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Tag der offenen Tür im Sozialen Teilhabe Zentrum (STZ) in Nürnberg

Herzlich willkommen

Am Mittwoch, den 14. März 2012, öffnet das STZ der ev.-luth. Gehörlosenseelsorge in Nürnberg von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr seine Türen. „Aktive Teilhabe und Selbstbestimmung ist für uns eine wichtige Verpflichtung“, – so Kirchenrat Pfr. Joachim Klenk. Aus dieser Leitidee ist das „Soziale-Teilhabe-Zentrum“ entstanden, dessen konzeptionelle Vorbereitungen bereits 2009 begannen. Das STZ ist heute für gehörlose und hörgeschädigte Menschen zu einer der wichtigsten Anlaufstellen in Mittelfranken geworden.
80 % der Mitarbeiter sind gehörlos oder hörgeschädigt und deshalb werden neben der Deutschen Gebärdensprache eine Vielfalt von Kommunikationsformen praktiziert, wie z. B. LBG, taktiles
Gebärden, LUG, computergestützte Kommunikation. Inklusion aus der Perspektive Betroffener und ihrer Familien wird hier groß geschrieben. Gebärdensprachkompetenz ist für hörende
Mitarbeitende zur Zusammenarbeit im Team obligatorisch. Das „Soziale-Teilhabe-Zentrum“ ist in dieser Form das Einzige seiner Art in ganz Bayern.
Am 14. März 2012 können die Besucher die vielfältigen Angebote (z.B. Kommunikations-Kultur Cafe Ararat, Förderangebote, russische Gebärdensprache usw.) des Zentrums sowie die Arbeit der sechzehn verschiedenen Gruppen und Treffs, die regelmäßig im Haus stattfinden, kennenlernen. Ab 16:00 Uhr findet eine besondere Besichtigungstour durch das Haus statt.

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Papageideutsch

Hans Busch

"Die Meinung der Gehörlosen zum ablehnenden Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts über die inklusive Schulbildung für die beiden gehörlosen Mädchen in Bayern."

So hat Hans Busch seine Stellungnahme betitelt. Es geht um den Fall "Bayern - Inklusion? – Illusion!", über den wir schon ausführlich berichtet hatten (s.u.). Hans Busch ist Mitglied einer Gehörlosen-"Dynastie", einer Familie mit mehr als 20 gehörlosen Mitgliedern. Da sollte man doch meinen, dass er sich nicht nur für die Gehörlosengemeinschaft, sondern auch für die Gehörlosenschulen einsetzt. Weit gefehlt! Hans plädiert dafür, gehörlose Kinder in Regelschulen zu unterrichten, mit Gebärdensprachdolmetschern. Nun sind er selbst und alle seine gehörlosen Familienmitglieder aber doch ehemalige SchülerInnen der Gehörlosenschulen. Wie begründet er die Ablehnung?

"In Förderschulen Hören ist der Unterricht heutzutage hauptsächlich auf fast alleinige Hörerziehung ausgerichtet und da kommt der Deutschunterricht zu kurz. Unseren eigenen Erfahrungen entsprechend lernen Gehörlose in Förderschulen kein normales Deutsch, nur noch sehr vereinfachtes Deutsch oder das unter uns sogenannte "Papageideutsch"."

Eigentlich absurd! Jeder Laie geht ganz selbstverständlich davon aus, dass in Gehörlosenschulen in DGS unterrichtet wird. Das Gegenteil ist (leider immer noch in den meisten Schulen) der Fall. Deutsch soll vermittelt werden, aber OHNE Gebärdensprache. Die Gehörlosen haben das gleiche Ziel, nämlich ein möglichst perfektes Deutsch zu lernen, aber MIT HILFE der Gebärdensprache. Da das in den ideologisch verkrusteten Strukturen der meisten Gehörlosenschulen nicht möglich ist, dann eben in der Regelschule, mit Dolmetschern, die perfekt die DGS beherrschen!

INKLUSION- MEHR ALS NUR EINE WORTHÜLSE

Empowerment 02

Ines Helke referiert über das Thema "Inklusion" und was diese Entwicklung für Taube und Schwerhörige für Auswirkungen hat, auf DGS (Gebärdensprachdolmetscher sind vorhanden).

