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TV-Tipp: Jule HEUTE bei Galileo

Jule

Heute soll bei Galileo (Pro7, 19:10 Uhr) ein Beitrag über Jule (Julia Probst) gesendet werden. Jule hat sich u.a. einen Namen gemacht durch ihre Absehfähigkeiten (s.u.) und ihr Blog "Die Welt mit den Augen sehen - ein kleiner Einblick in mein 'taubes' Leben!" Da weist sie auch auf die heutige Galileo-Sendung hin: Galileo einschalten! In der geht es nicht nur um das "Lippenlesen", sondern auch allgemein um die Kommunikation Gehörloser. Und Jule hat den Fernsehleuten eingeschärft, dass der Filmbericht untertitelt werden muss. Wehe, wenn nicht! ;-)

Gebärden-Chat - ein Service von HAMBURG WASSER

Hamburg Wasser

HAMBURG WASSER, die Wasserwerke in Hamburg, bieten einen besonderen Service für Hörgeschädigte: Beratung per Chat, ob nun per DGS, LBG oder lautsprachlich. Nicole Niemeyer, eine schwerhörige und gebärdenkompetente Mitarbeiterin bei HAMBURG WASSER, berät Sie gerne, montags bis freitags von 10 - 15 Uhr unter www.hamburgwasser.de/gebaerden-chat.html. Oder besuchen Sie sie für eine persönliche Beratung donnerstags von 10 - 15 Uhr im Kundencenter am Ballindamm 1.

DIE SPRECHENDEN HÄNDE - MITTENDRIN

Lutz und Klasse

Nicht gerade üblich, aber umso vorbildlicher, wenn eine hörende Lehrerin einen Gehörlosen zur Verbesserung der Kommunikation um Hilfe bittet, wie Frau Collin aus Güstrow es getan hat (s.u.). Das allein lässt schon das Herz von Tauben und Taubenschlägern höher schlagen. Unsere Freude wurde nur noch dadurch gesteigert, dass unser Aufruf eine so durchschlagende Wirkung hatte. Lutz Pepping schreibt:

An einem Morgen im Internat der California School for the Deaf (CSD) in Fremont (USA) las ich, wie gewöhnlich, immer zuerst im Internet taubenschlag.de, was sich in unserer Welt der Gehörlosen und Schwerhörigen bewegt und fand einen interessanten Beitrag. Die Lehrerin Silvia Collin schrieb, dass ihre Klasse und sie für die Fahrt nach Schwerin einen gehörlosen, gebärdensprachigen, männlichen (!) Betreuer suchten.

Lutz ist mitgefahren, und alle Beteiligten waren hellauf begeistert. Lesen Sie Lutz' Bericht:

Ferngesteuerter Mittelfinger

Fernbedienungsmittelfinger

Wie gerne möchte man einem nervigen Zeitgenossen manchmal den Stinkefinger zeigen! Aber das kann gewaltigen Ärger geben, so schön die Gebärde auch sein mag. ;-) Einen tollen Ausweg haben amerikanische Erfinder gefunden, den per Funk ferngesteuerten Stinkefinger. In der Ruhestellung ist es eine Faust, aber sobald man auf die Fernbedienung drückt, schnellt der Mittelfinger hoch. Optimal beim Autofahren: die Faust hinten auf die Hutablage stellen. Sobald Sie jemand von hinten mit der Lichthupe anblinkt, einfach auf die Fernbedienung drücken, und schon hat der Lichthuper die passende Antwort bekommen. Oder wenn Sie an Ihrem Arbeitsplatz sitzen und den Kollegen wieder mal nicht verstanden haben, sondern nur das Wort "taubstumm" von seinen Lippen abgelesen haben. Der wird sich über die sprechende Faust sicher wundern! Wir würden die Faust ja sofort kaufen, aber leider haben wir nur dies gefunden: Remote Controlled Middle Finger prank . Vielleicht können Sie uns ja helfen und die Bestelladresse heraussuchen.

