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Einleitung

AmO

Wir verleihen den virtuellen AmO - den "Arsch mit Ohren" - an die Personen oder Organisationen, die sich im negativen Sinne um die Belange der Hörgeschädigten verdient gemacht haben.

Es gibt schon mehrere Kandidaten.

Keine Berufsunfähigkeitsversicherung für Gehörlosen - Diskriminierung!

Chris Sponer

Seinen Meister hat Chris Sponer inzwischen geschafft (s.u.). Tolle Leistung! Aber nun steht er vor der nächsten Hürde. Wenn er sich verletzt, z.B. einen Finger verliert, oder wegen der Chemikalien, die im Friseurberuf unvermeidlich sind, könnte er berufsunfähig werden. Dagegen möchte er eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Aber seine Versicherung, die Württembergische (Werbeslogan: Der Fels in der Brandung!)  lehnt das ab - wegen seiner Gehörlosigkeit! Chris: "Ich will meine Finger versichern, NICHT meine Ohren!" Warum kann er nicht wie jeder Hörende eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Das ist eindeutig eine Diskriminierung!  

'Wer fühlen will, muss hören':

Logos von Radios

Die gemeinsame Imagekampagne pro Radio der privaten Radiosender und der ARD-Sender in Deutschland.

Und was machen diejenigen, die NICHT hören können? Können halt nicht fühlen?
Eine so gedankenlose Werbung ist uns schon einen AA (ehemals AmO) wert.
Auf dieses "öffentlichen 'Hör'-Bewusstsein" können wir gerne verzichten!

Firma Wyeth

Wyeth
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Alles richtig:

  • Wer nicht hören kann, kann seine Stimme nicht auf natürlichem Wege kontrollieren.
  • Ein Impfstoff gegen Pneumokokken kann viele schlimme Erkrankungen und damit auch Ertaubungen verhindern.

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Dr. Sebastian Hoth, Hals-Nasen-Ohren-Klinik Heidelberg

In einem Aufsatz mit dem Titel "High-Tech im Innenohr" schreibt Herr Dr. Hoth:

"Wohl am wichtigsten für die Entwicklung eines jeden menschlichen Individuums ist aber, daß der größte Teil der Lernvorgänge, und damit die Ausbildung der Intelligenz, nur durch ein funktionierendes Gehör ermöglicht wird. Die Verwandtschaft der deutschen Wörter taub und doof läßt sich über die englischen und holländischen Vokabeln deaf und doof nachvollziehen, welche beide den Zustand der Gehörlosigkeit bezeichnen."

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RMS. Raum für Ideen.

Radios

Wer fühlen will, muss hören”: Die gemeinsame Imagekampagne pro Radio der privaten Radiosender und der ARD-Sender in Deutschland startet bereits in die dritte Runde. Mit einer neuen Kreation rücken drei Funkspots das Thema Radio weiter in den Mittelpunkt des öffentlichen “Hör”-Bewusstseins.

“Wer fühlen will, muss hören.” Das mag ja für (Normal-) Hörende bis zu einem gewissen Grade zutreffen. Leider vergisst man bei solchen Imagekampagnen diejenigen, die nicht oder weniger gut hören. Sind ja auch nur schätzungsweise 14 Millionen in Deutschland! Und für die ist die Imagekampagne eine Image-SCHÄDIGUNG! Wer nicht hören kann, kann demnach auch nicht fühlen. Die Umkehrung von "Wer nicht hören will, muss fühlen" mag ja ein netter Werbegag sein. - Nur halt nicht für Hörgeschädigte!

Firma Oticon

Die Focus-Familie stellt sich vor
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In einer doppelseitigen Zeitungs-Werbebeilage stellt sich diese fröhliche "Focus-Familie" vor. Allesamt mit den Händen an den Lauschlappen. Na, ein wenig Selbstironie ist wohl auch unter Hörgeschädigten angesagt. Außerdem ist es nur symbolisch gemeint: Die "echte" Focus-Familie ist eine Serie von Hörgeräten (PrimoFocus, MultiFocus, microFocus und DigiFocus). Um diese Lauscher-Familie übelzunehmen, müßte man wirklich humorlos sein.

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Firma Fiebing Hörgeräte

Ich höre, also bin ich.
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stellvertretend für alle Hörgeräteakustiker, die auf diese Weise werben:

Ich höre nicht, also bin ich nicht?
Nun läßt sicherlich nicht jede Aussage den Umkehrschluß zu.
In diesem Fall ist es jedoch eindeutig:
Taubheit wird als etwas Negatives dargestellt. Außer uns Tauben und Schwerhörigen wird diese Abwertung kaum jemandem auffallen. Für Hörende ist Verlust oder Einschränkung des Gehörs sicherlich beängstigend.
Für uns nicht!
Und wir haben kein Verständnis dafür, wenn unser Ansehen mit Angstmache zum Zwecke der Umsatzsteigerung herabgesetzt wird.

Herr Rudolf Gast - Vorsitzender des Landesverbandes Bayern

Sein Verdienst:
Er tritt noch immer dafür ein (z.B. auf einer Tagung am 15.11.97 in Hilpoltstein), daß die DGS (Deutsche Gebärdensprache) nicht auf politischer Ebene anerkannt wird. Damit fällt er dem Deutschen Gehörlosenbund wissentlich in den Rücken und wendet sich gegen die Interessen der Gehörlosen.

Herr Studiendirektor Gunter Erbe - Mitglied der HÖRPÄD-Redaktion

Sein Verdienst:
Ihm ist es gelungen, einen selbstbewußten Gehörlosen, Hartmut Teuber, von Veröffentlichungen in seinem Blatt auszuschließen. Wo kämen wir denn auch hin, wenn jemand zuerst "kompromißlos und aggressiv" Ansichten in "selbstbewußt werden" veröffentlicht und dann auch noch Leserbriefe im Verbandsblatt der Lehrer veröffentlichen will! Also weg mit der Pressefreiheit für unbequeme Gehörlose!
Wir wollen es doch schließlich nicht mit dem englischen Lord halten, der meinte:
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