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Handbuch zur Glossierung der Deutschschweizerischen Gebärdensprache (DSGS)

Handbuch zur Glossierung der Deutschschweizerischen Gebärdensprache (DSGS)

Der Schweizer Verlag fingershop bietet ein Handbuch zur Glossierung der Deutschschweizerischen Gebärdensprache (DSGS) als PDF-Download an - kostenlos!

In der Arbeit mit und über die Gebärdensprache existieren verschiedene Arbeitsinstrumente, die unterschiedlichen Zwecken dienen. Bis anhin gab es keine einfache und effiziente Arbeitsweise, die Gebärdensprache zu notieren. Der Unterschied der Glossierungs-Technik zu bisherigen Notationssystemen besteht darin, dass eine schriftliche Gebärden-Glosse bzw. ein Glossen-Satz erkannt wird und in Gebärdensprache wiedergegeben werden kann. Dies ist jedoch nur der Fall, sofern sowohl die Gebärdensprache beherrscht wird, als auch die Glossierung gelesen und schriftlich wieder gegeben werden kann.

Da kein einheitliches und effizientes Notationssystem existierte, entstand bei verschiedenen Deutschschweizer Hörbehindertenschulen das Bedürfnis nach einem Notationssystem der Glossen, welches einheitlich von allen Deutschschweizer Hörbehindertenschulen angewendet werden soll. In einem ersten Schritt erhalten die Schulen eine Erklärung zur Benützung der Glossierung. In diesem Handbuch werden die verschiedenen Strukturen zur Anwendung der Glossierung vorgestellt. Dieses Handbuch entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Verlag fingershop.ch und kann auch über diesen bezogen werden. Das Handbuch hat zum Ziel, dass der Leser durch Erklärungen und Beispiele Sicherheit in der Anwendung und Wiedergabe von Glossierungen erlangt. Durch eine einheitliche Glossierung können die Regeln gemeinsam festgelegt werden. Dieses Handbuch beschreibt auch andere Notationssysteme, wie z.B. Signwriting. Diese werden jedoch nicht detailliert beschrieben, sondern dienen der Übersicht über Notationssysteme.

Übrigens: Das Prinzip ist übertragbar. Die Glossierung  funktioniert auch mit der DGS.

Studentische Hilfskraft gesucht

delegs

Das delegs-Projekt ("Deutsch lernen mit GebärdenSchrift" geht weiter. Der Deutschkurs mit GebärdenSchrift wird angeboten von der FAW (Fortbildungsakademie der Wirtschaft), und zwar in Kiel, Chemnitz, Cottbus und Dortmund.

In Hamburg werden die Unterrichtsmaterialien hergestellt. Dafür benötigt delegs studentische Hilfskräfte, die sich gut mit den Strukturen der DGS und auch mit der Deutschen Grammatik auskennen.

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Neue delegs-Kursangebote

Bildungsurlaub 2013

Beim Projekt "Schriftspracherwerb für Gehörlose mit Web 2.0" an der Universität Hamburg gibt es wieder neue Kursangebote. Das Tolle daran: Die Deutschkurse für gehörlose Arbeitnehmer sind offiziell als Bildungsurlaub anerkannt.
Thimo Kleyboldt, wissenschaftlicher Mitarbeiter:
"Jeder Arbeitnehmer hat pro Jahr Anspruch auf eine Woche Bildungsurlaub. Es ist auch möglich, einen Antrag auf zweiwöchigen Bildungsurlaub zu stellen, z.B. zusammen für 2012 und 2013. - Was viele nicht wissen: Die Gebärdensprache hat auch eine Schrift. Sie heißt GebärdenSchrift. Wir verwenden die GebärdenSchrift in unserem Deutschkurs. Durch die GebärdenSchrift kannst du viele neue deutsche Wörter lernen und Wörter besser verstehen. Außerdem lassen sich durch diese Schrift Gebärdensprache und Deutsch gut vergleichen."

Anmeldung: info@delegs.de
Gebärdensprachvideo: http://www.youtube.com/watch?v=-fTtd0gR1b8

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delegs

delegs-Kurs

delegs, das ist die Abkürzung von "Deutsch lernen mit Gebärdenschrift" - ein Projekt, das an der Uni Hamburg läuft. An dem Kurs können alle Gehörlosen teilnehmen, die ihre Deutschkenntnisse verbessern wollen - KOSTENLOS!

  Am 12. April gibt es einen weiteren Deutsch-Kurs mit GebärdenSchrift in Hamburg.

Wo? Sedanstr. 19, Raum 244, Universität Hamburg
Wann? 12. April 2012
Uhrzeit? 16:00 bis 18:30 Uhr
Wie teuer? kostenlos

Deutsch lernen mit GebärdenSchrift

Deutsch lernen

An der Universität Hamburg läuft das Projekt "Schriftspracherwerb mit GebärdenSchrift für Gehörlose" unter der Leitung von Dr. Barbara Hänel-Faulhaber. Im Projekt geht es darum, mit Hilfe der GebärdenSchrift die Deutschkenntnisse zu verbessern. Wer in Hamburg wohnt, kann einen Deutschkurs besuchen (auch während der Arbeitszeit möglich). Im Projekt wird auch eine Software entwickelt, mit der Texte in GebärdenSchrift via Web 2.0 erstellt werden können. Wer mehr darüber wissen möchte, ist herzlich zur Informationsveranstaltung am 17.11.2011 eingeladen.
  Die Infoveranstaltung findet am Mittwoch, dem 16.11. (nicht 17.11.) statt!
Weitere Informationen über das Projekt: delegs.de