Eine Reise durch die Welt der Hände

Eine Reise durch die Welt der Hände

Am 2. Februar 2011 gestaltete die Hochschule Fresenius Idstein im Rahmen der Ausstellung „Dialog im Stillen“ am Frankfurter Museumsufer eine Abendveranstaltung mit interessanten Beiträgen rund um das Thema Gebärdensprache.

Der Lichthof des Museums für Kommunikation bot einen festlichen Rahmen für die über 100 hörenden und gehörlosen Gäste, darunter auch viele Studierende des Studiengangs Logopädie, die in einem Wahlbereich die Veranstaltung mit Plakaten und Beiträgen sowie als Helfer am Einlass und im Museumscafé tatkräftig unterstützten.

Zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen waren im Einsatz und dolmetschten den Abend simultan. Von der intensiven und hochkonzentrierten Arbeitsleistung zeigten sich viele Gäste sehr beeindruckt.

Lesen Sie den Bericht auf der Homepage der Hochschule Fresenius Idstein:
„Eine Reise durch die Welt der Hände“ – Faszinierende Einblicke in die Facetten der Gebärdensprache

Videofonieren mit dem iPhone 4

Danny Canal videofoniert in DGS
Bild vergößern

Im vorvorigen SPIEGEL gab es einen Artikel mit dem Titel "Im Netz der Nähe". Es ging um die Kommunikation per Internet, vor allem um die Kommunikation per Video. Dafür gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Anwendungsbereichen, ob nun Videokonferenzen im geschäftlichen Bereich, das Video-Gespräch zwischen Großeltern und den Enkelkindern in der Ferne oder zwischen Liebenden, die nicht nur die Stimme hören, sondern den Partner auch sehen können. Am umwerfendsten ist natürlich die visuelle Kommunikation von Menschen, die sonst nicht telefonieren könnten, weil sie eben nicht hören können. Und das dann noch per Smartphone - Hightech vom Feinsten halt! Danny Canal hat dem Spiegel-Redakteur gezeigt, wie das geht.

SPIEGEL-Artikel "Im Netz der Nähe"

Vor einem halben Jahr hatten wir auf die Video-Telefonie per FaceTime mit dem iPhone 4 schon hingewiesen (s.u.). Jetzt haben wir es auch ausprobiert. Es klappt einfach traumhaft gut. Hansi (Hans-Jürgen Kleefeldt) aus unserem Team hat darüber einen kurzen Bericht geschrieben.

MyTaxi

MyTaxi

Als Gehörloser ein Taxi bestellen - gar nicht so einfach? Doch, wenn Sie in Hamburg, Köln oder Bonn sind, ein iPhone besitzen und die neue App MyTaxi installiert haben. Die App findet Ihren Standort und ruft per Fingertip automatisch ein Taxi. Einfacher geht's nicht!

Unser Team-Mitglied Hans-Jürgen Kleefeldt hat es in Hamburg ausprobiert. Lesen Sie seinen Bericht.

 P.S.: Es gibt übrigens weitere Taxi-Apps, z.B. "TaxiButton" und "Taxi Berlin".

Eine Reise durch die Welt der Hände

Eine Reise durch die Welt der Hände

Prof. Dr. Carla Wegener und Julie de Mey von der Hochschule Fresenius:

"Wir laden Sie herzlich am 2. Februar 2011 um 19:00 Uhr zu einer öffentlichen Veranstaltung der Hochschule Fresenius Idstein im Rahmenprogramm der erfolgreichen Ausstellung „Dialog im Stillen“ ein. Der Abend findet unter dem Motto „Eine Reise durch die Welt der Hände“ im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main statt.

Mit dem „Dialog im Stillen“ (www.dialog-im-stillen.de) wird im Museum seit Oktober 2010 eine viel beachtete Ausstellung um das Thema nonverbale Kommunikation gezeigt. Passend dazu stellt unsere Abendveranstaltung zum einen die Vielseitigkeit der Gebärdensprache dar und weist zum anderen auf den dringenden Bedarf an gut ausgebildeten Gebärdensprachdolmetschern hin. Mit der Ausrichtung der Abendveranstaltung im Museum für Kommunikation, geleitet von der Studiendekanin für Gebärdensprachdolmetschen Professor Dr. Carla Wegener, will die Hochschule die breite Öffentlichkeit für die Gebärdensprache und den Beruf des Gebärdensprachdolmetschers begeistern und gleichzeitig Barrieren abbauen. Die Hochschule Fresenius in Idstein hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf den steigenden Bedarf mit dem Angebot eines berufsbegleitenden Masterstudiengangs Gebärdensprachdolmetschen sowie einer Weiterbildung zum staatlich geprüften Gebärdensprach-Dolmetscher, die beide ab März 2011 in Idstein angeboten werden, zu reagieren. Die Bewerbung zu diesen Angeboten ist noch möglich.

