6. November 2014, 19 Uhr

Hörfilmkino im Kleisthaus: "Zwischen Wahnsinn und Kunst - Die Sammlung Prinzhorn" + Filmgespräch. Mit Gebärdensprachdolmetschung und Audiodeskription

Der 2008 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnete Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der Sammlung Prinzhorn und ihrer Künstler. Die Sammlung ist die weltweit bedeutendste Sammlung bildnerischer Werke von Psychiatriepatienten. Anfang der 1920er Jahre wurde sie von dem Heidelberger Arzt und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn (siehe Foto, 1886-1933) aufgebaut.

Wichtige Maler der Moderne wie Paul Klee oder Max Ernst begeisterten sich für ihre ausdrucksstarken Werke. Die Sammlung übte nachhaltigen Einfluss auch auf die psychiatrische und therapeutische Praxis aus. Prinzhorn gilt als Wegbereiter neuer Therapieformen. Sein Ansatz, den bildnerischen Werken von Psychiatrieatienten einen eigenen Wert beizumessen, war ein visionärer erster Schritt auf einem neuen künstlerischen und therapeutischen Terrain.Der Dokumentarfilm wird im Rahmen der aktuellen Ausstellung "Julius Klingebiel: Zelle Nr. 117. Ausbruch in die Kunst", 16. Oktober bis 21. November 2014, im Kleisthaus gezeigt. Im Anschluss an dem Film findet ein Filmgespräch mit Dr. Ingrid von Beyme, stellvertretende Direktorin der Sammlung Prinzhorn, und Prof. Dr. Karin Dannecker, Leiterin des Studiengangs Kunsttherapie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, statt. Gemeinsam werden Sie über die Faszination der sogenannten Außenseiterkunst und ihren künstlerischen und therapeutischen Wert diskutieren.Angaben zum Film: D 2007, Dokumentarfilm, 75 Min., Regie: Christian Beetz, FSK: 6 Jahre, mit Gebärdensprachdolmetschung und AudiodeskriptionDer Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung unter www.kleisthaus.de an!Adresse:KleisthausMauerstraße 5310117 Berlin. Mit Gebärdensprachdolmetschung und Audiodeskription

Der 2008 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnete Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der Sammlung Prinzhorn und ihrer Künstler. Die Sammlung ist die weltweit bedeutendste Sammlung bildnerischer Werke von Psychiatriepatienten. Anfang der 1920er Jahre wurde sie von dem Heidelberger Arzt und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn (1886-1933) aufgebaut.

Wichtige Maler der Moderne wie Paul Klee oder Max Ernst begeisterten sich für ihre ausdrucksstarken Werke. Die Sammlung übte nachhaltigen Einfluss auch auf die psychiatrische und therapeutische Praxis aus. Prinzhorn gilt als Wegbereiter neuer Therapieformen. Sein Ansatz, den bildnerischen Werken von Psychiatrieatienten einen eigenen Wert beizumessen, war ein visionärer erster Schritt auf einem neuen künstlerischen und therapeutischen Terrain.

Der Dokumentarfilm wird im Rahmen der aktuellen Ausstellung "Julius Klingebiel: Zelle Nr. 117. Ausbruch in die Kunst", 16. Oktober bis 21. November 2014, im Kleisthaus gezeigt. 

Im Anschluss an dem Film findet ein Filmgespräch mit Dr. Ingrid von Beyme, stellvertretende Direktorin der Sammlung Prinzhorn, und Prof. Dr. Karin Dannecker, Leiterin des Studiengangs Kunsttherapie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, statt. Gemeinsam werden Sie über die Faszination der sogenannten Außenseiterkunst und ihren künstlerischen und therapeutischen Wert diskutieren.

Angaben zum Film: D 2007, Dokumentarfilm, 75 Min., Regie: Christian Beetz, FSK: 6 Jahre, mit Gebärdensprachdolmetschung und Audiodeskription

Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung unter www.kleisthaus.de an!

Adresse:
Kleisthaus
Mauerstraße  53
10117 Berlin

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