
Integrative Führung für Hörende, Hörgeschädigte und Gehörlose durch das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Samstag, 22. Juni, bietet das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg um 15 Uhr eine einstündige Führung durch das Schiffshebewerk mit der Museumspädagogin Anja Minor und der Gebärdensprachdolmetscherin Frauke van Ophuysen an. Eine Führung mit viel handlungsorientierten Anteilen und viel Bewegung wartet auf die Teilnehmer. Für hörgeschädigte Gäste ist eine Personenführungsanlage verfügbar.
Eine Anmeldung zu der Führung ist nicht erforderlich. Die Führung ist kostenlos. Zu entrichten ist nur der gewöhnliche Museumseintritt. Er beträgt für Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro sowie für Kinder und Jugendliche von sechs bis 17 Jahren 2 Euro.
Die Menge jubelte, als Kaiser Wilhelm II. am 11. August 1899 das Schiffshebewerk Henrichenburg einweihte. Bis 1970 überbrückte der gigantische Schiffslift in ständigem Auf und Ab eine 14 Meter hohe Kanalstufe. Noch heute sind die Besucher begeistert von diesem größten Bauwerk am Dortmund-Ems-Kanal. Sie können in den Schiffstrog und auf die Panorama-Bühne zwischen den beiden Oberhaupttürmen steigen. Im Maschinenhaus informiert eine Ausstellung über die Hebewerke in Deutschland, die Binnenschifffahrt am Dortmund-Ems-Kanal und die Freizeit am Wasser. Im Laderaum des Motorgüterschiffs „Franz-Christian“ wird der Arbeitsalltag der langjährigen Eignerfamilie anschaulich. Weitere Schiffe und schwimmende Arbeitsgeräte prägen die Hafenszenerie am Oberwasser.