Der geplante Abend nimmt Sie mit auf eine Reise voller Eindrücke und Denkanstöße. Sie werden erfahren, wie ein Musikvideo barrierefrei werden kann und dass auch Kinder Meister der Gebärden sind. Sie werden hinterfragen und dazulernen und letztendlich Ihre Hände ganz bewusst einsetzen."

Mit DHL in Gebärdensprache kommunizieren

DHL

Wer ein Paket verschickt, bekommt oft einen Internetlink. Den braucht man nur anzuklicken, um den Weg des Pakets zu verfolgen. Das ist soweit auch für Gehörlose barrierefrei. Was aber, wenn es Fragen gibt? Hörende rufen dann einfach an, aber Gehörlose? Neuerdings nutzt DHL auch den von Gebärdenwerk betriebenen Service SQAT. Da können Sie mit Ihrer Webcam eine Frage gebärden und bekommen auch die Antwort in DGS. Super, DHL bemüht sich offensichtlich um Barrierefreiheit!

Mit DHL in Gebärdensprache kommunizieren

Heute schon geZIGNOOt?!

Zignoó
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Ein ganzes Internet-Portal nur in Gebärdensprache? Gibt es nicht, meinen Sie? Dann schauen Sie mal bei www.zignoO.de rein. zignoO ist ein Social Network von tauben Menschen für taube Menschen. Dort kann man - statt E-Mails zu schreiben - mittels Videomails miteinander kommunizieren. Oder andere Deafies mit ähnlichen Interessen finden. zignoO zeichnet sich durch viele visuelle Informationen aus und ist so auch international gut verständlich. Was man für die Nutzung von zignoO braucht, ist eine WebCam und eine schnelle Internetverbindung. Und natürlich: Man muss Gebärdensprache können!

Probieren Sie es aus und tauchen in eine neue Welt der Gebärdensprache ein! Wenn Sie nicht weiter wissen, dann helfen Ihnen die vielen Gebärdensprach-Filme, die die Nutzung von zignoO erklären. Oder Sie wenden sich vertrauensvoll an den Support. Dort wird Ihnen geholfen - natürlich in Gebärdensprache!

Übrigens: Bei BIENE bekam zignoO den Sonderpreis für außergewöhnliche Leistung im Bereich barrierefreier Webseiten.

Zignoó - communication redeafined

Interview mit TESS

TESS

Den Telefon- und Dolmetschdienst TESS kennt wohl inzwischen jeder. Aber wie genau er funktioniert, wie er sich entwickelt hat, wer hinter TESS steht - diese und viele weitere Frangen hat Sebastian Ullrich von ertaubt.de den TESS-Mitarbeiterinnen Nadine Brohm und Sabine Broweleit gestellt. Wenn Sie tiefe Einblicke in TESS gewinnen wollen, dann lesen Sie

ertaubt.de im Interview mit dem Telefon- und Dolmetschdienst TESS

Wie bitte?!

Wie bitte?

"Hä?" klingt wirklich unfreundlich und ungebildet. "Wie bitte? heißt das!" ermahnen viele Eltern ihre Kinder. Dieses "Wie bitte?" brauchen hörgeschädigte Schüler an Regelschulen sicher täglich. So sinnvoll Integration bzw. Inklusion sein mögen, für hörgeschädigte Schüler sind sie oft stressig, anstrengend und ermüdend.

