ändert sich nun, denn Andreas Costrau zeigt seine Stadt in Deutscher Gebärdensprache.

Das Besondere an der App:

  • In 95 Videos werden Sehenswürdigkeiten, Museen, Parks etc. in Deutscher Gebärdensprache vorgestellt.
  • Die meisten Videos sind an den vorgestellten Orten gedreht worden – nicht im Studio!
  • Es gibt die Kategorie „Deaf-Infos“, in der interessante Orte und Institutionen speziell für Schwerhörige und Taube vorgestellt werden (zum Beispiel Jubel3, Deutscher Gehörlosenbund oder das Grab von Gunther Trube).
  • Die Gebärdensprachvideos können mit oder ohne Untertitel angeschaut werden.
  • Jedes Video wird ergänzt mit Fotos und Texten.

Die App ist für iPhones optimiert und kostet 4,49 €. Die App ist hier auf iTunes zu finden.

Gebärdensprachen-App 'iSignIT'

iSignit

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Die MHH im Gespräch" stellen am Mittwoch, 20.02.2013, 18.30 Uhr Dr. Urs-Vito Albrecht und Tino Schaft vom Peter L. Reichertz Institut die an der MHH entwickelte Anwendung "iSignIT" vor, die bei Arztgesprächen die Kommunikation zwischen gehörlosen Patienten und hörenden Ärzten erleichtern soll. Anschließend können gehörlose und hörende Gäste ins Gespräch kommen - eine Gebärdensprachendolmetscherin wird vor Ort sein.

Treffpunkt ist der Konferenzraum an der MHH-Lounge (direkt gegenüber der Information am Haupteingang). Der Vortrag ist kostenlos und steht allen internen und externen Interessierten offen.

Katastrophen-Warnung auf dem Handy: SMS oder was?

Katastrophen-Warnung über Zell-Rundfunk auf dem Handy (Commercial Mobile Alert System - CMAS) Bild: TheSuburbanMom-Blog
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Katastrophen-Warnsysteme bereiten Gehörlosen und Schwerhörigen, ebenso wie der Notruf, einiges Kopfzerbrechen. Sirenen und Ansagen im Radio sind nicht barrierefrei, und wenn im Fernsehen die Untertitel fehlen, hilft das auch nicht weiter. Und wer lässt sowieso schon den Fernseher 24 Stunden am Tag laufen?

Eine Warnung auf dem Handy ist für viele Leute natürlich optimal, denn sie ist als Text zu lesen und wird im Fall von SMS auch durch Ton oder Vibration angesagt. Wir haben diesbezüglich vor kurzer Zeit über das KATWARN-System berichtet. Der gehörlose Dr. Ingo Barth hat es in Berlin selber schon ausprobiert und war begeistert.

Problem gelöst? Nicht unbedingt. Genauer gesagt, in einigen Fällen kann es sogar gefährlich sein, sich alleine auf das System zu verlassen, und es besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf.

Nehmen wir mal ein paar verschiedene Katastrophenfälle unter die Lupe, und wie gut sich KATWARN aufs Handy per SMS in jedem der Fälle bewährt hätte:

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KATWARN-Service auch für Gehörlose

Löscharbeiten

Am 17. Oktober 2012 gab es einen Großbrand in Berlin-Reinickendorf, und die erste KATWARN-Warnung wurde in Berlin abgesetzt. KATWARN ist ein Katastrophen-Warnsystem, das über SMS und E-Mail arbeitet. Bisher gibt es KATWARN nur in Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, Bad Homburg, dem Schwalm-Eder-Kreis, Oldenburg, Emden und in den Landkreisen Aurich, Leer und Wittmund. Es soll aber ausgeweitet werden, und demnächst gibt es auch KATWARN-Apps. Wer KATWARN nutzen möchte, muss sich per SMS mit seiner Postleitzahl anmelden. Wie das funktioniert, wird auf der Seite der Berliner Feuerwehr erklärt: Katastrophenwarnsystem für Berlin. Übrigens: Dr. Ingo Barth konnte beim Großbrand am 17.10. KATWARN ausprobieren - und ist begeistert.

So sah die Warnung aus, die Ingo Barth erhielt:

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ASL mit Marlee Matlin lernen


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iPhone-Apps für Hörgeschädigte gibt es viele (Apps For The Deaf And Hearing Impaired), darunter auch einige zum Lernen von Fingeralphabet und/oder Gebärden (s.u.). Ein "Knüller" ist ganz neu: ASL, die Amerikanische Gebärdensprache, lernen mit Marlee Matlin, der berühmten gehörlosen Oscar-Preisträgerin. Die App selbst ist kostenlos, ebenso die erste Lektion. Wenn Sie noch mehr lernen wollen, können Sie 5 weitere "lesson packs" (Pakete mit mehreren Lektionen) aus der App heraus kaufen, à 2.99€. Aber wenn Sie erstmal nur schnuppern wollen, laden Sie Marlee Signs einfach auf Ihr iPhone herunter - kost ja nix! ;-)

Learn Sign Language With An Oscar-Winning Deaf Actress In Marlee Signs

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