Gebärdenschriftkurs bei VIS-A-VIS

VIS-A-VIS

Das Studio für Gebärdensprache VIS-A-VIS in Frankenthal bietet vom 22. bis zum 24.Oktober einen Kurs in Gebärdenschrift an. Aber was ist eigentlich Gebärdenschrift?
Die Gebärdenschrift ist ein Hilfsmittel zum rascheren Erlernen der Gebärdensprache. Mittels der Gebärdenschrift ist es möglich, die im Unterricht besprochenen Vokabeln aufzuschreiben, damit ein Lernen zu Hause effektiv ist. Nur anhand eines Fotos ist es unmöglich, z. B. die genaue Bewegungsrichtung oder die Ausführungsstelle nachzuvollziehen.
Valerie Sutton – eine ehemalige Balletttänzerin – hat in Zusammenarbeit mit gehörlosen Mitarbeitern die Gebärdenschrift entwickelt. Die Gebärdenschrift beruht auf wenigen Grundprinzipien und einem überschaubaren Zeichensatz. Sie verwendet visuelle Symbole, mit deren Hilfe Handformen, Bewegungen und Mimik der Gebärdensprache beschrieben werden können.

Anmeldungen unter info@vis-a-vis-gebaerdensprache.de oder Fax: 06233-3564017

Seminare 'Einführung in die schnelle Signschrift' und 'Taubsein (Deafhood)'

Dr. Alejandro Oviedo

Die Berliner Gebärdensprachschule Gebärdenfabrik hat eine eigene Gebärdenschrift entwickelt, die einfach und schnell erlernbar ist. Im August/September bietet Gebärdenfabrik einen Kurs zum Erlernen ihrer "Signschrift" an. Geleitet wird der Kurs von Dr. Alejandro Oviedo, derm "Erfinder" dieses Schriftsystems.

Ende November gibt es bei Gebärdenfabrik ein weiteres Fortbildungsangebot. Helmut Vogel referiert über  "Taubsein (Deafhood)".

Ist es sinnvoll, die GebärdenSchrift im Gebärdensprachkurs einzusetzen?

Vortrag: Ist es sinnvoll, die GebärdenSchrift im Gebärdensprachkurs einzusetzen?

Zu diesem Thema veranstaltet der Landesverband der GebärdensprachlehrerInnen Bayern e.V. einen Vortrag, zu diesem auch Pädagogen, Dolmetscher und auch für Gebärdensprache interessierte Hörende herzlich eingeladen sind! Dieser Vortrag wird nicht gedolmetscht, also sind Gebärdensprachkenntnisse vorausgesetzt.

Referentin: Anke Klingemann, München, staatl. anerkannte Gebärdensprachdozentin

Wann: Samstag, 07. November 2009 von 10.00 bis 13.00 Uhr

Wo: Seminarraum des Landesverbandes Bayern der Gehörlosen e.V. in der Schwanthalerstraße 76 / Rückgebäude in München

Teilnahmegebühr: 15,- € für LGSL-Mitglieder, 30,- € für Nichtmitglieder

Anmeldung an: Kerstin Mackevicius bis 31. Oktober 2009, E-Mail: kerstin.mackevicius@a-city.de

Gebärdenschrift Deafmax

Conny Löffler

Conny Löffler ist Schriftgestalterin. Sie ist fasziniert von der Gebärdensprache und von der Gebärdenschrift. Aber sie fand, dassdie Zeichen bisher nicht wirklich schön und manchmal auch nicht logisch sind. Aus diesem Grunde hat sie sich an die Arbeit gemacht:

 

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Gebärdenschrift-Seminar

Gebärdenschrift

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Dozenten für Gebärdensprache führt am 30. April in Kassel ein Seminar durch: "Einführung in die Gebärdenschrift nach Valerie Sutton". Referenten sind Jana Schwager und Georg Eberhard, Dozenten von sehen-verstehen. Hörende mit Gebärdensprachkompetenz können daran selbstverständlich auch teilnehmen.
Anmeldeschluss ist der 25. April!

weitere Infos

Signographie

Heft SIGNA

Wieder ein neues Wort gelernt: Signographie - die Lehre vom graphischen Zeichen. Etwas für Grafiker also! Aus diesem Blickwinkel heraus hat sich Conny Löffler mit der Gebärdensprache befasst, eine eigene Gebärdenschrift entwickelt und sie mit den vorhandenen Systemen (Hamburger Notationssystem und Sutton SignWriting) verglichen.

Gebärden aufschreiben - was bringt das für Vorteile? Welche Gebärdenschriftsysteme werden heute genutzt und welches ist für welchen Zweck das beste und einfachste? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt jetzt die erste umfassende Studie zu diesem Thema, erschienen im Rahmen der Reihe SIGNA, Heft Nr. 7.

Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Osnabrück

Logo von Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Osnabrück

Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Osnabrück 
August-Hölscher-Str. 89
49080 Osnabrück

Ansprechpartner: Stefan Wöhrmann

Fax: (0541) 94 10-160
E-Mail: Landesbildungszentrum
Website:  http://nibis.ni.schule.de/~lbzh-os/

Angebot:
1/2. Klasse bilingualer Unterricht
Stefan Wöhrmanns Seite für Gebärdenschrift

Gebärdenschrift

Gebärdenschrift
Stefan Wöhrmann, Gehörlosenpädagoge in Osnabrück, hat die Gebärdenschrift von Valerie Sutton an die Deutsche Gebärdensprache angepasst. Er setzt sie in seinem Unterricht ein, ist von den Erfolgen begeistert und stellt sie auf seiner neuen Website www.gebaerdenschrift.de vor.
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