Die Schülerfirma S.o.f.a von der Von-Lerchenfeld-Schule in Bamberg hat "Wie bitte?" als Titel für ihren neuesten Film ausgewählt.
 (Werbedemo bei YouTube)

Der Film "Wie bitte ?!" ist eine 40minütige Dokumentation über das Thema hochgradig hörgeschädigte Schüler an Regelschulen und lässt vier bertoffene Schüler/-innen, eine ehemalige Regelschülerin und Oliver Rien als Fachmann zu Wort kommen. Auf den Bayerischen Schulfilmtagen hat er inhaltlich eingeschlagen wie eine Bombe (und auch eine Auszeichnung ergattert, denFörderpreis bei den 33. Filmtagen bayerischer Schulen in Gerbrunn).

Dieser Film (und natürlich auch alle anderen) stehen zum Verkauf (alle Filme sind komplett untertitelt - und bis auf "Wie bitte" in DGS. "Wie bitte?! besteht weitestgehend aus gesprochenen Interviews, da die betroffenen Regelschüler zum Zeitpunkt der Filmaufnahme der DGS noch nicht mächtig waren - jetzt aber schon ;-). Vielleicht braucht ja jemand noch ein originelles Weihnachtsgeschenk. Bei Bestellungen bis zum 23.Dezember 2010 gibt es auf alle Produkte einen Weihnachtsrabatt von 10%.

Bertold Kremmler, Gründer der Filmtage bayerischer Schulen, hat eine Rezension zu "Wie bitte?!" geschrieben:

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Aktionen im Apple Store München mit Dolmi

Aktionen im Apple Store

Macs (Apple-Computer) erfreuen sich bei Hörgeschädigten immer größerer Beliebtheit. Sie sind halt so herrlich einfach in der Bedienung - mal abgesehen davon, dass sie auch chic aussehen. ;-) Nicht nur, dass an den meisten Unis, DGS-Schulen usw. mit Macs gearbeitet wird,  es gibt auch (mindestens) VIER Gehörlosen-Apple-Clubs, die Apple-Fans im Norden, DM3 in Frankfurt (Deaf Mainhattan Mac Meeting), den Deaf MAC Club in Rüsselsheim und MacDeaf in München. Für die Münchner hat der Apple Store in der Rosenstraße heute (8.10.) ein besonderes Angebot: Ab 17 Uhr steht ein Dolmetscher zur Verfügung.

Übrigens findet sich auf der Homepage des Apple Stores in der Rosenstraße dieser Hinweis:
Apple setzt alles daran, Kunden mit Handicaps nach besten Kräften zu unterstützen. Lass uns bitte wissen, wenn du einen Gebärdendolmetscher benötigst oder spezielle Hilfe bei der Teilnahme an einem unserer Events brauchst. Damit wir angemessen auf deine Bedürfnisse reagieren und entsprechende Vorkehrungen treffen können, möchten wir dich bitten, uns rechtzeitig vorher über solche besonderen Anforderungen zu informieren.

WOW, Apple weiß, was deafies wünschen!

Barrierefreie Kommunikation

Gehörlosenprojekt im Vorharz: Oberhof Ballenstedt

Taubenturm

Die Eigentümer eines alten Herrenhauses in BALLENSTEDT am Harz planen ein Gehörlosenprojekt. Am 16.10.2010 wollen sie darum einladen, um möglichst vielen Gehörlosen der Region die Chance zu geben, den Projektort und das derzeitige Konzept kennen zu lernen.

Am 16. Oktober findet ein "Kennenlernen - Verstehen lernen" statt. Dazu sind die Hörgeschädigten aus der Harzregion eingeladen, um Ideen und Anregungen beizusteuern. Anmeldungen sind erforderlich, damit die Personenzahl für das Mittagessen eingeplant werden kann.

Übrigens können die Teilnehmer so ganz nebenbei einen richtigen Taubenschlag sehen - einen 300 Jahre alten Taubenturm! ;-)

Am 22. und 23. Oktober geht es dann weiter mit einem "Parkseminar": Nonverbale Kommunikation in Theorie und Praxis. Sogar der Advent ist schon eingeplant. Am 12. Dezember findet der "Winterzauber" statt.

Wenn alles klappt, könnte das ein sehr stilvolles und vielseitiges Kulturzentrum für Hörgeschädigte werden. Hoffentlich kommen ganz viele!