Wann? Sonntag, 12. Februar 2012, 11.30- 13.00 Uhr
Wo? KOPF, HAND und FUSS (Hardenbergstraße 22, 10623 Berlin)

Der Vortrag ist der 2. Vortrag der Vortragsreihe zum Thema "Empowerment" für Taube, Schwerhörige und Hörende. Kinder sind herzlich willkommen, es gibt eine kostenlose Kinderbetreuung.

Für Nicht-Berliner wird es eine live-Übertragung via Internet geben. Dazu bitte bei Hannah Schaufelberger anmelden unter schaufelberger@kopfhandundfuss.de

Mehr Informationen auf www.KOPFHANDundFUSS.de.

Jahres-Pressekonferenz des DGB

DGB

Knackige Themen hat der DGB auf die Tagesordnung seiner Jahres-Pressekonferenz am 6. Februar 2012 in Berlin gesetzt:

Keine Inklusion bei der Bundesagentur für Arbeit - Gehörlose bleiben außen vor! Von einer Trendwende bei der Arbeitslosigkeit ist unter Gehörlosen nichts zu spüren.

Bildung durch Gebärdensprache - sichtbare Umsetzung? Sprachliche Frühförderung, Weiterbildung und Lebenslanges Lernen: Umsetzung zieht sich in die Länge!

Notruf - Barrierefreiheit im Gesundheitswesen – ein Privileg für hörende Menschen? Gesundheitliche Aufklärung und medizinische Versorgung gehörloser Menschen und barrierefreier Notruf

Themen, die den Gehörlosen wirklich auf den Nägeln brennen. Hoffen wir mal, dass es einen Ansturm von Journalisten gibt!

Workshop Acrylmalerei

Machwerk
Bild vergößern

DeafCAN - Das Netzwerk für kreative Gehörlose - hat sich für den Jahresanfang eine besonders kreative Veranstaltung ausgedacht: Workshop Acrylmalerei

Zeit: Am Sonntag, den 19.2.2012 ab 14h bis ca. 19h
Ort: MachWerk, Offene Atelier Werkstatt, Schulstraße 1 in München (Nähe Rotkreuzplatz)
Kosten: 15 EUR pro Person inkl. Pinsel, Farben und sonstigen Werkzeugen. Eine Leinwand in der gewünschten Größe kann jeder mitbringen oder vor Ort zu einem günstigen Preis kaufen. Sonst ist alles da, was man so braucht.
Wer schon immer einmal malen wollte, aber nicht wusste, wie das geht, keinen Platz daheim hat oder sich die Wohnung nicht mit Farbe verschmutzen wollte, kann hier mit anderen gehörlosen oder schwerhörigen Künstlern lernen, experimentieren und Ideen austauschen. Der Workshop ist für Anfänger und Profis geeignet und findet in der offenen Atelierwerkstatt "MachWerk" in München statt, die wir für unsere Idee eines Kunst-Inklusions-Projekts für Hörgeschädigte gewinnen konnten.

Die Bilder kann dann jeder mit nach Hause nehmen oder bei unserer nächsten Ausstellung zeigen. Thema und Format sind völlig frei. Wer eine Pause braucht, kann sich auch in die gemütliche Sitz-Ecke im Atelier zurückziehen und einen Kaffee oder Tee trinken.

Verbindliche Anmeldung bis zum 10.2.2012
Weitere Informationen:
www.Malen.DeafCAN.de
oder auf Facebook:
http://www.facebook.com/events/368667569826785/

Gehörloser Arzt am TSBW

Dr. Andreas Paulini

Andreas Paulini ist gehörloser Arzt und arbeitet seit einem Jahr im TSBW. - Filmbeitrag über die Arbeit von Dr. Paulini im TSBW Husum (mit Untertiteln)

Die KollegInnen freuen sich sehr über seine Mitarbeit im Ärztlich-Psychologischen Dienst. Dort ist er zuständig für Gehörlose mit körperlichen und psychischen Problemen. Hier beschreibt er seine Arbeit:

