BOCasting

Für den no-budget-Kinofilm FENSTER BLAU von Regisseurin SHERI HAGEN ist die Firma Bo-Casting derzeit auf der Suche nach einer jungen, hörgeschädigten Schauspielerin für die Rolle der NELE. Sie suchen ein positives, lebenslustiges Mädchen um die 20, sehr gern mit Schauspielerfahrung - das ist aber kein Muss! Vorzugsweise sollte sie aus dem Raum Berlin kommen. Der Arthousefilm soll im Dezember 2015 / Januar 2016 in Berlin gedreht werden.

Interessierte junge Frauen sollen sich gerne so bald wie möglich unter assistent@bo-casting.de melden.

  Maria Kusnezow von bc/casting:"Wir haben uns sehr über die vielen Zuschriften gefreut und haben inzwischen unsere Darstellerin gefunden."

'Fenster Blau' besteht aus zwei, parallel zueinander erzählten Handlungssträngen.

Ljöscha (19), ein junger, schlaksiger Mann, der auf der Suche nach seinem Vater ist und seinen Großvater (64) aufspürt. Obgleich Ljöscha selbstbewusst und durchaus positiv erscheint, kämpft er innerlich damit, seinen Vater nie kennengelernt zu haben - es gibt nur ein Album.
Auf seiner Reise begegnet Ljöscha auf der Fähre Nele (19), einem gehörlosen Mädchen. Gehörlos und dennoch so lebensfroh, bildet sie einen starken Kontrast zu dem düsteren Himmel der Insel Norderney am Ankunftstag. Der charakteristisch für die gesamte Grundstimmung ist, die der gefundene Großvater ausstrahlt. Das Meer rauscht in all seiner Härte, der Strand ist leer, die Möwen und Krähen schreien. Schreien genauso wie es auch der Großvater tut, als er Ljöschas Namen erfährt. Er jagt ihn fort. Ljöscha lässt sich jedoch nicht abwimmeln.
Obwohl der Großvater Ljöscha zuhört und letztendlich aufnimmt, ist der gesamte Umgang mit Ljöscha von Paradoxa durchsetzt. Er hasst und liebt ihn zugleich.

Der zweite Handlungsstrang, geknüpft an den ersten, handelt von Lena und Leo. Lena (19), leidet am Borderline Syndrom, ausgelöst durch traumatische Erlebnisse seit ihrer frühesten Kindheit. Leo (39), groß und stark, scheint zunächst einmal Lenas Partner zu sein. Nach und nach kristallisiert sich jedoch, vor allem durch Lenas extremes Verhalten, die Absurdität ihrer Beziehung heraus. Tag und Nacht werden in einer kleinen Wohnung verbracht, die mit Holzskulpturen versehen ist. Abbilder Lenas, von Leog eschnitzt. Langsam wird klar, dass Leo Lenas Vater ist. Diese hingegen ist Ljöschas Mutter. Ljöscha findet in seinem Großvater den Vater seiner Mutter, seinen Vater.

An der Hafenmole begegnet Ljöscha erneut die gehörlose Nele. Sie ist frech, sein Licht am Ende des Tunnels.
 

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