Neue Gebärdensprachschule in München

GMU-Gebärdensprachschule

Seit Juli 2010 gibt es eine neue Gebärdensprachschule im Gehörlosenverband München und Umland e.V. (GMU).

Das Gebärdensprachseminar startet im September 2010 im Hause des GMU e.V.

Das Kursprogramm finden Sie unter www.gmu.de.

Für Anfragen wenden Sie sich an die Kontaktadresse gebaerdensprachschule@gmu.de.

'Dialog im Stillen' in Frankfurt braucht gehörlose MitarbeiterInnen

Play of signs

Er ist wieder auferstanden, der Dialog im Stillen! Ein Glück! Als Schattensprache kam er in Rendsburg zur Welt, zog dann als Dialog im Stillen nach Dortmund um, und demnächst wird er im Frankfurter Museum für Kommunikation zu sehen sein. Ein echter Dialog im Stillen funktioniert natürlich nur mit "echten" gehörlosen Mitarbeitern. Die werden jetzt gesucht. Wenn Sie Interesse haben - und gehörlos sind! - dann bewerben Sie sich! Im Oktober soll die Ausstellung eröffnet werden. Wenn Sie sehen möchten, was für eine Arbeit das ist, dann schauen Sie sich das Video einmal an auf www.dialog-im-stillen.de

 

Namensgebärden

Namensgebärden

Gibt es wirklich für jeden Namen eine Gebärde? Diese Frage stellen Hörende oft. Und sie sind dann oft irritiert, wenn sie Namensgebärden kennenlernen. Die Gebärde für Frau Merkel (mit den heruntergezogenen Mundwinkeln) ist ja noch ganz witzig, aber wenn körperliche Eigenheiten als Namensgebärde dienen, dann ist das oft schon ganz schön direkt - vielleicht sogar kränkend?

Kerstin Mackevicius hat sich in ihrer Abschlussarbeit im Rahmen ihrer Ausbildung am Gehörloseninsititut Bayern in Nürnberg mit dem Thema beschäftigt:

"Einsatz von Namensgebärden im Gebärdensprachkurs in Bayern"

In dieser interviewgestützten Erhebung wird dem Phänomen von Namensgebärden auf den Grund gegangen:
- welche Namenskategorien gibt es?
- von wem werden die Namen vergeben?
- und wie können Dozenten hörenden Schülern das komplexe Thema vermitteln?

Kerstins Arbeit ist als Buch erhältlich:

Books on Demand
ISBN 978-3-8391-8803-3, Paperback, 92 Seiten
http://www.bod.de/index.php?id=1132&objk_id=373156
EUR 7,90

Ein Buchtipp für GebärdensprachlehrerInnen und GebärdensprachdolmetscherInnen und alle, die neugierig sind, in diese Thematik reinzuschnuppern.

Referat über Übersetzungsstrategien bei Taubblinden

Terra Edwards

Terra Edwards ist Doktorandin an der University of California, Berkely, und seit Jahren in der Taubblinden-Gemeinschaft involviert. Am 13. Juli wird sie an der Uni Hamburg ein Referat halten zum Thema

Sensing the Rhythms of Everyday Life: temporal integration and tactile translation in the Seattle Deaf-Blind Community
(Den Rhythmus des Alltags spüren: zeitliche Integration und taktile Übersetzung in der Taubblinden-Gemeinschaft in Seattle)

Terra Edwards referiert in ASL und es wird in DGS und deutsche Lautsprache gedolmetscht.

Schwarzes Loch?

schwarzes Loch

"Bei uns wird lautsprachlich unterrichtet, aber wenn Sie wollen, können Sie gerne dolmetschen." Sprach's und redete munter weiter, wie vor Hörenden. Das war ein Lehrer in Essen, bei einem Besuch dort mit gehörlosen Schülern. Vergisst man NIE - aber ist schon ca. 20 Jahre her. Inzwischen hat sich doch alles geändert, oder?