„Wir im Ärztlichen-Psychologischen Dienst helfen, dass Gehörlose ihre Ausbildung schaffen.
Schwierigkeiten sind z.B.
• Körperliche Probleme wie Gelenkerkrankungen, Allergien, Asthma oder starkes Übergewicht. Ich berate Gehörlose in DGS und vermittle Behandlung in Husum oder passenden Kliniken. Die Ausbildung läuft gleichzeitig weiter, es wird keine Zeit verloren.
• Psychische Probleme sind manchmal alltäglich: Gefühle, überfordert zu sein oder gemobbt zu werden. Wir haben aber auch viele Gehörlose mit psychischen Erkrankungen, z.B. Depressionen.
• Einige Gehörlose wurden in ihrer Vergangenheit nicht optimal gefördert. Dort machen wir z.B. soziales Kompetenztraining. Einige lernen sogar noch Gebärden. Auch „gesunde“ Gehörlose bekommen Training: wie kann man hörenden Chefs und Kollegen die Gehörlosigkeit erklären? Welche Rechte habe ich? Wie kann ich mich verhalten?
• Im Sommer werden wir bei uns zum zweiten Mal einen Yoga-Workshop für Gehörlose zusammen mit Betty Schätzchen aus Berlin anbieten.
Die Gespräche bei mir sind direkt in DGS, das spart Zeit und passt zum Vertrauensverhältnis. Es gilt die Ärztliche Schweigepflicht.

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Bayern - Inklusion? – Illusion!

Mel

Karin Kestner berichtet auf ihrer Website von einem "Skandal um zwei kleine Mädchen":

Skandal! Der Bezirk Schwaben und der Leiter des Förderzentrums Hören - Augsburg verhindern Integration von zwei gehörlosen Kindern.

Das Sozialgericht Augsburg und das Landessozialgericht München verweisen gehörlose Kinder auf die Förderschule. Sie stützen ihre Erkenntnis auf die Gutachten der Förderschule Augsburg! Laut Gutachten der Förderschule können die Kinder nicht aktiv am Unterricht teilnehmen. Die Gutachten durften aber so nicht geschrieben werden, die Formulare sind nicht für hörgeschädigte Kinder zugelassen und nach dem bayrischen Schulgesetz durften sie überhaupt nicht verwendet werden. Der Einsatz von Dolmetschern im Unterricht wurde von den Gerichten abgelehnt.

Lesen Sie weiter auf der Website von KK: Bayern - Inklusion? – Illusion! - Skandal um zwei kleine Mädchen!

 Artikel in der Augsburger Allgemeinen: Tauziehen um zwei gehörlose Mädchen
Die Eltern von Vanessa bitten in einem "offenen Brief" die Gehörlosenverbände um Unterstützung
Presseerklärung der bayereischen SPD-Landtagsfraktion: SPD-Politiker fordern: Kultusminister soll persönlich dafür sorgen, dass die Kinder schnell Hilfe bekommen und das Inklusionsgesetz mit Leben erfüllt wird
Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bayern - Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen e.V.

 Augsburger Allgemeine: Tauziehen um zwei gehörlose Mädchen: Benachteiligt – oder nicht?

TV-Beitrag  in der Sendung quer im BR am 12.01.2012 um 20.15 Uhr: Ausgegrenzt - Gehörlose soll nicht in Regelschule

TV-Beitrag in der Frankenschau des BR am 12.01.2012 um 17:30 Uhr: Die Tücken der Integration

Die Kinderkommission des Bayerischen Landtags setzt sich für zwei gehörlose Mädchen in Schwaben ein (siehe unten)

Montagsinterview mit Martin Zierold

Martin Zierold

"Wir Gebärdensprachler sind nicht stumm" - so lautet der Titel des Interviews, das eine taz-Redakteurin mit Martin Zierold geführt hat. Nicht jeder neu gewählte Parlamentarier hat die Ehre, durch die Presse ins Licht der Öffentlichkeit gestellt zu werden. Schon klar, ein gehörloser Politiker ist etwas Besonderes, um nicht zu sagen Exotisches. Martin nutzt diese Gelegenheit sehr geschickt und macht die Probleme und Anliegen der Gehörlosen einer größeren Öffentlichkeit bewusst. Und so ganz nebenbei erfährt man auch etwas Persönliches von ihm, z.B. dass er aus Sachsen kommt und in Berlin in einer "gemischten" WG lebt, mit Hörenden und Gehörlosen. Er propagiert nicht nur Inklusion, er lebt sie auch, als Politiker und privat. - Es lohnt sich, dieses Interview zu lesen:

Montagsinterview mit Martin Zierold

An einer Kölner Grundschule werden zwei gehörlose Kinder eingeschult!

