Hi Leute,

 

Mannomann, das ist ja eine hitzige Diskussion um die Sache Susiafly, IPU und Co.  Wenn ich den Forderungskatalog von IPU alias Susiafly lese, muss ich mich als Schwerhörige schämen. Mir kommen die "Tränen". Es ist ehrlich gesagt kindisch und primitiv, mit dem Inhalt "Billigere Dolmetscher" und „Ausbildung über die VHS bzw. Berufsfachschulen“!!! Ehrlich gesagt, falls die Unterschriftenaktion bei Bundeskanzler Schröder ankommt – und das hoffe ich wirklich nicht – ist das eine große Bombe für den 40 Jahre langen Kampf um die Anerkennung der Gebärdensprache. In den meisten Vereinen herrscht sowieso selten Friede, Freude Eierkuchen. Aber die großen GL-Verbände müssen den Kopf hinhalten, wenn es schief läuft. Ich meine die Änderungen zum Gleichstellungsgesetz für Behinderte, welches hoffentlich im Jahre 2001 in Kraft tritt.

 

Wenn man schon einen Forderungskatalog zusammenstellt, sollte man sich genau überlegen, wofür und welchen Sinn dies haben soll. Der Inhalt sieht bunt gewürfelt aus. Wenn es nur um Untertitel ginge, würde ich es noch befürworten, aber nicht so. Viele Teams und auch Lesermeinungen haben Diplomatie und Sachlichkeit gezeigt. Ich bin ziemlich gespannt und würde so gerne Mäuschen spielen, was der IPU-Verein nun angesichts der Gegenaktion des Taubschlags und der Meinungen unserer Leser/innen berät.

 

Ziehen wir alle weiter an einem Strang und hoffen, dass die IPU und Susia Solidarität zeigen und mit uns zusammenarbeiten werden.

 

In diesem Sinne auf Gute Zusammenarbeit!

 

Ciao Astrid