"Abitur in Essen (2010)" haben Ehemalige der Gymnasialen Oberstufe am RWB Essen ihr Video genannt, das sie bei YouTube hochgeladen haben. Um das Ende vorweg zu nehmen: Es werden einige LehrerInnen aufgelistet, bei denen es mit der Kommunikation klappt. Leuchtende Beispiele! Es muss sich also doch wohl einiges geändert haben. Aber es wird auch geschildert, wie eine Gehörlosenklasse zuerst 11 Schüler hat, dann 7, dann 3, und am Ende bleibt dann EINER übrig, der aber in eine Schwerhörigenklasse überwechseln muss - wo die Kommunikation für ihn höllisch wird! Kein Wunder, dass die Schüler äußern: "Wir empfinden die Schule in Essen wie ein schwarzes Loch!"

Die Argumentation ist eigentlich logisch: Die Schüler sind behindert, die (meisten) Lehrer NICHT und könnten und MÜSSTEN DGS lernen. Gehörlose Schüler, die in Essen gescheitert sind, sind keine Seltenheit. Natürlich bringt nicht jeder die Voraussetzungen mit, um das Abi wirklich zu schaffen. Nur an der Kommunikation dürfte es an einer Spezialschule für Hörgeschädigte ja wohl nicht scheitern.

Wie berechtigt die Vorwürfe der Ehemaligen sind, können Außenstehende wie wir natürlich nicht beurteilen. Aber auf ihre freie Meinungsäußerung hinweisen wollen wir schon:

YouTube-Video "Abitur in Essen (2010)"

Face Time

Face Time

Gestern fand in San Francisco die große Apple-Show, die WWDC, statt. Wie üblich, wurden die neuesten Errungenschaften vorgestellt, von "iGod" Steve Jobs höchstpersönlich. Im Mittelpunkt standen das neue iPhone-Betriebssystem, das aber schon im April vorgestellt wurde, und vor allem das neue iPhone 4. Auch das kannte man schon (s.u.). Eines war aber doch eine kleine Überraschung: Face Time. Dass das neue iPhone eine zweite Kamera für die Video-Kommunikation erhalten würde, war zwar bekannt, nicht aber, dass beide Kameras gleichzeitig für die Kommunikation genutzt werden können - mit Face Time eben! Und Steve Jobs hat sogar hervorgehoben, dass das neue iPhone und Face Time speziell für Gehörlose und die Kommunikation in Gebärdensprache nützlich sein kann.  Das kommt sogar im Werbefilm vor: iPhone 4 - Werbefilm. Leider funktioniert Face Time nur von iPhone 4 zu iPhone 4, und bisher nur im WLAN!

GL-KOM

GL-Kom

Der Landesverband der Gehörlosen Hessen hat einen neuen Service ins Leben gerufen: GL-Kom "Kommunikationsservice für Gehörlose".

Die Gl-Kom nimmt von Hörgeschädigten Telefonaufträge über SMS / E-Mail / Fax / Chat an und ruft dann zeitnah die gewünschte Person an und teilt dieser den Inhalt mit. Anschließend erhält der Hörgeschädigte eine Rückmeldung bzw. wird über das Ergebnis des Anrufs informiert.

Das Besondere an diesem Service: Für Gehörlose in Hessen ist er - bei privater Nutzung - kostenlos!

GL-Kom - Kommunikationsservice für Gehörlose

GEBKOM e.V. – Barrierefreie Kommunikation Berlin/ Brandenburg

GEBKOM e.V.

GEBKOM e.V. ist ein junger gemeinnütziger Verein, der sich für den Abbau von Kommunikationsbarrieren einsetzt. Er wurde 2009 von gebärdensprach-kompetenten Kommunikationsassistenten in Berlin gegründet.

Ob bei der beruflichen Ausbildung, am Arbeitsplatz, dem Weg in die Selbstständigkeit, in der Schule/ Universität, bei der Regelung behördlicher Angelegenheiten (z.B. beim Ausfüllen von Anträgen), beim Aufsetzen von Schriftstücken oder in anderen Situationen des Alltags - überall stellen sich Gehörlosen und Schwerhörigen zahlreiche Sprachbarrieren entgegen.