Einschulung

Integration, Inklusion, UN-Behindertenrechtskonvention - diesen Begriffen begegnet man jetzt täglich. An der Kölner Albert-Schweitzer-Schule macht man "Nägel mit Köpfen" und versucht, Inklusion in die Praxis umzusetzen. Behinderte Kinder werden gemeinsam mit nicht behinderten unterrichtet. Jetzt wurden auch zwei gehörlose Kinder eingeschult. Selbstverständlich stehen rund um die Uhr Dolmis zur Verfügung, und das Projekt wird wissenschaftlich begleitet. Bemerkenswert: Die Eltern der gehörlosen Kinder sind gehörlos. Die Kinder sind also in der DGS topfit, und die Eltern ziehen die Regelschule vor, weil Kommunikation und Bildungsniveau an den Förderschulen ihrer Meinung nach unzureichend sind. Als ehemalige Schüler müssten sie eigentlich wissen, wovon sie sprechen. Und sie haben sich mit der Theorie von Integration und Inklusion beschäftigt. Eine Mutter erklärt den Unterschied sehr anschaulich in DGS.

Ein Team von Vibelle hat die Einschulung und Interviews mit Lehrern und Eltern gefilmt:

Einschulung an der Albert-Schweitzer-Schule - An einer Kölner Grundschule werden zwei gehörlose Kinder eingeschult!

Gebärdensprachdozent werden - ein Beruf mit Zukunft!

GIB.

Margit Hillenmeyer, Fachreferentin vom GIB. Gehörlosen Institut Bayern, schreibt:

In Bayern gibt es stets Bedarf an Gebärdensprachdozenten. Außerdem gehen zurzeit viele "alte Hasen" in ihren Ruhestand und machen Platz für junge Nachfolger.

Die UN-Behindertenrechtskonvention hat den Begriff "Inklusion" auf ihre Fahnen geschrieben. Vielleicht wisst Ihr das ja. Dies wäre eine Riesenchance für Euch, in Zukunft die eigene Berufsperspektive als Gebärdensprachdozent zu erweitern. Wir möchten Euch baldmöglichst zu einem Aufnahmegespräch zu uns einladen, um eine neue qualitativ hochwertige Ausbildung zum staatlich anerkannten Gebärdensprachdozenten rechtzeitig ab Februar 2012 starten zu können. Drei Dinge machen einen guten Meister: Wissen, Können und Wollen. Wenn Ihr die Voraussetzungen dazu mitbringt, unterstützen wir Euch dabei, Euren Wunsch in die Tat umzusetzen.

Wenn genügend Plätze vorhanden sind, werden auch Interessenten aus anderen Bundesländern aufgenommen.

Bei Interesse nehmt bitte Kontakt auf mit
m.hillenmeyer@giby.de.

Inklusion mit CI

MediClin

Vom 11.–12.11.2011 findet das 5. Cochlea-Implant-Symposium der MediClin Bosenberg Kliniken, St. Wendel, im Kulturzentrum Alsfassen, 66606 St. Wendel, Dechant-Gomm-Straße statt zum Thema "Inklusion mit CI".

Präsentation des Online-Handbuchs „Inklusion als Menschenrecht“

Online-Handbuch

Spätestens seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention wächst in Deutschland das Interesse an Inklusion und inklusiver Bildung. Mit dem Online-Handbuch „Inklusion als Menschenrecht“ steht nun erstmals ein umfassendes Bildungsmaterial für die allgemeine Pädagogik zur Verfügung, das sich in vielfältiger Weise und mit unterschiedlichen Zielgruppen verwenden lässt. Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, das Deutsche Institut für Menschenrechte und der Verein Lernen aus der Geschichte freuen sich, das neue Online-Handbuch gemeinsam mit Expertinnen aus der Behindertenrechtsbewegung und der Wissenschaft zu präsentieren.
 
Das Presse- und Fachgespräch findet am 28. September um 9.00 Uhr im Bundespresseamt statt (siehe Einladung im Anhang).
 
