frontal21

Unter diesem Titel berichtet Frontal21 morgen (14.12.) über Hörgeräteakustiker und Kassengeräte. Die Jornalistin Antje Förster hatte hier im Taubenschlag Hörgeschädigte dazu aufgerufen, über ihre Erfahrungen zu berichten (s.u.). Auf diesen Aufruf hin haben sich sehr viele Hörgeschädigte gemeldet, und zwei hatten den Mut, sich VOR der Kamera zu äußern.

Frontal21: Übers Ohr gehauen - Geschäfte mit Hörgeräten

In Deutschland gibt es rund 14 Millionen Hörgeschädigte. Sie alle haben in der Regel Anspruch auf ein von der Kasse bezahltes Hörgerät. Und dennoch zahlen viele Patienten für ihre Hörhilfe hohe Aufpreise aus der eigenen Tasche. Denn einige Hörgeräte-Akustiker greifen zu Tricks, um ihre Kunden von dem keineswegs minderwertigen Kassenmodell abzubringen. Gerade ältere Patienten lassen sich so häufig überzeugen, überteuerte Geräte zu kaufen.

Kommentare

Von: rrooggii83

Datum: 14.12.2010 01:28

oh, das ist aber schade. Diese interessante Sendung gibt kein Untertitel, echt ärgerlich.

Von: buhr.dorothy

Datum: 15.12.2010 00:44

Unglaublich, diese Sendung, den Betrag über Hörgeräte und ohne Untertitel ausgestrahlt wurde. Total "Frustal 21"
ÄÄäääh; nicht verstanden, bitte wiederholen Sie diese Sendung und mit Untertitel. Das geht uns allen an.

Von: Frank Wilke

Datum: 15.12.2010 11:51

Ich habe gestern den Beitrag über die Abzocke bei HG‐Versorgung im ZDF gesehen und bin entsetzt. Ich bin selber HG‐Akustiker und habe gerade weil wir unser Geschäft gerade erweitert haben mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Unteranderem die massive Bedrohung seitens eines HNO, der direkt Bestechungsgelder forderte damit er uns seine Patienten schickt.
In diesem Beitrag wurde der verkürzte Versorgungsweg über die HNO‐Ärzte sehr gelobt. Es wurde aber mit keiner Silbe erwähnt das mit erscheinen des §128 SGB V dieser Weg nur noch in speziellen Ausnahmefällen möglich ist und dann auch nur
wenn der Patient ohne Aufforderung danach fragt. Desweiteren wurde Verschwiegen, dass die GKV den verkürzten Versorgungsweg nicht mehr bezahlen. Es somit zu einer kompletten Privatversorgung kommt.
Der HNO-Arzt darf seit dem Inkrafttreten des Gesetzes dem Patienten in keiner Weise Werbung für den verkürzten Versorgungsweg machen noch darf er seine Patienten darauf ansprechen das Sie auch beim Ihm Hörgeräte bekommen könnten.
Der Gesetzgeber will mit dieser Regelung der Korruption seitens der HNO-Ärzte einhalt gebieten, denn der HNO-Arzt kann im Gegensatz zum Hörakustiker sowohl die Verordnung ausstellen und die Anpassung abnehmen. Der Akustiker hingegen ist für beide Vorgänge auf einen HNO-Arzt angewiesen.
Dieses sind nur einige Beispiele, die in dem Beitrag nicht 100% korrekt wieder gegeben wurden und ich denke das dieser Beitrag mit akutuellen Zitaten und den dzur Zeit gültigen Bestimmungen nicht soviel Verwirrung stiften würde.
Ich persönlich nehme meinen Beruf sehr ernst und sehe meine Arbeit als Hilfe für die Schwerhörigen an und nehme mir für die Anpassung soviel Zeit wie der Kunde benötigt, was in der Regel bei uns zwischen 6 bis 8 Anpasssitzungen dauert, bis er sich zu einem Gerät entschieden hat.
Es ist aber natürlich auch wahr, das ich von meiner Arbeit leben möchte. Nur leider wir uns das Leben mit solchen Beiträgen und die Korruption bei den HNO‐Ärzten unbeschreiblich schwer gemacht.

Frank Wilke

Von: Theo Greblevaz

Datum: 16.12.2010 15:03

Allerdings wird man hier vom ZDF übers Ohr gehauen! Der Bericht war ohne Untertitel!

Von: Morus

Datum: 16.12.2010 17:02

Hörgechädigte brauchen keine Untertitel, sie haben doch Hörgeräte!

Von: hewritesilent

Datum: 18.12.2010 13:03

@Morus: Ich trage Hörgeräte und bin trotzdem auf Untertitel angewiesen. Ohne Untertitel verstehe ich meistens nur etwa bis zu 20 % der Sprache im Fernsehen. Ganz ohne Untertitel geht ja schon mal gar nicht, das gleiche gilt auch für alle Zielgruppen.

Von: thomas1schenk

Datum: 19.12.2010 19:12

Sehr geehrter Herr Wilke, vielen Dank fuer Ihren Beitrag. Der Beitrag von Frontal21 war hingegen sehr einseitig, schlecht recherchier und schlecht praesentiert (ohne Untertitel ;-) ).
Vielleicht ist es nicht das Ziel von Frontal21 zu recherchieren (600 Euro Zuzahlung pro Hoergeraet von den Krankenkasse, von welchen Krankenkassen, von der AOK??), sondern vielmehr "Skandal" zu schreien.
Solche Berichte erwarte ich nicht von einem oeffentlich rechtlichen Sender.
Da bezahlt man doch gerne die GEZ-Gebuehr ??

Von: Tobias Claren

Datum: 12.04.2015 01:10

In England müssen 24h des TV-Programm untertitelt weren.
Inkl. der Werbung.
Kann sich jeder Deutsche ein Bild von machen, man muss nur Astra 28,5°E empfangen.
Das ist nicht schwer/teuer.

Ich würde ein entsprechendes Gesetz auch in Deutschland begrüßen.

Ich selbst bin zwar nicht drauf angewiesen, aber ich sammele Aufnahme aus dem TV, speziell der Öffentlich Rechtlichen.
Hartz4, Justizskandale, Rechtsbeugung, Polizeigewalt, Verstöße gegen die Pressefreiheit etc..

Alles was den Deutschen Staat in einem schlechten Licht präsentieren würde, wenn man es im Ausland zeigen würde. Eine Art Gegenpol zur Deutschen Welle.
Und da würden Deutsche Untertitel evtl. Zeit und Arbeit sparen beim Untertiteln in Englisch.
Der Zeitcode für jeden Satz existiert schon, es müsste nur noch übersetzt werden, das könnte vor einer Nachbearbeitung sogar automatisch geschehen.

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