Wenn Sie kommunikative Unterstützung benötigen oder sich allgemein über die Möglichkeiten einer Kommunikationsassistenz informieren möchten, dann nehmen Sie doch einfach Kontakt zu GEBKOM auf.

Ansprechpartner: Verena Maul (hd), 1.Vorsitzende, Stephan Weckerle (gl), 2. Vorsitzender

Mail: info@gebkom.de, Fax: 030/ 66622285, Web: www.gebkom.de

DGS als Unterrichtssprache

Melanie Drewke und Lutz Pepping

Melanie Drewke und Lutz Pepping, gehörlose Studenten an der Uni Hamburg, haben dort eine kleine Revolution gestartet. (Wir hatten berichtet: Kommunikationsrevolution und Revolutionäre Experimente.) In der neuesten Ausgabe (84/2010) der Zeitschrift DAS ZEICHEN haben sie gemeinsam mit der Dozentin Verena Krausneker einen Artikel veröffentlicht zum Thema "DGS als Unterrichtssprache - Erneute Seminarexperimente an der Universität Hamburg".

Im nachfolgenden Beitrag schildern zunächst die beiden Studierenden  Melanie Drewke und Lutz Pepping ihre Eindrücke aus zwei Seminaren, in denen Deutsche Gebärdensprache (DGS) als Unterrichtssprache eingesetzt wurde. Im abschließenden Teil stellt Dr. Verena Krausneker ihre Erfahrungen mit bilingualem Unterricht auf universitärem Niveau aus der Perspektive einer Lehrenden dar.

Sag's mal ohne zu reden!

Dialog im Stillen

Die Schattensprache ist tot, es lebe die Schattensprache! ;-) Fast zwei Jahre lang war die Ausstellung zur nonverbalen Kommunikation in Rendsburg zu sehen, jetzt wird sie unter dem Namen "Dialog im Stillen" neu eröffnet. Genauer gesagt: morgen, am 1. März, in der DASA Dortmund.

Der "Dialog im Stillen" ist eine Ausstellung zum Mitmachen, von Gehörlosen für Hörende:

Erlebe eine Ausstellung, die für Gesprächsstoff sorgt. Lass Dich auf eine neue Welt ein. Ohne Geräusche und voller Zeichen.

Wie Du ohne Worte viel sagen kannst, zeigt Dir die Ausstellung Dialog im Stillen in der DASA Dortmund. Lass' Dich von gehörlosen Menschen führen und tauche ein in eine Welt ohne Geräusche.

Sprich mit Deinen Händen und höre mit Deinen Augen!

Dialog im Stillen - eine Ausstellung zur nonverbalen Kommunikation

Gute Nachricht für alle, die die Stille suchen: Die interaktive Schau "Dialog im Stillen" wird vier Wochen länger in der DASA zu sehen sein. Bis zum 27. September heißt es weiter "Ohren zu und Augen auf", wenn gehörlose Guides Besucher durch Erlebnisräume ohne Laute, Klänge und Töne führen. "Die Nachfrage ist weiterhin hoch", berichtet DASA-Projektleiter Marcus Starzinger. Vor allem Lehrer haben durch die Verlängerung mehr Möglichkeiten, die Ausstellung nach den Ferien mit ihren Schülern noch zu besuchen.

Prüfungsvorbereitungskurs ab September 2009

GIB. Gehörlosen Institut Bayern

Das GIB. bietet einen Kurs zur gezielten und intensiven Vorbereitung auf die staatliche Prüfung für Gebärdensprachdolmetscher an.

Zielgruppe:
• Langjährig tätige Gebärdensprachdolmetscher ohne formale Qualifikation, die nicht an einer Ausbildung teilnehmen wollen oder können
• Wiederholer der Staatlichen Prüfung (einmal Wiederholung möglich)

Durchgeführt wird der Kurs von Andrea Schaffers und Simone Scholl. Er findet an 6 Wochenenden mit je 16 Unterrichtseinheiten statt, von September 2009 bis Februar 2010. Mit der Anmeldung muss eine schriftliche Bewerbung vorliegen. Anmeldeschluss ist der 03. Juli 2009.

Weitere Informationen

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