Für diese Veranstaltung stehen GebärdensprachdolmetscherInnen zur Verfügung.

Für den Einlass ist eine Anmeldung erforderlich.
Online unter: www.institut-fuer-menschenrechte.de/index.php?id=1538
oder per E-Mail: niehaus@institut-fuer-menschenrechte.de

Umfrage zum Thema 'Inklusion und Identität gehörloser Menschen'

Julia Recknagel

Julia Recknagel schreibt ihre Bachelorarbeit zum Thema "Inklusion und Identität gehörloser Menschen". Inklusion ist zur Zeit eine umstrittene Thematik. Vor allem im Bereich Schule wird die gemeinsame Erziehung behinderter und nichtbehinderter Kinder stark diskutiert.

Julia interessiert besonders die Meinung der Gehörlosen zur Inklusion und die Frage, wie sich Inklusion auf die Identität der Betroffenen auswirken kann.

Umfrage zum Thema "Inklusion und Identität gehörloser Menschen"

Umfrage zum Thema Inklusion

Jennifer Loose

Jennifer Loose schreibt ihre Magisterarbeit zum Thema Inklusion. Gerade im Hörgeschädigtenbereich gibt es dazu sehr unterschiedliche Meinungen. Jennifer hat in einer Umfrage solche Meinungen zusammengestellt. Sie bittet Sie darum, diese Stellungnahmen zu bewerten.

Umfrage zum Thema Inklusion

Filmporträt Georgina Schneid

Georgina Schneid

Untertitel für Hörende gibt es nicht. Sie verstehen Georgina auch so, wenn sie spricht. Aber die gehörlosen Zuschauer sind dann ausgeschlossen. Darauf hat Judith Nothdurft den Sender Donau-TV hingewiesen, und prompt wurde die online-Version des Berichts über Georgina Schneid mit Dolmi-Einblendung versehen. Klasse! "Wenn alle Sender so schnell und unproblematisch reagieren würden, wären wir in Sachen Inklusion schon ein großes Stück weiter!" meint Judit.

Filmporträt Georgina Schneid

Lebensqualität hörgeschädigter Kinder

Hochschule Aalen

Marie Lewerenz ist Studentin an der Hochschule in Aalen im Studiengang Augenoptik und Hörakustik und schreibt momentan ihre Abschlussarbeit zum Thema
"Lebensqualität hörgeschädigter Kinder". Dazu hat sie einen Fragebogen erstellt, der besonders Fragen zum Thema Inklusion stellt. Er soll von den Eltern ausgefüllt werden.

Lebensqualität hörgeschädigter Kinder, unter Beurteilung ihrer Eltern

Die Umfrage ist abgeschlossen.

Bundeskabinett beschliesst Aktionsplan

Pressekonferenz: Bundeskabinett beschliesst Aktionsplan

Am 15.06.2011 hat das Bundeskabinett den Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen. Entsprechend der Inklusion soll sich das Leben der rund 9,6 Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland in den nächsten 10 Jahren verbessern. Der Aktionsplan [905KB] umfasst ca. 200 große und kleine Maßnahmen aus allen Lebensbereichen.

Video: Bei der Pressekonferenz gebärdet Ursula von der Leyen die ersten Sätze.

 

Musikalischer Ferienstart – Gebärdensongworkshop für Kinder am 1. Juli in Berlin

Gebärdensong Workshop

Am 1. Juli 2011 veranstaltet KOPF, HAND und FUSS gGmbH unter der Leitung von Ines Helke (1. Jugendleiterin im BdS e.V. Hamburg und Referatsleiterin Inklusion Schule und Ausbildung beim DSB e.V.) einen Gebärdensongworkshop für schwerhörige, gehörlose (taube) und CODA Kinder. In dem Workshop wird zusammen musiziert, indem in kleinen Gruppen Lieder von Rolf Zuckowski in Gebärdensprache übersetzt werden. Gemeinsam wird besprochen, worum es in dem Lied geht und wie das Lied gebärdet werden kann. Am Ende des Workshops wird Rolf Zuckowski kommen, um zusammen mit den Kindern zu musizieren.
 
Der Workshop beginnt um 10 Uhr und endet um 15.30 Uhr. Er richtet sich an Kinder zwischen 6 und 12 Jahren; die Eltern sind auch herzlich willkommen! Es ist ein Unkostenbeitrag von 5 EURO für Essen und Trinken im Voraus zu bezahlen.
 
Anmelden kann man sich bis zum 26. Juni entweder via email (geissler@kopfhandundfuss.de), telefonisch (030 94042039) oder per Fax (030 8321 66 41).

Inklusion: Eine Schule für Alle

Inklusion

Inklusion: Eine Schule für Alle - eine Veranstaltung für Eltern von Kindern mit und ohne Behinderung
Bisher besuchen hierzulande die meisten Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf verschiedene Förderschulen. Besonders an den weiterführenden Schulen ist das wohnortnahe, integrative Angebot noch sehr gering. In den kommenden Jahren soll dies verändert werden. Das Wissen und die Erfahrungen aller an Schule Beteiligten sind daher wichtig und unentbehrlich. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Information und Diskussion!

Moderation: Helmut Frangenberg (Kölner Stadt-Anzeiger)
Es kooperieren: Volkshochschule, Behindertenbeauftragte, Schulaufsicht, Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung, LVR, GEW, Stadtschulpflegschaft, mittendrin e.V., Universität mit den Projekten Inkoe und school is open, Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung.

Dienstag, 7. Juni, 19.30 Uhr
Forum Volkshochschule im Museum (Kulturzentrum am Neumarkt), Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln
Eine Induktionsschleife ist vorhanden und Gebärdendolmetscher/innen sind anwesend.

Inklusion: Eine Schule für Alle

Filmfestival 'über MUT' in Dresden

über MUT

ueber Mut, das Filmfestival der Aktion Mensch, tourt von November 2010 bis November 2011 bundesweit durch 100 Städte.Es ist nach ueber arbeiten, ueber morgen und ueber Macht das vierte Filmfestival der Aktion Mensch, das bundesweit stattfindet. Es wird gemeinsam mit 19 überregionalen und rund 3.000 lokalen Kooperationspartnern realisiert.

 ueber Mut ist in DRESDEN vom 01. Juni – 08. Juni  im Programmkino Ost zu Gast.

ueber Mut findet in DRESDEN während des 33. Evangelischen Kirchentags statt, auf dem die Aktion Mensch mit einem Stand präsent ist und auch das Filmfestival vorstellen wird. Wichtige Themen des Kirchentages wie Gerechtigkeit, Inklusion und Barrierefreiheit stehen beim Festival ueber Mut gleichfalls im Mittelpunkt.

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Positionspapier des Bundeselternverbandes gehörloser Kinder zur 'Verortung der Gebärdensprache in Erziehung und Bildung'

Bundeselternverband gehörloser Kinder

Katja Belz, Präsidentin des Bundeselternverbands gehörloser Kinder e. V., teilt mit:

"Der Bundeselternverband gehörloser Kinder hat sich auf seinen Jahrestagungen 2009 und 2010 intensiv mit den Themen Inklusion und Bildung auseinandergesetzt.
In zwei Punkten waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig:
1. Es muss sich dringend etwas ändern in der Erziehung und Bildung unserer Kinder mit Hörschädigung. 
2. Allein durch Kritik und Beschwerden ändert sich nichts.
Deshalb haben wir auf unserer Tagung 2010 in Duderstadt gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beschlossen, einen eigenen, konstruktiven Vorschlag zur Verbesserung der Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Hörschädigung zu erarbeiten. Das Ergebnis ist unser Positionspapier:

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„Inklusion: Noch am Start oder schon auf dem Weg?“

JGH

Mit diesem Motto möchte die Jugendgruppe Hamburg im BdS e.V. auf eine Veranstaltung am Samstag, den 14.05.2011, aufmerksam machen, bei der das Thema „Inklusion in der Bildung“ im Mittelpunkt steht.

Die Veranstaltung findet in der Wagnerstraße 42 im Vereinshaus des Bundes der Schwerhörigen e.V. statt.

Anmeldungen bitte bis zum 10.05.2011!

Berufliche Inklusion durch Kommunikations- und Arbeitsassistenz

RUB

Die Ruhr-Universität Bochum engagiert sich für berufliche Teilhabe ihrer hörgeschädigten Beschäftigten in Verwaltung, Technik und Wissenschaft. Damit greift sie die Forderungen der Behindertenrechtskonvention (BRK) auf.
Die BRK verpflichtet Arbeitgeber, die Inklusion von Menschen mit Behinderung zu fördern, berufliche Entwicklungschancen anzubieten und den Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile zu gewährleisten. Damit werden die seit Jahren in vielen anderen Gesetzen formulierten Forderungen zur Teilhabe mit Nachdruck betont. Für die Bochumer Uni ein guter Anlass, neue Wege zu beschreiten: Sie erprobt ab sofort als bundesweit erste Hochschule das Instrument der sogenannten Kommunikations- und Arbeitsassistenz nach dem ini.KAB-Ansatz für lautsprachlich orientierte Hörgeschädigte.
Die Erprobung dieses Instrumentes wird wissenschaftlich begleitet. Die Bochumer Arbeitswissenschaftler am Lehrstuhl für Arbeitsorganisation und -gestaltung) erstellen die deutschlandweit erste Langzeitstudie zu diesem Thema. Ihre Fragen: Ob und wie kann Kommunikations- und Arbeitsassistenz die berufliche Inklusion für lautsprachlich orientierte Hörgeschädigte an Hochschulen fördern?
 
Über einen Zeitraum von sechs Monaten (April – September 2011) steht die DSB-zertifizierte Kommunikations- und Arbeitsassistentin Barbara Grundei zur akustischen Unterstützung im Arbeitsalltag zur Verfügung – kostenfrei und unbürokratisch zum Ausprobieren und Kennenlernen.  Zielgruppen der Erprobung sind alle schwerhörigen, spätertaubten und mit CI-versorgten Mitarbeiter der RUB.
Barbara Grundei steht als Assistentin aber auch anderen Hörgeschädigten aus Bochum und Umgebung zur Verfügung. Anfragen zu Kosten und Leistungen beantwortet sie gerne.

 
Weitere Informationen zu Arbeitsassistenz und zur Fallstudie und den Kontakt zu Barbara Grundei finden Sie unter: www.die-kab.de

Inklusion in Berlin – Notwendige Rahmenbedingungen

Inklusion in Berlin

Im Sommersemester 2011 findet in der Humboldt-Universität zu Berlin eine große Ringvorlesung mit dem Thema „Inklusion in Berlin – Notwendige Rahmenbedingungen“ statt, die auch für allgemein Interessierte geöffnet ist. Gebärdensprachdolmetscher sind bei allen Veranstaltungen anwesend.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Vera Moser sind auch die beiden MitarbeiterInnen Sylvia Wolff und Bengt Förster aus der Abteilung Gebärdensprach-/Audiopädagogik im Organisationsteam.

Inhalt:
Diese Vortragsreihe gibt einen grundlegenden Überblick über die konkreten Entwicklungen inklusiver Bildung in der Stadt Berlin unter Hinzuziehung zahlreicher einschlägiger FachreferentInnen. Besondere Aufmerksamkeit erfahren folgende Themen: Schulentwicklung, Frühförderung, Schulische und Berufliche Bildung, Jugendarbeit, Migration, Geschlecht. Durch die Einbeziehung von Stellvertretungsorganisationen und die Berücksichtigung partizipativer Forschung soll auch die Perspektive von Menschen mit Behinderungen angemessen beleuchtet werden. Nach jeweils einem Inputvortrag wird es ausreichend Raum zur Diskussion gegeben.    

Nicht Normaal

Nicht normaal
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Neue Ausstellung im Kleisthaus: "Nicht Normaal"

Am 3. März, 19.00 Uhr wird im Kleisthaus in Berlin die Ausstellung "Nicht Normaal" eröffnet und alle sind herzlich eingeladen! Die Eröffnung wird in Gebärdensprache gedolmetscht.

Außerdem kann man sich bis zum 26. Mai in Gebärdensprache kostenlos durch die Ausstellung führen lassen! Einfach anmelden und Termin vorschlagen unter: kleisthaus@behindertenbeauftragter.de
oder an einem dieser Termine vorbeikommen:
17. März, 16.00 Uhr
6. April, 10.00 Uhr
28. April, 15.00 Uhr
11. Mai, 11.00 Uhr

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